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Er schnappte nach Luft und erhob sich. Seine letzten Erlebnisse verschwammen in seiner Erinnerung. Er war auf dem Weg in den Tod gewesen. Er hatte hänngen sollen und wofür? Um einen Haufen verängstigter paranoider Geister zufriedenzustellen, welche noch nicht mal eine Ahnung hatten! Sie werden schon sehen was sie davon haben.
Irgendwer hatte die Überführung gestört und die Gruppe mit Zaubern angegriffen. Allem Anschein nach aber erfolglos
Um ihn herum erstreckte sich eine leere, graue Einöde in welcher eine Stadt sich erhob. Dies muss die Fugenebene sein. Der letzte Schritt eines Nekromanten. Die Erkundung der wahren Natur des Todes und von dem was danach kommt.
Er erhebt sich und geht auf die Stadt am Horizont zu, als plötlich aus dem Nichts eine große geflügelte Bestie vor ihm auftaucht. "Sei mir gegrüßt Seele. Mein Name ist Zaburra und ich hätte da ein Angebot das ich dir machen würde" Ahh ein Baatezu, der mit mir um meine Seele feilschen will. Was könnte er mir anbieten? Eine neue Chance, Rache oder etwas das mir lieb und teuer ist? Wäre er in der Lage Amengs Plan Lolth zu töten aufzuhalten? Aber warum sollte ich ihn darum bitten? Wer sich mit der Herrin über eine Schicht des Abyss anlegt, muss damit rechnen von ihm verschlungen zu werden. Und selbst wenn sie es schafft, so wird Kerisar nie zulassen, das sie den Status der Göttlichkeit erlangt. Es wird herrlich werden und diese inkompetenten Mitglieder des Mantels werden sehen wem sie folgen. Ebenso werden die Bürger sehen wer dem Wahnsinn wirklich verfallen ist. Es ist lediglich bedauerlich das sie dabei vermutlich alle umkommen werden
Er schüttelt den Kopf. "Nein, ich habe kein Interesse an deinem Angebot." "Bist du dir sicher? Ich kann dir eine Menge anbieten Janus. Reichtümer für deine Verbliebenen? Rache am Mantel in Rivin oder doch lieber an der Richterin, welche dich zu unrecht verurteilt hat? "Wie ich bereits sagte habe ich kein Interesse an deinem Angebot!" Er wendet sich ab und geht weiter. "Ich werde hier warten, wenn du es dir anders überlegen solltest."
Er nähert sich der Stadt und sieht die Mauer der Verdammten, in der die gottlosen Seelen ihr dasein verbringen. Das ist fast wie der Zauberspruch, den ich mir zulegen wollte.
Er schreitet durch das Tor und die Geräusche der gepeinigten Seelen in der Mauer verstummen langsam in der Ferne. Während er durch die Gassen streift, zwischen Wächtern, Besuchern und anderen Verstorbenen hindurch, sieht er eine Gruppe von Menschen, welche vor einem Celesten stehen, der das Zeichen Tyrs trägt. Diese Leute müssen den Willen ihres Gottes erfüllt haben. Zu Schade Richterin Siebenstroh das ihr einen unschuldigen verurteilt habt. Der Baatezu vor der Stadt hat wohl weitaus bessere Chancen euch zu kriegen als dieser Celest.
Während er durch die Stadt streift und die Luft atmet und sie dennoch nicht schmeckt, es scheint sich um eine Angewohnheit zu handeln, die sein Körper nach so langer Zeit nicht so einfach ablegen kann, zieht es ihn zu einem großen Gebäude im Zentrum der Stadt. Am Fuß dieses Gebäudes bleibt er stehen und schaut hinauf.
Hier werde ich das Urteil über meine Taten bekommen. Ob Velsharoon mit meinen Leistungen zufrieden ist? Vermutlich nur begrenzt, immerhin habe ich keine Untoten erschaffen sondern nur den Untod erforscht. Was hindert mich eigentlich daran mein Urteil anzutreten?
Und so bleibt eine einsame Seele alleine auf der Fugenebene und wartet auf den Tag, an dem er einige bekannte Gesichter wiedersehen wird, die Zeit nutzend seine Umgebung zu studieren.
_________________ Mitglied der Spielergruppe, die Türen schließen für die Stimmung im RpChars: Bognar Axtfreund: Ein Dwar? Duncan Ward: Ist hoffentlich bald wieder frei Hakim ibn Mahdi: Priester KossuthsJanus Gorda: Mögest du irgendwann wieder auferstehen
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