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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Fr 2. Dez 2016, 16:03 
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Eine regelrechte Verhaftungswelle beginnt. Zahlreiche Häuser werden durchsucht und sowohl angesehene Bürger, reiche Händer und sogar niedere Adlige als auch sehr viele Bürger aus der Unterschicht finden sich auf einmal in Handschellen wieder und werden in den Fürstenpalast gebracht. Es heißt, man suche nach Teufelanbetern, Dämonenpaktieren sowie Tiamatern und anderen Feinden von Rivins Volk. Einige der Verhafteten kehren aus dem Fürstenpalast nicht zurück.

Aufgefallen mag sein, dass es nicht Gardisten sind, sondern Soldaten der Kirche Helms, die die Verhaftungen durchführen, jeweils mit einem Dekret der Fürstin.

Für Gesprächsstoff sorgt auch eine Dunkelelfe, die magisch als Menschenfrau getarnt gewesen ist. Als man sie wegen Hinweisen aus der Bevölkerung untersuchen wollte, fiel die Tarnung auf und sie versuchte zu fliehen. Aber sie kam nicht sehr weit, denn die Armbrustbolzen der Helmiten durchbohren ihren Leib sogleich. Die Leiche wurde entsorgt.

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~"This ist my battle. This is my battleship."~

"Jene, die sich Abenteurer nennen, sind grausame Individuen aus einer anderen Welt. Sie sind auf der ständigen Suche nach neuen Opfern für ihre dunkle Gottheit Exp, die sie dafür mit immer stärkeren Fähigkeiten und Kräften ausstattet."

~Shadow is a man who never loses his virginity - because he never loses.~


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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Sa 10. Dez 2016, 11:02 
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Der Winter kommt. Und mit dem Winter kommt die Erkältungswelle. Überall hört man es, das Husten, das Schniefen, das Röcheln. Ja, der Winter kommt. Und fast jeden erwischt es irgendwie.

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"Ich habe keine Angst davor zu bluten, aber ich würde es nicht für dich tun."
Rauvyl Kent'tar

"Wenn ich keine Gerechtigkeit erfahre, erschaffe ich sie eben selbst."
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"Die Materie der systematischen Analyse ist eher trivial und sei den Eleven als Exerzitium aufgetragen"
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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: So 18. Dez 2016, 06:50 
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...Wurde die Krankheitswelle nicht besser. Wo man auch war, das Husten und Krächzen und Schniefen war praktisch allgegenwärtig. Dies war natürlich nichts besonderes bei diesem Schmuddelwetter, jedoch konnte man immer wieder Geschichten hören von Kranken, welche einen roten Ausschlag entwickelten. Dieses Gerücht hielt sich hartnäckig, und irgendwie sorgte dies für Beunruhigung in der Bevölkerung.

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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: So 18. Dez 2016, 14:11 
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Auch wenn nicht Jeder sich von einer Priesterin des Tyrannos behandeln lassen wollte, so kümmerte sich Sila dennoch mit größter Aufmerksamkeit um jene, die ins Lazarett kamen. Leider waren das nicht all zu viele- denn eine Erkältung ist selten ein Grund, direkt ins Lazarett zu gehen. Doch auch jenen, die sie sonst mir merkbaren Anzeichen traf sprach sie auf der Straße einfach an.
Neben den üblichen Teemischungen und anderen natürlichen Mittelchen zu denen man bei Erkältungen für gewöhnlich riet legte die als Heiler tätige jedoch größstes Augenmerk darauf, auch sämtliche, von ihrem Patron gegebene Zauber zu nutzen, um die Schwächung des Volkes möglichst gering zu halten.

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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: So 18. Dez 2016, 15:47 
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Auch in Taras chirurgischer Praxis fällt die Häufung von Krankheitsfällen auf. Nach eingehendem Studium der jeweiligen Symptome und deren Verlaufs, schickt jene die Betroffenen doch samt und sonders zu den Heilern der Tempel oder ins Lazarett...


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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Di 20. Dez 2016, 19:13 
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In den letzten Tagen gibt es einen regelrechten Andrang auf das Lazarett. Nicht zwingend, weil so viele Leute krank sind, oder gar schwer verletzt. Nein, vielmehr geht das Gerücht herum, dass die dort tätige Tyrannotin Sila Welmers kostenlos Ihre Patienten mit göttlicher Magie heilt und versorgt! Kostenlos!

So geht jeder geschnittene Finger, jeder Schnupfen ins Lazarett, es bildet sich eine regelrechte Schlange. Sehr zum Missfallen des Klerus, der sein Geld mit diesen Heilungen verdient.

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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Mo 26. Dez 2016, 11:20 
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Es war wie verhext. Obwohl die Heiler teilweise sogar unentgeltlich die Erkrankten mit ihrer Mahie heilten, nahmen die Fälle sogar weiter zu. Immer wieder tauchten Leute auf, bei denen sich schwarze Schuppen über dem roten Ausschlag gebildet hatten. Und ganz gleich, zu welchem Heiler siebgingen, nur ungern wurden sie einfach wieder gehen lassen. Falls überhaupt. Die Gerüchte, dass selbst göttliche Magie diese Schuppen nicht heilen konnte, beunruhigten die Bürger nur noch mehr.

Und es hatte so harmlos mit einem Schnupfen begonnen...

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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Fr 30. Dez 2016, 22:55 
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Am späten Abend marschierten sie auf, die Gardisten. Zu zweit positionierten sie sich an jeden Brunnen der Stadt, passten genau auf, wer dort hinging um Wasser zu holen. Offenbar war etwas vorgefallen...?

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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2017, 10:42 
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An diesem Morgen konnte man ein kleines Fässchen am Baum vor dem Frankys finden. Mit einem Nagel war ein Briefumschlag an dem Faß angebracht, welcher beschrieben war mit

Zitat:
An die hübsche Magierin mit den beeindruckenden, grünen Augen

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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2017, 11:14 
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*und so Elena schneller wäre als besagte hübsche Magierin -wobei sie sich durchaus auch als hübsch und magiebegabt ansah nur an den Augen müsste man was ändern- würde Fass und Briefumschlag schnell verschwunden sein*

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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Do 5. Jan 2017, 18:14 
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Zum Missfallen einiger Adliger und hochgestellten Personen Rivins hat die Kirche Tyrs kurzerhand einen Teil des Burghofes und der Tyrkirche zu einer Unterkunft für Obdachlose umfunktioniert und eine Armenspeisung eingerichtet.
Um den Andrang auf die Burg abzumildern gibt es noch eine zweite Armenspeisung im Hafen.

Ausgeschenkt wird üblicherweise warmer Eintopf und ein Stück Brot.

Für die Sicherheit sorgen einige Paladine des Ordens der Silbernen Lanze.

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You know why I never loose at chess? I have a secret move - I knock over the board!
- The Doctor

Portraits für Fira, Faeanshalee, Talyth und Sonata


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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Do 5. Jan 2017, 18:46 
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Als Representantin des Mantels der Sterne hilft Nelphie bei der Verteilung der Speisen, unterstützt die Tyr Paladine bei der Einhaltung von Ordnung und spricht den Bürgern bei Bedarf auch gut zu. Sie sollten mutig und hoffnungsvoll in die Zukunft Rivins sehen, Vertrauen in die Kirche Tyrs und in den Mantel der Sterne sowie der starken Fürstin fassen.
So vermag ihr warmherziges Lächeln ein wenig Kälte für den einen oder anderen Obdachlosen zu vertreiben. Oder es war doch nur der warme Eintopf.

Außerdem verkündet sie auch hier daß sie einen Musiker für eine Fixanstellung für 10 Gold pro Zehntag sucht. Vielleicht war ja unter den bisher Glücklosen jemand mit Talent dabei, der es lernen wollte?

_________________
Chars: Nelphie, Karia, Bastjan Pastell


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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Fr 6. Jan 2017, 12:53 
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Der Winter hält endgültig Einzug in Neu-Rivin. Die Temperaturen liegen unter dem Gefrierpunkt, obwohl Wolken den Himmel bedecken, und weiße Flocken fallen vom Himmel, bedecken die Stadt mit einem weißen Schleier, wie der Puderzucker eine frisch gebackene Waffel - sehr zur Freude der Kinder.

Die Wachen an den Brunnen, die davon reden, sich die Schwä... die Füße abzufrieren, freuen sich weniger. Und während der Winter die meisten Bewohner mit einem weißen Tuch bedeckt, die Stadt regelrecht den Atem anhält und Stille und Ruhe einkehrt, wo die Leute am liebsten daheim bleiben (wer geht schon zum Markt, wenn es so kalt ist?)), scheinen andere deutlich... unruhiger zu werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: So 8. Jan 2017, 18:58 
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Wer heute an den Brunnen der Stadt Wasser holen wollte, erlebte eine Überraschung:

Neben den Gardisten die bereits seit ein paar Tagen die Brunnen bewachten, fanden sich dort nun auch Priester der Kirchen Helms oder Tyrs, sowie vereinzelt auch Mitglieder des Mantels der Sterne. Der Zugang zum Brunnenwasser wird den Bürgern jedoch verwehrt. Stattdessen setzt die Garde magische Gegenstände ein, um die mitgebrachten Krüge und Eimer zu befüllen. Personen mit erkennbaren Hautrötungen werden dabei von Priestern bei Seite genommen und behandelt. Die Bürger erhalten auch eine Erklärung für das Ganze, die inhaltlich dem ähnelt, was auch auf den Aushängen zu lesen ist, die seit heute an den Anschlagtafeln der Stadt hängen:

Zitat:
Bürger der Stadt Rivin,

innerhalb der Stadt ist eine gefährliche Krankheit ausgebrochen. Verantwortlich dafür sind die Hautsegler und ihre dämonische Herrin, die uns vor einigen Zehntagen heimsuchten. Sie haben die Brunnen verseucht und auch die Fliegen. Das Fürstentum hat deshalb die folgenden Maßnahmen beschlossen, und fordert jeden Bürger auf sich soweit möglich daran zu halten und diese zu unterstützen:

I. Wasser wird von nun an den Brunnen ausgeteilt, doch nicht mehr aus den Brunnen geschöpft. Es kommt von magischen Gegenständen, die von der Kirche Tyrs, dem Mantel der Sterne und dem Fürstentum zum Wohle der Bevölkerung zur Verfügung gestellt wurden. Jeder Bürger ist dazu angehalten sich sein Wasser nur dort zu holen, da die Gefahr besteht dass andere Wasserquellen verseucht sind. Alte Wasservorräte sind wegzuschütten. Es ist untersagt Wasser weiterzuverkaufen - bereits existierende Tavernen und Gasthäuser sind davon ausgenommen, dürfen ihr Wasser jedoch nicht von den Brunnen oder aus Vorräten beziehen. Jemandem wissentlich verseuchtes Wasser auszuschenken oder zu verabreichen ist strafbar.

II. Da die Krankheit auch durch Fliegen verursacht wird, die sich vor allem auch im Schlaf auf ihren Opfern niederlassen um die Krankheit zu verbreiten, wird dazu geraten Schlafstätten soweit möglich mit Tuch, Decken Laken und Ähnlichem zu verhängen, so dass es den Fliegen nicht ohne Weiteres möglich ist ihr Werk zu verrichten. Wer nicht über ausreichend Material zum verhängen der Schlafstätte verfügt, bekommt bei den Tempeln Selûnes und Helms zu diesem Zweck Decken ausgehändigt. Das Erschlagen der Fliegen ist hilfreich, sollte jedoch nicht mit bloßer Hand durchgeführt werden.

III. Die Krankheit, die den Tod zur Folge haben kann, ist erkennbar an geröteten Hautstellen und - im fortgeschrittenen Stadium - der Bildung schwarzer Schuppen auf der Haut. Jeder ist dazu angehalten sich selbst danach abzusuchen, und nicht - einsehbare Stellen von Familienmitgliedern überprüfen zu lassen. Kleinkinder müssen von ihren Eltern untersucht werden. Wer niemanden hat der einem bei der Untersuchung helfen kann, kann sich im Lazarett untersuchen lassen. Wird ein Befall festgestellt, so soll sich der Betroffene in einem der Tempel oder im Lazarett einfinden um sich dort behandeln zu lassen. Jeder sei daran erinnert, dass Spenden an die Kirchen, und seien sie noch so gering, auch die weitere Bekämpfung der Krankheit unterstützen. Den drei großzügigsten Spendern wird eine Dankesplakette am Lazarett gewidmet werden.

IV. Betroffene stellen keine unmittelbare Gefahr für ihr Umfeld dar. Eine Gefahr besteht nur, wenn sich Betroffene nach Feststellung von schwarzer Schuppenbildung nicht rechtzeitig bei den Priestern zur Behandlung einfinden. Es wird nicht geduldet wenn Betroffene geächtet, bedroht, attackiert oder anderweitig auf Grund des Krankheitsbefalls geschädigt oder Opfer von Repressalien werden.

V. Es kann sein, dass die Dämonin die für all das verantwortlich ist, einzelnen - vielleicht in wahrer Gestalt, vielleicht in Verkleidung - ein Heilmittel für die Krankheit anbietet. Weder der Dämonin, noch einem solchen Heilmittel sind zu vertrauen. Betroffene erhalten Hilfe in den Tempeln und im Lazarett - wenn es ein anderes, vertrauenswürdiges, funktionierendes Heilmittel, abseits der Magie gibt, die die Götter ihren Dienern gewähren, so werden die Bürger darüber informiert werden. Quacksalber die versuchen aus der Krankheit Profit zu schlagen, werden bestraft. Wer die Dämonin sichtet, hat dies der Stadtwache, der Kirche Tyrs, der Kirche Helms oder dem Mantel der Sterne zu melden.

VI. Jedem Bürger sei versichert dass die Stadt, die Vasallen des Fürstentums, die Kirchen und der Mantel der Sterne alles in ihrer Macht stehende tun, um die Bekämpfung der Krankheit und ihrer Ursache voranzutreiben. Nur wenn Zusammenhalt herrscht, wird es uns möglich sein dieses Übel gut zu überstehen. Es wird noch einmal dazu angehalten Ruhe zu wahren und den Maßnahmen Folge zu leisten.

Im Auftrag des Marschalls,
~ Flinn Winterkalt


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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Mo 9. Jan 2017, 13:31 
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Zitat:
Aus Schattenfall kommen mehrere Karawanen voll beladen mit Fässern. Jene werden von voll gerüsteten Reitern Bewacht und stetig auf ihre Unversehrtheit kontrolliert. An der Spitze der Truppe ist der Baron selbst zu sehen, wie er die Truppen nach Rivin führt. Die meisten Fässer werden in die Fürstenburg gebracht, wo sie von der Fürstengarde entgegengenommen werden. Andere Fässer werden noch in das Frankys gebracht und in den Hafen. Auch Namli im Schwarzen Krug bekommt etwas von dem Gut ab.

Als der Inhalt der Fässer kontrolliert wird, stellt man fest das es sich um klares reines Wasser handelt, dass von der Bergquelle des Schattengebirges stammt.

Bei der Übergabe der Fässer wurde immer wieder betont, dass man bitte rationieren sollte. Da der Weg dank der kalten Jahreszeit beschwerlich ist und mit großen Aufwand verbunden sei.

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"They have a choice. They can live in my new World or die in their old one. - Lucian
"You don't have to love me but you will respect me" - Lucian


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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Mo 9. Jan 2017, 14:16 
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Auch im Lazarett wurde nunmehr sauberes Wasser ausgegeben. Wer jedoch davon etwas annehmen möchte wird darauf hingewiesen, dass es vom GArdisten Skorn sei, der für seinen Patron dafür einen Tropfen Blut verlangen müsse.

Ebenso würde Sila fortan nurnoch in ihrer grünen, mit Zeichen des Tyrannos verzierten Priesterrobe arbeiten und sich rein um die Seuchenpatienten kümmern. Dabei wird jeder Patient darüber informiert, dass die Kirche des Tyrannos Spenden für diese Behandlungen sehr wohlwollend betrachten würde.
Auffallen mag demeinen oder anderen durchaus, dass weiterhin die Truppen des Ordens, sofern von der Seuche überhaupt mal betroffen, bevorzugte Behandlung erfahren, Ebenso wie die wohlhabenderen Patienten.
Alle "normalen" Patienten werden an andere Kräfte verwiesen.

Natürlich bekommen die Patienten weiterhin bei Bedarf etwas zum Essen, sei es nun etwas Schmalzbrot oder etwas Getreidebrei. Das reichen von Suppe als Wasserbasierendes Gericht wird deutlich verringert; wo es möglich war wird auf Speisen mit Milchbasis verändert.

Entsprechend des Aushangs wird dazu jeder der im Lazarett einkehrt darum gebeten, Ruhe zu bewahren und der Inhalt des Schreibens wird nötigenfalls vorgelesen und erklärt, sollte es dazu Fragen geben.

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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Mo 9. Jan 2017, 17:32 
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Registriert: Mi 18. Jun 2008, 14:31
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Silver hat geschrieben:
Zitat:
Aus Schattenfall kommen mehrere Karawanen voll beladen mit Fässern. Jene werden von voll gerüsteten Reitern Bewacht und stetig auf ihre Unversehrtheit kontrolliert. An der Spitze der Truppe ist der Baron selbst zu sehen, wie er die Truppen nach Rivin führt. Die meisten Fässer werden in die Fürstenburg gebracht, wo sie von der Fürstengarde entgegengenommen werden. Andere Fässer werden noch in das Frankys gebracht und in den Hafen. Auch Namli im Schwarzen Krug bekommt etwas von dem Gut ab.

Als der Inhalt der Fässer kontrolliert wird, stellt man fest das es sich um klares reines Wasser handelt, dass von der Bergquelle des Schattengebirges stammt.

Bei der Übergabe der Fässer wurde immer wieder betont, dass man bitte rationieren sollte. Da der Weg dank der kalten Jahreszeit beschwerlich ist und mit großen Aufwand verbunden sei.


Mit der Karawane und dem Baron folgte auch eine weitere Person die nun wieder öfter auf den Hausdächern der Stadt zu sehen war. Nadia Snyders begleitete offenbar den Baron bei seinem Vorhaben und so konnte man sie erspähen wie sie auf einem der Fässer sitzend, wieder in der Stadt einkehrte.


_________________
SC:
Nadia Schattenrose(Grave)
Valeria Romanov

Echo-SL in Ausbildung


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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Mo 9. Jan 2017, 19:47 
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Beiträge: 286
Skorn selbst lässt sich oft in seiner Dienstfreien Zeit im Lazarett sehen. Vorallem nimmt er sich der normalen Verletzungen und Erkrankungen an die ja auch nicht ausbleiben. Von Zeit zu Zeit verbrennt er das für das Wasser geoferte und in einer kleinen Schale gesammelte Blut während er auf Illuskan Gebete zu seinem Totem und Uthgar spricht.

_________________
Char: Skorn Schattenbiss


Zuletzt geändert von Artes am Mo 9. Jan 2017, 21:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: In und um die Fürstenstadt Neu-Rivin ...
BeitragVerfasst: Mo 9. Jan 2017, 20:37 
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Registriert: Sa 19. Okt 2013, 09:08
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Und während Wasser mit Artefakten erschaffen wird und aus den Weiten des Fürstentums herbeigeschafft wird, trotz der wiedrigen Umstände des kalten Winters, bleibt die Welt nicht stehen.

Im Lazarett und bei den Tempeln melden sich auch weiterhin immer wieder Leute, welche Rötungen aufweisen, und auch die Schuppenträger werden immer mehr.

Hier und dort tauchen Berichte auf von Übergriffen, von Kämpfen innerhalb der Stadt, so dass neben den Kranken auch Verletzte versorgt werden müssen. Sogar die ersten Toten sind offenbar zu beklagen, erschlagen und zerfetzt, wie es heisst.

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BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 00:01 
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Auch in Greifenstein zog man seine Konsequenzen aus der Situation in Rivin. Wurden zwar auch von dort Wasservorräte in überschaubarer Menge nach Rivin entsandt, so wurden die Tore Greifensteins und die Dörfer nun stärker überwacht. Reisende wurden nur eingelassen, sofern sie sich einer Untersuchung unterzogen. Weigerten sie sich, so wurde ihnen das Betreten in die Siedlung um die Burg verwehrt, in den kleineren Dörfern wurden die Reisenden bei Weigerung ebenso fortgeschickt.

Offenbar versuchte man in der Baronie eine Ansteckung zu vermeiden.


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