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 Betreff des Beitrags: Für Recht und Ordnung.
BeitragVerfasst: Sa 13. Dez 2008, 22:58 
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Gegen Abend saßen in einem Raum im Regierungsgebäude der Stadt 2 Männer von denen der eine recht mächtig und bekannt war und der andere im Begriff war es noch zu werden.

„Ihr habt im grunde genommen recht Kartzer aber im Moment sehe ich nicht weshalb ich gerade euch….“

„Mein Fürst, die Sache liegt doch vollkommen klar. Lord Starken hat zu genüge seine Inkompetenz bewiesen und hat zu allem Überfluss dem guten Ruf der hohen Kirche Helms in dieser Stadt geschadet. Ich erinnere euch nur an das Halsbandfiasko. Die Verbrecher laufen immer noch frei herum.“

„Er hat allerdings fähige Leute.“

„Nunja mein Fürst…Korruption und unlautere Methoden machen sich direkt unter seine Nase breit und diese Geschichte mit den Halsbänder bestätigt meine Befürchtung das er sogar davon weis und diese Methoden zu dulden scheint.“

„Habt ihr dafür auch Beweise Kartzer? Er ist immerhin Hohepriester und wen ich mich nicht recht täusche als habt ihr in eurer Eigenschaft als Gefängnissaufseher in Baldurs Tor ebenfalls den ein oder anderen….“

Erneut wurde der Fürst unterbrochen.
„Wir sprechen in meinem Fall von Häftlingen. Lord Starken lässt solche für sich Arbeiten.“

„Ich brauche Beweise Kartzer…..Bestätigungen.“

Genau in diesem moment Klopfte es an der Eingangstüre, diese öffnete sich und ein schlanker Mann betrat den Raum.

„Aaaah Drumknot.“

Drumknot verneigte sich.
„Ich habe die Papiere Herr.“

Der Fürst sah erst Drumknot und dann Kartzer fragend an.
„Papiere?“

„Ja mein Fürst. Ihr sprecht seid Wochen von Beweisen.“

Drumknot trat näher und reichte Kartzer zwei Pergamente. Dieser las sich dieses rasch durch und schob es über den Tisch zum Fürsten..

„Korporal Janus, er ist einer von seinen direkten Gefolgsleuten und obendrein einer seiner Kleriker.“ Kartzer zog ein weiteres Pergament aus der Tasche und schob dieses ebenfalls dem Fürsten zu.
„Und dies belegt zumindest einen Fall von Korruption. Weitere Geständnisse werden noch folgen.“ Kartzer lehnte sich zurück. Auserdem möchte ich nochmals ausdrücklich auf den Ausbruch hinweisen.“

Der Fürst lehnte sich zurück und starrte lange und nachdenklich auf das Pergament bis er schliesslich eine Entscheidung getroffen hatte.

"Nun gut Kartzer, ich gebe eurem Anliegen meine Zustimmung."Der Fürst stand auf.
„Ihr erhaltet Befehl Lord Starken von seinem Amt als Komandant der Stadtgarde zu entheben…...“

Kartzer lächelte zufrieden. „Ganz wie ihr wünscht mein Fürst….ganz wie ihr wünscht.“

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Killinger hat geschrieben:
„Ich bitte vielmals um Entschuldigung."

Dehmütig senkte er sein Haupt.


Markus (Factor I)


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 Betreff des Beitrags: Re: Für Recht und Ordnung.
BeitragVerfasst: So 4. Jan 2009, 03:01 
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Mit wehendem Umhang eilte Conan durch die Gänge der Kaserne bis er vor der Tür des Komandanten ankam.

„Drumknot?!“

Der Sekretär des Komdandant stand von seinem Schreibtisch auf der neben der Tür des Komandanten auf dem Gang stand.

„Er erwartet euch bereits Sir“
Aprupt blieb Conan stehen.

„Er erwartet mich bereits….natürlich….ich gehe dann mal rein.“

Drumnot stand auf.

„Feldwebel Barker ist ebenfalls bei ihm Sir.“

„Barker….“
Conan stutze

„Ja Sir…….“

„Na gut ich gehe trozdem rein“

„Ganz wie ihr wollt…“

Drumknot klopfte und trat ein.

„Sir…“ Er salutierte „….Feldwebel Amraphendt ist so eben eingetroffen.“

Drumknot trat beiseite und Conan ging in Kartzers Büro.

„Ah….Feldwebel….kommt nur herrein.“

Handrian Kartzer saß an seinem Schreibtisch und lehnte entspannt in seinem Stuhl die Ellenbogen auf den Armlehnen gestürzt und die Hände an den Fingerkuppen zusammengelegt.

„Feldwebel Barker und ich sprachen gerade über die Erschütterungen im Torviertel.“

Kartzers Blick fiel dabei auf den zweiten Mann im Raum der sich nun zu Conan umwante.
Feldwebel Barkers Erscheinungsform war einfach und doch aussagekräftig. Barker war ein recht kleiner Mann, nicht größer als 1.60m wenn gleich er doch sehr kräftig gebaut war. Er war recht stark gebeugt und lehnte sich auf eine Hellebarde ohne die Conan sich den Mann überhaupt nicht vorstellen konnte und die Barker wie einen Wanderstab verwendete. Auf seinem Kopf trug er eine Braune Lederkapuze und im Gegensatz zu den Umhängen aller anderen Gardisten war der seine Braun. Als Barker seinen Kopf hob um den Neuankömmling besser erkennen zu können verzog Conan unweigerlich das Gesicht obwohl er den Anblick von Barkers Gesicht bereits kannte. Die Kapuze verdeckte den ganzen Schädel des Feldwebels abgesehen von seinem Gesicht dessen rechte hälfte von Brandnarben und den überbleibseln anderer Verletzungen fast zur gänze unkenntlich gemacht war. Aufgrund der dort geschwächten Gesichtsmuskulatur hing der rechte Mundwinkel stehts regungslos nach unten und öffnete sich kaum wenn Barker sprach. Auf seinem rechten Auge war Barker komplett erblindet was schon allein dadurch recht gut zu erkennen war das der Augapfel nurnoch eine Milchglasfarbene Kugel war die Regungslos in den Raum starrte. Wie alt dieser Mensch war wusste nichtmal Conan aber die linke recht faltige und vom alter gekennzeichnete Gesichtshälfte lies darauf schliessen das er das 45 Lebensjahr bereits überschritten hatten.

„Hhhhhhhaaa….“ Es klang mehr wie ein Hohler Atemzug. Barker sprach grundsätzlich nicht besonders laut und sehr langsam da er es gewöhnt war das seinen Worten Aufmerksamkeit geschenkt wurde wenn er sprach.

„…Feldwebel…der Komandant und ich…haben euch bereits erwartet.“

„Ja Feldwebel…was habt ihr uns von den Erschütterungen im Torviertel zu berichten?“

„Ihr wisst bereits davon?“ Conan trat näher.

„Wenn ein kleines Beben in Loch in den Torplatz reisst erregt das Aufmersamkeit Feldwebel.“ Barker hob noch weiter den Kopf und starrte Conan mit seinem Auge an.
„Berichtet was dort unten vorgefallen ist.“
Barker sprach Conan in einem ruhigen gebieterischem Ton an.

„Nun…“ Conan wandte sich von Barker dem Komandanten zu.“….Herr….wie es scheint hat ein kleiner Trupp Dunkelelfen die Stadt unterwandert und brachten den Torplatz zum einsturtzt."

„Hhhhhaa…“ Wieder das hohle Atmen. „Drow?“

Kartzer ging nicht auf Barker ein. „Wieviele?“

„Ihrer waren es 8 Herr aber wie viele noch in den Kanälen herumkriechen kann ich nicht sagen. Allerdings machten sie mehr den Eindruck eines geschlossenen Trupps.“

Kartzer sah Conan bedächtig an bevor er wieder sprach. „Konntet ihr etwas über ihre Absichten in Erfahrung bringen Feldwebel?“

Conan versteifte seine Haltung.

„Nun Herr sie behaupteten sie wären an diesen Ort „gesogen“ worden und sie verlangten freies geleit aus den Toren der Stadt.“

„Ihr habt sie doch nicht ziehen lassen Feldwebel?“ Barkers Stimme war beinahe anklagend.

„Ich kam gar nicht dazu eine solche Entscheidung zu treffen. Nachdem ihr Anführer wohl erkannte das er uns mit dieser Lüge nicht Bluffen konnte verschwand der Trupp im nichts.“

„Hhhhhhaa…sie könnten demnach überall sein….die Kanalzugänge werden bewacht?“

„Ja…Feldwebel.“

Kartzer räusperte sich. „Nun da wir uns über ihre Absichten nicht im klaren sind wird es schwierig etwas gegen sie zu unternehmen. Sie werden jedoch kaum gekommen sein um zu töten…es sei denn sie wären Dumm.“

„Hhhhhhhaa…..Es sind Kreaturen Herr…man kann nicht voraussehen was sie tun oder zu tun bereits sind um an ihr Ziel zu kommen welches dies auch immer sein mag.“

„Sollen wir in den Kanälen nach ihnen suchen?“

Etwas belustigt zog Kartzer eine Braue nach oben. „Zu welchem Zweck?“

„Hhhhhhhaa……Um sie abzustechen Herr.“

Kartzer winkte ab. „Wir wissen nichtmal ob sie noch daunten sind, wie ihr schon saget sie könnten überall sein.“

„…..Was schlagt ihr dann vor Herr?“

Nachdenklich stand Conan nur dabei.

„Vermumte Gestallten werden nun Verstärkt Kontrolliert….insbesondere solche von kleinrer schmächtiger Statur. Wir haben derzeit nicht die Leute um verstärkt nach ihnen zu suchen.“

„Freiwillige unter dem Volk Herr?“

„Wenn ihr welche findet.“

„Hhhhhaa…..Ich kann auch selbst nach ihnen suchen Herr.“

„Und mit welchen Männern wollt ihr nach ihnen suchen Feldwebel? Und was habt ihr vor wenn ihr sie gefunden habt?“ Der Blick den Kartzer Feldwebel Barker zuwarf war mehr ein herrausfordernder als ein fragender.

„…..Dann werden wir warten Herr.“

Es klopfte und ein Soldat trat ein nahm Haltung an und Salutierte.

„Jaaaaaa?“ Kartzer sah zu dem Gardisten.

„Sir…verzeiht die Störung aber Feldwebel Barker wollte informiert werden wenn der Häftling wieder bei Bewusstsein ist.“

Barker wandte sich schwerfällig zur Tür um.
„Hhhhhhhhaa….er ist schonwieder Wach?“

„Ja Herr“

„……das ging zu schnell.“

„Er ist vielleicht Zäher als ihr angenommen habt Herr.

„Hhhhhhhhhaa….Nun gut….“ Er blickte zu Kartzer. „Meine Arbeit Ruft.“

Kartzer sah Barker scharf an. Eure….Arbeit.“

„…..Ja Herr.“

„Also gut…ihr dürft gehen.“

Barker verneigte sich was bei seiner gebeugten Haltung wie eine unterwürfige Verbeugung aussah und verlies den Raum seine Hellebarde als eine Art Krücke verwenden.

Kartzer wartete ab bis der Soldat und Barker verschwunden waren.
„Der Mann übertrifft denke ich alles was ich jemals über euch gehört habe.“

„Sir…es ist eben Barker.“

„Ja….es ist eben Barker…“ Kartzer stand auf und stellte sich an das Fenster hinter seinem Schreibtisch wo er die Hände hinter dem Rücken aneinander legte. „Nun gut Feldwebel ich denke eine gezielte oder großangelegte Suche nach diesen Dunkelelfen können wir derzeit nicht durchführen dazu fehlen uns die Männer. Ihr könnt gehen.“

„Ja Herr……“

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Killinger hat geschrieben:
„Ich bitte vielmals um Entschuldigung."

Dehmütig senkte er sein Haupt.


Markus (Factor I)


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 Betreff des Beitrags: Re: Für Recht und Ordnung.
BeitragVerfasst: Fr 16. Jan 2009, 15:18 
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Die Tür schloss sich. Drumknot der hinter seinem Herren gestanden hatte trat einen Schritt vor.

"Was meinst du Drumknot?"

"Nun er hat sicherlich den Eindruck gewonnen das ihr euch gerne selbst reden hört Herr. Manchmal glaube ich das es euch Spaß macht wenn euch die Leute für einen Narren halten."

"Oh Drumknot soetwas wie Spaß ist ein Luxus den ich mir nicht leisten kann. Er ist immernoch der selbe geblieben und meint uns zu kennen oder wie siehst du das?"

"Nun Herr die Absicht mit der er und seine Leute aufwarten ist bestimmt keine die dem einfachen Volk gefallen könnte Herr."

"Ist er wirklich so blöd anzunehmen jemand würde ihm das abnehmen was er erzählt?"

"Ich denke der Schrecken der von ihm und seines gleichen ausging ist bereits zu lange her. Die Menschen vergessen schnell in dieser Stadt."

"Da magst du recht haben Drumknot. Ich wünsche die ungefähre Truppenstärke der Milliz in erfahrung zu bringen. Irgendwo muss er die Leute ja unterbringen."

"Ja Herr."

"Ich wünsche auch Berichte über seine Vertrauten. Enge Mitarbeiter ihre Namen wenn möglich eine kurze Einschätzung."

"Ja Herr."

"Ich wünsche auch darüber informiert zu werden mit wem der Baron oder er gesehen werden."

"Ja Herr"

"Auserdem ist mir sehr daran gelegen das Grenzen aufgezeigt werden."

"Ja Herr"

"Natürlich in einem gewissen Rahmen"

"Ja Herr"

Kartzer notierte sich einige Dinge.

"Wie sieht es mit dem neuen Gefangenen aus Drumknot?"

"Ich denke wir sollten Barker etwas zurückhalten Herr. Vieleicht sollte Feldwebel Amraphendt die Befragung durchführen?"

"Ja.....er ist etwas dezenter."

"Ja Herr."

"Diese Lügerrei....ich glaube ich werde von keinem dieser hochgeschmückten Lordschaften wirklich ernst genommen Drumknot."

"Nunja Herr eine gewisse Dummheit kann man ihnen durchaus zuschreiben."

"Er wäre vermutlich nichtmal von sich aus gekommen."

"Wahrscheinlich nicht Herr."

"Keine besonders weitsichtige Entscheidung."

"Ich denke er sieht in uns und insbesondere in euch keine Gefahr Herr. Ihr seid ihm sozusagen egal. Nur ein weiterer Hauptmann der nicht anders handeln wird wie es bisher der Fall war."

Kartzer seuftzte leicht.

"Wie soll man da seine Arbeit machen wenn sich der vermeindliche Gegenspieler nicht für einen Interessiert Drumknot? Das ist fast so als würde man eine Maus ohne Beine mit einer Mausefalle fangen wollen."

"Ja Herr. Die andere Seite hat einfach keinen Sinn mehr für richtige Intrigen und anständige Planung Herr."

"Das wird beinahe schon langweilig.....aber ich denke du kannst nun gehen und meine Anweisungen befolgen Drumknot."

"Ja Herr"

Drumknot machte sich auf den Weg zur Tür.

"Achja....Drumnot?"

Er drehte sich um.

"Ja Herr?"

"Du kannst mir dann mein Abendessen bringen."

"Ja Herr."

"Hartgekocht"

"Ja Herr"

"Mit Salz"

"Ja Herr"

"Das Wasser heute etwas kühler als sonst"

"Ja Herr"

"Und schick mir Feldwebel Amraphendt her."

"Ja Herr"

"Danke Drumknot"
Daraufhin verlies Drumknot den Raum.


Leben nehmen und Leben lassen.

Geschrieben von Handrian Kartzer.

Prolog.

In diesem Buch werde ich zum besseren Verständnis unserer Welt und ihrer Bewohner Verhaltensformen Zustände und die verschiedenen Motivationen aufzählen die unser aller Leben so vielseitig und vor allem Gefährlich machen. Darunter fallen banal ausgedrückt Dinge wie das Böse, das Gute, das Chaos und Rechtschaffenheit um nur ein Paar zu nennen. Anhand von Geschichten und Vorkommnissen aus meinem Leben werde ich meine Ausführungen untermauern. Auserdem werde ich mir die Arbeit machen das Menschliche Denken und Handeln auf eine völlig neutrale weise zu Schildern um zu einer Klarheit über die Unvollkommenheit des Menschen zu gelangen. Aber hauptsächlich möchte ich in diesem Buch die Sichtweise eines völlig reinen und rechtschaffenen Menschen offen legen.
Meine Sichtweise.




Kapitel I Das Böse an sich.

Das Böse an sich lässt sich nur schwer beschreiben denn in seiner Vielseitigkeit und in Häufigkeit in der es auftritt lässt es sich nur schwer auf einen einzelnen punkt reduzieren. Deswegen kann man eigentlich auch nicht von "dem" bösen sprechen. Um diesem Problem entgegen zu kommen habe ich mir die Mühe gemacht das Böse in seinen vielen Fassetten aufzugliedern und es in ein paar einzelnen punkten zu beschreiben die meiner Meinung nach die wichtigsten sind.

Die einfachste Form des bösen lässt sich recht kurz Beschreiben. Der einfache Taschendieb der in den Straßen nur darauf lauert einem unschuldigen sein erspartes abzunehmen gehört zu den niederen Kriminellen Elementen die ihr tun auf die Ungerechtigkeit Begründen die in dieser Welt ihrer Meinung nach herrscht. Das selbe gilt natürlich auch für Einbrecher oder Wegelagerer die nur darauf aus sind möglichst schnell möglichst viel Gold anzuhäufen. Tatsächlich ist ihr wahrer Beweggrund natürlich Neid und Gier. Zwei Eigenschaften die fast bei allen Menschen zu finden sind. Von daher kann man diesen kleineren Verbrechern wenig Schuld anlasten außer einem alermierenden Mangel an Charakterstärke.

Bei der nächsten etwas schwereren Form des bösen kann man schon eher von einem Geistigen Problem sprechen. Skrupellose Schläger oder Schmuggler die durch ihr tun Angst und Schrecken verbreiten beziehungsweise gezielt die bestehende Ordnung einer Stadt unterwandern haben die Absicht ihre eigene Ordnung oder ihre eigene ganz persönliche art von Chaos durchzusetzen da dies das einzige ist was ihrer Meinung nach wirklich funktioniert. Sie verdienen ihr Geld und müssen dafür keine besonderen Fähigkeiten mitbringen. Diese Art von Verbrechen gründet natürlich wieder auf der Gier nach Gold. Teilweise berauschen sich einige sogar an der Macht die sie an einzelnen unbedeutenden Menschen ausüben können. Diese Leute sind gänzlich unfähig durch ehrliche Arbeit ihr Geld zu verdienen und geben sich mit einem einfachen Leben nicht zufrieden. Ihrer Ansicht nach haben sie viel mehr verdient und ein gewisser Ehrgeiz tut das übrige. Dabei überschätzen die die Bedeutung ihrer Existenz in einem solchen Maß das man wie weiter oben bereits geschrieben von einer gewissen Geistigen unzulänglichkeit sprechen kann. Diesen Individuen ist am einfachsten zu begegnen indem man ihnen von vorn herein klar macht wie unbedeutend sie sind indem man sie einsperrt und von da an keinerlei Aufmerksamkeit mehr schenkt. Die meisten erkennen nach mehreren Jahren wie klein und wie wenig sie eigentlich wert sind und sind von da an kaum noch in der Lage eine Gewalttat zu begehen ohne den Sinn darin in frage zu stellen. Fortan wird er sich eine ehrliche Arbeit suchen die ihm Auftrieb und Befriedigung verschafft. Andere enden als Bettler in irgendeiner Gasse.


Nun kommen wir zu der ersten schweren Form des bösen. Eine Form die jedem der einigermaßen bei Verstand ist als absolut und vollkommen böse erscheint. Mord…Folter und Vergewaltigung unschuldiger Menschen. Der Typische Mörder schert sich nicht um das Leben anderer es sei denn sie können ihm von nutzen sein oder er lenkt damit die Aufmerksamkeit rechtschaffener Elemente auf sich die seine Existenz bedrohen. Ein Menschenleben stellt für sie kein Hindernis da und dem entsprechend leichtfertig nehmen sie Leben. Sie töten die die ihnen im Weg stehen die denen sie Rache geschworen haben oder sie töten einfach nur aus Spaß. In manchen Fällen geschieht Mord auch in „weiser“ Vorrausicht. Natürlich ist die alt bekannte Gier ebenfalls wieder mit im Spiel denn es gibt auch kranke Individuen die für Geld töten. Bestimmte Fälle versuchen durch Mord auch Aufmerksamkeit zu erregen und unterstreichen ihre Minderwertigkeit durch das Verstümmeln von Leichnahmen. Andere etwas schwerer Geschädigte Fälle bedienen sich der Folter sei es aus Spaß oder um an Informationen zu gelangen. Auf das Thema Vergewaltigung will ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen denn Lebensformen die sich auf diese Stufe hinab begeben sind ihren niederen Instinkten erlegen und können daher wirklich nur noch als „Lebensformen“ bezeichnet werden. Menschen die zu solchen Verbrechen fähig sind haben ihre Unvollkommenheit vor der Schöpfung unter Beweis gestellt und somit jegliches Recht auf das weiter bestehen ihrer Existenz verwirkt. Dieser Form des bösen ist in der Regel nur mit der Todesstrafe zu begegnen. Leider ist man bei Zeiten auch dazu gezwungen andere Maßnamen zu treffen die den Tot des Verbrechers nicht zur Folge haben.


Die nächste Form des bösen lässt sich nicht in eine der Kategorien von leicht bis schwer einordnen. Diese Form nenne ich „wahnsinnig böse“ da diese auf absolutem Wahnsinn beruht.
Der typisch Wahnsinnige Verbrecher steckt sich meist hohe Ziele wie zum Beispiel die totale Vernichtung der Welt, der momentanen Regierungsforum, einer bestimmten Organisation oder wahllose Zerstörung. Im Gegensatz zu den bisherigen anderen Formen basiert diese Art von Wahnsinn nicht auf den bisherigen Schuldträgern Neid und Gier sondern ist einfach nur eine reiner ungehemter Ableger von Hass und Wut. Gewisse Personen leiden natürlich auch an einer etwas dezenteren Form des Wahnsinns, haben ihre Triebe zumindest scheinbar meist unter Kontrolle und verleihen ihrem Wahnsinn durch Kaltblütigkeit Ausdruck. Diese Personen handeln oft wieder aufgrund der alt bekannten Gefühle Neid und Gier und streben nach mehr Gold und mehr Macht und sind dafür bereit absolut…“wahnsinnige Dinge“….zu tun. Es gibt allerdings auch pure Einzellgänger die neben der oben genannten Form des Wahnsinns ein nicht zu unterschätzendes Maß an absoluter Verrücktheit ihr eigen nennen.
Das Gefährliche an dieser Erscheinungsform des Bösen ist nicht nur die Unberechenbarkeit sondern auch die Tatsache das sie alle bisherigen Formen und Arten des bösen in sich vereint und sogar noch etwas weiter geht. Die Beseitigung von Verbrechern die an dieser Form leiden gleicht weniger einer Tötung aus zwang sondern mehr einer Reinigung Tilgung und Erlösung von den Ländereien Faeruns.


Kommen wir zur letzten Beschreibung des Bösen in diesem Kapitel. Der Machthungrige Tyrann. Der machthungrige Tyrann ist nicht zwangsweise Wahnsinnig denn er folgt wieder nur einem Menschlichen Trieb was man ihm eigentlich kaum zur last legen kann. Machthunger ist unter den Menschen weit verbreitet in leichten und schwereren Formen. Der typisch Machthungrige Verbrecher lässt sich fast gar nicht mehr als solcher bezeichnen denn er stellt bereits eine höhere Form des bösen da und daher rede ich hier nur von „einfach Böse“. Natürlich spielt auch hier wieder Neid und Gier eine Rolle wenngleich dies nur die Grundpfeiler in der Entwicklung zum reinen unverfälschten bösen sind. Der einfach nur böse Mensch der nach Macht und Kontrolle strebt geht Rücksichtslos gegen sein Umfeld und gegen seine Mitmenschen vor. Er mordet raubt stielt spinnt Intrigen und zeigt das höchste Maß an Intelligenz unter allen bisherigen Erscheinungsformen. Diese einfach nur bösen Lebensformen haben begriffen das es Macht bedeutet über andere Menschen zu herrschen und so bemüht er sich meist die Dinge anzueignen die der Mensch zum leben benötigt. Darunter fällt natürlich der Handel mir Waren die Lebenswichtig sind oder das verschaffen eines Monopols. Manchmal ist der Schutz durch eine militärische Streitmacht ebenfalls von wichtigkeit für den Menschen und so ist es nicht selten das ein einfach nur böser Charakter ein Heer um sich sammelt. Diese nutzt er sofern er zum Erfolg gekommen ist hinterher zur Festigung seiner Machtposition durch Unterdrückung des einfachen Volkes. Sie handeln aber auch mit Drogen und machen ihr Umfeld dadurch von ihrer Versorgung vollkommen abhängig. All dies sind Möglichkeiten um an Einfluss und Macht zu gewinnen. Einem einfach nur Bösen Gegenspieler lässt sich nur schwer begegnen und daher sollte bei ihrer Bekämpfung weniger ihr Tot im Fordergrund stehen sondern mehr das untergraben und zerstören ihrer Machtgrundlange. Ist dies erstmal mit erfolg passiert kann die totale Auslöschung aller beteiligten angestrebt werden.


Natürlich gibt es noch unzählige weitere Formen und Arten des bösen die ich vermutlich in 4 bis 5 weiteren Punkten beschreiben könnte doch meist ähneln sie meinen bisher genannten Punkten. Oft vermischen sich zwei oder drei Arten miteinander und natürlich ist es auch so das das böse von dem ich hier eben geschrieben habe meist nur auf Menschen Halbelfen Halblinge oder andere Humanoide zutrifft. Natürlich spielt der Glaube auch in der Welt des bösen eine enorm große Rolle doch gründet sich ihr böses da auf die von mir genannten Punkte.
Paradoxer weise bekämpft sich das Böse oftmals selbst was merkwürdigerweise nicht zu ihrer totalen Vernichtung führt. Doch dieses Rätsel werde ich in meinen folgenden Kapiteln lösen.
Außer dem besteht natürlich die Möglichkeit das ich später noch einige weitere Formen des bösen Beschreiben werde bei denen ich es nicht für nötig hielt sie hier aufzuzählen. Zum Schluss dieses Kapitels möchte ich noch sagen das ich die totale Vernichtung des Bösen für vollkommen unmöglich halte. Die einzige Möglichkeit das Leben auf dieser Welt erträglich zu gestallten ist die das Böse zu kontrollieren und auf das möglichste Mindestmaß zu reduzieren.

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Killinger hat geschrieben:
„Ich bitte vielmals um Entschuldigung."

Dehmütig senkte er sein Haupt.


Markus (Factor I)


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 Betreff des Beitrags: Re: Für Recht und Ordnung.
BeitragVerfasst: Di 20. Jan 2009, 01:54 
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Gefolgt von 2 Soldaten betrat Conan den Hof der Kaserne auf dem wildes treiben herrschte. Stallknechte brachten Pferde in die Stallungen. Es wurden Kampfübungen abgehalten. Ein Trupp aus sechs Mann wurde gerade von einem Korporal eingewiesen und Kisten wurden von einem Karren entladen. Aus dem wirren treiben das hier herrschte bewegte sich ein Soldat auf Conan zu den er schon von weitem erkannt hatte.

„Willkommen zurück Sir.“

„Was gibt es Drumknot?“

„Ihr habt einen Termin bei seiner Gnaden.“

Mit einem wink schickte Conan seine Begleiter weiter die dann im Hauptgebäude verschwanden.

„Habe ich den.“

„Ja Sir.“

„Nun gut dann lassen wir ihn nicht warten.“

Kurze Zeit später betrat Conan das Büro des Hauptmanns.

„Nur herrein Feldwebel nur herrein.“

Kartzer sah gar nicht wer da sein Büro betretten hatte, erst als Conan direkt vor dem Schreibtisch stand sah der Komandant zu ihm auf.

„Sagt euch die Nummer 5173 etwas Feldwebel?“

Kurz überlegend aber dann doch recht sicher antwortete Conan.

„Nein Herr.“

„Hmm Korporal Havelock ist die alten Gefangenenliste durchgegangen und ist dabei auf einen Heftling gestoßen der vor mehr als 2 Jahren während der Krise in den Slums um Nasmir von euch festgenommen wurde. Seine Identifikationsnummer lautet 5173.“

„Durchaus möglich Herr.“

„Er ist immer noch eingesperrt.“

Conan sah für einen Moment recht betroffen aus.

„Immernoch?“

„Hm…ja….nachdem ihr die Garde verlassen habt muss er in den wirren des Spinnenkrieges wohl vergessen worden sein.“

„….bedauerlich Herr.“

„Ich denke bei diesem Fall können wir davon sprechen das er geheilt ist.“

„Geheilt….“

„Ja Feldwebel geheilt.“

„Ich kümmere mich darum Herr….“

„Es ist manchmal wirklich tragisch was solchen Menschen widerfährt wegen solch Inkompetenten Offizieren wie de Teril.“

„An Inkompetenz kaum zu übertreffen Herr.“

„Nun dann kümmert euch um den Mann…“ Kartzer vollführte mit der Hand eine beiläufige Geste. „…..gebt ihm ein paar Münzen anständige Kleidung und lasst ihn laufen und schickt ihm jemanden hinterher ich möchte wissen wohin es den Mann verschlägt.“

„Zu befehl Herr.“

15 Minuten später befand sich Conan auf der Treppe die hinunter in den Kerker führte. Vorne weg ging ein Soldat der eine Fackel hoch hielt.

„…wie ist seine Verfassung?“

„Naja…..das weis man sich so genau Herr..“

„Wie soll ich das nun verstehen?“

„Naja…keiner hat ihn seid her gesehen Sir das Essen wird durch eine Klappe in der Tür an die Gefangenen vergeben.“

„Wunderbar….lebt er überhaupt noch?“

„Ohja die leere Essenschale steht jedes Mal wieder vor der Klappe.“

„….zeigt mir wo er eingesperrt ist.“

Schliesslich kamen sie im Trakt für die Langzeitgefangenen an. Es war mehr ein dunkler von einigen wenigen Fackeln beleuchteter Gang, gesäumt von Massiven mit Eisen beschlagenen Holztüren von denen jede einzelne den Eindruck erweckte nur dafür gemacht zu sein um geschlossen zu bleiben. Nachdenklich schritt Conan an jeder dieser Türen vorbei die alle mit einer Nummer versehen waren. Jede dieser Türen verbarg hinter sich einen Mann oder eine Frau mit einer Geschichte.
Hier unten in den Kerkern arbeiteten nur Soldaten die seid langem treu dienten und die einen Teil ihrer Menschlichkeit wohl schon lange verloren hatten. Oben im Kasernengebäude nannte man sie die ‚Dunkelwächter’ denn jeder dieser Soldaten die hier unten über die Schrecken wachten die sich über die Jahre hin hier in Form von Menschen angesammelt hatten wachten hatte sich für das Leben in den dunklen Kerkern der Stadt entschieden. Sie nahmen ihre Aufgabe ernst und waren nur dafür bestimmt hier unten über die ihnen anvertrauten Seelen zu wachen.

„Darf ich euch fragen wer derzeit Hauptmann ist Herr? Man sagte uns Lord Starken sei gegangen.“

„Er heisst Handrian Kartzer…“

„Guter Mann Herr?“

„Ja….ein guter Mann.“

„Es ist beruhigend zu hören das dort oben jemand fähiges sitzt Herr.“

Letzt entlich erreichten sie die Tür mit der Nummer 43.

„Hier müsste er sein…Gefangener 5173.“

Der blasse Gardist suchte mit einer Hand an dem Schlüsselbund der an seinem Gürtel hing bis er den richtigen fand.

"Müsste dieser hier sein…“

Er schob den Schlüssel in ein unscheinbares Schlüsselloch und entriegelte die Tür. Laut quietschend öffnete sich die Schwere Tür und der Schein der Fackel fiel in den Eingangsbereich der Zelle.
Der Soldat stellte sich an den Eingang und rief in die Dunkelheit hinein.

„Name?“

Keine Antwort. Der Soldat wurde etwas lauter und energischer.

„Name?!!!“

Er dachte Conan es würde wieder niemand antworten doch dann kam aus einer Ecke im hinteren Zeil der Zelle ein leiser Wortlaut.

„5173….“

„Ich glaube wir sind hier richtig Herr.“

„Gebt mir die Fackel.“

„Ja Herr.“

Der Soldat trat beiseite und reichte Conan die Fackel. Dieser bückte sich leicht denn die Zellentüren waren allesamt wohl etwas kleiner als normale Türen und betrat die Zelle. Besonders groß war sie nicht….der Quadratische Raum hatte vielleicht eine Kantenlänge von 3 Metern. Daher reichte der Lichtschein aus um die ganze Zelle in ein Grelles Licht zu tauchen. Es dauerte nicht lange bis Conan fand wonach er suchte. In einer Ecke kauerte neben einem verdreckten Strohhaufen auf dem eine Decke ausgebreitet war eine dürre zerlumpte Gestallt mit langem verdrecktem Haar und einem verfilzten Bart der sich schützend die Arme vor das Gesicht hielt um sich vor dem Schein der Fackel zu schützen. Er schrie auf…entweder vor Schreck oder vor Schmerz den das Licht in seinen Augen verursachte. Seine Arme und Beine waren nackt und er trug nur ein Braunes Oberteil und eine zerrissene Hose. Finger und sogar die Zehennägel waren abgenagt und sagen dementsprechend aus.

„Ich habe euch doch alles gesagt bitte!! Ich will nicht sterben!“

Die Wände der Zelle waren mit irgendwelchen Schriftzeichen voll geschmiert und Wasser tropfte von der Decke. In einer kleinen Schüssel wurde es offenbar gesammelt. Conans Blick fiel dann wieder auf den Gefangenen. Er erinnerte sich wieder….es war lange her.

(Erinnerung)

Mit lautem metallischem quietschen öffnete sich eine schwere Tür.
Ein schwacher Lichtstrahl fiehl durch den Türspalt der nun immer breiter wurde und beleuchtete eine Gestallt in einem kleinen feuchten und kalten Raum.
Die Hände der Gestallt waren an einem Balken an der Decke befestigt und so wie es aussah hatte der Mann mehrere Stunden oder gar Tage im stehen verbracht.
Der Mann lies den Kopf hängen bis er von dem Schwachen Lichtstrahl geblendet auf sein. Langes verschmutztes Haar hing ihm ins Gesicht wärend er das stöhnen begann wissend was ihn erwarten würde.
Zwei weitere große Gestallten betratten den Raum und lösten den Mann von dem Balken und zerrten ihn an den Armen nach draussen wobei er immer wieder unter der last seines Körpergewichts leicht einknickte.
Der Weg führte die drei in den Nebenraum der ebenfalls in Finsterniss lag. Zwei Kerzenleuchter an einer Wand beleuchteten einen Schemel und einige Fußketten darum der mitten im Raum stand. Die beiden Wächter setzten den Mann auf den Schemel und einer der beiden kettete ihn an.
Er sah wieder auf zu den beiden Kerzenleuchtern vor dem ein Tisch stand an dem ein Mann mit Kapuze saß. Da die Kerzenleuchter und somit die einzige Lichtquelle des Raumes hinter ihm standen lag das Gesicht unter der Kapuze völlig im dunkeln.
Die zwei sahen sich einzige Zeit an bis der Mann mit der Kapuze ein Buch das auf seinem Tisch lag aufschlug und mit dem Finger über eine Seite fuhr. Eine Kalte Stimme die im Raum wiederhallte drang dem festgeketteten in die Ohren.

[i]"Heftling: 5173. Name: Kerim. Aufgegriffen in einer Wohnung in den Hafengebieten."

"Korrekt?"


"J....ja"

"Lauter"

"j..JA" *hust*

Der Mann schob das Buch etwas vonsich verschlang die Finger seiner mit Handschuhen bedeckten Hände ineinander und platzierte diese auf dem Tisch.

"Welche Informationen habt ihr für uns Kerim?"

"K...keine..."

"Lauter"

"K....keine!!!"

"Ihr wisst das ihr lügt....ich weiß das ihr lügt....wir beide wissen das ihr lügt"

"Er....er wird mich töten!!"


"Nicht solange ihr hier seid Kerim."

"Er wird mich überall finden"

"Nennt mir einige Treffpunkte"

"Das habe ich doch schon...bitte lasst mich gehen ich muss mich vor ihm verstecken!"

"Treffpunkte!!"

"Die Nachtruhe verdammt in der Nachtruhe!!"

"Ihr habt seid einigerzeit keine fest Nahrung mehr zueuch genommen."

Der Mann deutete auf ein eingewickeltes etwas das an einer Ecke des Tisches lag.

"Hier"

Die beiden Wächter ketteten Kerim los und mit einem stoß versetzte der Mann mit Kapuze das eingewickelte etwas.

"QUIEK!!"

Eine Ratte hatte das Packt berreits entdeckt und begann sich auf den Weg zu machen. Kerim der die letzten Tage wohl nur Brei zusich genommen hatte erkannte das und stürtzte inrichtung Päckchen wobei er allerdings über seine Fußfessel stolperte.....er streckte seine hand nach dem Päckchen aus und konnte nur sehen wie die Ratte danach schnapte und in einem Loch in der Wand verschwand.

"NEEIIIN!!!"


Die Wächter lachten......

Die Erinnerungen verschwammen und vor seinen Augen tauchte wieder diese jämmerliche Gestallt auf die winselnd in der Ecke seiner Zelle kauerte und sich versuchte vor dem Licht zu schützen. „Das sollte jener Mann sein?“ durchfuhr es Conans Gedanken. Er hat hier unten genug Schaden davon getragen.
Mit einem Ruck drehte sich Conan wieder der Tür zu und verlies die Zelle dem Soldaten dabei die Fackel in die Hand drückend.

„Bringt ihn nach oben er wird frei gelassen.“

„Ja Herr.“

„Die Götter mögen dafür Sorgen das sich eine anständige Seele seiner annimmt. Ansonsten wäre es besser gewesen er sei hier unten geblieben.“


Kerim begriff erst gar nicht was um ihn herum passierte. Man führte ihn zu einer Treppe….aber…sie führte nicht nach unten wie er es erwartet hatte….sie führte hinauf…ja sie führte nach oben! Dort wo es etwas gab das sich Freiheit nannte. Er würde die Sonne wieder sehen…und er würde ihre Warmen Strahlen auf seiner Haut spüren und die frische Luft wie sie seine Lungen füllte. 2 Lange Jahre nur Kalter Stein.
Er erhielt neue Kleidung und einen Beutel mit 20 Goldmünzen sowie ein paar Schuhe. Dann öffnete sich die Tür vor ihm….nein es war mehr ein Tor….vom den Hellen gleißenden Strahlen der Sonne umspielt. Diese Schönheit schmerze in seinen Augen….aber es war ein angenehmer Schmerz….

Freiheit oh wie sehnte ich mich nach dir….

Und so setzte er seinen ersten Schritt hinaus auf die Straßen

_________________
Si non confectus, non reficiat.



Killinger hat geschrieben:
„Ich bitte vielmals um Entschuldigung."

Dehmütig senkte er sein Haupt.


Markus (Factor I)


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 Betreff des Beitrags: Re: Für Recht und Ordnung.
BeitragVerfasst: Do 16. Sep 2010, 13:06 
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Der Kasernenhof der Stadtgarde der freien Handelsstadt Rivin. Zwei Reihen zu sechs Personen, ihnen gegenüber ein Mann mit Bronzenen- und einer mit roten Schulterplatten.

"Ihr habt euch also dazu entschieden, der Stadtgarde Rivins beizutreten."
Der Mann mit den roten Schulterplatten trägt eine Augenklappe und bereits ergrautes Haar. Irgendetwas an ihm wirkt beunruhigend auf die Rekruten, manche führen es nicht blos auf seinen Rang zurück.

"Es ist eine Ehre, sich in diese ruhmreichen Ränge einzureihen. Eine Ehre - und doch Bürde zugleich. Welchem Gott ihr auch folgt, als Wächter seid ihr Helm Rechenschaft schuldig und den Schwächeren, die auf euren Schutz bauen. Ihr werdet das Bollwerk bilden, dass die Stadt gegen Gefahren von Innen und Aussen bewahrt. Euer Eid wird euch daran binden."
Bei einem beiläufigen Wink des Unteroffiziers wird ein kleiner Karren an den Exerzierplatz gefahren, darauf befinden sich mehrere Uniformen der Stadtgarde.

"Dies wird eure Standart-Uniform sein. Bei guter Pflege wird sie euch eure gesamte Dienstzeit über begleiten."
Sagt er nicht ohne einen gewissen Stolz in der Stimme und winkt einen Soldaten in leichter Rüstung näher, der die gewohnte Grundhaltung einnimmt. Während der Erklärung des Unteroffiziers demonstriert er die Anbringung der einzelnen Rüstteile.

"Über eurer Grundkleidung werdet ihr ein Gambeson tragen, eine Stoffrüstung die euren Körper vor dem Verschleiß durch die Rüstung und vor Hieben schützen wird. Eure Beinschienen werden euch vor tiefen Hieben, insbesondere durch Stangenwaffen schützen. Für gewöhnlich seid ihr am Besten beraten, sie vor der Hauptrüstung anzulegen.
Es folgt je nach Waffengattung das Kettenhemd- oder eure vergleichbare Hauptrüstung. Hebt die Arme, und lasst es über euren Körper gleiten. Um es abzulegen beugt euch vorne über.
Ihr werdet an euren Schultern Schnallen bemerken. Dort werden eure Schulterplatten eingehängt. Sie sind Abzeichen eures Ranges, und repräsentieren nach Aussen hin euren Stand in der Garde. Wann immer ihr die Uniform tragt, seid ihr nichtmehr einfache Bürger - ihr seid Gardisten. Ihr steht in einer Reihe mit den großen Namen die ihr Blut für diese Stadt hingaben."

Dabei hebt er die Arme zu den Seiten, deutet durch den Kasernenhof zur imposanten Kulisse der Stadtmauer.

"In aller Regel werdet ihr das Kettenhemd mit einem Bauchgurt befestigen, zudem gibt es Verbindungsschnallen zu den weiteren Rüstteilen. So wie gute Stiefel im Winter notwendig sind, werdet ihr eure Handschuhe niemals ablegen oder unterschätzen. Sie sind einer der wichtigsten Ausrüstungsteile, vergesst das nie.
Nun legt ihr die Armschienen an, schnürt sie lieber fester, denn sie lockern sich mit der Zeit. Es folgen Kettenhaube- und Helm. Auch diese sind in jeder kritischen Situation verpflichtend zu tragen und können euch das Leben retten."

Er nickt zufrieden, mustert die Reihen.

"Gut, da ihr euch mit der Ausrüstung angefreundet habt. Waffengurte anlegen, Fernwaffen und Schilde auf den Rücken und nehmt eine Laterne mit. Wir marschieren aus."


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 Betreff des Beitrags: Re: Für Recht und Ordnung.
BeitragVerfasst: Do 16. Sep 2010, 18:45 
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"Eine ehrfurchtgebietende Rüstung, angenehme Arbeitszeiten und eine sichere Anstellung -", so hatte sich Rekrut Winterfinger die Arbeit bei der Stadtgarde vorgestellt. Sein Onkel Flinnsiff war bereits bei der Garde und hatte oft geschwärmt, ihn aber auch vor der Grundausbildung gewarnt.
"Und was habe ich bekommen? Es ist kalt, nass und ich bin voller dreckigem Schlamm den ich später aus der Uniform polieren darf."
"In Deckung bleiben, schleicht euch näher an den Kerl heran!", lautete der Befehl des Unteroffiziers. Die Rekruten lagen an der flachen Böschung der Aue des Flusses, überwiegend Strauchwerk und vereinzelte Bäume umgaben sie, vor ihnen auf der Terasse erhöht stand eine große Puppe aus Holz und Stroh - der Troll.
"In Ordnung, jetzt schnappt ihn euch!"
Winterfinger nahm die Fackel zwischen die Zähne und schnellte auf... er war erstaunt, wie besser sein Körper nach der kurzen Zeit zu arbeiten schien. Ein klackendes Geräusch einige Meter vor ihm schien einen Reflex in ihm auszulösen. Noch ehe seine Sinne ausmachen konnten, was das Poltern vor ihm ausgelöst hatte lag er flach gepresst auf dem Boden. Die Überraschung darüber, dass die Grundausbildung ihm bereits diesen Reflex eingebracht hatte, wich bei der raschen Erkenntnis, dass ein Baumstamm über ihn hinwegrollte. Vor dem Schichtwechsel hatte ihm ein Freund aus der anderen Übungsgruppe berichtet, dass man mehrere Böcke am Ufer geschlagen hatte und schließlich einen Baumstamm hinaufgeschoben. Sie hielten es für eine Leibesertüchtigung, in Wahrheit war es eine Falle.
"Deckung nehmen! Das Mistvieh hat einen Baum geschleudert!"
Am dumpfen aufschlag, gefolgt von einem Stöhnen hinter sich erkannte Winterfinger rasch, dass einer seiner Kameraden nicht die selbe Geschwindigkeit erlangt hatte.
"Verletzte sichern, Lage prüfen, dann weiter."
Der Befehl wurde rasch ausgeführt, der Troll hatte sich nicht bewegt, dann schnellte Winterfinger mit zwei Kameraden auf den Riesen zu. Man schlug auf ihn ein, als er zu Fall kam riss Winterfinger die Fackel hervor, griff zur kleinen Öllaterne an seinem Gurt und versuchte die Fackel zu entfachen. Die Funken erstarben am nassen Schlamm, im Hintergrund erklang ein zufriedener Applaus.
"Gut gemacht. Wenn wir von eurem kleinen Feuerproblem absehen bei dem der Troll euch vermutlich zu Fetzen zerrissen hätte, lief die Übung ganz gut ab. Verletzte die noch laufen können, abmarsch zum Feldscherer. Schwerverletzte auf die Tragen, Speerformation, Marschbereitschaft!"
Und so endete für die Meisten eine anstrengende Übung in mehrstündigem Schrubben von Kettenhemden und dem Versorgen kleinerer Blessuren. Die Lektion die sie heute gelernt hatten, war nichts taktisches. Es war die Einsicht, dass strahlende Rüstungen diesen Ruhm erst durch harte Arbeit erlangten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Für Recht und Ordnung.
BeitragVerfasst: Do 30. Dez 2010, 15:42 
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Aurils eisiger Atem zog unerbittlich von Osten auf die steinernen Bollwerke der freien Handelsstadt. Die Nacht war wolkenfrei, das Licht der Sterne erhellte das Vorland der Stadt, morgen würde es kalt werden. Wie die Wacht. Der Einäugige stand an der Spitze der Gruppe, seine silbernen Schulterplatten spiegelten die Umgebung, der graue Umhang wehte leicht im Winter und verlieh der Kälte beinahe etwas theatralisches.

"Die Wacht auf den Mauern ist eine der wichtigsten Aufgaben in eurem Dienst. Ihr seid die erste Linie die die Stadt vor den Bedrohungen von Aussen abschirmt. Wird diese Linie durchbrochen, so wird die Stadt zu einem strategischen Chaos."

Mit einer ausschweifenden Geste deutete er zu den Straßenzügen und Häusern jenseits der Mauer. Die handvoll Gardisten die hinter ihrem Feldwebel standen betrachteten kurz die Hausdächer, die schwach beleuchteten Straßen. Ein friedlicher Anblick, verglichen mit den Aktenbergen in der Kaserne die das wahre Gesicht dieser Stadt wiederspiegelten.

"Ich werde keine Nachlässigkeiten während eures Dienstes hier dulden. Jede Verletzung eurer Pflichten hier werden wir wie einen Angriff auf die Stadt betrachten und auch so behandeln. Habt ihr das verstanden?"

Die Gardisten waren sichtlich eingeschüchtert, aber im Grunde war damit zu rechnen gewesen.

"Gut. Geht auf Posten, die kommenden Wochen herrscht verschärfte Wachsamkeit."

Mit wehendem Umhang trat der Feldwebel den Wall entlang, nordwärts gen Kaserne.


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