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 Betreff des Beitrags: Lieder und Gedichte
BeitragVerfasst: Mo 20. Apr 2009, 11:15 
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Registriert: So 9. Sep 2007, 12:30
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Der Abend des Maskenballs brachte die Bürger Rivins in den Genuss vieler wunderschönen Lieder und so sollen sie auch erhalten bleiben, auf das man ihrer nicht vergisst.

Von KanThaiPan:

Seit dem letzten Auftritt war die Bühne im Goldenen Segel in Zweilicht und Schatten gehüllt. Die Gäste hatten sich einander zugewandt und das Geräusch der verschiedenen Stimmen erfüllte den großen Saal.

Doch nun flammen Fackeln am Rand der Bühne auf. Flackernd erhellen sie nur den linken Teil der Bühne. Die Mitte und die rechte Seite sind noch immer ein Reich der Schatten.

Dort auf der linken Seite jedoch erkennt man nun eine Gestalt auf einem Schemel sitzen. Gehüllt ist sie in eine einfach, doch edle weißsilberne Robe.

Aus dem Schatten im Zwielicht der Bühne hinter der Gestalt werden langsam leise Hörnerklänge und Trommelschläge hörbar. Sie schwellen an und in diesem Moment hebt die sitzende Gestalt, Tikali, den Kopf. Ihr blick richtig sich in eure Richtung, doch ihre Augen sind in die weite Ferne gerichtet.

Sie setzt die Panflöte an die Lippen und beginnt zu spielen. Die erdigen Töne ihrer Melodie verwebt sie mit den Trommeln und Hörnerklängen, die aus dem Zwielicht hinter hier erschallen (http://www.youtube.com/watch?v=XOQXVEbCpIU).

Dann verlässt die Panflöte ihre Lippen und sanft blickt sie das erste mal in eure Reihen während die Musik von den Hörnerklängen und Trommelschlägen weitergeführt wird.

Tikali erhebt sich .... kleine Lichter, wie Glühwürmchen tanzen im Zwielicht der Bühne. Wieder setzt die Bardin die Flöte an ihre Lippen und führt zusammen mit den geisterhaften anderen Instrumenten die Melodie zu ihrem Ende. Die Fackeln flammen noch einmal auf und erlischen.



In der einsetzenden Stille geht Tikali in die Mitte der Bühne, umtanzt nur von den herbeigezauberten Glühwürmchen.

Nun hört man alleine ihre Stimme aus dem Licht und der Dunkelheit der Bühne: „Viele sind in den Kämpfen von uns gegangen. Gedenken wir ihrer Seelen .... und ihren Weges.“

Sie lässt den Kopf hängen, ihre Haarschopf fällt über ihr Gesicht. Im Zwielicht um sie herum hört man sanfte Trommelschläge und Hörner, eine wehklagende Melodie einer Laute.

Die Bardin hebt den Kopf, weiß wie der tot erscheint sie, beleuchtet allein vom Licht der Zauberfünkchen. Dunkel ihre Lippen.

Ein leise Klagelied schleicht sich aus ihren dunklen Lippen, weht durch den Raum, dessen Decke sich um die Bühne herum aufzulösen scheint und den Blick auf die Sterne über Rivin offenbart (http://www.youtube.com/watch?v=48Vt5JcL_aw&feature=related).

Als die Melodie verklingt, schwinden Sterne und Funken, wird alles für einen Moment getaucht in Zwielicht und die Dunkelheit eurer Erinnerungen und Gedanken.

Ein Gong ertönt, Trommeln werden geschlagen und reißen euch aus den klagenden Gedanken.

Als die Fackeln der Bühne wieder entflammen steht Tikali am linken Rand der Bühne und beginnt in der Sprache ihrer Heimat zu singen. ((Leider fand ich das Endlied nicht im Netz. Einfach noch mal das vorherige nehmen ;-) ))

Den Blick noch immer auf etwas gerichtet, dass nur sie zu sehen vermag, bewegen sich ihre Lippen. Doch in der Mitte der Bühne flammt ein kleiner Lichtblitz aus und dehnt sich aus.

In dem Lichtfleck, der nun auf der Bühne schwebt, erkennt man erste schattenhaft Umrisse.

Die Hörner und Trommelschläge führen die Musik weiter und in der Illusion ihrer Bardenzauberei seht ihr euch aus der Luft, wie eine Möwe, über das dunkle Blau des Meeres der Klippe nähern, an und auf der Rivin sich festkrallt und sanft duckt wie eine schlafende Bestie aus Stein und Holz.

Getragen von der Melodie fliegt euer Blick über den Hafen hinweg und an der Klippe entlang. Hinauf und über das Torviertel den Fluss entlang.

Dann mit einem Flügelschlag gen Norden über die Wipfel der Bäume hinweg. Erst als Schatten, der die Welt zu begrenzen scheint, tauchen die Trollhügel in der Ferne auf, wachsen schnell an als ihr euch ihnen nähert.

Unter euch erkennt ihr den Pass durch den ihr und die Truppen Rivins gezogen seid. Euer Blick fällt in die Tiefe als ihr euch in den Sturzflug senkt und durch die engen Felswände rast.

Was mag am anderen Ende auf euch warten?

Dann weichen die Felsen zurück und geben den Blick preis auf das einstige Schlachtfeld.

Doch dort wo Leid und Tot regierten breitet sich nun wieder frisches Gras aus, erobern junge Baumtriebe ihren Lebensraum zurück.

Ein weiterer Flügelschlag und ihr macht eine Kehrtwendung, fliegt zurück zum Hügel und zum Pass. Und dort, wo einst der Drache sein Ende fand, steckt eine Fahne mit dem Wappen Rivins fest in der Erde, flattert im Wind und den Strahlen der untergehenden Sonne.

Ihr fliegt zurück, gen Rivin. Euer Blick nähert sich dem Marktviertel. Ihr erkennt das Gebäude indem ihr gerade sitzt unter euch, vor euch.

Der Blick rast durch eines der Fenster.

Ihr seht die Bühne auf der Tikali steht und die letzten Worte des Liedes singt.

Dann seht ihr euch selber als noch einmal sich der Blick kehrt. Ihr seht euch selber dort im Segel sitzen. Im sanften Schein der Fackeln und Kerzen, neben euch eure Freunden, Gefährten, Liebsten.

Hier nun enden Gesang und Musik, das Bild verliert seine Farben, dann sein Licht.

Tikali verbeugt sich.

Dann verlässt sie still, doch sanft lächelnd die Bühne.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lieder des Maskenballs
BeitragVerfasst: Mo 20. Apr 2009, 11:19 
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Registriert: Do 8. Jan 2009, 16:14
Beiträge: 438
Mit ernstem Zug um die Lippen und glänzenden Augen hinter der roten Maske erhebt sich die dunkelhäutige Gestalt in ihrer Nische. Laut schallt ihr Applaus in die eingetretene, andächtige Stille.

_________________
Charaktere & Co.
Procrastination makes perfect!


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 Betreff des Beitrags: Re: Lieder des Maskenballs
BeitragVerfasst: Mo 20. Apr 2009, 11:37 
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Registriert: Mo 15. Okt 2007, 09:20
Beiträge: 607
((wenn eine chronoligische Reihenfolge gewünscht ist, bitte nach hinten verschieben))

Von Nick Meynolds
Gambit73 hat geschrieben:

Königin der Nacht

Sie war ein Mädchen, und jung an Jahren,
in der Welt der Reichen völlig unerfahren,
aufgewachsen mit den Ärmsten der Armen,
lernte Sie Härte kennen und kaum Erbarmen.

Nur eines konnte man ihr hier nicht nehmen,
ihre Schönheit, Hoffnung, und ihr Benehmen,
wie oft hätte Sie gerne getanzt und gelacht,
bei einem Ball und dabei hat Sie gedacht,

Sie ist eine Königin, wenn auch nur für eine Nacht

Königin der Nacht, Königin der Nacht
Daran hatte Sie oftmals schon gedacht
Doch jenes bleibt leider nur ein Traum
erfüllbar erscheint ihr dies wohl kaum.


Eines Tages, sie saß bettelnd am Straßenrand,
hätte Sie ein rasender Kutscher kaum erkannt,
Sie sprang zur Seite und die Kutsche wich aus,
und dadurch fiel etwas aus der Kutsche heraus.

Es war ein edler Brief, zitternd öffnete Sie ihn,
ein Einladunsschreiben für einen Ball war drin.
Ihren Namen einzutragen wäre schnell gemacht
Und für einen Moment hat Sie wirklich gedacht,

Sie könnte eine Königin sein, wenn auch nur für eine Nacht

Königin der Nacht, Königin der Nacht
Hat Tymora eine Möglichkeit gemacht ?
Oder bleibt dieses doch nur ein Traum
erfüllbar erscheint ihr dies wohl kaum.


So nähte Sie aus allen Stoffen die sie fand,
mit frohen Eifer ein gar fürstliches Gewand
Sie wusch sich, kämmte ihr güldenes Haar
Im Kleid Sie wie eine Dame anzusehen war.

Mit bangen Blick stand Sie nun vor dem Saal
Schüchtern begehrte Sie Eintritt zu dem Ball,
fürchtend, sie würde verjagt und ausgelacht,
doch als die Türen wurden für sie aufgemacht,

Wird Sie eine Königin sein, heute, nur für diese Nacht

Königin der Nacht, Königin der Nacht
Hat die Glücksdame Sie heute angelacht ?
Erfüllbar erscheint ihr nun dieser Traum
doch dieses zu hoffen wagt Sie kaum.


Doch scheinbar hat ein Gott ihr nicht verziehn,
die Besitzerin der Einladung wütend erschien.
Sie wurde erkannt, als das was sie wirklich war,
ein Kind der Straße, mittellos und unscheinbar.

Doch grade, Sie wollte weinend weg gehen,
bat ein Mann Sie, an seiner Seite zu stehen,
Sie hätte sein Herz erobert mit aller Macht,
Ein Traum wurd war, nie hätte Sie gedacht,

Heute ist Sie eine Königin, die Königin der Nacht

Königin der Nacht, Königin der Nacht,
Manche Träume werden wahr gemacht
Erfreut euch an des Mädchens Glück.
Denn für heut vorbei ist dieses Stück.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lieder des Maskenballs
BeitragVerfasst: Di 21. Apr 2009, 13:37 
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Registriert: Sa 28. Mär 2009, 11:17
Beiträge: 3061
Wohnort: Ruhrgebiet
Der Ball verlief ganz nach Liiras Philosophie, es waren Vertreter der verschiedensten Völker gekommen, um sich das Spektakel anzusehen. Alle waren willkommen, wurden freundlich empfangen und bewirtet. Alle gingen höflich miteinander um.

Von Lagrimmars Feuerkünsten und Maries Tanz konnte Sarina leider nicht viel sehen, war sie zu sehr mit den Gästen beschäftigt. Schließlich standen Ulric und sie neben der Bühne, so dass sie Maries letzte anmutige Schritte sehen konnten.

Angekündigt Lagrimmar traten beide auf die Bühne. Die anfänglichen Stimmklänge wurden zu einer tranceartigen, fast etwas finsteren Melodie. Gegen Ulrics filigrane Mandoline wirkte ihre Theorbe auf den ersten Blick etwas wuchtig in ihren zierlichen Händen und klang tiefer, aber nicht dumpf. Doch die Instrumente ergänzten sich in ihrem Klang als Ulric zuerst regelrecht sanft die Stimme erhob ((Quelle: Faun – Sieben auch bei Youtube anzuhören)).

„7 Rosen roter wie Blut,
7 seidene Hemden dazu,
7 Namen, die geb ich dir,
doch deinen Ring, den will ich dafür.“


Darauf klang Sarinas Stimme im ersten Moment recht angetan. In der Dekoration um die Bühne schienen rote Rosen zu erblühen. Satte, volle Blüten, in dem kräftigen Rot des Frühlings und dem belebenden Grün, welches die Pflanzen kurz vor einem Sommergewitter anzunehmen scheinen.

„7 Rosen roter wie Blut,
7 seidene Hemden dazu,
7 Namen, die gibst du mir,“

Doch später wandte sie den Blick von ihm ab, als wollte sie einer Versuchung widerstehen.
„doch meinen Ring, den halt ich bei mir.“

Bei den Versprechungen, die Ulric sang, erschien ein Bild hinter den beiden Barden. Man mochte, die nun genannten Tiere darin vorbeiziehen sehen.

„7 Rösser, so weiß wie der Schnee,
7 Schwäne im stille See,
7 Falken, die geb ich dir,
doch deinen Ring, den will ich dafür“


Eine Familie von Schimmeln tummelte sich vor einem wild dahinplätschernden Bach, noch heller als der frisch gefallene Schnee zu ihren Hufen. Inmitten des nahezu schwarzen Wassers des Sees stachen die Federn der stolzen Schwäne sofort ins Auge und die majestätischen Schwingen der Falken schienen so unendlich weit in den purpurnen Sonnenuntergangshimmel zu reichen.
Ein tranceartiges Summen begleitete ihn, doch dann schüttelte sie den Kopf zu ihrer Antwort.

„7 Rösser so weiß wie der Schnee,
7 Schwäne im stillen See,
7 Falken, die gibst du mir,
doch meinen Ring, den halt ich bei mir.“


Die Akkorde klangen stets sauber. Hier und dort vollführten beide einige Schritte und Drehungen im Takt. Das nächste Bild zeigte Länder, die groß und prächtig wirkten, jedoch wenig einladend. Goldene Türme mit diamantenen Dächern erschienen vor einem grauen Himmel. Tiefgrüne Wälder lagen still und verlassen im Landesinneren, und auch die sonnengereiften Ähren konnten den eisigen Anblick des Landes nicht verdrängen.

"Du wirst ziehen für immer und mehr,
dein Glück liegt 7 schritte vor dir.
7 Schritte und ein goldenes Land,
zeige ich dir für den Ring, der mich bannt."


Bei seinen letzten Worten trat, fast schon zu kurz und kaum wahrnehmbar, ein goldener Schimmer an seinen rechten Ringfinger. Es war wie eine Träne im Auge der Zuhörer. Wie das Funkeln eines Schweißtropfens in dem blauen Licht der Bühnenbeleuchtung. Wie eine ferne Sinnestäuschung, und doch konnte man sich nicht des Gefühls erwehren.... mehr... als das gesehen zu haben.
Als Sarina mit umso festerer Stimme weiter sang, erschien ein Ring um ihren Hals, der jedoch bei ihren Worten sogleich wieder zersprang.


„Nein du wirst ziehen für immer und mehr,
die Welt misst 7 Schritte zu dir.
In deiner Welt, da läg ich falsch
und meinen Ring legst du mir um den Hals.

Nein du wirst ziehen für immer und mehr,
die Welt misst 7 Schritte zu dir,
7 Schritte sind 7 zu viel,
Wege führen weiter ohne Ziel.“


Hinter den beiden erschien nun ein Weg, der scheinbar ins Endlose zulief, jedoch von einem warmen Licht erleuchtet. Das Thema des Liedes setzte sich in den Instrumenten noch eine Weile fort ehe es immer leiser werdend verklang.

Einen kurzen Moment noch hielten beide Künstler ihre Augen geschlossen, doch sobald sie sie öffneten war jeglicher Widerspruch vergessen und beide Sänger verabschiedeten lächelnd sich von der Bühne und den Zuhörern mit einer Verbeugung und einem höfischen Knicks.

((OOC: Der Post ist in Kooperation - also im Prinzip von Animus und mir geschrieben worden. Hat daher nen Tag länger gedauert.^^))

_________________
Luna Novar - Verfechterin des Glücks & Verteidigerin der Selbstbestimmung
Sara Abendstern - Die häuslichste Bardin Rivins
Faen Celefân - Das letzte Einhorn auf Reisen, schon wieder


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 Betreff des Beitrags: Re: Lieder und Gedichte
BeitragVerfasst: Do 6. Aug 2009, 16:34 
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Beiträge: 8116
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Auch im Schrein Sunes existiert eine Ansammlung verschiedener Lieder und Gedichte, der verschiedensten Künstler...:

Kulmarham12 hat geschrieben:
Ein Regal, mit Texten in Rollen vorm.. mit schlaufen umbunden. in unterschiedlichen Farben.


"So höret mich an, ihr sterbliches Volk
Berichten will ich von uralter Zeit

Dereinst vom Zeiten Anfang erzähle ich,
Drum reinigt vom Weine die trübe Sicht.
Von Herzen, aus gläsernen Scherben gemacht
Vom purpurnen Kriegsblut in Schmerzen erdacht

Sie war wie das lodernde Feuer rein
Den Göttern teuer, in lichtendem Sein
Mit Haar aus glitzerndem Silber gewebt.
Vom Krieg zur Herrin des Lichtes erwählt.

Er war so dunkel wie ewige Nacht
Mit schwarzen Augen und gottgleicher Macht
Von düster Schönheit, das wehende Haar
Mit brennendem Geiste, lodernd und klar.

Auf den Schlachtfeldern der Zeiten
Gesäumt von Toten auf blut'gen Weiden
Trafen sie sich, Feuer und Dunkelheit
Die blutigen Waffen zum Kampfe bereit.

Zwei Klingen aus Sonne und Mondgestein
Gold und Silber in Funken vereint.
mit Kampfgeschrei im Tanze versunken
Die Körper in quälenden Wunden ertrunken.

Funken sprühten über blutiges Spiel
Während um sie herum die Letzten fiel'n
Sie schlugen einander in Hass und Wut
Sturmwind ihren Schrei in die Welten trug.

Doch plötzlich ein Zauber uralter Zeit
Wandelte das blutige Schlachtenkleid.
Augen trafen sich in des Feuersbrunst
Und Erinnerungen nutzten die Gunst.

Zögerlich wurden die Schwerter gesenkt
Der Hass und der Schmerz von Liebe ertränkt.
Einander liebend vor sehr langer Zeit
Vom Kriege entzweit, im Herzen nur Leid.

Zwei blutige Waffen, sie tanzen nicht mehr.
Sprühen keine Funken, der Wind scheint so leer
Hände liegen auf glühenden Wangen
Von weit her hört man, das Kriegsengel sangen.

Oh grausame Götter, schmerzender Trug
Alles möge kochen im blutigen Sud
die Krähen, sie lachen und kreischen umher
die Toten tanzen, die Waffen so schwer.

Er küsst sie verzweifelt, solange entbehrt
Ihr Körper, er war so lange verwehrt
Das Auge verschlossen, das Herz verrät Mut
Er wirft die Klinge, sein Schwertarm ruht.

Die Götter zürnen, der Krieger beraubt.
All die Schlachten, nur verwehender Staub
Entfesseln Stürme und Natterngeflecht
Verwünschen ihren nun fliehenden Knecht.

Die Götter, sie können der Liebe nichts tun
Doch ein Anderer lässt sein Schwert nicht ruhen
Sie sieht ihn noch fallen in seiner Pein
Doch selbst hier im Tode, ist sie noch sein.

Das Schwert nahm beide für immer hinfort
Zu einem besseren friedlichen Ort
So starben Feuer und Schatten zu gleich
In Liebe vereinigt, im ewigen Reich.

Lasst euch gesagt sein, euch Menschengeschlecht
Das Liebe nicht stirbt, im Schlachtengefecht.
Drum nehmt die Geschichte, erinnert euch
das Liebe der Preis ist am End des Leids."

Kahri
___


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 Betreff des Beitrags: Re: Lieder und Gedichte
BeitragVerfasst: Do 6. Aug 2009, 16:35 
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Registriert: So 9. Sep 2007, 12:30
Beiträge: 8116
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Zitat:
Zauberflug

Meine Motten schwirrend zart im Mondlicht
wind auf ihren Flügeln
Zauberstaub, funkelnd im Nachtschein
sie schwirren, sie tanzen dicht an dicht

Zarte Musik und mein Geist tanzt
im zauber der nacht
meine stimme erklingt wie der wind
denn ich bin sein, sein erstgeborenes kind

im dunkeln der schatten tanzen die feen
sie singen von den vögeln und ihren jahreszug
sie jauchzen, sie lachen, sie feiern -
sie feiern die nacht des zauberflugs

die sterne sie glühen, der mond - er lacht
und so tanzen wir alle mit seelenglut
die funken des zaubers tanzen im wind
bis der morgen mit feuerzungen erwacht



Brennendes Blut

Mein Atem ist wie ein Odem eines Drachens
Die muskeln angespannt wie ein Raubtier auf der jagd
Die Sinne geschärft, im herzen Feuerglut
und in meinen adern rinnt brennendes Blut

Die trommeln schlage ich voll hass
sie sind wie der herzschlag meiner Kameraden
Wie der takt unseres Zorns der Göttwut
wie ein leib, rinnt durch unsere Adern brennendes Blut

Vor uns der Feind, eine schwarze Masse
wir nur eine kleine Meute knurrender Wölfe
aber in unseren herzen springt des zornesflut
durch unsere adern rinnt brennendes blut

Ein schrei, wiederholt wird hundertfach
aus wütenden kehlen unserer schar
aus zweifelnder Hoffnung, der letzte mut
unsere stärkste waffe, unser - brennendes Blut.
______


((Bitte schreibt sowas hier rein, bei Bekanntmachungen verwirrt es die Leser nur))


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