((den ersten Teil der Geschichten findet ihr hier:
http://www.rivin.de/forum/viewtopic.php?t=8328&start=0 ))
Der alte Ashbey, Anführer aller Hafenarbeiter in Rivin, trat aus dem kleinen Laden am Hafen und verstaute den eben erworbenen Kautabak in seiner Weste. Der kleine Laden, Dampfwolkes bester Tabakladen, lag etwas über dem eigentlichen Hafen, in der Mitte des Windewegs.
Wer ihn nicht kannte, kam nicht mehr her, seitdem Rivin die lange Treppe errichtet hatte. Die hohen Bürger wollten nicht den alten Windeweg mit seinen kleinen Läden und windigen Geschäften entlang gehen müssen.
Ach, alles ändert sich. Hundertausend Seeteufel aber auch!
Der Wind wechselte, es lagen Veränderungen in der Luft. Ein alter Hafenmann wie er spürte sowas. Grimmig blickte er über den Hafen hinweg.
Rivins Nervenzentrum. Mögen sie feinen Herrn und Damen auch denken, das wichtigste wären ihre Viertel oben auf der Klippe. Ashbey wusste, der Hafen war Rivin.
Er spuckte den Kautabak auf den Boden und trat ihn mit den Stiefeln fest. DAS war echter Strassenbelag .... nicht diese feinen Steine wie man sie im Marktviertel hatte. Dreck, Spucke und immer wieder auch Blut ... vermengt mit Rumresten in der Nähe der Tavernen und Kneipen.
Dann stockte er.
Ein neues Schiff kommt an? Er kannte alle Schiffe, aber die kleine Handelsbarke kannte er nicht.