www.Rivin.de
https://www.rivin.de/forumRO/

[Chargeschichte] Piraten(un)treiben
https://www.rivin.de/forumRO/viewtopic.php?f=25&t=904
Seite 1 von 1

Autor:  Samy [ Mi 26. Mär 2008, 18:50 ]
Betreff des Beitrags:  [Chargeschichte] Piraten(un)treiben

((den ersten Teil der Geschichten findet ihr hier: http://www.rivin.de/forum/viewtopic.php?t=8328&start=0 ))

Der alte Ashbey, Anführer aller Hafenarbeiter in Rivin, trat aus dem kleinen Laden am Hafen und verstaute den eben erworbenen Kautabak in seiner Weste. Der kleine Laden, Dampfwolkes bester Tabakladen, lag etwas über dem eigentlichen Hafen, in der Mitte des Windewegs.
Wer ihn nicht kannte, kam nicht mehr her, seitdem Rivin die lange Treppe errichtet hatte. Die hohen Bürger wollten nicht den alten Windeweg mit seinen kleinen Läden und windigen Geschäften entlang gehen müssen.

Ach, alles ändert sich. Hundertausend Seeteufel aber auch!

Der Wind wechselte, es lagen Veränderungen in der Luft. Ein alter Hafenmann wie er spürte sowas. Grimmig blickte er über den Hafen hinweg.

Rivins Nervenzentrum. Mögen sie feinen Herrn und Damen auch denken, das wichtigste wären ihre Viertel oben auf der Klippe. Ashbey wusste, der Hafen war Rivin.

Er spuckte den Kautabak auf den Boden und trat ihn mit den Stiefeln fest. DAS war echter Strassenbelag .... nicht diese feinen Steine wie man sie im Marktviertel hatte. Dreck, Spucke und immer wieder auch Blut ... vermengt mit Rumresten in der Nähe der Tavernen und Kneipen.

Dann stockte er.

Ein neues Schiff kommt an? Er kannte alle Schiffe, aber die kleine Handelsbarke kannte er nicht.

Autor:  Samy [ Mi 26. Mär 2008, 19:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Piraten(un)treiben II

Ashbey kam haargenau am Kai an, als sich der neue Segler anschickte, anzulegen. War absolut beabsichtig gewesen war.

Beim Anblick der Bugfigut verschluckte er sich fast. Schiffe sollten stoze Figuren haben. Schöne. Meinetwegen auch anrüchige wie bei der Windigen Braut, wo immer dieses Schiff nun eigentlich war.

Aber ..... eine Gnomin als Bugfigur? Mir roten Zöpfen, die nach hinten weg standen als blase sie der Seewind nach hinten? Und dann dieses fiese Grinsen in der Mimik?

Wer bei allen Göttern und Umberlees Titten wählte so eine Figur aus? Freiwillig?

Zumindest passte der Name dazu: "Die grinsende Gnomin".

Wer immer Kpt. dieses Schiffes war ..... entweder war er absolut verrückt oder so gefürchtet, das er sich alles erlauben konnte.

Oder ....


.... beides.

Jemand sprang von Bord auf den Kai und schlug Ashbey so heftig auf den Rücken, dass dieser den Kautabak verschluckte.

"Schön, nicht wahr? Vor allem das böse Grinsen ist gut gelungen."

Ashbey fing sich wieder: "Du .... bist ... ein verdammtes Aas, Kpt."

"Aye ... und ich hab Haare auf den Zähnen. Was sagt ein alter Seemann wie du zu meinem neuen Schiff? Die Windsbraut fährt nun unter Nadas Kommando."

Ashbey deutete zur Gnomenfigur, konnte aber nichts sagen.

"Alter Mann, die Leute werden träumen von diesem Schiff und seiner Figur."

"Aye, Alpträume ..... Alpträume, Bes."

Ashbey brauchte sich nicht zu ihr umzudrehen ... um Bes Grinsen zu sehen.

Es stand außer Frage, woher der Holzschnitzer die Vorlage zum Grinsen der Gnomenfigur herbekommen hatte. Bestimmt war Bes die ganze Zeit neben ihm gestanden, die Hände an ihren Rauchpulverpistolen.

Autor:  Samy [ Sa 17. Mai 2008, 22:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Piraten(un)treiben II

Epilog:

Als die Sonne den Horizont weit im Westen berührte und ihre letzten Strahlen warf, trat Bes an Deck der Grinsenden Gnomin. Das kleine Schiff lag sicher im Hafen Rivins, schaukelte sanft in den Wellen.

An der Reling, hin zur untergehenden Sonne, stand Mahabel gelehnt und blickte schweigend hinaus auf die See.

"Du vermisst sie, ich weiß. Aber sie muss sich nun um den Wiederaufbau der Stadt kümmern ... und sich von ihren Eltern verabschieden."
Bes trat neben die junge Frau an die Reling, lehnt sich an und folgte Mahabels Blick hinaus aufs Meer.

"Nein .... es geht mir nicht um Alae. Ich weiß, ich werde sie wiedersehen, sobald die Windige Braut von den See-Elfen ihres Volkes wieder repariert ist. Ich denke an ....." Mahabel stockte.

Bes hatte einen Anhänger, den sie an einer Kette um den Hals getragen hatte, hervorgeholt und hielt ihn so, dass die letzen Sonnenstrahlen ihn trafen.

Es war eine kleine gläserne Kugel, in der ein feiner weißer Staub sich wie lebendig bewegte.

"Bes ..... ich .... es tut mir leid. Du hattest sie .... nachdem alle in deiner Familie danach suchten, seit Jahrhunderten .... du hattest die Unterblichkeit in der Hand."

Bes blickte in die kleine, winzige Kugel mit dem Rest der Perle des Fuches.

"Ach, weißt du, Liebes ..... spätestens nach zwei Ewigkeiten wäre mir die Unsterblichkeit langweilig geworden."

Mahabel nickte, einen Kloß im Hals hinunterschluckend ..... dann blickte sie wieder hinaus aufs Meer.

"Bes .... haben wir es wirklich erlebt? Es kommt mir vor wie ein Traum aus fernen Tagen."

"Mh .... du meinst unsere Kaperung des Schiffs von Rivins Gesandter von Grauburg? Die Suche nach einer winzigen Insel im Südmeer?"

Mahabel nickte: "Nicht zu vergessen die riesigen Reptilien dort."

"Aye." Bes musste sich unwillkürlich an einer bestimmten Stelle am Hintern kratzen. "Oder das wir mit Alaes Elfenvolk gegen die Teufel des Meeres kämpften, um die Windige Braut wieder zu bekommen."

"Bes?"
"Sag es nicht, Liebes."
"Aber .... du sahst wirklich toll aus in den Ballkleid."

"Das war nur Tarnung um Port Cor Marak zurück zu erobern."
"Nein, nicht diese Sache .... ich meine .... du weißt schon ... das Kleid, das dir die Elfen schenkten ... beim Tanz in der Stadt unter den Wellen .... der Tanz mit ihm .... es war .... atemberaubend.

"Mh, sollten wir eines Tages jemandes die ganze Sache erzählen, lassen wir das raus." Es klang ein klein wenig wie eine Drohung.

"Würde uns eh keiner glauben ..... 'Hey, wir haben das Tor am Ende der See gefunden .... haben Umberlees Schatzkammer geplündert .... die Unsterblichkeit in Händen gehalten' "

"Und deine Mutter gefunden."

Mahabel nickte: "Die Zeit war so kurz."

"Du weist, wo sie nun ist."

"Ja .... ich weiß."

Beide blickten zu den ersten Sternen empor. Am hellsten leuchtete der Abendstern.

Bes legte ihren Arm um Mahabels Schulter. "Sobald die Windige Braut wieder da ist, suchen wir den Rückweg nach Horay."

Mahabel nickte und drückte sich eng an Bes.

"Selbst wenn wir es ... in ein Buch schreiben würden ..... es würde keiner glauben."

Bes nickte. "Es wird Zeit zu schlafen, Liebes. Wir müssen morgen ausgeruht sein."

"Was wollen wir denn morgen machen?"

"Dasselbe wie jeden Morgen, Mahabel ..... wir suchen uns ein neues Abenteuer."

Autor:  Samy [ So 18. Mai 2008, 09:54 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Piraten(un)treiben II

Prolog:

Ein neuer Tag bricht an und die Stadt an den Klippen der Schwertküste erwacht.
Noch liegt der Hafen im Schatten der mächtigen Kreidefelsen, doch die Viertel oben sind bereits in das goldene Tageslicht getaucht.

Ein neuer Tag .... neue Abenteuer.

Autor:  Samy [ Mi 11. Jun 2008, 10:52 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Piraten(un)treiben II

Laut ist es am Hafen

Rivins Hafenmeister rutschte nervor aus seinem Stuhl in der Hafenmeisterei herum. Das kam nicht häufig vor, auf diesen posten bekam man es tagtäglich mit schimpfenden Schiffsführern, wütenden Handelsfürsten und unverschämten Seeleuten zu tun. Und in den letzten Tagen sogar noch mehr als davor.
Schuld waren die Anordnungen der Verwaltung. Genauso wie jeder Brüger sein Hab und Gut schätzen lassen musste, mussten auch jedes Schiff und jede Ladung von den Schreibern und Censoren der Stadt geschätzt werden. Man munkelte von höhere Steuern, sogar einer Art Kriegssteuer!
Auf Schiffsführer und Schiffeigner hatte dies den gleichen Effekt wie eine verdorbene Ladung oder der Ruf "Piraten!". Bisher hatte der Hafenmeister zumindest eines nicht bekommen: Kopfschmerzen. Und bisher hatte er alles mit stoischer Ruhe aus 20 Jahren Berufserfahrung getragen. Kriege kommen und gehen ... aber das Treiben am Hafen musste immer organisiert werden!

Nun aber .... schaute er seufzend hoch zum dritten Stadtcensor, der in seiner Amtsrobe, flankiert von zwei Gardisten, vor seinem Schreibtisch stand. Es waren junge Gardisten .... der Hafenmeister nahm sowas wahr, wenn Ärger bevorstand. Bestimmt hatten sich alle älteren, erfahreneren Gardisten schnell eine andere Aufgabe geben lassen, als sie hörten was bevor stand. Latrinenreinigen, Trolle jagen oder Conan die Nachricht überbringen, dass er der Garde noch Gold schulde für die "Benutzung der Garderäume nach seiner Abberufung" - damit waren einige Pokerrunden mit den alten Kollegen gemeint.

"Nun, was ist? Wo liegt ihr Schiff, Master?" Der dritte Censor der statt hatte die Angewohnheit auf und ab zu wippen wie ein Schiffsmast mit den Wellen, wenn er ungeduldig wurde.
Der Hafenmeister schilete kurz hoch zum Kronleuchter über dem Kopf des Censor und ertappte sich bei dem Wunsch, der Kerl möge so hoch wippen, dass er sich am Metall den dummen Schädel ein für allemal einschlüge.

"Master! Ich warte auf Antwort!"

"Ich weiß .... aber ich wollte euch noch einmal Zeit geben, die Sache zu überdenken."
"Überdenken?! Ich habe ihr Hab und Gut zu schätzen wie bei jeden anderen Schiffseigner und -führer auch!"

"Junge .... ich meine, Master Censor .... seid ihr wirklich sicher, dass ihr IHR unter die Augen treten wollt und sie zum Zwecke einer späteren Kriegssteuer nach dem Wert ihres Hab und Guts fragen wollt?"
"Natürlich! Jeder Kapitän hier im Hafen hat die Pflicht, Auskunft zu geben! Ich mache keine Ausnahme, nur weil sie ein, vielleicht zweimal in Rivins Diensten gefahrvolle Aufgaben erledigt hat!"

In diesem Moment kam dem Hafenmeister ein böser Gedanke. Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück, legte die Fingerspitzen aneinander und versuchte sein grinsen zu unterdrücken.
"Ihr wollte aus zu Kpt. Cor Marak gehen und sie wegen der kommenden Kriegssteuer von der alle schon reden, schätzen und dann abkassieren?"

Der Censor nickte.

"Na gut ..... Kai 3-8. Die "Grinsende Gnomin"." In Gedanken sagte er schon Bye-Bye zu diesem Kerl.

"Na also! Und damit ihr seht, das Rivin keine Ausnahme duldet, werdet ihr mich begleiten!"

Verdammt .......

jetzt kamen die Kopfschmerzen!

Autor:  Samy [ Mo 15. Sep 2008, 14:48 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Piraten(un)treiben II

9. Mond des Jahres 1377

Der alte Ashbey saß wie immer an seinem Lieblingsplatz im Hafen - auf einem alten Weinfass, das der lokalen Legende nach er alleine und an einem Abend ausgetrunken hatte. Manche sagen ja, Alkohol konserviert und daher sei der Alte noch am Leben. Manche sagen auch, er habe Kelemvor an diesem besagten Abend betrunken gemacht und noch eine Handvoll Lebensjahre im Spiel gewonnen.
Das sei Unsinn, meint ihr? Dann geht weiter, hier im Hafen der Handelsstadt hat ein Besserwisser wie ihr es seid nichts verloren. Geht hoch auf die Klippe zu denen, die all ihr Wissen über die Welt aus Büchern zu haben glauben und dort Wort für Wort glauben.

Ihr anderen, bleibt noch ein wenig hier im Hafen. Reges Treiben heute. Aber das ist ja auch kein Wunder, immerhin kann man die Tage zählen bis zu den Herbstürmen, welche die Seefahrt an der Schwertküste noch gefährlicher machen als Wind, Wellen und die Piraten der Inseln es jetzt schon machen.

Was hier so riecht? Das ist das Salz im Wind und .... ach so, das! Das ist der Tabak des alten Ashbey. Keine Ahnung was er da raucht und wo er es her hat, aber manche sagen ..... in Ordnung, in Ordnung .... das gehört nicht hier her.

Ashbey kaute auf seinem Pfeifenstiel herum und flickte eines seiner Netze. Jeder hier am Hafen war zugleich Fischer. Zar waren seine alten Knochen eindeutig dagegen, dass er selber noch einmal raus fuhr, aber die heutigen Netze sind doch alle Mist. Früher, ja, das waren Netze! Damals konnte man einen ganzen Schwarm Fische mit einem soliden Netz aus dem Meer zeihen, drei Mann mussten mit anpacken und ein Netz riss damals - fast- nie.

Aber heute ..... mh .... der Alte blickte sich um. Nur Handelschiffe der Großen und aus fremden Ländern. Riviner Wolle und Tuch, Riviner Papier und Riviner Töpferwaren .... all das und noch viel mehr ging von hier hinaus in alle Länder der See.

Dort liegt eine Karavelle aus Amn neben einer Kogge vom Ffolk der Mondscheininseln. Barkassen und Boote ziehen dicht an dicht umher, jeder will schnell aus- und einladen.

Und dort .... wo eben noch freie Wasserfläche war. Ashbey hörte auf zu kauen und verzog die schmalen Lippen. Dann schmatze er hörbar am Pfeifenstiel wie er es immer tat, wenn etwas seine volle Aufmerksamkeit in Beschlag nahm.

Dort wo vor wenigen Momenten noch unberührte Wasserfläche war, segelte auf einmal ein Schiff direkt auf Rivins Hafen zu. Eine calishitische Dhau, doch wiederum auch nicht .... mehr.

Am höchsten Mast flatterte die blutrote Fahne mit dem Fidel spielenden Skelett, und darunter eine dreieckige Fahne, die im Sonnenlicht zu funkeln schien. Die erste Fahne kannte Ashbey, die letztere .... war ihm neu.

Delphine sprangen begleitend um den Rumpf des Schiffes und verschwanden erst wieder im Meer, als das Schiff die Bojen vor dem Hafen erreichte.

Als gerade ein Strassenjunge an dem Alten auf dem Fass vorbei lief, tippte Ashbey diesen mit der Pfeife an: "Jungchen, willste dir nen Stern verdienen (Stern: Riviner Goldmünze)?"

"Was? Oh, ihr seid es Master Ashbey ... ein Stern? Echt? Was muss ich tun?"

"Lauf zur Windsbraut und sag Kpt. Cor Marak, dass die See-Elfen gerade die Windige Braut zurück bringen. Sie wartet schon sehnsüchtig auf ihr wiedergekehrtes Schiff."

Autor:  Samy [ Mo 15. Sep 2008, 14:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Piraten(un)treiben II

Bes stand in ihrer Kajüte der Windsbraut und lud die Pistolen, als ihr derzeitiger erster Offizier eintrat.

"Ma'am, ihr habt mich rufen lassen?"

Bes blickte nicht auf: "Sag allen es ist soweit. Heute abend bringen wir Mahabel rüber auf die Windige Braut. Der Trottel von Hafenmeister hat ihr einen Liegeplatz fast am anderen Ende das Hafen zugewiesen."

"Sollten wir dann nicht warten, bis einer in unserer Nachbarschaft frei ist?"

Bes spannte mit einem Klicken die Pistolenhähne: "Nein, keine Zeit. Wir machen es auf die klassische Art!"

Autor:  Samy [ Fr 19. Mär 2010, 18:42 ]
Betreff des Beitrags:  Re: [Chargeschichte] Piraten(un)treiben

Logbuch des Kpt Cor Marak,

2. Reise mit Kpt el Torro, Ches 1380


18. Tag des 3. Monds

Mit der Flut und der aufgehenden Sonne verließen wir den Hafen von Rivin. Die "Windige Braut" freut sich ebenso wie ich mich, dass der Winter endlich besiegt wurde und wir wieder die weite See befahren können.

El Torro und ich sind noch immer auf der Suche nach dem Großen Schatz. Und nach Froschauge, der einst el Torro den "Falken" durch Betrug beim Spiel raubte. Den ganzen Winter über warteten wir auf eine Nachricht aus porto bello und dem seltsamen Magus, welche überhaupt erst die alte Seekarte aus Nesseril fand. Vor einem Zehntag erhielten wir endlich die Botschaft, proto bello auf den Orlumbor-Inseln anzulaufen und von dort aus die Spur zu Froschauge aufzunehmen.

Torro stellte in Windeseile eine neue Mannschaft zusammen. Wir werden sehen wie seefest sie ist, ein Haufen Abenteurer und Halunken, das Ego so immens wie der Drang nach Ruhm und Gold.


Abend des 18.

Wir kommen gut voran. Kaum war Rivin hinter uns entschwunden, aktivierte ich die Magie der See-Elfen und die Braut machte einen Ruck und beschleunigte. Die Mannschaft hält sich gut bisher, und das Deck sieht langsam wieder sauber aus.

Gegen abend tauchten dunkle Wolken im Norden auf. Sieht nach Sturm aus.


Nach auf den 19.

Der Nordwind brachte den ersten Frühlingssturm mit sich. Die Wellen brechen über uns zusammen, doch die Braut hält dem stand. Hörst du altes Mädchen? Halt zusammen.


19. Ches

Der Sturm flaute ab und nur die Takelage hat einiges abbekommen. Den neuen hat der Sturm aber auf den Magen geschlagen. Ich werde unsere Schiffsmedika anweisen, einem jeden ein Mittel zu geben.

Der Sturm hat uns nicht abgetrieben sondern sogar auf Kurs gehalten. Wir sind weiter als ich dachte.
Leider, denn hier wollen mich Al'ae und ihre Gefährtin Mahabel verlassen. Einige Delphine sind gekommen und bringen sie zu Al'aes Volk unter den Wellen. Diese verdammten Seeteufel machen wieder Ärger.
Ich selbst werde mit el Torro nach porto bello segeln. Wir treffen Al'ae und Mahabel erst wieder in Rivin.

Gefällt mir alles gar nicht, aber ich muss meine Laune wohl an der neuen Mannschaft von el Torro auslassen.


Abend des 19. Ches
Strömung, der Sturm und die Braut haben uns fast einen Tag eher ans Ziel gebracht. Vor uns liegt die Küste der Pirateninseln. Da die Braut zu groß ist für die schmale Durchfahrt zu den Klippen werde ich el Torro und seine Leute mit der Barkasse anlanden lassen.

Ein zweites Schiff leigt vor Anker am Kai. Ich kann es nur durch das Fernglas sehen, aber es ist von der Bauweise her eine Amner Karavelle, also ein West- oder Südlandfahrer. Vielleicht brachte er Neues von Froschauge, der mittlerweile in Chult angekommen sien dürfte. Soll er dort verrecken ... bevor er den Schlüssel zum Verständnis der Karte findet.
Blut und Seelen für Valkur"

Seite 1 von 1 Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
http://www.phpbb.com/