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Aufruf an alle Barden
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Seite 1 von 1

Autor:  Kulmarham12 [ Sa 21. Feb 2009, 12:37 ]
Betreff des Beitrags:  Aufruf an alle Barden

Gesucht sind Lieder für eine Sammlung zur freien Verfügung.

Ich, Marie Asephte, Dienerin der Dame Feuerhaar, würde gerne die Lieder Rivins sammeln, archivieren und zur Einsicht aller herausgeben .
Bedenkt das dadurch eure Lieder weit bekannt und in jeder Munde sein werden.

Gebt sie dem Wirt im Segelfalls ich nicht zugegen sein sollte. Er wird sie mir dann aushändigen

Gez. Marie Asephte - Dienerin der Dame Feuerhaar

Autor:  mizuko [ Do 26. Feb 2009, 06:41 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Aufruf an alle Barden

die schrift des textes ist abhgehackt und grob, hunderter rechtsschreibfehler springen jedem betrachter ins auge, es scheint als habe ein kind einen großen stift zur hand genommen und versucht zu schreiben

Zauberflug

Meine Motten schwirrend zart im Mondlicht
wind auf ihren Flügeln
Zauberstaub, funkelnd im Nachtschein
sie schwirren, sie tanzen dicht an dicht

Zarte Musik und mein Geist tanzt
im zauber der nacht
meine stimme erklingt wie der wind
denn ich bin sein, sein erstgeborenes kind

im dunkeln der schatten tanzen die feen
sie singen von den vögeln und ihren jahreszug
sie jauchzen, sie lachen, sie feiern -
sie feiern die nacht des zauberflugs

die sterne sie glühen, der mond - er lacht
und so tanzen wir alle mit seelenglut
die funken des zaubers tanzen im wind
bis der morgen mit feuerzungen erwacht



Brennendes Blut

Mein Atem ist wie ein Odem eines Drachens
Die muskeln angespannt wie ein Raubtier auf der jagd
Die Sinne geschärft, im herzen Feuerglut
und in meinen adern rinnt brennendes Blut

Die trommeln schlage ich voll hass
sie sind wie der herzschlag meiner Kameraden
Wie der takt unseres Zorns der Göttwut
wie ein leib, rinnt durch unsere Adern brennendes Blut

Vor uns der Feind, eine schwarze Masse
wir nur eine kleine Meute knurrender Wölfe
aber in unseren herzen springt des zornesflut
durch unsere adern rinnt brennendes blut

Ein schrei, wiederholt wird hundertfach
aus wütenden kehlen unserer schar
aus zweifelnder Hoffnung, der letzte mut
unsere stärkste waffe, unser - brennendes Blut


((gut, mehr fällt mir um 5.30 auch nicht, entschuldigt bitte die rechtsschreibfehler, und wenns nicht so reimlich passt verzeiht das bitte ich bin müde und das ganze ist improvisiert aus den fingern gesaugt XD))

Autor:  Tear [ Do 26. Feb 2009, 11:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Aufruf an alle Barden

"So höret mich an, ihr sterbliches Volk
Berichten will ich von uralter Zeit

Dereinst vom Zeiten Anfang erzähle ich,
Drum reinigt vom Weine die trübe Sicht.
Von Herzen, aus gläsernen Scherben gemacht
Vom purpurnen Kriegsblut in Schmerzen erdacht

Sie war wie das lodernde Feuer rein
Den Göttern teuer, in lichtendem Sein
Mit Haar aus glitzerndem Silber gewebt.
Vom Krieg zur Herrin des Lichtes erwählt.

Er war so dunkel wie ewige Nacht
Mit schwarzen Augen und gottgleicher Macht
Von düster Schönheit, das wehende Haar
Mit brennendem Geiste, lodernd und klar.

Auf den Schlachtfeldern der Zeiten
Gesäumt von Toten auf blut'gen Weiden
Trafen sie sich, Feuer und Dunkelheit
Die blutigen Waffen zum Kampfe bereit.

Zwei Klingen aus Sonne und Mondgestein
Gold und Silber in Funken vereint.
mit Kampfgeschrei im Tanze versunken
Die Körper in quälenden Wunden ertrunken.

Funken sprühten über blutiges Spiel
Während um sie herum die Letzten fiel'n
Sie schlugen einander in Hass und Wut
Sturmwind ihren Schrei in die Welten trug.

Doch plötzlich ein Zauber uralter Zeit
Wandelte das blutige Schlachtenkleid.
Augen trafen sich in des Feuersbrunst
Und Erinnerungen nutzten die Gunst.

Zögerlich wurden die Schwerter gesenkt
Der Hass und der Schmerz von Liebe ertränkt.
Einander liebend vor sehr langer Zeit
Vom Kriege entzweit, im Herzen nur Leid.

Zwei blutige Waffen, sie tanzen nicht mehr.
Sprühen keine Funken, der Wind scheint so leer
Hände liegen auf glühenden Wangen
Von weit her hört man, das Kriegsengel sangen.

Oh grausame Götter, schmerzender Trug
Alles möge kochen im blutigen Sud
die Krähen, sie lachen und kreischen umher
die Toten tanzen, die Waffen so schwer.

Er küsst sie verzweifelt, solange entbehrt
Ihr Körper, er war so lange verwehrt
Das Auge verschlossen, das Herz verrät Mut
Er wirft die Klinge, sein Schwertarm ruht.

Die Götter zürnen, der Krieger beraubt.
All die Schlachten, nur verwehender Staub
Entfesseln Stürme und Natterngeflecht
Verwünschen ihren nun fliehenden Knecht.

Die Götter, sie können der Liebe nichts tun
Doch ein Anderer lässt sein Schwert nicht ruhen
Sie sieht ihn noch fallen in seiner Pein
Doch selbst hier im Tode, ist sie noch sein.

Das Schwert nahm beide für immer hinfort
Zu einem besseren friedlichen Ort
So starben Feuer und Schatten zu gleich
In Liebe vereinigt, im ewigen Reich.

Lasst euch gesagt sein, euch Menschengeschlecht
Das Liebe nicht stirbt, im Schlachtengefecht.
Drum nehmt die Geschichte, erinnert euch
das Liebe der Preis ist am End des Leids."

Kahri

((mit freundlichen Grüßen einer an sich dichterisch sonst völlig unbegabten Seele))

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