Lafaellar hat geschrieben:
Einen de facto Einparteienstaat in dem die AFD keinen großen Fuß fassen konnte weil die Regierung ohnehin rechtspopulistische Politik macht.
Diese eine Partei scheint jedoch eine funktionierende Politik zu betreiben, wenn diese eine Partei fast immer die absolute Mehrheit hat, obwohl es andere Parteien ebenfalls noch gäbe. Wir halten die soziale Ungerechtigkeit möglichst gering, wir graben der AFD erfolgreich das Wasser ab und machen dennoch eine soziale Politik und nehmen
prozentual mit die meisten Flüchtlinge auf, haben im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesländer bereits eine ganze Reihe von funktionierenden Integrationsprogrammen und unternehmen mehr für die Umwelt als manche Grüne Partei in anderen Bundesländern es tut. Bei uns gibt es vergleichsweise
wenig Anschläge auf Flüchtlingsheime (obgleich jeder Anschlag ein Armutszeugnis darstellt). Während Beleidigungen gegen den Bundespräsidenten immer noch unter Strafe stehen und unsere Kanzlerin neuerdings sogar gegen Comedians oder Demonstranten vorgeht, die ihren neuen Verbündeten aus der Türkei beleidigen, gibt es bei uns einmal jährlich eine Veranstaltung in der alle Spitzen der Regierung im Bierkeller sitzen, während vorwiegend links orientierte Kabarettisten sie nach Strich und Faden durch den Kakao ziehen sollen.
Ich könnte jetzt noch einen ganzen Aufsatz schreiben, aber das würde hier zu weit führen. Ich bin der Auffassung, dass unsere Politik trotz aller Vorwürfe, die man ihr natürlich berechtigterweise machen kann, in der Summe unterm Strich immer noch die sozialste, fairste und funktionierenste Politik im Vergleich mit allen anderen Bundesländern macht, höchstens Baden-Würtemberg kann da noch mithalten.