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| Die Träne der Völker https://www.rivin.de/forumRO/viewtopic.php?f=25&t=4895 |
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| Autor: | Kelindahr [ Mi 4. Aug 2010, 14:18 ] |
| Betreff des Beitrags: | Die Träne der Völker |
Lang verschollen und ungehört. Verborgen seitdem die Stadt sich in einem neuen Senat selbst erneuerte. Doch nun, aus für einige sicher naheliegenden Gründen finden sich Pergamente an den Wänden vieler Häuser wieder. Pergamente die ein altes, von vielen bereits vergessenes Zeichen offenbaren. Und unter dem Zeichen finden sich Worte wieder. Worte der Erinnerung, vieleicht sogar Worte der Warnung? Zuletzt erklungen als Tyrannei und Hass Stark waren. ![]() Wir sind die Träne der Völker. Wir sind die Stimme die verkündet dass die Grenze überschritten wurde. Wir werden keine Kronen tragen und keine Glorie einfahren. Wir leben und sterben auf unserem Posten. Wir sind das Schwert in der Dunkelheit. Wir sind die Wächter auf den Mauern. Wir sind das Feuer das die Dunkelheit erwärmt, das Licht das das Morgengrauen verkündet, das Horn das die Schlafenden erwachen läst, das Schild das die Reiche schützt Wir sind jene die all dies Leid und die Verderbnis nicht mehr dulden. Wir sind die Träne der Völker. Darunter finden sich noch weitere Worte. In anderen Lettern gehalten. Als wären sie die wirkliche Botschaft. Niewieder werden wir abwarten das Tyrannen und Prediger des Hasses an Macht gewinnen. Diesmal greifen wir vorher ein. Niewieder ein Delad Cystana, niewieder ein Sarod DéTeril So Ihr auch glauben mögt wir seihen abwesend, so Ihr auch glaubt wir lassen euch gewähren. Die Zeit der Geduld ist vorrüber. Amrûn Morgentau Einen direkten Adressaten scheint es nicht zugeben. |
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| Autor: | Animus [ Mi 4. Aug 2010, 18:22 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Die Träne der Völker |
Auf seinem Weg durch die Stadt sieht man Soldat Silberhand einige der Pergamente herunterreißen. Er wirkt bei dieser Handlung fast schon abwesend. |
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| Autor: | DerRebell [ Mi 4. Aug 2010, 20:26 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Die Träne der Völker |
Ein paar Stunden später wurden weitere Pergamente abgehangen. An einigen Stellen, wo der Soldat sie abgerissen hat, wurden sie wieder aufgehangen. Ist es ein Zeichen des Protestes,... stumme Zustimmung oder Unterstützung für den Schreiber? Wer weiß es schon? |
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| Autor: | Samy [ Do 5. Aug 2010, 08:33 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Die Träne der Völker |
Eine ältere Frau, deren Augen von einer schmutzigen Leinenbinde verdeckt sind und deren Gewänder sie als arm kennzeichnen, nähert sich einer Gruppe von Bürgern und Seeleuten im Hafen. Die Leute stehen um einen Anschlag an einer Hauswand und einer von ihnen ließt den anderen die Worte auf dem Papier laut vor. Als der Vorleser geendet hat, bittet die alte Frau ihn, den Anfang noch einmal vorzulesen, derweil zerstreut sich die kleine Ansammlung wieder. Es geht weder um neue Steuern noch um neue Arbeit - also uninteressant für alle, die für ihren Lebensunterhalt hart arbeiten müssen. Als der Vorleser der Blinden den Anfang vorgelesen hat, dankt sie ihm mit einem nicken und der Mann eilt fort, bevor die Blinde auf die Idee kommt, ihn um etwas Geld zu bitten. Die Blinde bleibt am Aushang stehen und blickt auf das Papier, so als könne sie genau erkennen was dort steht. "Alles wiederholt sich." ist ihr leiser Kommentar im Weitergehen, doch dann stoppt sie nach ein paar Schritten und blickt in ihr Spiegelbild in einem der Fenster der nahen Feuerlagune. Trotz der Leinenbinde scheint sie wieder genau zu wissen, wohin sie blicken muss. Dann lacht sie urplötzlich los. "Ja, alles wiederholt sich. Und es wird sich zeigen, wer aus der Vergangenheit gelernt hat." |
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| Autor: | Barandin [ Do 5. Aug 2010, 12:52 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Die Träne der Völker |
Eine Briese bließ über die Hänge des Waldrand's. Ebenso erreichte sie einen kleinen abgeschiedenen Bereich, der von Eschen und Eichen umgeben und wie eine kleine Lichtung, gekröhnt von einem Alten Blattbaum in der Mitte war. Als der Wind aufkam, klirrten die Windspiele in den Ästen rings um. Metallisch. Hölzern. Er hatte sie aufgehangen für seine Meditation und natürlich für seine Ruhe. Als nun der Wind auffrischte, öffnete er sein Auge. Zögerlich stand er auf und gen an den Rand der Lichtung, von dem er die Hänge sehen konnte, hinter derer Brücke der Abenteuer im Saum der Hügel lag. Etwas erregte seine Aufmerksamkeit. Ein Vogel? Er trat aus dem Kreis heraus und näherte sich dem Waldrand und den Felsen. Mit einem erneuten Windwall, voll der Würze des Waldes, trat er zwischen die Felsen und aus dem Wald heraus, als der vermeindliche Vogel unweit von ihm Landete. Er hob es auf, eine Braue erhoben. Ein Schreiben, vom wind getrieben? Er strich es ein wenig glatt und las die Lettern langsam. Prägte sich das Symbol ein. Verharrte auf dem Namen unter dem ganze und sein Auge glitzerte interessierrt auf, als er das Schreiben zusammen faltete und in einer seiner Taschen verschwinden ließ. So, so... worin hat Amrun also seine Finger nicht? Sprach er nachdenklich, in den nun wieder abflauenden Wind und in die leiser werdenen Windspiele. |
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| Autor: | Angelus [ Sa 21. Aug 2010, 14:58 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Die Träne der Völker |
Nachdem Marina einen solchen Aushang gefunden hatte, würde sie herum fragen was genau es damit auf sich hat und wer zu dieser Gruppe gehört. |
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