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... war sich noch immer nicht sicher, mit dem was er tat. Geduckt und gebeugt schlich er durch die Gassen, die ihm einfach nicht vertraut werden wollten. Er hatte ein paar nun schon gesehen. "Freiwillig" und unfreiwillig. Die bunte Scharr an Stoffen die er trug, sollte ihn hoffentlich soweit verbergen und verhüllen, sodass er nicht auffallen würde, wenn er im Hafen unterwegs war. Es war wirklich ein feindliches Viertel... wobei er einmal einen kurzen Blick in das Armenviertel geworfen hatte. Falsch abgebogen. Dummer Weise. Nun brachte er noch weniger verständniss für diese Stadt auf in der er nun untwegs war, auch wenn es gute Seiten geben sollte.
Die Haare staubig, die Gewänder zerschlissen. Gut das er nicht auffiel.
Der Blick seines Auges fand seinen Weg. Dort war der Mantel... jener Ort wo die Arkanen ihren Platz fanden und zwielichtige Dinge vorran trieben. Wie eigentlich alle hier im Viertel. Dann... die Feuerlagune. Wieder verharrte er eine ganze weile zwischen dem Baum und den Brunnen. Keiner schenkcte im beachtung. Keiner wollte auch nur irgendwas von ihm wissen. Es geschah allerdings auch nichts.
So zog er weiter, den Blick vorran gerichtet. Der Schrein der Schlampe... allein der Anblick war ein schandfleck an den Fürst der Delph... nein gar nicht daran denken. Gebeugt schleichte er wie ein Schatten weiter und nutze die Luftschwingungen für sich und beeinflusste sie mit seiner Stimme um sich weiter zu tarnen. Dann hatte er einen Platz gefunden um die Seefeste zu beschatten. Er hatte alle gefühle eingestellt, alles denken auf das Ziel gerichtet. Sein Mentor nannte diesen Zustand "Das steinerne Herz". Keine Emotion lässt sie zu. Nur die kälte eines Steines. Es half. Hätte er es nicht getan, hätte er es sicher nciht so lange ausgehalten.
Die Nacht strich vorran... und Rufe wurden laut. Dieses mal keine Hetzkampanien gegen Spitzohren. Vielmehr freuden Rufe. Sie strömten zur Arena... er würde dort nach sehen. Vielleicht gibt es dort etwas herraus zu finden...
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