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((Für mich gilt gleiche: Sofern Spieler und SL nichts dagegen haben.))
Spät war es gewesen und Sarina wurde noch um einen Krankenbesuch ein einem älteren Patieten gebeten, der allein das Bett nicht mehr verlassen konnte. Auf dem Rückweg führte ihr Weg in Richtung Stadtor und das Heulen drang an ihr Ohr. Sie trat vor das Tor und irgendetwas sagte ihr, dass dies nicht ihre Prüfung sei.
"Vertrauen" flüsterte sie. "denk an das Einhorn, wie es dem Bauern geholfen hatte"
Die Bardin wusste nicht wie tief sich Rowen in den Wäldern befand und auch nicht wo Tikali war. Doch sie hoffe, der Wind würde zumindest ein wenig ihre Stimme tragen als sie selbst zu singen begann. Sie erklang durch die in letzter Zeit immer stärker werdende Magie lauter und kräftiger als man es sonst von ihr kannte und hatte etwas Ermutigendes in sich, das versuchte, den Geist und die Herzen der jenigen zu erreichen, die sie hören mochten. Ihnen Hoffmnung und Stärke zu geben in diesen Momenten. Sie selbst musste dabei an jene Geschichte denken, die sie daheim bei Fira erzählt hatte, um für Rowen ein Beispiel für Lurues gütiges Wesen zu geben.
Es begab sich vor langer Zeit, dass ein Bauer an Rande eines Waldes lebte, weitab von anderen Höfen. Fast wie ein Außenseiter fürhlte er sich bei Zeiten. Der Graf, dem das Land gehörte, war unnachgiebig und ungnädig. Er gestattete nicht einmal das Jagen, um sich zu ernähren.
Mürrisch und müde schlich dieser Bauer mit einer Armbrust durch den Wald. Leise hatte er sich um Mitternacht aus seiner armseligen Hütte geschlichen um seine große Familie mir sechs Kindern nicht zu wecken. Aus gutem Grund hatte er diesen Zeitpunkt gewählt, weil er wusste, dass der junge Graf erbarmungslos jeden Wilderer den er erwischte aufhängen ließ. Ein Jahr davor war ein Verwandter des armen Bauern dabei ertappt und nach kurzem Prozess aufgehängt worden.
Noch sträubte sich die Dunkelheit dagegen, dem neuen Tage zu weichen, doch mit jeder Minute wurde das Morgengrauen stärker. Auf leisen Sohlen schlich der Bauer durch den nebelverhangenen Wald. Er wusste, dass er in der Nähe des Waldsees sein musste, wo er Wild zu finden gedachte. Doch mit einem Ruck hielt er inne, weil er vor sich am Ufer des Waldsees fremdartige Geräusche hörte. Es war das Trappeln von Hufen. Vorsichtig spähte er durch die blattlosen Zweige eines Baumes. Nach genauem hinsehen erspähte er ein Wesen das er bisher noch nie in seinem mühsamen Leben gesehen hatte.
Alle Vorsicht vergessend richtete er sich auf und starrte das fremdartige Wesen an. Nach längerem hinsehen dämmerte es ihm, dass er vor sich eines der seltenen Einhörner stehen hatte.
Aus dunklen Augen, die durch lange Wimpern halb verdeckt waren, blickte ihn das Fabelwesen freundlich mit einer Herzenswärme an, die er noch von keinem anderen Wesen gesehen hatte. Es war fast als würden schon seine Augen ihn anlächeln. Immer wieder zeigte das Einhorn mit seinem Horn auf eine Stelle zwischen zwei Felsen. Zögerlich begann der Bauer an dieser Stelle zu graben und fand kurz darauf einen Schatz, der für ihn und seiner großen Familie mehr als ein Leben reichte. Aus dank strich er dem Einhorn zärtlich über das Fell.
Bevor das Einhorn wieder verschwand, verriet ihm das Fabelwesen noch ein kleines Geheimnis, das er erst nach der Geburt eines Kindes seiner Frau verraten durfte. Frohen Mutes begab sich der Bauer zu seiner Hütte, die am Waldrand lag. Als er durch die kleine Tür eintrat, saß auf dem Boden spielend und brabbelnd sein jüngster Sohn, der ihm freudestrahlend zum letzten Mal die kleinen verschmutzten Hände entgegen streckte. Denn fortan führten sie ein anderes Leben. Genau einen Sommer später gebar seine Frau ein kleines Mädchen, das eines der geheimnisvollen Worte des Einhorns abgewandelt als Namen erhielt. Als Lurene, in Gedenken an das schönste und gütigste Einhorn auf Torils Boden wuchs das Mädchen zu einer anmutigen Schönheit heran.
Noch heute ziert das Symbol Lurues das Wappen der nahgelegenen Reichsfeste.
_________________ Luna Novar - Verfechterin des Glücks & Verteidigerin der Selbstbestimmung Sara Abendstern - Die häuslichste Bardin Rivins Faen Celefân - Das letzte Einhorn auf Reisen, schon wieder
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