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| Aufruf an alle Barden https://www.rivin.de/forumRO/viewtopic.php?f=25&t=2258 |
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| Autor: | Kulmarham12 [ Sa 21. Feb 2009, 12:37 ] |
| Betreff des Beitrags: | Aufruf an alle Barden |
Gesucht sind Lieder für eine Sammlung zur freien Verfügung. Ich, Marie Asephte, Dienerin der Dame Feuerhaar, würde gerne die Lieder Rivins sammeln, archivieren und zur Einsicht aller herausgeben . Bedenkt das dadurch eure Lieder weit bekannt und in jeder Munde sein werden. Gebt sie dem Wirt im Segelfalls ich nicht zugegen sein sollte. Er wird sie mir dann aushändigen Gez. Marie Asephte - Dienerin der Dame Feuerhaar |
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| Autor: | mizuko [ Do 26. Feb 2009, 06:41 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Aufruf an alle Barden |
die schrift des textes ist abhgehackt und grob, hunderter rechtsschreibfehler springen jedem betrachter ins auge, es scheint als habe ein kind einen großen stift zur hand genommen und versucht zu schreiben Zauberflug Meine Motten schwirrend zart im Mondlicht wind auf ihren Flügeln Zauberstaub, funkelnd im Nachtschein sie schwirren, sie tanzen dicht an dicht Zarte Musik und mein Geist tanzt im zauber der nacht meine stimme erklingt wie der wind denn ich bin sein, sein erstgeborenes kind im dunkeln der schatten tanzen die feen sie singen von den vögeln und ihren jahreszug sie jauchzen, sie lachen, sie feiern - sie feiern die nacht des zauberflugs die sterne sie glühen, der mond - er lacht und so tanzen wir alle mit seelenglut die funken des zaubers tanzen im wind bis der morgen mit feuerzungen erwacht Brennendes Blut Mein Atem ist wie ein Odem eines Drachens Die muskeln angespannt wie ein Raubtier auf der jagd Die Sinne geschärft, im herzen Feuerglut und in meinen adern rinnt brennendes Blut Die trommeln schlage ich voll hass sie sind wie der herzschlag meiner Kameraden Wie der takt unseres Zorns der Göttwut wie ein leib, rinnt durch unsere Adern brennendes Blut Vor uns der Feind, eine schwarze Masse wir nur eine kleine Meute knurrender Wölfe aber in unseren herzen springt des zornesflut durch unsere adern rinnt brennendes blut Ein schrei, wiederholt wird hundertfach aus wütenden kehlen unserer schar aus zweifelnder Hoffnung, der letzte mut unsere stärkste waffe, unser - brennendes Blut ((gut, mehr fällt mir um 5.30 auch nicht, entschuldigt bitte die rechtsschreibfehler, und wenns nicht so reimlich passt verzeiht das bitte ich bin müde und das ganze ist improvisiert aus den fingern gesaugt XD)) |
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| Autor: | Tear [ Do 26. Feb 2009, 11:06 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Aufruf an alle Barden |
"So höret mich an, ihr sterbliches Volk Berichten will ich von uralter Zeit Dereinst vom Zeiten Anfang erzähle ich, Drum reinigt vom Weine die trübe Sicht. Von Herzen, aus gläsernen Scherben gemacht Vom purpurnen Kriegsblut in Schmerzen erdacht Sie war wie das lodernde Feuer rein Den Göttern teuer, in lichtendem Sein Mit Haar aus glitzerndem Silber gewebt. Vom Krieg zur Herrin des Lichtes erwählt. Er war so dunkel wie ewige Nacht Mit schwarzen Augen und gottgleicher Macht Von düster Schönheit, das wehende Haar Mit brennendem Geiste, lodernd und klar. Auf den Schlachtfeldern der Zeiten Gesäumt von Toten auf blut'gen Weiden Trafen sie sich, Feuer und Dunkelheit Die blutigen Waffen zum Kampfe bereit. Zwei Klingen aus Sonne und Mondgestein Gold und Silber in Funken vereint. mit Kampfgeschrei im Tanze versunken Die Körper in quälenden Wunden ertrunken. Funken sprühten über blutiges Spiel Während um sie herum die Letzten fiel'n Sie schlugen einander in Hass und Wut Sturmwind ihren Schrei in die Welten trug. Doch plötzlich ein Zauber uralter Zeit Wandelte das blutige Schlachtenkleid. Augen trafen sich in des Feuersbrunst Und Erinnerungen nutzten die Gunst. Zögerlich wurden die Schwerter gesenkt Der Hass und der Schmerz von Liebe ertränkt. Einander liebend vor sehr langer Zeit Vom Kriege entzweit, im Herzen nur Leid. Zwei blutige Waffen, sie tanzen nicht mehr. Sprühen keine Funken, der Wind scheint so leer Hände liegen auf glühenden Wangen Von weit her hört man, das Kriegsengel sangen. Oh grausame Götter, schmerzender Trug Alles möge kochen im blutigen Sud die Krähen, sie lachen und kreischen umher die Toten tanzen, die Waffen so schwer. Er küsst sie verzweifelt, solange entbehrt Ihr Körper, er war so lange verwehrt Das Auge verschlossen, das Herz verrät Mut Er wirft die Klinge, sein Schwertarm ruht. Die Götter zürnen, der Krieger beraubt. All die Schlachten, nur verwehender Staub Entfesseln Stürme und Natterngeflecht Verwünschen ihren nun fliehenden Knecht. Die Götter, sie können der Liebe nichts tun Doch ein Anderer lässt sein Schwert nicht ruhen Sie sieht ihn noch fallen in seiner Pein Doch selbst hier im Tode, ist sie noch sein. Das Schwert nahm beide für immer hinfort Zu einem besseren friedlichen Ort So starben Feuer und Schatten zu gleich In Liebe vereinigt, im ewigen Reich. Lasst euch gesagt sein, euch Menschengeschlecht Das Liebe nicht stirbt, im Schlachtengefecht. Drum nehmt die Geschichte, erinnert euch das Liebe der Preis ist am End des Leids." Kahri ((mit freundlichen Grüßen einer an sich dichterisch sonst völlig unbegabten Seele)) |
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