Als in den frühen Morgenstunden die sternenklare Nacht am kältesten ist, wirft der Mond Yasters Schatten vom Flachdach eines Hauses im Marktviertel.
Mit geschlossenen Augen steht er dort, als ihn eine sanfte Briese von der See her umweht. Nach einiger Zeit öffnet er die Augen und blickt verträumt über die Dächer, während er leise beginnt eine Melodie zu summen. Schließlich hebt er seinen Blick höher Richtung Selune und erhebt seine Stimme:"Mondlicht
Schau hinauf in das Mondlicht
geh ins Land der Erinnrung
[iauf der mondhellen Bahn.
Und als ich damals erfahren habe,
was Glück wirklich ist,
fing ein neues Leben an."
Tief holt er Luft und seine Stimme wird lauter : "
Träume - Die Erinnerung im Mondlicht
Lächelnd denk ich an damals
jung und schön war sie.
Ich glaub damals hab ich gewusst,
was Glück wirklich ist.
Warum musste sie weggehen?"
Schmerzhaft klingen die folgenden Töne aus seiner Kehle, nachdem er scharf die kühle Luft einzieht: "Ausgebrannte Wirklichkeit,
von kaltem Rauch umgeben
Doch schon ist wieder eine Nacht vorrüber,
der Schleier wird sich heben.
Spuren dunkler Tage ziehen, düster um die Mauern."
Langsam streckt er seine Arme nach aussen und wird lauter: "
Licht,
Ich muss warten bis Lathander erwacht,
ich muss an ein neues Leben denken.
Und ich darf nicht aufgeben, wenn die Tiefen kommen,
Diese Nacht wird auch Erinnerung sein,
wenn ein neuer Tag beginnt.
Ausgebrannte enden, von leeren, einsamen tagen,
der trockene, kalte geruch des morgens,
Die Lichter der Nacht verblassen,
eine weitere Nacht ist vorbei."
Inbrünstig fährt er fort, wobei sich seine brust vor den atempausen stark zusammenzieht. Das Lied hallt über die Dächer Rivins, vom auffrischenden Wind getragen. "Noraia, Inhalt meiner Erinnerung,
du warst mein Halt in schwerer Zeit,
warst da, hattest die Güte,
die mein Herz brauchte.
Du bist nicht zu beschreiben,
langsam verblasst meine Erinnerung,
wenn der Morgen naht,
doch werde ich deine Wärme selbst im
Sonnenschein spüren, immer.
Berühr mich,
es war so einfach mich zu verlassen,
alleine zu lassen, mit meinen Erinnerungen.
Zu gehen aus den Tagen der Sonne,
als du mich berührt hast,
hat ein neuer Tag begonnen."
Seine Augen wieder schließend, sinkt er auf die Knie. Nur langsam wird sein Atem ruhiger. Als er aus jener Haltung aufsteht, umspielt die Sonne seine Haare bereits mit orangerotem Glanz. ((Falls einer von euren Charackteren, warum auch immer das Lied gehört haben sollte, könnt ihr hier posten oder ig darauf reagieren, oder auch nicht

))