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Als Maron das erste mal von allem hörte..
Maron erinnerte sich genau an die geschührte Angst die ihr damals nur die Zeilen machten die sie in der Akte dieses Falls sah. Sie war froh gewesen nicht mit diesem Fall in Verbindung zu stehen und dennoch ließ sie schon die Besprechung einen kalten Schauer über den Rücken laufen..
Die erste Begegnung mit Elbroth
Der Drow, diese merkwürdige und mächtige Gestalt war mitten bei der Besprechung des Mantels hereingeplatzt. Oh wie hatte sie gezittert an dem Tage. Auch wenn es so lange her war sie weiß es noch genau. Er hatte sie gewarnt und ihnen etwas erzählt was ihr bis heute noch einige Rätsel aufgab. Dreimal habe er schon versucht diese Geschichte zu ändern, zu verhindern das das Rabenwesen alles vernichtet. Konnte man das glauben? Ein Drow der für die Erhaltung einer Stadt und deren Bewohner ist? Es kam ihr merkwürdig vor aber die Tatsache das sich die anderen so sicher waren ließ sie an ihren eigenen Gedanken zweifeln. Sie alle waren dazu bestimmt dieses Wesen zu vernichten. Wirklich sie alle? Maron hätte nie gedacht das dies so ernst gewesen wäre.
Der rote Nebel am Torplatz
Warum war sie nur so neugierig an dem Tag gewesen? Sie hätte doch wissen müssen das es etwas mit dem Fall Zutun habe. Vorher hatte sie mit Wulfram bei sich Zuhause geredet, als sie auf den Torplatz kam. Neilan, Janus, Sarina, Kahri... so viele waren da an diesem Tag. Es war beängstigend was vor sich ging, dieses blutige Rot welches wie schwerelos in der Luft schwebte, es sah gar nicht aus wie Nebel. Gwelwen und Leomar waren auch dabei gewesen.. trotzdem fühlte sie sich so alleine in dieser roten Hölle die auf dem Torplatz herrschte.. dann kam es, dieses große Rabenwesen auf der Statue. Seid dem hatte sie jedesmal wenn sie die Statue hochblickt einen Moment lang Angst. Sie erinnert sich genau wie Meraloth Alkedan mit diesem Wesen auf eine sonderbare Art gekämpft hatte und dabei fast gestorben wäre. Und dann diese Blitze! Das war ein unbeschreiblich kurzer Schmerz der sie durch Mark und Bein durchzog. Sie bekam, ehe ein heiliges Licht sich in ihr ausbreitete nichts mehr von der ganzen Sache mit. Neilan sollte sie damals wegbringen, doch dann griffen merkwürdige Schattengestalten sie an. Schatten, warum immer dunkle Dinge. Ein teil von diesen Wesen setzte Maron wie auch Neilan ziemlich zu, sie wollten sich gerade entfernen, welch Glück das sie so lange brauchten. Janus fragte wer von den Magiern den Zauber „Windstoß“ beherrschte, man müsste den Nebel wegpusten. Ob es Schicksal war das genau der Zauber heute helfen sollte der ihr immer wieder Probleme machte? Mit wirklich zehrender Kraft ruf sie einige Winde auf um den Nebel fortzuschicken.. wie gut das Janus auf die Idee kam. Dennoch fühlte Maron sich schlecht und das nicht wegen der Angriffe. Etwas sagte ihr das das erst ein winziger Vorgeschmack ist.
Streit im Turm
Nach dem Vorfall fand eine neue Besprechung statt. Maron erinnert sich kaum mehr wer außer Gwelwen und den Ephori noch dabei war, aber von den Außenstehenden genau. Khemed Pashar und Meraloth Alkedan. Es wurde beschlossen einen geeigneten Ort für einen Angriff auf das Wesen zu finden. Es hörte sich gruselig an, aber durch die Angriffe und auch andere Dinge hatte sich Maron verändert, sie wollte helfen das die Stadt wieder sicher ist. Um es auch anlocken zu können sollten einige sich um die Beschaffung der Essenz kümmern, dies übernahmen direkt Gwelwen und Maron. Maron war froh sie dabei zu haben, die beiden hatten sich angefreundet, sie hielt sie nie zurück aber war dennoch immer bei ihr, das gab ihr ein sicheres Gefühl. Doch dann...dieser merkwürdige „Scholar“. Natürlich war es kein wirklicher Scholar, es war jemand anderes, das wusste sogar Maron. Dennoch hatte sie Khemed in diesem Augenblick richtig gehasst als er so auf ihn los ging. Es hätte dennoch ein Scholar sein können und er greift ihn derart an. Irgendwie war sie nicht froh darüber aber sie versuchte den Gedanken zu verdrängen. Es von heute Betrachtend hat Maron arge Schuldgefühle Khemed solch schlechte Gefühle entgegengebracht zu haben.
Die Beschaffung der Essenz
Sie hatten von Anfang an Probleme. Das erste mal als sie los wollten war der Eingang zum inneren Kanaleingang verschlossen, sie mussten warten. Oh an diesem Tag blieb Maron schon vor dem gehen nicht vor ärgerlichen Gefühlen verschont. Warum war Janus nur so Stur und hatte seinen Mantel anbehalten? Elender Sturesel. Meraloth, Wulfram und Khemed waren in voller Rüstung gekommen, Gwelwen und sie selbst hatten sich eine dünne Lederrüstung beschafft und diese eingefettet, das hätten die vier Männer auch tun sollen. Und als sie bei dem ehemals verschlossenem Trakt ankamen, trotz des beängstigendem Flüstern, sahen sie auch warum. Sie mussten durch die Gülle waten um ans Ziel zu kommen, eine Wahrhaft Ekelhafte Sache. Was tut man nicht alles für den Schutz der Stadt? Maron hatte durch die Alchemie sich an schlechte Gerüche gewöhnt, dennoch war dies eine wahre Belastungsprobe. Doch damit nicht genug, ein beängstigendes, ja ein furchterregendes Gefühl trat in jedem von ihnen mit der Zeit auf. Die erste Überraschung ereilte uns, ein merkwürdiger Mann mit einer Glaskugel watete den Gang entlang, als sei es das Normalste der Welt. Das schlimmste war die Kugel selbst, sie barg ein schmerzverzerrtes Gesicht in sich das Wulframs ehemaligen Meister darstellte. Dieses Gesicht machte ihm Vorwürfe, Wulfram war so gebannt das er Ohnmächtig wurde.. er viel mitten in das Güllewasser, Ekelhaft und schrecklich! Wulfram wurde heraus geholt und nachdem sich alle versucht hatten zu beruhigen gingen sie weiter. Maron bemühte sich einfach ruhig zu bleiben, doch das war mit der nächsten Sache vollkommen passe. Alle waren von einem merkwürdigen Gefühl umfangen und sie alle ereilte eine Version, ein geliebter Mensch wurde vor ihren Augen getötet. Maron war geschockt..die Person die vor ihren Augen getötet wurde war Svea, aber fast noch schlimmer als diese Tatsache war das ihr jahrelanger Freund Wulfram sie getötet hatte. Maron sah immer wieder ängstlich zu Wulfram, diese Manipulation ihrer Gefühle ließ sie glauben das Wulfram wirklich dazu im Stande sei, auch wenn sie innerlich wusste das es nicht so war. Die Blicke der anderen verrieten ihr das sie ähnliche Dinge erlebt hatten. Als sie weiter gingen wurde es nicht besser, das nächste Bild war das Biesamgroße Ratten an ihnen vorbei schwammen, Tot. Als sie an einer Biegung dann ankamen wurde das Bild noch erschreckender. Eine riesige Ratte hatte sich um viele Rattenweibchen versammelt. Alles war voller Blut gewesen! Wieso taten sie das, sie säugten ihre jungen, aber auch diese wirkten Krank und blutig. Was war hier nur passiert? Sie hatten keine Zeit diesem Rätsel nachzugehen, doch es war beängstigend. Doch es sollte immer schlimmer werden, wie sie bereits von Flinn gewarnt wurden griff mit mal das Wasser nach ihnen. Gwelwen, Meraloth und Maron konnten ausweichen, doch Janus und Wulfram wurden in die Tiefe der Gülle gezogen...armer Wulfram, wieder musste er das ertragen. Meraloth und Maron versuchten Wulfram hochzuziehen, Gwelwen bemühte sich bei Janus. Sie hatten sich gerade beruhigt, als Maron ein Gefühl bekam das sie förmlich erstarren ließ. Eine vertraute Stimme rief nach ihr..nein zwei vertraute Stimmen. Es waren ihre Eltern! Maron wusste tief in ihrem inneren das es nicht sein konnte und doch zwang etwas unglaublich starkes diesen Stimmen zu glauben, sie brauchten sie. Wie vom Teufel besessen rannte sie den Stimmen in der Dunkelheit entgegen, sie vernahm nicht einmal mehr Gwelwens Schreien um sie aufzuhalten...und dann verschluckte sie die Dunkelheit. Aufwachen tat sie an einem merkwürdigen Ort. Ihre Sachen waren über einem Feuer aufgehangen und irgendwie kam ihr der Ort gar nicht so gruselig vor. Irgendwann traute sie sich und rief nach ihren Eltern, sie antworteten sogar..in ihrem Kopf. Traurigkeit umfing sie als sie diese Stimme hörte, sie solle nicht in der Vergangenheit leben, ihre Freunde brauchen sie. Dieser Satz von ihrer Mutter machte ihr Mut. Sie wollte aufstehen als sie abermals aufwachte. Sie hatte es geträumt, das Feuer...ihre Sachen, die immer noch verdreckt waren. Dennoch stand sie auf, aber irgendwie hatte sie Angst hier alleine zu sein. Sie zauberte sich ein Licht, wo waren ihre Freunde hin? Ob sie hier jemals rauskam? Diese dunklen Gedanken waren schlechter als sie selbst gedacht hätte. Ein grünes, schleimiges etwas Wuchs vom Boden empor. Maron wusste nicht was es ist, aber es machte ihr nun wirklich Angst. Angst die das Ding zu schühren schien. Sie bekam in diesem Moment nicht einmal mit das ihre Freunde fast neben ihr standen, zitternd starrte sie dieses wachsende, schleimige etwas an. Gwelwen und Wulfram versuchten auf sie einzureden, sie zu beruhigen.. mit der Zeit gelang es auch, sie erinnerte sich zunehmends an die Worte ihrer Mutter und sammelte ruhe in sich. Sie ging vorsichtig zu Gwelwen und den anderen und diese fasste sie in die Arme, sie spürte das sie froh war das Maron wieder bei ihr ist und irgendwie war Maron es auch. Sie hätte auch Wulfram gern umarmt aber irgendwie sah er so eklig aus das nicht einmal sie sich traute. Als sich alle beruhigten, schrumpf das schleimige etwas zu einer grünen Pfütze. Dies war die Essenz, sie wurde von schlechten Gefühlen genährt.. ob das so ein guter Umstand war? Maron musste sich zusammenreißen mit den anderen den Kanal wieder zu verlassen..und dieser Essenz auf ihrem Rücken.
Die Untersuchung
Maron hatte extra darum gebeten das Gwelwen bei ihr sein dürfte. Sie wollte nicht das sie diese Essenz allein untersuchen musste, aber Gwelwen hatte diese Fähigkeit in ihr ruhe zu bringen, sie wurde ganz ruhig und konnte klar denken. Sie weiß selbst nicht wieso dies so ist, aber es half ihr diese gefährliche Essenz zu untersuchen. Die Untersuchung selbst jedoch war alles andere als zufriedenstellend. Das einzige was der Essenz bei kam waren Gefühle. Keine Art der Magie kam dagegen an, nur dunkle Magie wurde dadurch genährt und gestärkt. Das heißt es gab für diesem Kampf die Aufgabe seine Gefühle komplett zu zügeln, auch die tief verborgenen.. und das Rabenwesen würde durch die Essenz noch gestärkt werden, doch hatten sie eine Wahl? Maron sah keine, denn als Mantelmitglied war es ihre Pflicht der Stadt zu helfen.
Zu schwach für den Kampf?
Die Ephori sahen es anders als die beiden, sie waren nicht stark genug für dieses Unterfangen. Maron verstand die Sichtweise der beiden, dennoch tat es weh so direkt gesagt zu bekommen das man schwächer sei als die anderen. Gwelwen ging es wohl ähnlich, wenn nicht schlechter. Sie wollte sogar einfach als Privatperson mitgehen. Irgendwie bewunderte sie Maron aber hatte auch etwas Angst um sie, wenn Flinn ihnen beiden mit solchem Einhalt verbot mit zugehen dann hatte es wirklich seinen Grund. Sie sollten sich also nun bereithalten und eine Art Nachhut bilden falls dort unten alles schief ging, irgendwie beruhigte Maron diese Gedanken nicht.
Die Angst des Rabenwesens
Es geschah auf dem Mantelplatz. Maron kam gerade hinzu, als die Szenerie schon voll im Gange war. Elbroth wirkte wirklich verändert, er war so wütend, so gefühlsbetont. Auch die anderen hielten es scheinbar für sehr merkwürdig was dort vor sich ging. Er bläute Fira ein sie dürften nicht kämpfen, er hätte Fehler gemacht und es wäre zu Gefährlich dort hinunter zu gehen und sich dem Wesen zu stellen. Fira provozierte ihn Regelrecht und ging nicht recht auf seine Worte ein, ob sie wusste das es nicht der echte Elbroth war? Die beiden führten sogar einen Kampf aus, aber das bemerkenswerte war das Fira von Anfang an die Oberhand hatte. Maron wusste das Fira stark war, aber ihr wurde doch von allen gesagt das man Elbroth nur deshalb so folgte, weil er so mächtig war. Er beschimpfte Fira sogar, ehe ein Zauber auf ihn geführt wurde nach dem anderen. Als Fira das Signal gab, griff man ihn zusammen an, ehe er sich als Rabenwesen entpuppte. Es war eines der Art wie auf dem Torplatz damals, Maron lief es kalt über den Rücken herunter. Es war vernichtet, leider machte Abraxus den Fehler und zerstörte das Wesen, welches hinunter fiel vollkommen. Maron war verstimmt darüber, Janus und die Ephora hätten es vielleicht untersuchen können. Der echte Elbroth tauchte auf, er erklärte uns das das der Spross Angst bekommen würde, vor ihnen. Maron war erstaunt, ein Spross eines Gottes hatte Angst vor der Gruppe? Das war zumindest ein gutes Zeichen das sie eine Chance hatten das Wesen zu vernichten, Maron wünschte ihnen das es so ist.
Im Sturm verschwunden
Maron erinnerte sich genau an den Sturm. Es wurde erst Wolkig und dann unheimlich stürmisch. Maron zog sich an dem Tag jedoch früh mit Flinn zu Gwelwen und Leomar zurück um über einige Zaubertests zu reden. Maron freute sich eigentlich schon mit den beiden einiges testen zu können, doch der Sturm zog etwas ihrer Aufmerksamkeit davon ein. Als der Sturm schließlich richtig unheimlich wurde, beschlossen Gwelwen, Leomar und Maron einen Blick nach draußen zu werfen. Maron stockte der Atem, den letzten Sturm hatte sie nicht mitbekommen, wobei sie sich selbst fragte wie das sein konnte, aber dieser war gruselig. Die Leute gingen rückwärts, sie redeten Rückwärts und die Stadt veränderte sich manchmal merkwürdig. Leomar schien zu wissen was los ist und zerrte beide Frauen geradezu zurück ins Haus. Ob er anders reagiert hätte wenn er wüsste das dies anscheinend gar keinen Einfluss auf das „Ziel“ dieses Sturmes hatte? Gwelwen und Maron waren nicht zu bremsen, sie wollten sehen ob in der Stadt alles in Ordnung ist. Maron war an die Tür gelehnt und Gwelwen zog sich gerade ihre dickeren Sachen an, als sie plötzlich – sie verschwanden. Sie verschwanden, auf der Stelle. Und wie sie feststellten nicht als einzige, einige Vermummte, einige unbekannte verschwanden mit ihnen. Das wurde ihnen klar als sie mit mal auf einem merkwürdigen Gehügel wieder zu sich kamen. Maron suchte und fand Gwelwen zuerst, ehe sie sich nach anderen umsah die sie kannte. Janus war unter ihnen und sogar Neftarie. Man wusste wirklich nicht was los war, geschweige denn wo sie waren. Und es wurde nicht besser als silberne Flammen sie, Gwelwen, Janus und Neftarie erfassten. Was hatte das alles nur zu bedeuten? Maron bleib nur in Gwelwens nähe, nicht wissend was hier vor sich ging.
Aus dem Gestern gekommen, ins Morgen gereist um das Heute zu retten. Der Kampf gegen das Rabenwesen beginnt
Eine merkwürdige Stille breitete sich aus als eine Stimme diese durchbrach. Es war unverkennbar Elbroths Stimme. Und diesmal war es wirklich er als er ihnen erzählte das der Kampf falsch sei, das er nun wisse das dies alles geschehen muss, denn er sei der Bhaalspross, er sei Elbroth der neue und wahre Gott. Maron wusste nicht recht ob sie Angst haben oder ihn für Wahnsinnig erklären sollte, als er ihnen diese grauenhaften Bilder zeigte. Bilder bei denen sie Gwelwen versuchte halt zu geben. Sie sahen Bilder wie das Bhaalspross über die Gruppe siegte..und wie gerade Leomar sein Leben ließ, Maron konnte es kaum mit ansehen. Gwelwen war zügellos, sie wollte das Wesen vernichten, etwas tun! Maron konnte es ihr nachempfinden aber sie konnten ja nichts tun, sie wussten nicht wie sie hier weg kamen geschweige denn wo -hier- überhaupt ist. Doch die Frage erübrigte sich als eine tosende Welle sie erfasste. Gerade hatten Gwelwen und sie noch Zeit sich fest aneinander zu klammern um sich gegenseitig zu schützen als sie schon mitgerissen wurden. Wieder hatten sie eine neue Umgebung vor sich und doch wussten sie wo sie waren, sie waren in der alten Festung, der neue Ort wo sie dem Rabenwesen eigentlich im Kampf gegenüberstehen sollten. Sie waren also hier um ihnen zu helfen, sie waren hier um der Gruppe irgendwie beizustehen, dabei sollte der Kampf morgen erst beginnen.. „Aus dem Gestern gekommen, ins Morgen gereist um das Heute zu retten. Der Kampf gegen das Rabenwesen hat begonnen“, dieser Satz kam ihnen allen in den Sinn. Sie bereiteten sich so gut es geht auf den Kampf vor und warteten ab. Es schien fast sie wären in einer anderen Ebene, sie sahen nur den Kopf, Elbroths Kopf und doch wussten wir das er der Bhaalspross ist. Doch zum nachdenken war keine Zeit, die erste Angriffswelle zog über diese hergebrachte Gruppe hernieder. Es waren merkwürdig aussehende Kreaturen, Geisterhaft irgendwie. Doch sie konnten sie wie normale Kreaturen bezwingen. Das Zusammenspiel war alles andere als gut, die Vermummten wollten nichts mit den anderen Zutun haben, sie wollten Vertigo, einer Frau die sie vor kurzem kennen gelernt haben sogar verbieten uns zu heilen. Maron war froh das sie es doch tat, sie erinnerte sich irgendwie genau in diesem Moment an das Lied was Vertigo in der Oase gesungen hatte. So jemand konnte nicht so rücksichtslos sein und sie alle im Sterben liegen lassen. Gegenseitig versuchten sich zumindest die anderen zu schützen, auch wenn dies alles andere als leicht war. Dann geschah etwas wofür wir wussten warum sie hierher geschickt wurden. Die Wesen die Maron und die anderen sehen und bekämpfen konnten griffen die andere Gruppe an, sie sahen diese nicht und konnten sie nicht bezwingen, aber die die hierher geschickt wurden konnten dies tun. Obwohl sie in verschiedenen eben waren, konnte man sich sehen, man konnte sich verstehen teils, doch man war nicht auf gleicher „Höhe“ man wusste genau das beide Gruppen ihren Teil in diesem Kampf hatten. Dann passierte etwas womit man nicht rechnete. Das Wesen explodierte, doch die Explosion war weiter gefasst als man dachte. Alle um sie Umfing Dunkelheit, nur einen Augenblick hatte man um diesen Zustand wahrzunehmen. Man starb und doch nicht, man war gefangen in dieser Zeitlosen leere. War dies das Ende? Hatte man den Kampf etwa verloren?..
Zurück dank eines Opfers
Ein merkwürdiges Gefühl umfing Maron als sie wieder auf diesem Gehügel angelangt waren. Wieso waren sie hier? Hatten sie den Kampf nicht verloren? Heute weiß es Maron besser, Demian hatte sich geopfert um sie zu retten, dafür war sie ihr mehr als Dankbar. Doch der Kampf schien seine Spuren hinterlassen zu haben, die Leute fanden sich, doch Tot vor ihnen lagen Khemed Pashar, Amelie Wolkenmeer und Wulfram Isenhart. Maron war geschockt, ihre Stimme zu erstickt das sie Tränen verlieren konnte. Fira kniete zu Amelie nieder.. Maron neben ihr und fasste ihr etwas hilflos auf die Schulter.. noch nie hatte sie sich so hilflos gefühlt. Nichtmal dieses merkwürdige Wesen erkannte sie zuerst durch die Trauer die in ihr Wuchs und verjagte sich darum nur noch mehr. Das Wesen war sonderbar, aber auch furchteinflößend. Es berichtete ihnen das dies das Ende des Bhaalsprosses sei, aber durch sein Tot ein Tor geöffnet worden wäre welches neue Übel mit sich zieht, der Kampf habe gerade erst begonnen. Noch nie konnte man die wenige „Freude“ über den Sieg so schnell zerstören wie mit diesem Satz. Doch zumindest hatte es ein wenig gutes.. zwei der drei gestorbenen erwachten wieder zum Leben, Maron war unendlich froh als Amelie und Wulfram wieder atmeten. Doch war die Freude getrübt. Vielleicht hatte sie ihn nie sehr gemocht, aber dennoch oft mit ihm Seite an Seite gekämpft. Es schmerzte sie irgendwie als Khemeds Körper sich in die Luft erhob und in die Halle der Toten, sichtbar für sie alle gebracht wurde. Sie alle umfing danach das Wissen was geschehen war, wie sie wieder zum Leben erweckt wurden, wie der Kampf geendet hatte, alles war nun klar für sie. Eine merkwürdige Kraft umfing sie, sie schien von dem Wesen auszugehen und die Gruppe wurde erneut in die zwei geteilt wie sie im Kampfe schon geteilt gewesen waren. Vielleicht um sich gewahr zu werden wer wo gestanden hat? Danach wurden sie nach Hause geschickt. Noch nie war Maron so erleichtert den Torplatz zu sehen. Sie wollte nur noch mit Flinn und den anderen zum Turm, sie war erschöpft und trotz des Wissens verwirrt.
Erklärung um Demians geschehen
Es schien vorbei, doch ein letztes Rätsel war wie genau das mit Demian passiert sei..und was hatten die Flammen um Marons, Gwelwens, Janus' und Neftaries Körper zu bedeuten? Ein erneuter Sturm sollte endlich Antworten liefern. Es war unheimlich als Demian, eine Totgeglaubte vor ihr auf der Torviertelbrücke auftauchte. Sie verstand ihre Worte nicht, doch sie vermittelte ihr das Wissen wieso diese Flammen, diese silbernen Flammen um sie geschlungen waren. Dann verschwand Demian. Gerade als sie glaubte das es dies gewesen sei, wurden sie abermals in diese andere Welt gezogen, in die Geisterebene. Sie sah Neftarie, Gwelwen, Janus...und vor allem Demian vor sich stehen. Das was ihr aber auffiel war dieser merkwürdige Faden den Neftarie, Janus und Gwelwen an ihrem Kopf hatten wie auch sie, Demian jedoch fehlte dieser Faden. Sie erklärte ihnen genauer was passiert sei, das sie jetzt hierher gekommen waren um ihnen damals die Flammen, die sie beschützen sollten gegeben zu haben. Sie waren also jetzt hierher gereist um sich viele Tage vorher zu beschützen? Das war verwirrend. Doch Maron plagte eine Frage viel mehr, ob Demian wirklich wieder zurückkommen könne. Sie sagte daraufhin nur noch das sie Amrun erzählen sollten das in vier Tagen eine erneute Welle Rivin erfassen würde, dieses Fenster sollten er und die anderen nutzen. Maron quälte ihre Neugier, sie berührte bevor sie zurückgeschickt wurden diesen ominösen Faden. Hätte sie es besser nicht getan, der Schmerz war unbeschreiblich. Es war ihr als würde sich nur durch diese Berührung ihre Seele aus ihrem Körper zerren, diesen Schmerz würde sie ebenfalls nie vergessen. Doch das letzte Rätsel war mit dieser Reise gelüftet.. der Kampf und die Fragen waren Vergangenheit, nun war auch Maron bereit für die Zukunft.
_________________ "Selûnes Atem wurde zu einem Wind, der durch die Herzen aller Dinge weht. Dieser Wind ist gut, stürmisch und manchmal wild, aber wende dich nie ab. Schaue immer gen Himmel und sehe dich selbst in den Sternen und Wolken. Du wirst wachsen, wenn du herausfindest, ob die Hoffnung eine Heilung oder Herausfordung ist. Sei ein himmlischer Wind"Maron Zichal - Wiki
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