Es war einmal, in einem fernen Land, weit weit weg von hier...
So beginnen wohl die meißten Geschichten, doch diese hier tut es nicht.
Denn es war nicht, nein, es ist!
Es ist Sommer. Es ist warm. Die Bienen summen konzertant umher und die Kinder spielen kichernd des Nachmittags in den Gassen und auf dem Torplatz.
Es ist eigentlich ein ganz normaler Tag in Rivin. Aber auch nur eigentlich.
Heute wird noch etwas gar wundersames geschehen.
Normalerweise tun sich die Stadttore auf und lassen große Helden, wunderschöne Frauen, weise Magier, die bösesten Schurken und epische Monster hindurch.
Aber heute nicht. Nein.
Heute ist es still in Rivin. Kein glanzvoller Auftritt schillernder Persönlichkeiten, keine epische Schlacht und auch keine einfallenden Horden.
Seltsam eigentlich. Irgendetwas besonderes muss doch geschehen.
Ansonsten wäre Rivin doch nicht Rivin.
Doch grade, als sich der wichtig aussehende Torgardist den kleinen Finger verdeckterweise in die Nase steckt, als das kleine rothaarige Mädchen sich das Knie aufschlägt, ein Handelsreisender verwirrt umher irrt, eine Schankmaid des Frankys sich auf zur Arbeit macht...als die Bösewichte böses tun, die Helden Heldentaten vollbringen, die schönen Frauen weiterhin ihre Schönheit preisen lassen, passiert es.
Kleine Füße stapfen durch das Stadttor Rivins....
"DA BIN ICH!!"
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...und es ist, was es ist - sagt die Liebe
