Status: Online
Direktverbindung: rivin.de:5121
(Spielerliste:) 0 /42

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Prüfung in den Wäldern
BeitragVerfasst: Sa 25. Jul 2009, 10:19 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mo 15. Dez 2008, 18:29
Beiträge: 517
Die erste Nacht war vorbei, irgendwo in den Wäldern um Rivin an einem kleinen dahinfließenden Bach saß Rowen und beobachtete nachdenklich den Rinnsal. Am letzten Abend hatte er, von Amrun Inspiriert seine Sachen bei einigen anderen Gelassen und war nur mit einem Steinkeil und einfacher Kleidung in die Wälder aufgebrochen. Und er hatte noch glück. Das Wetter schien vorerst schön zu bleiben und selbst in der Nacht war es noch angenehm warm gewesen. Er war die ganze Nacht durchgewandert und war erst vor kurzem auf diesen Bach gestoßen. Der Bach würde ihm Frischwasser für die Kommenden Tage liefern und die Wilden Brombeersträucher die hier vereinzelt wuchsen würden ihm als Nahrung dienen. Sollte er sich ein Lager bauen oder würde er bald weiterziehen. Noch hatte er sich nicht entschieden und er war vom vielen Laufen nun Müde geworden. Ein Lager konnte schnell bereitet werden, war der Waldboden doch Ideal dafür. Aus Moos ließ sich ein weiches und bequemes Lager bereiten. Und er sollte Tagsüber ruhen und Nachts wachen. Die meisten Jäger, so wußte er waren Nachtaktiv. Vieleicht würde sich auch einer der Nahen Brombeersträucher als Versteck eigenen. Die wenigsten Tiere würden sich durch die mit stacheln bewährten Äste wagen. Aber das war auch für Ihn ein Problem.

Der Tag schritt langsam davon und schon bald stand die Mittagssonne hoch am Himmel. Er hatte nun Genug Moos gesammelt um bequem zu liegen, hatte Beeren Gesammelt um etwas zu Nahrung bei sich zu haben. Der Schlaf fing nun an Ihn zu übermannen, die Lieder Wurden schwer, so erschöpft war er lange nicht mehr gewesen. Den steinkeil legte er neben seinen Kopf, griffbereit sollte doch irgendein Jäger der Wälder sich nähern.
Und so schlief er ein paar stunden, doch nie zu fest um noch nahe Geräusche wahrzunehmen. Noch war es nicht anders wie sonst, außer das er Arlas vermisste. einen Zehnttag würden sie sich nciht sehen, so lange war er noch nie von seinem besten Freund getrennt. Ein Zehnttag, Noch war es nicht anders wie sonst.

_________________
Wenn du für nichts kämpfst, wird dich alles besiegen.

It's not a Crime, if you don't get caught


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Prüfung in den Wäldern
BeitragVerfasst: Di 28. Jul 2009, 07:55 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Di 30. Dez 2008, 14:46
Beiträge: 640
((unter Vorbehalt soweit der Plot-SL oder micha nichts einzuwenden haben))

Mitte des letzten Zehntags von Flammleitne

Als Tikali sich von Eve verabschiedet hatte, zog das Heulen der wilden Wölfe vom Wald her über Rivin hinweg. Tikas Nackenhaare schienen sich aufzustellen und nervös beschleunigte die junge Priesterin ihre Schritte.

Am Tor zum Abenteuerviertel und zum Tymorschrein rannte sie schon fast.

Noch bevor sie die Lederergasse erreichte wusste Tikali, dass Arlas nicht mehr im Schrein war. Ihre Vertraute hatte den Auftrag, auf Rowens Gefährten aufzupassen und da Tika immer ungefähr wusste, wo die Füchsin war, bog sie noch vor der Arena ab und eilte gen Stadttor.

Außer Atem erreichte sie das Tor, eilte mit einem kurzen Nicken an die dortigen Wachen hindurch und fann Wolf und Füchsin schließlich am Waldrand der kleinen Höfe.

Arlas blickte gen Wald, der sich wie eine dunkle Mauer aus Schatten und Formen gegen den Sternenhimmel erhob. Er zitterte.

Tikali trat vorsichtig zu ihm und ließ ihn Zeit sich ihrer Anwesenheit bewusst zu werden. Erst danach setzte sie sich zwischen Wolf und Fuchs, die Knie herangezogen und selbst nervös gen Wald blickend.

Als das Zittern des Wolfes nicht nachließ, streckte Tikali doch ihre Hand aus und strich durch sein Fell.

Wieder hörte man das Heulen der Wölfe ..... doch diesmal entschloss sie sich, etwas dagegen zu setzen.

Tikali begann zu singen und vestärkte ihren Gesang etwas mit ihrer Bardenmagie. So hoffte sie Arlas zu beruhigen ... obwohl sie selbst mehr als beunruhigt war.

Leider schielte sie dabei auch noch zum Stand des Mondes ..... der Mond und die Sterne standen .. leider .. richtig .... zur Jagdzeit.

Oh weh .... manchmal war es eine echte Prüfung für eine einfache Tymorapriesterin, ihren Optimismus zu bewahren ... oder auch nur tapfer weiter zu singen und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Erst später merkte Tika dass sie so fest ihren Daumen für Rowen gedrückt hatte dass sich dabei ihre Fingernägel ihre Handflächen verletzt hatten.

_________________
I. Glück ist die Belohnung, sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, aufzustehen und mutig zu handeln.
II. Unglück ist der Anreiz, aus seiner Lethargie zu erwachen und sein Glück zu ergreifen. Unglück ist nicht das Gegenteil, sondern nur das Fehlen von Glück.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Prüfung in den Wäldern
BeitragVerfasst: Di 28. Jul 2009, 09:05 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sa 28. Mär 2009, 11:17
Beiträge: 3061
Wohnort: Ruhrgebiet
((Für mich gilt gleiche: Sofern Spieler und SL nichts dagegen haben.))

Spät war es gewesen und Sarina wurde noch um einen Krankenbesuch ein einem älteren Patieten gebeten, der allein das Bett nicht mehr verlassen konnte. Auf dem Rückweg führte ihr Weg in Richtung Stadtor und das Heulen drang an ihr Ohr. Sie trat vor das Tor und irgendetwas sagte ihr, dass dies nicht ihre Prüfung sei.

"Vertrauen" flüsterte sie. "denk an das Einhorn, wie es dem Bauern geholfen hatte"

Die Bardin wusste nicht wie tief sich Rowen in den Wäldern befand und auch nicht wo Tikali war. Doch sie hoffe, der Wind würde zumindest ein wenig ihre Stimme tragen als sie selbst zu singen begann. Sie erklang durch die in letzter Zeit immer stärker werdende Magie lauter und kräftiger als man es sonst von ihr kannte und hatte etwas Ermutigendes in sich, das versuchte, den Geist und die Herzen der jenigen zu erreichen, die sie hören mochten. Ihnen Hoffmnung und Stärke zu geben in diesen Momenten.
Sie selbst musste dabei an jene Geschichte denken, die sie daheim bei Fira erzählt hatte, um für Rowen ein Beispiel für Lurues gütiges Wesen zu geben.

Es begab sich vor langer Zeit, dass ein Bauer an Rande eines Waldes lebte, weitab von anderen Höfen. Fast wie ein Außenseiter fürhlte er sich bei Zeiten. Der Graf, dem das Land gehörte, war unnachgiebig und ungnädig. Er gestattete nicht einmal das Jagen, um sich zu ernähren.

Mürrisch und müde schlich dieser Bauer mit einer Armbrust durch den Wald.
Leise hatte er sich um Mitternacht aus seiner armseligen Hütte geschlichen um seine große Familie mir sechs Kindern nicht zu wecken.
Aus gutem Grund hatte er diesen Zeitpunkt gewählt, weil er wusste, dass der junge Graf erbarmungslos jeden Wilderer den er erwischte aufhängen ließ.
Ein Jahr davor war ein Verwandter des armen Bauern dabei ertappt und nach kurzem Prozess aufgehängt worden.

Noch sträubte sich die Dunkelheit dagegen, dem neuen Tage zu weichen, doch mit jeder Minute wurde das Morgengrauen stärker. Auf leisen Sohlen schlich der Bauer durch den nebelverhangenen Wald.
Er wusste, dass er in der Nähe des Waldsees sein musste, wo er Wild zu finden gedachte. Doch mit einem Ruck hielt er inne, weil er vor sich am Ufer des Waldsees fremdartige Geräusche hörte. Es war das Trappeln von Hufen.
Vorsichtig spähte er durch die blattlosen Zweige eines Baumes. Nach genauem hinsehen erspähte er ein Wesen das er bisher noch nie in seinem mühsamen Leben gesehen hatte.

Alle Vorsicht vergessend richtete er sich auf und starrte das fremdartige Wesen an. Nach längerem hinsehen dämmerte es ihm, dass er vor sich eines der seltenen Einhörner stehen hatte.

Aus dunklen Augen, die durch lange Wimpern halb verdeckt waren, blickte ihn das Fabelwesen freundlich mit einer Herzenswärme an, die er noch von keinem anderen Wesen gesehen hatte. Es war fast als würden schon seine Augen ihn anlächeln. Immer wieder zeigte das Einhorn mit seinem Horn auf eine Stelle zwischen zwei Felsen. Zögerlich begann der Bauer an dieser Stelle zu graben und fand kurz darauf einen Schatz, der für ihn und seiner großen Familie mehr als ein Leben reichte. Aus dank strich er dem Einhorn zärtlich über das Fell.

Bevor das Einhorn wieder verschwand, verriet ihm das Fabelwesen noch ein kleines Geheimnis, das er erst nach der Geburt eines Kindes seiner Frau verraten durfte. Frohen Mutes begab sich der Bauer zu seiner Hütte, die am Waldrand lag. Als er durch die kleine Tür eintrat, saß auf dem Boden spielend und brabbelnd sein jüngster Sohn, der ihm freudestrahlend zum letzten Mal die kleinen verschmutzten Hände entgegen streckte. Denn fortan führten sie ein anderes Leben.
Genau einen Sommer später gebar seine Frau ein kleines Mädchen, das eines der geheimnisvollen Worte des Einhorns abgewandelt als Namen erhielt.
Als Lurene, in Gedenken an das schönste und gütigste Einhorn auf Torils Boden wuchs das Mädchen zu einer anmutigen Schönheit heran.

Noch heute ziert das Symbol Lurues das Wappen der nahgelegenen Reichsfeste.

_________________
Luna Novar - Verfechterin des Glücks & Verteidigerin der Selbstbestimmung
Sara Abendstern - Die häuslichste Bardin Rivins
Faen Celefân - Das letzte Einhorn auf Reisen, schon wieder


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Prüfung in den Wäldern
BeitragVerfasst: Di 28. Jul 2009, 14:21 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 28. Dez 2008, 00:52
Beiträge: 953
(( dito ))

Des Nächtens brütete Halgrim gerade über ein paar interessanten Schriftrollen um sein Rezept für HeilPilzPaste zu verbessern, als ..... plötzlich ....
Halgrim packte seine Ausrüstung und rannte Richtung Tor. Im Laufen die Axt schwingend, rannte er Richtung Wald.

" TrollKacke, Rowen is da draußen,
verdammt, wem is der Jung denn jetzt auf den Schwanz getreten? "


Als er im Laufschritt den Rand des Waldes erreichte ... waren da Bäume.
viele Bäume, und sie standen alle kreuz und quer. Kein Weg, kein Durchkommen.

" Mist verdammter ... was mach ich hier? Was mach ich jetzt? Hoffentlich steckt der Jung nicht in Schwierigkeiten. "

Er rannte den Waldrand auf und ab, wie eine Raubkatze an den Gitterstäben und fluchte lautstark vor sich hin. Immer wieder setzte er einen Fuß in den Wald, nur um sich der Sinnlosigkeit seines Tuns bewusst zu werden. dann vielen ihm die Worte einer trinkfesten, schwarzhaarigen Dame ein, "... alles in bester Ordnung mit Rowen, vertrau mir Halgrim" Die Worte hallten in seinem Helm nach..... "... vertrau mir Halgrim ... " Und der Gedanke das ErdbeerBowle scheiße schmeckt.

Er setzte sich vor den Waldrand und starrte die Bäume finster an.
" Wenn dem Jung was zustößt, pack ich mir Gormek, Fasax und Namli, dann holzen wir alles nieder bis nur noch Rowen steht, so finden wir ihn dann letztendlich. "
Wärend er da saß und das Schicksal verfluchte und über die unendliche Fläche nachdachte, die es zu roden galt, fingen hinter ihm zwei ferne Stimmen an, in den unheimlichen Chor einzustimmen. Sanft wehte von der Stadt zwei helle Stimmen herüber.

" Dreck, das Geheul is ansteckend. Spinnen denn jetzt alle? "

Er psprang auf und rannte wieder richtung Stadt, aber bis er dort ankam sang niemand mehr.

" Elende GobboScheiße, ich muss jemanden finden der sich mit dem Mist auskennt. "

Lang lief er erfolglos durch die leeren Strassen und versuchte jemanden zu finden, den er fragen konnte. Bis er morgens müde in die Halle schlurfte und sich mit trüben Gedanken ins Bett legte.

" Oh Moradin, ich weiß er ist kein Dwar und eigentlich bist Du da nicht zuständig, aber, was hälst Du von einem Handel? Ich erkläre Rowen zu einem Dwar ehrenhalber und du hilfst ihm ein bischen ... dafür opfere ich dir ein ganzes Fass Riviner SchwarzBier und du guckst gnädig über den Beschiss hinweg und greifst dem Jung ein bischen unter die Arme. Oh SeelenSchmied hilf ihm .... "

_________________
Bild

Frater Armitage
Halgrim Hammerhand


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Prüfung in den Wäldern
BeitragVerfasst: So 2. Aug 2009, 21:44 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mo 15. Dez 2008, 18:29
Beiträge: 517
Schmerz, das war das erste Gefühl und im moment leider auch das einzigste Gefühl das Rowen verspürte, Schmerz. Aber er lebte irgendwie hatte er sich noch auf den Baum gerettet als dieser Mysteriöse fremde ihm begegnete. Er musste die Wölfe manipuliert haben ging ihm durch den Kopf. Verdammt. Dann Öffnete er die Augen und nahm alles nur verschwommen da. Aber er war nicht mehr auf dem baum. nachdem die Wölfe ihn angegriffen hatten, und ihm viele Bisswunden verpasst hatten, besonders am Oberschenkel hatte er sich mit letzter kraft auf den baum gerettet. Einen Ast hin und herschwingen. Er hätte sein leben teuer verkauft. Und doch diese Wölfe und dieser Mann, hatte er sich wirklich in einen Werwolf verwandelt? Sein Blick war weiterhin verschwommen und die schemmen seiner Umgebung ließen ihn nur erahnen wo er war.

Es hätte ein Diener Malaks sein können, Beute und Jäger? Ich bin keines von beiden! dachte er sich erneut. Es muss mehr geben als nur die beute und den Jäger. Ich war oft genug Jäger, ging es ihn durch den Kopf. Und weniger Oft war ich Beute. Die meisten Situationen ließen sich anders klären und man konnte nicht jeden den man Jagte als Beute bezeichnen. Das wäre zu einfach gewesen, zu Riskant, zu nachlässig. Irgendwann hatte er einmal folgenden Spruch gehört und er gefiel ihm ganz gut, war es Kahri die es ihm sagte? "Es ist besser wenn dich dein gegner unterschätzt. Dann hast du immernoch etwas in der Hinterhand um ihn zu überrumpeln. In seinem Kopf drehte sich alles. So hatte er es sich gemerkt. Waren es die genauen Worte?

Die Zeit verstrich während er auf dem Bett lag und sich kaum rühren vermochte, war der Schmerz doch noch immer das beherschende Gefühl in seinem Körper. Viel ging ihm durch den Kopf, er dachte an alles was er erlebt hatte, das tragische Ende seines Lehrmeisters war nur eines der vielen Dinge. Seine Gedanken wurden Klarer und sein Blick wurde es ebenso. Er schien sich umzusehen und vor ihm offenbarte sich eine Hütte.
Schmerz ist nur ein Gefühl dachte er sich und versuchte sich zu erheben um sich umzuschauen. Doch wieder überwältigte ihn der Schmerz. Vor seinen Augen wurde alles schwarz udn ein weiteres mal umfing ihn die schmerzlose Dunkelheit der Ohnmacht. Keine Gedanken an das geschehene, keine Gedanken an das jetzt keine Gedanken an das kommende. Nur das Kühle Schwarz das am Horizont hinter seinem Verstand auf ihn wartete.

_________________
Wenn du für nichts kämpfst, wird dich alles besiegen.

It's not a Crime, if you don't get caught


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Prüfung in den Wäldern
BeitragVerfasst: Mi 5. Aug 2009, 14:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mo 15. Dez 2008, 18:29
Beiträge: 517
Zwei Tage waren seit Rowens Rückkehr vergangen. Immer wieder dachte er an die beiden frauen die Ihn gerettet hatten und den rat dem sie ihn erteilten. Frage deine Freunde und verbündete wieso sie Ihren Göttern folgen. Was geht in ihren Herzen vor und wie wurden sie Akzeptiert.
Das erste Gespräch hatte Rowen bereits hinter sich. Er hatte sich mehr oder weniger Eve gegriffen und sie als erste gefragt. Nur seltsam kam ihn vor wieso er irgendwo in der Ferne etwas von Eve und date hörte. Aber dem würde er einandermal nach gehen. Warum sollte Eve ein datum haben? Hatte sie etwa Geburtstag? Nein nein der war doch erst letztens ging ihm dabei durch den Kopf.

Eve hatte aber gesagt das sie zu Ihrem Gott kam, dessen Namen sie gar nicht erwähnt hatte, indem sie bekannten folgte und sein Glaubensweg mit dem Ihren übereinstimmte. Genau das hatte er sich doch auch von Lurue erhofft, oder lag er falsch? Das was sie ihm auch sagte und ihm am meisten Beschäftigte, sie folgte ihm immernoch und hatte immernoch seinen segen und das obwohl sie anmerkte sein Dogma mehrmals missachtet zu haben. Waren die Götter so Gütig oder würde sie dafür irgendwann eine späte Rache ereilen. Und dann sagte sie um die Gunst eines Gottes zu bekommen, müsste man nciht nur an sie glauben, stimmt er wusste das es sie gab und dennoch glaubte er. War das ein wiederspruch? Wissen und Glaube. Sein Kopf fing an heiß zu laufen und um sich abzuregen stand er auf und lief eine Weile herum. Sie sagte um die Gunst eines Gottes zu bekommen kann man Rituale durchführen oder ein Opfer bringen. Aber das Wort Opfer hinterließ bei ihm immer einen Pfaden beigeschmack.

Letztendlich kramte er sich einen Apfel heraus und Biss hinein. Ihm wurde klar das er noch viele Gespräche führen musste und noch klarer war das er mit jedem Gespräch noch weniger verstehen würde. Wieso mussten die Dinge immer so Kompliziert werden? Als er auf den Apfel starte, hatte er das Gefühl die Made die sich darin eingenistet hatte würde ihm zulächeln.
Er warf den restlichen Apfel fort und krammte nach einem neuen. Ob die Made auch solche Probleme haben würde? Er war sich da gar nicht so sicher.

_________________
Wenn du für nichts kämpfst, wird dich alles besiegen.

It's not a Crime, if you don't get caught


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Prüfung in den Wäldern
BeitragVerfasst: Do 13. Aug 2009, 16:46 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mo 15. Dez 2008, 18:29
Beiträge: 517
Das Feuer im Kamin Prasselte geräuschvoll vor sich hin, obwohl es draußen bereits warm war. Halgrim Saß auf der Bank neben Rowen bei einem Bier und erzählte gerade wie er nach und nach Moradin folgte. Eigentlich hatte der Zwerg erzählt, hatte er sich nie Gedanken um die Götter gemacht und früher versorgte er kranke und sterbene Zwerge. Er hatte mit ihnen in ihrer letzten Stunde gebetet. Bei jenen die selbst nicht mehr in der Lage waren zu beten, so betete Halgrim zu Moradin. Er sagte das zwergische Götter meist nach Aufgaben unterteilt sind, aber Moradin jener ist den sie den Seelenschmied nennen. Viel wichtiger aber waren vieleicht folgende Worte des Zwerges: Ich habe nie um die Gunst von Moradin gebettelt, ich folgte meinem Herzen und dieser Weg war der selbe wie Moradins. Letztenendes hatte der Zwerg, als Moradin ihn anerkannte das seine Gebete erhört als nur gehört wurden.

Dieser Punkt machte Rowen erneut nachdenklich. Und er fasste einen beschluss. Er würde nicht mehr einem bestimmten Gott nachlaufen, nein er würde so Handeln wie er es schon immer tat und vieleicht würde sich so irgendwann jene Gottheit offenbaren, die ihn annehmen würde. Wenn es Lurue sein würde, wär das sicher eine Ehre. Aber es gab viele Götter dort draußen und er hatte das komische Gefühl das bereits einer ein Auge auf ihn geworfen haben mochte. Irgendwann würde er sicher die Antwort erhalten wer dies sein würde.

_________________
Wenn du für nichts kämpfst, wird dich alles besiegen.

It's not a Crime, if you don't get caught


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Impressum

Deutsche Übersetzung durch phpBB.de