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| Die Legende von Valris "Felsenfest" Muhrig https://www.rivin.de/forumRO/viewtopic.php?f=25&t=3785 |
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| Autor: | Luna [ So 3. Jan 2010, 23:04 ] |
| Betreff des Beitrags: | Die Legende von Valris "Felsenfest" Muhrig |
((Kurze OOC-Info vorab: Diese Geschichte hab ich mir aus ein paar Hintergrund-Infos von SL Samy zusammengereimt. Danke auch nochmal an ihn und Tear fürs drüberlesen und beurteilen. Aus Zeitgründen hab ich sie heute nur angeboten, aber nicht erzählt. Wegen der Einlog-Probleme wars nicht zu ändern. Wer sie im RP nochmal hören möchte, kann sich gern bei mir melden. Die Legende von Valris "Felsenfest" Muhrig Wer in den kommenden Tagen auf Sarinas Angebot zurück kommen wird und sie nach der Geschichte des ersten Helden Rivins fragt, dem wird sie wie folgt antworten. "Gern werde ich euch die Geschichte des ersten Helden Rivins erzählen, nach dem auch unsere Turniertage benannt wurden. Wenn ihr denn etwas länger lauschen möchtet?". Mit einem Lächeln, aber dennoch betont und selbst ergriffen wird sie dann folgende Geschichte erzählen. „Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, erinnert ich euch noch an das Jahr 1313, das Jahr der zerstörten Eiche, doch vor allem das Jahr in dem unsere...verrückte alte Stadt von den Piraten des Westens, welche an der Schwertküste ihr Unwesen trieben, bevor sie sesshaft wurden hier zwischen den Trollhügeln und dem Meer. Die Stadt wurde gegründet von alten Piratenfamilien, welche zunächst nur das Beste für die Bürger wollten. Niemand geringeres als Theron und seine Pira...ich meinte natürlich Berater riefen zum Aufbau des kleinen Hafenpostens auf, damit dieser erblühen und wachsen konnte und siehe dort, trotz ihrer rauhen Piratenart, folgten viele ihrem Aufruf und verdingten sich als Handwerker, Händler und mehr. Der Handel florierte schnell und schon bald wurden auch Güter nach Übersee verschifft. Doch das Wachstum der Stadt blieb aus. Das tat es nicht wirklich, nur einigen geldgrierigen ungeduldigen Handwerkern kam es so vor. Die ersten Handwerker wurden unzufrieden, doch statt sich ihre Nöte anzuhören, wurden die Strafen härter. Wer seine Meinung zu laut kund tat, wurde unter Umständen des Hochverrats bezichtigt, weil man der damaligen Stadtverwaltung in den Rücken gefallen war. Denn diese bestand nur aus Lobbyisten der Händler und vor allem der nach dem Rivin blühte hinzugekommenden Adelsfamilien , die natürlich ihre Interessen wahren und ihren Reichtum mehren wollten. Doch der Gewinn, den sie erzielten, reichte ihnen nicht aus. Man erhöhte also Steuern. Der erste, der diese Willkür bemerkte war der Hauptmann der Wache, der seinerzeit als Valris Muhrig bekannt war. Er war selbst verheiratet und hatte sechs Kinder. Nachdem die Steuern immer höher wurden, wusste er kaum noch, wie er sie ernähren sollte und es erging nicht nur ihm so. Er ging dennoch abends dorthin, wo man die meisten Menschen traf: in die einzige Taverne der Stadt, welche noch heute unseren Torplatz ziert. Er versuchte, seine Freunde und Kollegen zu überzeugen, dass etwas getan werden musste. War da nicht der strebsame Stadtarchivar Henkelmann gewesen, der sich in den Rat beworben hatte und abgelehnt worden war? Oder Selas, der stets fleißige Tischler, welcher selbst der Handelsgilde beitreten wollte, um selbst etwas Gewinn zu haben von den Dingen, die er herstellte? Auch ihn hatte man abgelehnt. Man hatte wohl nur eine Möglichkeit, aufzusteigen Entweder man gehörte zu den richtigen Familien oder man heiratete eben in die ein. Valris kannte die Mißstände, doch schwiegen die Leute scheinbar in Angst, vor den übertriebenen Strafen, die sie treffen konnten. Für das Einbehalten des einen oder andere Stückes für den Eigenbedarf wurden Hände abgetrennt. Ob sie noch gebraucht wurden, kümmerte niemanden. Und das an Tagen, an denen man milde gestimmt war oder man brauchte den angeblich Schuldigen noch für andere Zwecke. Ein Wort zu viel gegen die Adelsfamilien und schon drohte der Tod. So fein Theron und die anderen auch sein wollten. Sie kannten wohl den berühmten Grundsatz „Adel verpflichtet.“ nicht. Sie waren tief in ihren schwarzen Seelen noch immer Piraten, selbstsüchtig und auf den eigenen Vorteil bedacht. All das lies Valris nicht zurück schrecken. Er stand zu dem was er gesagt hatte, auch wenn ihm dies die Missgunst der besagten Familien und ihren Mitläufern einbrachte. Ganz gleich, ob dies Entbehrungen oder Gefahr für ihn und seien Familie bedeutet hätte. Er dachte auch an die andern Bewohner und an jene, die noch kommen mochten. Er beobachtete heimlich und sammelte Beweise. Er riet anderen, zum Hafen zu gehen und sich selbst zu überzeugen, welch zweifelhafte Geschäfte dort abgeschlossen wurden. Man kaufte die Waren von ihnen für ein paar Kupfermünzen und verkaufte sie weiter für Gold oder gar Platin. Am Gewinn lies man sie nicht teilhaben und gab vor, es würde kaum welchen geben. Obendrein erhöhte man noch die Steuern. Die Bürger waren erschüttert und empört. Man hatte sie im guten Glauben ausgenutzt, angelogen und betrogen, wollte arme Menschen noch ärmer machen. Und wieder traf man sich in der Taverne – bei Nacht und Nebel. Die Väter und Söhne der Bürgerfamilien hatten sich versammelt und schmiedeten keine langen Pläne. Die aufgebrachten Bürger bewaffneten sich mit Schmiedehämmern, Mistgabeln, Schaufeln und Fackeln. und zogen los um den Treiben ein für alle Mal ein Ende zu machen. Sie forderten die Adeligen, Rede und Antwort zu stehen. Dies aber taten sie nicht. Sie waren ihrer Ansicht nach dem Fußvolk keine Rechenschaft schuldig. Als sie in ihrer Arroganz bis zuletzt noch mit Strafen drohten und in ihrer Gier nicht nachgaben, spitzte die Situation sich zu und schließlich. Dann passierte das Unfassbare. Obgleich die Bürger in der Überzahl waren, nahm Therons Sohn ein Messer und erstach vor den Augen aller einen der Handwerker. Ein Moment folgte bestürztes Schweigen. Dann brach die Hölle aus, Bürger und Adlige bekämpften sich in wilder Wut auf den Straßen und auf beiden Seiten gab es zahlreiche Verluste. Theron – samt seinen Nachfolgern und Beratern musste sich geschlagen geben. Sie flohen zum Hafen auf das nächstbeste Schiff, das unter ihrer Flagge stand. Sie zogen sich wie auch die anderen alten Familien auf die Orlumbor-Inseln zurück und Rivin war frei von der Tyrannei, die sich hier ausgebreitet hatte. Seit diesem Tage ist es, was es heute ist – ein freie Handelsstadt, in der ein jeder, ganz gleich aus welcher Schicht, die Möglichkeit hat, sich einzusetzen. Diese Ereignisse und seine Standhaftigkeit waren es, die Valris „Felsenfest“ Muhirig als den ersten Helden Rivins auszeichnen. Er stand fest zu seinen Überzeugungen wie ein Felsen in der Brandung. Er redete nicht oft und nicht lange, er stand auf, um etwas zu tun und andere folgten ihm. Er war es, der die Bürger in ihrem Kampf um die Freiheit und Gerechtigkeit geführt und ermutigt hatte. Sie blickten fortan zu ihm auf und feierten ihn als ersten Helden Rivins. Die besagte Taverne gibt es ebenfalls noch heute. Viele Jahre später und selbst noch heute werden dort Neuigkeiten ausgetauscht und diskutiert; Pläne geschmiedet oder schlicht Personen und Ereignisse gefeiert. Ein gewisser Herr namens Frank ist der Wirt." |
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