Wie geheißen näherte sich Karia nach umpfangreicher Selbstreinigung der Stelle des Bachlaufs, an der Tropfenrose das letzte Mal leidend ins Wasser zurückkroch. Sie war dem Wahnsinn nahe, selbst Karia spürte es, und durch ihre eigene Unachtsamkeit hatte sie die Sache auch noch verschlimmert. Nächstes mal ließ sie sich bestimmt nicht mehr weichklopfen von Leuten die nichts verstanden. Auch wenn Jana eine amüsierende Art hatte die Karia im innersten erheiterte, so gehörte sie doch nicht in den Wald. Und bestimmt nicht in diesen.
Aber sie würde es wieder gut machen. Die Nacht zuvor konzentrierte sie sich auf bestimmte Fähigkeiten die es ihr ermöglichten gefahrlos in den Bach zusteigen, Gifte zu neutralisieren, Pflanzen in frischer Blüte erstrahlen zu lassen und sogar mit ihnen zu reden.
Doch keine Spur von den Blüten im Bachlauf, noch von Tropfenrose. Karia kletterte den erdigen, kalten Hang hinunter um sich direkt am Ufer umzusehen. Der Regen steigerte Geschindgkeit und Wasserspiegel wie erwartet noch etwas und das Wasser zog, sie völlig ignorierend, rauschend an ihr vorbei. Karia überlegte eine Weile und ließ ihre Gedanken mit den streitenden Wellen des Baches schweifen.
' Ich bin die Mutter der Rosen des Wassers. Was würde ich tun? Mich zurückziehen, wie sie es tat. Und meine Kinder, die alleine der Käle nicht trotzen können? Mit mir nehmen. Nein… ich bin zornig, wütend. Ich leide. Ich bin verschmutzt. Ich würde meine Kinder nicht mit mir nehmen. Vielmehr verstecken, an einem anderen Ort. Vermutlich sterben lassen, wie jeden Winter...'
Mit diesen Gedanken begann sie langsam die beiden Bachufer genau abzusuchen. Kaum eine Stelle eigente sich für schwache Pflanzen zu verweilen, sie würden gnadenlos vom Wasser mitgerissen werden, ohne Chance fortzubestehen. Es mußte eine Stelle sein mit ruhigem Wasser, selbst bei dem Regen.
So suchte Karia nach kleinen Einbuchtungen der Ufer. Nahezu eine Ewigkeit verbrachte sie damit dem Flusslauf zu folgen, nur um nichts zu übersehen. Und doch wäre es fast passiert. Sie kroch weiter, und doch ließ sie etwas zurücksehen. Zurück zu den leichten Verwirbelungen, die ein paar ins Wasser ragende Wurzeln eines großen Baumes verursachten. Hinter den stämmigen Wurzeln die dem Strom trotzten, in den Verwirbelungen gefangen, … kaum zu erkennen, die sterbenden Kinder, farblos, schwach, wehrlos hin und her gerissen. Rasch kroch sie zurück, dort ins Wassr und begann routiniert und doch aufgeregt einige Zauber zu wirken. Erst entgiftete sie die kümmerlichen Seerosen, dann brachte sie gleich alle Pflanzen dieser Stelle zum wachsen und erblühen. Doch damit nicht genug. Sie berührte eine der Wurzeln des Baumes und begann mit geschlossenen Augen innig, in druidischen Worten zu beten.
'Erhöre den Ruf deiner Kinder, Silvanus, großer Baumvater, das Flehen der armen Wesen diesmal den Winter zu überstehen. Schicke ihnen Kraft der Kälte zu trotzen, belege diesen Ort mit Wärme und Schutz durch die mächtigen Wurzeln dieses Baumes, auf daß sie einen Wall bilden gegen die wilde unbändige Strömung, bis der Frühling den Wald wieder in deinem Namen in vollem Glanz erblühen lässt.'
… ((wenn ein SL schreiben mag ob das etwas bewirkt, bitte gerne

))
Nachdem Karia hier fertig war und sich eine Weile ausruhte, kam die eigentliche Hauptaufgabe auf sie zu. Besser gesagt sie ging selbst darauf zu, zurück zu der Stelle an der sie Tropfenrose vermutete.
Dort angekommen tauchte sie hinab, belegt mit einem Zauber der es ihr ermöglichte etwas länger als normal unter Wasser zu bleiben. Doch ein anderes Problem verwirbelten ihre Pläne. Die Strömung unter Wasser war zu iher Überraschung ein vielfaches stärker als erwartet, und so wurde sie erstmal wieder ein Stück davongetrieben, eh sie über den Landweg, etwas verärgert über ihre eigene Unfähigkeit solche offensichtlichen Dinge vorherzusehen, wieder zurückkroch.
Noch ein Versuch.
Sie tauchte unter und "kletterte" den Grund des Baches ab. Auch wenn er nicht besonders tief war, so war es für Karias Kraft eine deutliche Herausforderung. Doch sie war entschlossen. Sie konnte nicht aufgeben. So zog sie sich von Stein zu Stein, hielt Ausschau nach der ihr bekannten Gestalt und sammelte Kraft für den nächsten Sprung gegen die Strömung.
Auch diese Suche dauerte etwas. Karia hatte schon anfangs vermutet daß Tropfenrose nicht einfach am Grund herumliegen würde, und so betrachtete sie eher Stellen die der Eingang zu einer Unterwasserhöhle sein könnten. Und tatsächlich, angeleitet vom Leid der Verschmutzung, welches sie selbst zu spüren glaubte, zog sie sich immer weiter zu einer verdächtig dunklen Stelle des Flussbettes, die sich als kleines Schlupfloch erwies als Karia mit einem langsamen Schlag dagegendrückte.
Wut, Zorn und Verzweiflung schlug ihr entgegen, fast wie ein zweiter Strom der drohe sie wegzustoßen. Doch Karia ließ es nicht zu, und auch wenn Tropfenrose beginnen sollte sich zu wehren, sie anzugreifen, würde sie sich nicht abbringen lassen sie zu heilen.
((jetzt bräuchte ich die info ob man unter Wasser zaubern kann. Entgiften und von Krankheit kurieren. Und was passiert ))
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((keine Ahnung ob das so geplant war, wenn irgendwas falsch ist, tu ichs wieder weg))