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Schwarzthron Handelsgesellschaft - Das Experiment
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Seite 1 von 1

Autor:  Lady of Pain [ Sa 24. Apr 2010, 16:26 ]
Betreff des Beitrags:  Schwarzthron Handelsgesellschaft - Das Experiment

Prolog

'Ehrenwerter Käufer,

wir beglückwünschen Euch zum Erwerb unserer Produktion.

Es war die richtige Entscheidung sich an unsere Adresse zu wenden.

Unsere Gesellschaft steht für hochwertige Leistung und setzt neue Qualitätsmaßstäbe in unserem Fachgebiet.

Nur mit unseren Waffen kann der Krieg in der Kunstform geführt werden die ihm zusteht. Die Mehrzahl der einfachen Kriegsherren setzt auf plumpe Quantität.

Wir bieten Soldaten an die einen Krieg alleine gewinnen können. Wir bieten Waffen an die den Krieg bereits vor seinem Beginn entscheiden.

Egal wonach auch immer Euch der Sinn steht. Wir stellen für jedes Vorhaben die notwendigen Mittel zur Verfügung.

Dafür stehen wir mit unserem Namen.'

Zacharias Sternensang
Schwarzthron Handelsgesellschaft

Bild
Professionel. Qualitätsbewusst.
Ästhetisch. Unvoreingenommen.

Autor:  Lady of Pain [ Sa 24. Apr 2010, 16:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schwarzthron Handelsgesellschaft - Das Experiment

Die Lagerhalle und der Sturm

Der Sturm fegte wie der Zorn der Götter selbst über die Hafenstadt Rivin mit ihren 15.000 Einwohnern hinweg. Stürmischer Regen überflutete die Straßen und Keller der tiefer gelegenen Hafenbereiche. Die Schiffe an den Docks wurden wie kleines Spielzeug umher gepeitscht und manch eines drohte umzukippen. Dunkle Wolken bedeckten den Himmel in trübem Grau und Schwarz das von zuckenden Blitzen durchbrochen wurde. Eine kleine Schar von Menschen sammelte sich unter dem Torbogen zum Hafenviertel um nicht vollkommen durchnässt zu werden. Da geschah es.

Autor:  Lady of Pain [ Sa 24. Apr 2010, 16:34 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schwarzthron Handelsgesellschaft - Das Experiment

Ein Geräusch wie ein Donnerschlag ließ den Fischmarkt erdröhnen. Der Mann in der Korporalsrüstung öffnete sein Auge. Seine Gedanken rasten im Versuch die Ereignisse zu rekonstruieren. Bewohner der Stadt liefen in seine Richtung, hier und da ein entsetzter Blick.
Seine Lunge brannte, so wie man sich einen Atemzug in manchen Gegenden Baators vorstellen würde. Seine Knie berührten den pflastersteinernen Boden des Fischmarkts, jede Faser seines Körpers war angespannt. Regen schlug erbarmungslos durch die Gassen, gepeitscht durch den Wind des Sturms. Kurz hob sich sein vom Regen schwerer Umhang um den Korporal in einer Wolke aus Funken, Asche und Staub zu verbergen. Die Bilder kamen zurück.
Grell leuchtete der Hafen auf als ein Blitz in das Lagerhaus schlug. Das Gesicht der Matrosin, die versprach das dort höchstens Bettler hausten. Er lief los, gebunden durch den Eid zur Stadt, gefolgt durch die rastlose Patrizierin Kassar.
Das nächste Bild war ein kleiner Umriss auf dem Boden des Lagerhaus. Er hatte das Tor aufgebrochen und sah ein bewusstloses Mädchen. Unwillkürlich tauchte das Bild von Fesseln in seinem Kopf auf, ein kleiner Napf, mehrere schäbige Kissen und die Körper dreier weiterer Kinder, gehalten wie man nichteinmal Tiere behandeln würde.
Die Eindrücke gewannen Kontur, das Mädchen war aus einer Kiste gefallen als ein Träger diese traf, einen zweites Kind hatte er in einer Truhe gefunden als Neftarie durch das Tor trat. Er gab der Patrizierin das Brecheisen, brachte die zwei Kinder heraus und schrie Befehle zu den Mannschaften. Wäre in jeder Kiste ein Kind gewesen, ihre Rettung wäre unmöglich gewesen.
Als er wieder im Gang der Halle stand hatte Neftarie eine große Kiste geöffnet. Zwei Kinder waren ihr grausiger Inhalt, die er ergriff als die halbe Halle einstürzte und den Raum in ein Meer aus Staub und Funken verwandelte. Er ignorierte das damit verbundene Verschwinden der Tür, trat auf die Straße und reichte einer Soldatin die Kinder, schrie nach Bergungsgerät und stand in Sekundenbruchteilen wieder in der Halle. Es würde nicht lange dauern, bis sie völlig nachgeben würde, also schlugen sie so viele Kisten wie nur möglich ein, ehe sie die Halle verließen.
Der Donnerschlag und die Staubwolke waren die Lagerhalle die völlig nachgab. Er betrachtete seine Hände, gehüllt in einen Zauber der sie härtete, dreht den Kopf um zur Halle zu sehen, während Gardisten, Zivilsten und Milizionäre auf das Gebäude zuströmten. Der Regen dampfte auf den glühenden Trümmern des Gebäudes das ihn vor Sekunden noch beinhaltet hatte. Keine Minute war vergangen nachdem er den ersten Fuß in das Gebäude gesetzt hatte. Jeder Atemzug brannte, während er sich erhob, das Kommando abgab und sich zurückzog.
Er konnte nur hoffen, dass sie Niemanden mehr in den Trümmern finden würden, eine Hoffnung die sich erst am nächsten Tag erfüllen sollte. Wer auch immer das zu verantworten hatte - er würde dafür bezahlen müssen.

(Autor: Farox)

Autor:  Lady of Pain [ Sa 24. Apr 2010, 16:40 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schwarzthron Handelsgesellschaft - Das Experiment

Neftarie stand wie viele... die auch Schutz vor dem Unwetter gesucht hatten unter dem Torbogen Richtung Marktviertel. Sah wie ein Blitz in eine Lagerhalle einschlug.

"Hoffe da ist keiner drinne."
fragte sie besorgt zu den Hafenbewohnern in ihrer Nähe. Eine Matrosin gab ihr die Antwort.
"Ab und an schlafen da Bettler."
"Dann sollten wir lieber nachsehen!"
rief Neftarie der Runde zu.

Derweilen ging das Feuer auf dem Dach durch den Regen aus. Neftarie entschied sich wohl, sich durch den Sturm zu kämpfen zum Lagerhaus hin. Notus folgte ihr als einziger mit. Dort angekommen, hörten die zwei ein Röcheln. Notus nützte einen Zauber und verschwand in die Lagerhalle während Nef sich durch die durch Notus frei gemachte Lücke im Tor der Lagerhalle zwängte.

Beide fanden die Kinder und holten sie aus den Kisten. Um sie herum brach derweil durch das Feuer, im Innern von der Lagerhalle... langsam das Dach in sich zusammen. In letzter Sekunde konnten sie sich mit den letzten zwei Kindern aus der Lagerhalle retten.

Diese wurden dann von Tikali und Alessa versorgt. Neftarie hustete durch den Rauch aus der Lagerhalle schwer.. und konnte derweilen nicht helfen.

(Autor: Kulmarham)

Autor:  Lady of Pain [ Fr 30. Apr 2010, 15:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schwarzthron Handelsgesellschaft - Das Experiment

Platzhalter für Kanthaipans Posting:

Die Erstuntersuchung der Kinder und der Angriff auf die Hallen der Hoffnung am Tag darauf.

Autor:  Lady of Pain [ Fr 30. Apr 2010, 17:52 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schwarzthron Handelsgesellschaft - Das Experiment

Ein Tag wie es ihn länger nicht gab. Wir saßen hinter dem Frankys und unterhielten uns. Plötzlich fluchte Tikali:

"Trollkacke! Das Lazarett wird angegriffen."


Einige stehen auf und laufen sofort dorthin. Neftarie, Tikali und ich. Zwei Elfen und ein fremder Mann folgten. Als wir vor dem Lazarett standen, quoll bereits Rauch aus den Fenstern und uns aus der Tür entgegen.

Drinnen stand diese schwarz gekleidete Frau.... und eine Gruppe Untoter um sie. Sie sprach zu ihnen im Kommandierton:

"Tötet alle und nehmt nur die Kinder mit. Es soll keine Zeugen geben!"


Ein Mädchen drückte sich ängstlich an die Wand. Dann jedoch sah die Frau uns und änderte den Befehl:

"Angriffsformation."

Die Skelette stürzen auf uns zu.... starke Krieger. So stark, dass ich kaum zu mehr kam als Wunden zu versorgen. Doch wir kämpften... trotz Verlusten um jedes Leben, das noch zu retten war. Ich sah den Elfen. Er war in blau gekleidet mit rabenschwarzem Haar, doch seinen Namen kannte ich nicht. Beherzt half er den Patienten. So suchte ich die Kinder zusammen, schickte die Heiler mit ihnen und den Patienten hinaus, die noch laufen konnten. Nur ein Mädchen blieb drinnen bei den anderen - M17. Befremdlich war es mir, einen jungen Menschen so anzusprechen.

Ich hörte Kahri mit Cael'nae diskutieren. Sich einzumischen, war überflüssig, fehl am Platze. Andere brauchten Hilfe. Der andere Elf ging auf die verschreckte Lili zu, reichte ihr die Hand. Ich half dem anderen Mann beim aufstehen. Cyrus war sein Name und er fluchte wie ein Rohrspatz trotz der Schmerzen, die er hatte. Wir führten die beiden hinaus. Zu uns kam Amelie und fragte nach Cael. Er sollte Bweismittel mitgenommen haben. Doch unsere Gedanken waren woanders. Die Kinder mussten an einen sicheren Ort gebracht und Platz für die Patienten geschaffen werden.

Wir gingen wieder hinein. Die Kämpfer der Flammenden Rose hatten das Feuer unter Kontrolle gebracht. Lili sah im Labor nach noch brauchbaren Arzneien. Ich sprach mit Tikali und sie war mit meiner Idee einverstanden. Ich ging also nach oben..... der Platz für Kunst sollte nun Platz für bedürftige sein... zumindest vorübergehend bis das Lazarett wieder zumutbar für sie war. Ich schuf ihnen Platz.

Später kam ich aus einem der Hinterzimmer. Meine Atemwege brannten und ich musste husten. Noch immer waren meine Atemwege gereizt von dem Rauch und meien Tunika hatte etliche Brandlöcher. Doch wir alle hatten schon Schlimmeres gesehen in Rivin.
In dem was eigentlich der Kunstraum war, standen viele Leute, Mitglieder der Hallen, Gardisten und die Kinder. Ich war fassungslos....jeder wollte mehr bestimmen als der andere. Zumindest Tikali und Amrûn antworteten mir als ich fragte, wo die Kinder nun hin sollten. Etwas war mit diesen Kindern. Mehr als wir es bislang wussten. Sie konnten nicht nur Gedanken lesen, sondern auch das Makel des Todes an Khemed sehen.

Wir alle geleiteten sie zum Tempel des Helm. Man betrachtete sie dort kritisch. Als wir erzählten, warum sie Schutz brauchen, sah ich die verurteilenden Blicke der Helmiten. Doch waren die Kinder nicht Täter, sondern Opfer.

"Geht aus meinem Kopf hinaus.", forderte Maverick.
Die Kinder fügten sich. Die ersten Begleiter zogen sich zurück. Ein paar letzte diskutieren noch, was nun geschehen sollte, maßregelten sich zum Teil.... Dabei ging es nicht um uns. Es ging um die Kinder. Ich ging....gedankenversunken und erschüttert über alle Ereignisse dieses Tages. Es war später Abend. Ich versprach, wiederzukommen...jeden Tag. Ich sammelte mich wieder und hielt mein Versprechen.

Autor:  Lady of Pain [ Fr 30. Apr 2010, 17:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schwarzthron Handelsgesellschaft - Das Experiment

Der Geruch von verbranntem Holz und Fleisch alarmierte mich. Rauch, Schreie und das Geräusch aufeinander treffender Waffen drangen aus dem Lazarett, begleiteten meine immer schneller werdenden Schritte, die Treppen hinunter durch die Haupthalle.

Gedankengänge…Blut an den Wänden, zerstörte Körper, wie Marionetten wieder zusammengefügt und wie Gobeline an den Mauern aufgehangen…

Der quälende Schatten der Vergangenheit, eine Erinnerung, die so schrecklich war, dass sie das Recht einer ständigen Widererweckung leisten durfte. Schneidend wie eine scharfe Waffe. Stimmen drangen aus der geöffneten Türe in Richtung Lazarett und eine beißende Wolke auf verbrannten Stoffen und Holz drang mir entgegen. Befehle wechselten sich ab und wurden weitergegeben.

Soldaten… Erleichterung… dann sah ich das Chaos. Im hinteren Teil des großen Raumes war ein Feuer ausgebrochen und zahlreiche Soldaten schleppten aufgefädelt in einer Reihe, Wassereimer um Wassereimer aus dem Brunnen im Kräutergarten. Das Holz glühte noch und wand sich in einer zischenden Rauchwolke, knurrend und fauchend, als es dem Wasser unterlag.

Verängstigte Patienten drängelten sich in dem schmalen Gang Richtung Ausgang. Ich sah Tikali, Sarina und Amelie, noch ein paar andere bekannte Gesichter. Die meisten kümmerten sich um die Verletzten, jemand rief etwas durch den Rauch und hoffte, dass den Kindern nichts geschehen ist… Kinder?

Dann fiel mir der Elf mit den weißen Haaren auf, der sich gerade über eine Leiche beugte und ihr Teile aus der Kleidung schnitt. Aus der Brust der rot gewandeten, blonden Frau ragte ein Pfeil, ein Pfeil, wie der Elf Dutzende in seinem Köcher trug. Er hatte diese Frau hier getötet und beging Leichenfledderei… Ein Geräusch lenkte mich ab, jemand stolperte über etwas, dass sich im ersten Moment anhörte, als würde jemand über trockenen brüchigen Gips stolpern.

…Nur das es kein Gips war…sondern Knochen… jede Menge Knochen.

„Was ist hier los?“

Zwei, drei Wimpernschläge, dann prasselten Informationen auf mich herein.

Eine Frau, tauchte ohne Vorwarnung mitten im Lazarett auf, beschwor untote Kreaturen und schickte sie gegen alle, die ihr im Weg standen. Vernichtung, absolute Ausrottung lautete ihr Befehl. Es wären die Kinder gewesen, auf die sie es letztlich abgesehen hatte.

Mein Blick galt wieder der Toten. Cael’nae, ja das war der Name des Elfen, richtete das Messer auf den Kopf der Frau. Was bei allen Abgründen tat er da? Wieso hatte er immer noch freie Hand? Wenn sie die Täterin war, wieso hatte er das Recht sie auszunehmen und sie jetzt noch zu verstümmeln?

Ich packte das Handgelenk des Elfen und zog es von der Leiche weg. Diese Tote musste unversehrt bleiben, was immer oder wer immer sie war, sie war jemand, der noch Antworten hatte.

Dann spürte ich einen Blick in meinem Rücken. Es war nicht so, als wäre ich nicht daran gewöhnt gewesen, jemand, der so kontrovers war wie meine Person, war es fast gewöhnt begafft zu werden aber das hier war anders…ein seltsames Kribbeln, dass sich von meinen Schultern, in den Nacken hinauf fraß. Ein Schaudern auslöste… und dann in einen leichten Kopfschmerz überging.

Abgelenkt lies ich von dem Elfen ab und erhaschte den Blick auf ein dunkelhaariges Mädchen, dass ich vorher noch nie gesehen hatte. Sie hatte ihren Blick schon wieder abschweifen lassen, malte jemanden etwas auf.

Versucht, es als reine Neugierde der Kleinen abzutun… wollte ich mich wieder der Leiche zuwenden und erkannte den Fehler der Abgelenktheit augenblicklich.

Cael’nae hatte sein Werk beendet und war unter wüsten Beleidigungen, die für sein Volk eher sehr menschlich waren abgezogen, hatte ihre Haare, Teile ihrer Kleidung und ihre Habseligkeiten mitgenommen. Für den Moment wurde der Wunsch in mir übermächtig meinen Dolch zu ziehen und ihn zwischen seine langlebigen Schulterblätter zu treiben… einfach nur… weil ich es satt hatte.

Wunderbare Zivilisation…jemand redete weiter auf mich ein… nahm mich ein… lenkte mich zum Glück ab. Fünf Kinder wären das Ziel gewesen. Vier von ihnen hatte man sofort in Sicherheit bringen können, als die Skelette angriffen. Den Göttern sei dank waren genügend tapfere Männer und Frauen in der Nähe, die sofort Kranke und Verletzte verteidigten. Letztlich hatte die Angreiferin keine Chance gehabt. Meine Schläfen begannen zu pochen, der Schmerz wanderte zu meiner Stirn vor.

Das sei M17, sie könnte etwas erzählen, man hätte sie gemeinsam mit den vier Kindern aus den Lagerhallen am Hafen befreit, nachdem der Sturm aufgekommen war. In Kisten gefangen gehalten war ihr Schicksal ungewiss gewesen, wenn nicht Notus Yars und einige andere ihnen zu Hilfe geeilt wären.

M 17?

Meine Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf das Mädchen und es war als hätte sie nur darauf gewartet.

Wieder dieser Blick. Intensiv... forschend... mit einer seltsamen Eindringlichkeit.

Wer bist du... ?

Stille, wandernde Hände, gestikulieren... dann heftigerer Schmerz... er breitete sich unter meinen Schläfen aus und zog sich bis in den Nacken. Jemand...etwas drang in meinen Geist... forschend, selbstsicher.

Nein.

Mein Bewusstsein wehrte sich...mein Kopf, meine Gedanken!

„Lass es zu...sie ist es...sie liest deine Gedanken...“

Schreib sie auf...lies die meinen auf dem Papier...

aber sie schien nicht lesen zu können, stattdessen begann sie zu zeichnen. Ein Zeichen, ein Symbol, dass ich nur zu gut kannte. Und die Geschichte, die sich aus Fragen und Gedanken lesen schließlich formte und ihr Leben erzählte ... lies mich schaudern. Der Schmerz, der in meinem Kopf tobte, wurde plötzlich sehr nebensächlich.

…Wie feige muss ein Mensch sein, wehrlose Kinder zu fangen, sie in Käfige zu stecken und ihre Körper und ihre Seelen zu missbrauchen.
Wie viel Hybris muss von Nöten sein, jeden schöpferischen Göttern Faêruns die Stirn zu bieten und zu sagen… seht ihr Götter ich erschaffe…ich bin schöpferisch, ich bin wie ihr.

Wie abgebrüht und kalt musste man sein, wenn man durch das Leid anderer Freude empfindet, seelische Grausamkeit ausübt, körperliche Gewalt und Folter. Wenn man sich an der Unversehrtheit eines unschuldigen jungen Menschenlebens vergeht, um sich zu bereichern, egal in welcher Form.

Wie lange wirst du damit überleben, bis ich dich finde...

Hoar sagt, Auge um Auge, Zahn um Zahn... das Leid, dass dir oder den deinen angetan, vergelte mit poetischer Schönheit, tanze... die Rache, bis die Melodie verlöscht... und dann geh nach Hause zu den deinen und vergib dir selbst.

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