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		<title>Rivinpedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Constanza</id>
		<title>Constanza</title>
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				<updated>2024-05-29T11:10:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Constanza&lt;br /&gt;
|bild=Riv_Constanza.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Mensch&lt;br /&gt;
|religion= [[Mystra]]&lt;br /&gt;
|klasse=Schurke/Magier/Incantatrix&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Rabenschwarz&lt;br /&gt;
|augen=Giftgrün&lt;br /&gt;
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|merkmale= Schwarz gekleidet, Augen schwarz und rauchig geschminkt&lt;br /&gt;
|geburt= 1365&lt;br /&gt;
|tod= -&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= &lt;br /&gt;
[[Mantel der Sterne]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Chaotisch Neutral&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Constanzas schlaksiger Körper, ihr kindlich-etwas großer Kopf und das zierlich-spitzes Gesicht lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass sie äußerlich zur Gattung &amp;quot;ewig jung&amp;quot; gehört. Ihre Haltung wirkt jovial und nicht selten stellt sie ihr paar schmaler Brüste provokant zur Schau, wohl wissend welche Wirkung sie damit erzielt.&lt;br /&gt;
Dabei ziert ihre Züge ein zu schmalen Lippen zusammen gepresstes Grinsen, mit leicht hämischen Eindruckt. Abgerundet wird dies durch ein paar giftgrüner Augen, schwarz und rauchig geschminkt, mit selbstzufriedenem Blick.&lt;br /&gt;
Einige rabenschwarze Fransen vom glatten Haarschopf umrahmen ihr Gesicht und geben ihr ein gepflegtes aber auch wölfisches Aussehen.&lt;br /&gt;
So bleiben am Ende keine Zweifel bestehen, dass nicht sie, sondern ihr die Beute seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 19.07.2014, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Stube war vollends verdunkelt, nur eine flackernde Kerzenflamme loderte im Raum. Connie hielt die Kerze nahe vor ihr Gesicht, um es in düstere Schatten zu hüllen und fuhr mit bedrohlicher Stimme fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie glaubten sie wären aus der Anlage geflohen aber die Ausbilder fanden die Kinder schließlich und brachten sie in eine verlassene, finstere Zwergenmine, deren Stollen sich angeblich bis in das Unterreich erstreckten. Dort sperrten die Ausbilder sie zusammen mit anderen Kindern ein, die ihre Meister enttäuschten und zu schwach waren und sie versiegelten den einzigen Zugang zur Mine. Ihre Strafe für die geflohenen Kinder war, dass sie bis zum Tode gegeneinander kämpfen mussten und nur einer durfte die Mine lebend wieder verlassen...  Nach drei Tagen und drei Nächten öffneten die Meister die Mine wieder und ein einziges Mädchen verließ sie - blutverklebt und mit leeren Augen und...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist Unsinn, warum muss es denn schon wieder ein Psychopathen-Mädchen sein?&amp;quot; protestierte Tanzie, woraufhin sie sich vor den Blicken der anderen Kinder in der Stube zusammen kauerte. Connie hatte immer Geschichten, in denen sie sich selbst als finstere Protagonistin darstellte. &amp;quot;Außerdem, werfen die Ausbilder jeden der zu schlecht ist einfach aus der Anlage.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Connie lehnte sich näher zu Tanzie herüber und antwortete ihr bissig: &amp;quot;Wenn das so ist, warum versagst du dann nicht einfach bei den Prüfungen und gehst?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Auf ihre Worte hin biss sich Tanzie nur unsicher auf die Lippe, stand zügig auf und entgegnete nur das sie ins Bett ginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Morgens zur vierten Stunde, anders als die Jugendlichen hatte Tanzie schon um Mitternacht Sperrstunde. Wenn einer der Ausbilder Tanzie außerhalb ihrer Stube erwischen würde, würden sie sie sicher aus der Anlage werfen - sie hoffte zumindest das sie sie nur rauswerfen würden.&lt;br /&gt;
Die Angst vor den Ausbildern hielt Tanzie jedoch davon ab, jeden Versuch zu unternehmen auf irgend eine Weise negativ oder was ebenso schlimm war - zu positiv aufzufallen. &lt;br /&gt;
Tanzies Stube lag genau neben der von Connie, anders als die Stube der Jungs, die in Connies Stube saßen und nur dort waren um Connie zu gefallen. Alle Stuben waren alphabetisch sortiert und mit den Namen der Kinder und einer Nummer beschriftet. Eigentlich war ihr Name Constanza aber der gefiel keinem der anderen Kinder und Connie hielt sich das alleinige Recht für ihren Spitznamen vor, also wurde sie von den anderen Kindern mit ihrem weniger tollen Spitznamen &amp;quot;Tanzie&amp;quot; gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die anderen Kinder aber nicht begriffen haben, war das ihre Namen eigentlich keine Bedeutung hatten. Sie alle waren für die Ausbilder nur Nummern...&lt;br /&gt;
Die Ausbilder waren überall in der Anlage, sie notierten alles auf ihren Klemmbrettern und beobachteten die Kinder jeden Tag bei ihren Übungen in der Fassadenstadt.&lt;br /&gt;
Die Fassadenstadt war das Herz der Anlage, ein gewaltiger Parcour mit Marktständen, Türen mit richtigen Schlössern, Kletterwänden und Schießständen. &lt;br /&gt;
Früher durften nur die Älteren dort trainieren aber nun zogen diese mit den Meistern Nachts durch die echten Straßen der Stadt, um von ihnen zu lernen. Deswegen gehörte die Fassadenstadt jetzt den Zehnjährigen.&lt;br /&gt;
Die Fassadenstadt war lustiger als die Lehrstuben der Meister, das Rechnen und Schreiben, nur raus, raus aus der Anlage durften sie nie. &lt;br /&gt;
Tanzie und die anderen Kinder durften die Anlage nur in Begleitung eines Ausbilders verlassen und das war nur der Fall, wenn sie draußen in kleinen Gruppen ausgebildet wurden. &lt;br /&gt;
Connie erzählte ihr einmal wie sie zum See durften um schwimmen zu lernen. &lt;br /&gt;
Natürlich nicht ohne darüber zu tuscheln wie sie mit einem der Jungs herum knutschte.&lt;br /&gt;
Tanzie hasste solche Geschichten, Connie erzählte sie ihr nur um sie eifersüchtig zu machen - aber Schwimmen mochte Tanzie ohnehin nicht, sie konnte nicht schwimmen.&lt;br /&gt;
Pferde waren eine ganz andere Sache, Tanzie hatte die Reitstunden genossen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...das ließ sie vergessen, dass sie immer eingesperrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5 Jahre später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tisch war edel und reich gedeckt aber das Essen war so kompliziert zu - genießen. Um den Tisch herum saßen die Schüler, die Jungen trugen feine Hemden und die Mädchen edle Kleider. Sie alle sollten Etikette lernen, die Ausbilder nannten das einen Spionagelehrgang aber in Wirklichkeit ging es nur darum zu wissen mit dem äußersten Satz Besteck zu beginnen und nach jedem Gang ein neues zu nehmen.&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu diesem Kunststück mussten alle Jungen und Mädchen ihren Text beherrschen, die höhere Gesellschaft schien sich in Tanzies Augen aber nur über Belanglosigkeiten zu unterhalten.&lt;br /&gt;
Zum Glück war die Rolle der Mädchen so geschrieben, dass Tanzie zu jeder Frage, jedem Kommentar und jeder Anekdote einfach nur geistlos lächeln und ihren Kopf senken musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie hasste gesellschaftliche Anlässe, ganz anders als Connie, die in ihnen aufzublühen schien. Die beiden Anstandsdamen waren begeistert von Connie. &lt;br /&gt;
Die fette Frau mit dem Vogelnest auf dem Kopf nannte Connie ein frühreifes Früchtchen und Connie konnte wirklich die Jungs um ihren kleinen Finger wickeln.&lt;br /&gt;
Der komische Mann, bei dem sich Tanzie einige Zeit lang unschlüssig war ob es sich wirklich um einen Mann handelte, hatte sehr viel Spaß daran Connies Gesicht und ihr Haar bunt anzumalen.&lt;br /&gt;
Für Tanzie hatten die beiden nicht so viel übrig, die Frau mit dem Vogelnest legte ihr immer ein schweres Buch auf dem Kopf, welches Tanzie Stunden lang balancieren musste. Und der komische Mann steckte sie in gefühlt tausend verschiedene Kleider, dabei wedelte er unentwegt mit dem Zeigefinger und beschwerte sich schmollend darüber das Tanzie zu schlaksig und flach wie ein Brett sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lehrstunde war Connie verschwunden, sie hatte sich mit einem ihrer &amp;quot;Verehrer&amp;quot; in die Speisekammer zurück gezogen. Tanzie langweilte sich, also schlich sie ihnen nach und beobachtete sie.&lt;br /&gt;
Connie trug noch ihr Kleid und war wunderschön. Mit einer harmlosen Berührung und einem schüchternen Lächeln gewann sie die Aufmerksamkeit des Jungen. Tanzie pustete sich nur eine Haarsträhne aus dem Gesicht und gähnte gekünstelt, um sich selbst davon zu überzeugen nicht eifersüchtig zu sein auf die Aufmerksamkeit die Connie immerzu bekam. Dann jedoch gestand Connie ihrem Liebhaber das sie ein Kind erwartet und es &amp;quot;keinen Zweifel daran gebe, dass es sein Kind sei&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dem Blick des Jungens entsprang Wut, er musste nur noch zwei Jahre durchhalten und hätte die Anlage endlich verlassen können, zwei Jahre und nun kam Connie daher, mit ihren Wunschvorstellungen und ruinierte ihm alles.&lt;br /&gt;
Er beschimpfte Connie, schlug ihr ins Gesicht und zum ersten Mal, seitdem Tanzie Connie gekannt hat, sah sie Connie weinen. Aufgelöst zog sie sich zusammen und hob schützend ihre Arme vor das Gesicht, doch der Junge schlug nochmals auf sie ein.&lt;br /&gt;
Tanzie sah Rot, ihr ganzer Leib zitterte, als durchfuhr Connies Schmerz sie selbst. Sie erhob sich aus ihrem Versteck und nahm alles nur noch sehr langsam wahr, als würde die Zeit einen Moment um sie herum still stehen. Lautlos setzte sie einen Fuß vor den anderen, nahm ein einfaches Küchenmesser von einem Tisch und spielte in ihrem Kopf ab, was sie ihm antun würde.&lt;br /&gt;
Ihre Hände hoben sich wie aus Reflex, sie musste es nicht steuern, sie hatte es hunderte Mal einstudiert, von den Ausbildern gelernt und nun war es nicht mehr, als würde sie einen Schalter umlegen. &lt;br /&gt;
Ihr Verstand schaltete sich aus und ihre Ausbildung übernahm die Kontrolle über ihren Körper. Vor ihrem inneren Auge spielte sich jeder Handgriff ab, ein tiefer Sichelschnitt von hinten über die Kehle, mit der freien Hand den linken Arm des Opfers in die Luft strecken, mit dem Messer in der Hand um seinen Torso greifen und es in seine Niere stechen, wenn das Opfer vom Schmerz gelähmt ist, die Spitze vom Messer zwischen zwei Rippen unterhalb der linken Achsel ansetzen und in das Herz stechen...&lt;br /&gt;
Dann wurde es Dunkel, sie wusste nicht was geschah, nur das ihr Kopf auf einmal heftig zur Seite geschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Tage später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie lag im Krankenbett, ihre rechte Gesichtshälfte tat weh und war angeschwollen. Sie konnte sich nicht daran erinnern wie das geschehen war oder was sie getan hat.&lt;br /&gt;
Mit einem Auge blinzelte sie umher, sie hatte sie umgezogen und ihr war kotz-übel - um genau zu sein musste sie sich sofort übergeben.&lt;br /&gt;
Der Medicus wurde ihrer gewahr und gab ihr ohne eine Erklärung eine bittere Medizin. Sein finstere Blick, der auf Tanzie lag, unterband jede ihrer Fragen zu dem Mittel und so schluckte sie es ohne Widerrede.&lt;br /&gt;
Nur stammelnd brachte sie ein paar Worte über ihre Lippen: &amp;quot;Wo ist..?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben ihn weggebracht, er darf die Anlage nicht mehr betreten!&amp;quot;, antwortete der Medicus harsch und wandte sich bereits wieder ab. Offensichtlich war der Medicus sehr wütend auf Tanzie aber sie seufzte erleichtert darüber, dass sie den Jungen nicht umgebracht hat und die Ausbilder sie selbst nicht weggebracht haben.&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen war ihr Nachthemd und das Bettzeug blutrot gefärbt, Tanzie hatte schreckliche Angst und erstarrte, nur der stechende Schmerz in ihrem Unterleib rief sie aus ihrem Schock zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 Woche später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie war verschwunden, Tanzie konnte sie nirgends finden und immer wenn sie jemanden nach ihr fragte, sahen sie Tanzie nur verwirrt und misstrauisch an. Die anderen Kinder distanzierten sich von ihr und hielten sie für verrückt. Auch die Ausbilder ließen sie nicht mehr an den Übungen teilnehmen, bis sie schließlich von ihnen in ein Büro geführt wurde.&lt;br /&gt;
Die unordentliche Arbeitsstube hatte gleich mehrere Tische voller Pergamente, unter ihnen fanden sich auch die Klemmbretter der Ausbilder. Hier wurden alle Berichte zusammen gefasst, da war sich Tanzie sicher.&lt;br /&gt;
In der Mitte des Raums saß ein alter Mann an einem Pult, der Tanzie mehr an einen Lehrer erinnert als an einen Meisterdieb. Der gebeugte Mann lächelte Tanzie väterlich an und sprach zu ihr: &amp;quot;Setz dich mein Kind&amp;quot;, Tanzie tat wie ihr geheißen.&lt;br /&gt;
Er begann in seinen Unterlagen herum zu suchen, nach einem chaotischen System das wohl nur er verstehen konnte. Die anderen Ausbilder taten nichts anderes als Berichte abzuliefern aber dieser Mann schien dafür da zu sein, die Fäden zusammen zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Constanza, deine Leistungen sind nicht mehr als mäßig, es scheint so als würdest du manchmal sogar Dinge vergessen, die man dir einen Tag zuvor beigebracht hat. Auch sind deine ständigen Stimmungsschwankungen und [...]&amp;quot;, blabla... , dachte Tanzie, ihr Kopf schaltete sich ab während der Mann ihr irgendwelche Theorien und Schlüsse schilderte. Manchmal hatte sie es wirklich schwer sich zu konzentrieren und während der Mann ihr weiter Dinge erzählte die für sie keinen Sinn ergaben, kniff sie die Augen zusammen und las die Nummer auf dem Umschlag seiner Mappe.&lt;br /&gt;
Das war Connies Nummer! Sie schüttelte  kurz den Kopf, was den Mann dazu brachte seinen Monolog zu unterbrechen. Er sah über den Rand seiner Brille beurteilend zu Tanzie: &amp;quot;Möchtest du etwas zu deiner Entschuldigung beitragen Constanza?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Constanza..., dieser alte Wirrkopf hatte Connies Unterlagen mit ihren vermischt, er wusste garnicht worüber er da redet! Noch während Tanzie stammelnd nach einer Erklärung suchte, klopfte es an der Tür. &amp;quot;Herein!&amp;quot;, raunte der alte Mann zur Tür und sprach schließlich zu Tanzie: &amp;quot;Trotz alle dem, habe ich mich dazu entschieden dich auf einen Außeneinsatz zu senden. Du wirst Meister Tell auf seinem Auftrag begleiten und tun was er dir sagt.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Tell trat ein, auch Tell war nicht das was man sich unter einem Meisterdieb vorstellte. Zwar war er in schwarzen Leder gekleidet und trug sogar in einem Raum seine Kapuze aber er war dick! Tell entsprach nicht dem drahtigen Bild der anderen Ausbilder, auch war er nicht glatt rasiert, sondern trug einen buschigen Bart der ihn wie einen Bären aussehen ließ.&lt;br /&gt;
Als Kinder hatten sie oft Bilder gemalt, in denen sie ihre Flucht aus der Anlage malten aber Tanzie hätte sich nie vorstellen können, dass ihre Fluchtmöglichkeit aus der Anlage so aussah!&lt;br /&gt;
Tanzie stand vorsichtig von ihrem Stuhl auf und näherte sich Tell, ihr Magen schmerzte da sie sich davor fürchtete das der Irrtum aufflog aber Tell schien Connie nicht zu kennen und solange er glaubte das sie Connie sei, konnte Tanzie mit Tells Hilfe aus der Anlage fliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen auf einer holprigen Straße, mit einem Wagen und einem Ackergaul davor gespannt und Tanzie hatte in all der Zeit nur drei Dinge von Tell erfahren: Er konnte kein Feuer machen, er konnte kein Fleisch auf offenem Feuer braten und er konnte auch nicht singen. Zum Glück trafen sie auf der Straße nach Norden nicht zu viele Reisende, mit denen sie das Lagerfeuer teilten, denn wenn sie alleine waren sprach Tell wenig.&lt;br /&gt;
Tell wusste nicht wie er mit einem Mädchen sprechen sollte und Tanzie wusste im Gegenzug nicht wie man mit einem Bären umgehen soll. Die Reise war von einer unangenehmen, bedrückten Stimmung geprägt, Tell wäre es wohl am liebsten gewesen, wenn er sofort mit seiner Arbeit hätte beginnen können.&lt;br /&gt;
Tanzie fühlte sich einsam, vor allem vermisste sie Connie und sie fragte sich, wie lange es noch dauern würde bis die Ausbilder die Verwechslung bemerkten und einen Boten zu Tell schickten.&lt;br /&gt;
Sie entschied sich dazu bei ihm zu bleiben bis sie die nächste Stadt erreichten und dann würde sie sich heimlich aus dem Staub machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne sah man bereits die Lichter einer kleinen Hafenstadt, nicht im Ansatz so groß wie die mächtige Handelsstadt aus der sie kamen. Tell machte halt, er stieg ab und führte den Wagen abseits des Weges. Dort suchte er eine versteckte Stelle, drückte Tanzie eine Schaufel in die Hand und gab ihr ohne eine weitere Erklärung die die Maße für ein Loch. Tell und Tanzie hoben ein Loch aus und langsam stieg in Tanzie das unwohle Gefühl auf, dass Tell vielleicht schon längst ihr Geheimnis kannte.&lt;br /&gt;
Wollte Tell sie hier umbringen und begraben, grub sie etwa gerade ihr eigenes Grab?&lt;br /&gt;
Tanzie wollte es nicht heraus finden, es war an der Zeit zu gehen. &amp;quot;Hey Tell!&amp;quot;, Tanzie holte mit der Schaufel aus und schlug sie Tell ins Gesicht, Tell stöhnte auf. Sie sprang aus dem Loch und rannte in den Wald, sie warf keinen Blick zurück auf Tell - nur wegrennen, so hatte man es ihr beigebracht.&lt;br /&gt;
Aber Tanzie kam nicht weit, ein summendes Geräuch lag in der Luft und kam schnell auf sie zu. Keine dreizig Schritt vom Loch entfernt stürzte Tanzie in den Dreck, als sich ein paar Bolas um ihre Beine schlungen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du dummes Gör!&amp;quot;, polterte Tell, &amp;quot;Was ist in dich gefahren?!&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Tanzie blickte Tell durchbohrend an: &amp;quot;Ich schaufle nicht mein eigenes Grab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Grab?&amp;quot;, seufzend griff sich Tell an die Beule an seiner Stirn und schüttelte schließlich seinen Kopf. &amp;quot;Das ist ein Versteck für meine Ausrüstung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tell schaufelte das Loch allein zu Ende, er hatte Tanzie auch die Hände auf dem Rücken zusammen gebunden, damit sie keine weiteren Dummheiten begehen konnte.&lt;br /&gt;
Er zog seine Truhe vom Wagen bis zum Loch, es war eine verzierte Truhe, die völlig im Widerspruch zur sonst ärmlichen Ausstattung von Tells Wagen stand.&lt;br /&gt;
Tell verdrehte zwei Embleme auf der Truhe und öffnete sie schließlich mit seinem Schlüssel. Er nahm einen Goldbeutel heraus, band sich diesen an seinen Gürtel, schloss die Truhe wieder und vergrub sie schließlich im Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tell die Spuren seiner Arbeit verwischt hatte und die Stelle markierte, beugte er sich zu Tanzie herab und sah ihr bedrohlich in die Augen: &amp;quot;Bist du jetzt wieder vernünftig?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Tanzie kam sich dumm vor und weichte seinem Blick aus. Er löste ihre Fesseln, sie wuschen sich den Dreck ab und kehrten mit ihrem Wagen zurück auf den Weg. Schließlich sprach Tell über seinen Auftrag:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die Hafenstadt Rivin, das südlichste Mitglied vom Grafenbündnis. Wir hatten hier eine Zelle, die den Kontakt mit Athkatla abgebrochen hat. Unsere Agenten haben bereits herausgefunden das ein Adeliger Namens Vocard Wittgenstein dafür verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
Wir sind hier um diesen Mann zu erledigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tell sah zu Tanzie und zum ersten Mal spürte sie so etwas wie eine Verbundenheit zu diesem Mann, der eigentlich ihr Lehrmeister sein sollte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe extra für diesen Auftrag zugenommen, mir einen Bart wachsen lassen und ein Handwerk gelernt und ich werde mir von dir keinen Strich durch diese Rechnung machen lassen, verstanden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tanzie nickte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werden für die Wittgensteins arbeiten, ich in den Lagerhäusern und du als Dienstmädchen in ihrem Anwesen. Wir finden heraus wer darin verwickelt ist und wo ihr Versteck ist.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir&amp;quot;, dass klang gut, Tell hatte ihr wirklich eine Verantwortung übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und gewöhn dich schon mal daran Papa zu mir zu sagen.&amp;quot;, raunte Tell ein wenig geniert. Dass war seine Art und Weise Tanzie ihre Rolle in dieser Maskerade zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienst im Haus der Wittgensteins war verstörend für Tanzie. Vocard Wittgenstein war ein Perverser, der junge Frauen in sein Haus lockte und sie quälte und misshandelte.&lt;br /&gt;
Seine Hausdiener behandelte er ebenso schlecht, er versuchte jedoch den Schein zu wahren und seine sadistischen Neigungen geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam begann Tanzie zu verstehen, warum die Meister Connie für diesen Auftrag ausgewählt haben. Connie hätte sich besser behaupten können und diesen Perversen vielleicht sogar um den Finger gewickelt.&lt;br /&gt;
Bislang hatte Tanzie zwar mehrere Beweise gefunden die Vocard Wittgenstein als Vergewaltiger entlarvten aber rein gar nichts in Bezug auf das organisierte Verbrechen. &lt;br /&gt;
Tell hatte sich einen guten Überblick über das organisierte Verbrechen in Rivin gemacht. Er kannte jede Bande, die wichtigsten Schlüsselfiguren und sandte den Meistern in Athkatla Berichte über die entstandenen Bandenkriege.&lt;br /&gt;
Ob Tell mittlerweile von den Meistern erfahren hatte das Tanzie nicht Connie war, wusste sie nicht. Wenn er es wusste, sagte er Tanzie zumindest nichts darüber.&lt;br /&gt;
Vielleicht wusste er es ja und wollte ihr eine Chance geben sich zu bewähren? Vielleicht könnte Tanzie dann wieder zurück nach Hause, zu Connie und ihren Freunden.&lt;br /&gt;
Aber nur wenn sie zuvor Vocard Wittgensteins Machenschaften aufgedeckt und ihn getötet hat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rivin wird wieder den Schattendieben gehören...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20. Marphenot 1381...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschah am 20. Marphenot 1381, als ein Stern vom Himmel fiel und das Fürstentum Rivin in Mark und Bein erschütterte. Die einst von Glorie und Ruhm geprägte Stadt versank im Meer.&lt;br /&gt;
Der Fürst ließ den Adel aus seiner Stadt evakuieren, sie nahmen hastig ihren Reichtum mit, ihre Diener und ihr Vieh, während die Menschen die näher an der Klippe wohnten in ihr kaltes Grab fielen.&lt;br /&gt;
Tanzie hatte das Unglück überlebt, aufgrund der Tatsache das die Welt nun mal ungerecht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Tell hatte sie nichts mehr gehört, Tanzie ging es damit nicht anders als den übrigen Menschen im Fürstenlager, die jemanden verloren haben.&lt;br /&gt;
Während sich Neu Rivin im geradezu rasantem Tempo als Stadt erhob, entwickelte sich parallel dazu im Untergrund eine neue vorherrschende Gruppe. Die Gelbe Hand sicherte sich die unangefochtene Führung der Kriminellen der Stadt.&lt;br /&gt;
Alles ging fortan über sie, Schwarzhandel, Rauschgift, Diebstähle und Prostitution.&lt;br /&gt;
Wenn die Schattendiebe die Oberhand gewinnen wollten, musste Tanzie schnell mehr über die erstarkte Konkurrenz in Erfahrung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 Monat nach dem Fall...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer nichts von Tell, Tanzie spionierte herum - allein. Es war ein mulmiges Gefühl allein zu sein, keine Ausbilder, kein Tell und keine Connie, sie hatte niemanden, nur die Dunkelheit der Siedlung Neu-Rivin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Menschen waren verschwunden, das war für die meisten normal, sie alle vermissten jemanden aber diese Menschen verschwanden nicht während des Unglücks.&lt;br /&gt;
Jemand hatte sie entführt und die Spur führte zur Gelben Hand.&lt;br /&gt;
Als Tanzie jedoch bemerkte was hinter den vermeintlichen Entführungen steckte, war es bereits zu spät. Ein dumpfer Schlag auf ihren Hinterkopf, sie spührte kaum etwas, dann wurde es schwarz...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie erwachte und fand sich zusammen mit anderen jungen Frauen auf dem Boden kauernd wieder, an einen Ort mit diffusen Licht und einem süßlichen Geruch in der Luft. Sie konnte sich nicht daran erinnern wie sie dorthin gelangt war, es war nicht die Anlage, sie erkannte niemanden. Die Frauen trugen Kleider und waren aufgebrezelt aber alle samt waren sie niedergeschlagen, einige schluchzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie sah an sich herab und stellte fest das sie ebenso gekleidet war, dann griff eine grobe Hand nach ihrem Arm, zerrte sie auf die Füße und schließlich den Gang entlang.&lt;br /&gt;
Sie zappelte und fauchte den Mann an sie los zu lassen, doch dieser schubste sie schließlich in die Arme eines anderen schmierigen Kerls.&lt;br /&gt;
Er strich mit dem Fingerrücken über ihre Schläfe und ihre Lippen, Connie schlug nach seiner Hand, doch daraufhin drückte der Mann sie an die Wand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass den Mist und tu besser war der Kunde von dir verlangt, sonst bekommst du es mit mir zu tun!&amp;quot;, sprach er bedrohlich auf Connie ein und legte eine Hand in ihren Nacken, kräftig zudrückend.&lt;br /&gt;
Dann öffnet er die Tür zu einem Zimmer, darin befand sich ein älterer Mann, Connie dämmert es.&lt;br /&gt;
Sie war in einem verdammten Bordell gelandet, die Ausbilder haben sie in verdammtes Bordell verfrachtet! &lt;br /&gt;
Ihr Atem ging auf einen Augenblick hin schwerer, ein Kribbeln durchfuhr ihren ganzen Körper, sie kannte dieses Gefühl. Sie war kurz davor zu erstarren aber genau das war es, worauf sie trainiert wurde.&lt;br /&gt;
Für Connies Körper war dieses Gefühl ein Schalter der sich umlegte, wie aus Reflex heraus ließ sie ihre flachen Hände von beiden Seiten hart auf die Ohren des Mannes knallen. Er schrie auf als sein Trommelfell platzte und taumelte als sein Gleichgewichtssinn versagte, trotzdem war er wesentlich größer und stärker als Connie.&lt;br /&gt;
Also sprang sie und legte beide Hände in seinen Nacken, zog ihn mit ihrem Körpergewicht zu sich herunter, streckte ihr Knie im selben Moment herauf und ließ das Gesicht des Mannes auf ihr Knie donnern.&lt;br /&gt;
Dann rannte sie auf den anderen Mann zu, täuschte nach links an und schlug einen Haken nach rechts, glitt mit einem Hechtsprung an ihm vorbei und rollte sich ab.&lt;br /&gt;
Nur wenige Meter noch bis zur Tür, sie sprang über einen Tisch und rannte. Hinter ihr ertönte eine hasserfüllte Männerstimme: &amp;quot;Greift das Biest!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte es fast bis zum Ausgang geschafft, als der Türsteher sich ihr in den Weg schob und sie rasch nach einer anderen Fluchtmöglichkeit suchte. Plötzlich nahm einer der Männer sie in den Schwitzkasten, Connie setzte ihre Ellbogen ein und schlug links und rechts nach dem Kopf des Mannes. Als dieser seinen Griff für einen Moment lockerte, beugte sie sich vor, griff zwischen ihren Beinen hindurch nach einem Bein des Mannes und ließ sich nach vorn über fallen.&lt;br /&gt;
Beide stürzten und Connie schlug eine Rolle, in deren Vollendung sie das Bein ihres Gegners umschlug, ihren Rücken explosionsartig durchstreckte und sein Bein mit sich riss um es zu überspannen.&lt;br /&gt;
Sie konnte es noch knacken hören, seine Kniescheibe sprang heraus und er schrie wie am Spieß, dann traten sie auf Connie ein.&lt;br /&gt;
Die Männer schlugen sie zusammen und schliffen ihren schlaffen Körper zurück zu den anderen Frauen die immer noch am Boden kauerten, als abschreckendes Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die meisten Prellungen sind verheilt, sie ist wieder ansehlich.&amp;quot;, erklang eine weibliche Stimme.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die können wir nicht gebrauchen, zu ungestüm. Wenn sie einen Kunden verletzt, sind wir geliefert.&amp;quot;, protestierte eine raue Männerstimme.&lt;br /&gt;
Süßliche antworte die Frau:&amp;quot;Immer langsam mit den Jungen Pferden&amp;quot;, sie beugte sich über Connie, eine ältere Frau, sie wirkte edel und trotz kleinerer Falten verführerisch.&lt;br /&gt;
Ihr Blick war jedoch kalt, als sie sich Connie näherte und ihren Arm frei legte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Sorge Schätzchen, gleich wirst du keine Schmerzen mehr haben, du wirst gar nichts merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Connie spürte noch die Nadel, dann war es gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige Zeit später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie hatte kein Zeitgefühl mehr. Wenn frischer Stoff durch ihre Adern floss, war Zeit auch nicht wichtig. Er tat ihr weh, als er sich an ihr verging aber den Schmerz nahm sie nicht wirklich wahr. Der Stoff machte sie schmerztolerant, ihren Ohren waren fast taub, sie hörte nur ihr Inneres, ihr Herz, ihren eigenen Atem. Alles was sie sah, war verwischt und kam zeitverzögert an, darum merkte sie gar nicht das der Mann schon fertig war.&lt;br /&gt;
Sie waren meistens schnell fertig und das war auch gut so, denn der Stoff würde nicht lange halten. Wenn der Stoff nicht mehr dafür sorgen würde das es ihr gut ginge, würde es ihr ganz schlecht gehen.&lt;br /&gt;
Die erste Zeit war hart, da hat sie es noch nicht regelmäßig genommen. Wenn sie auf Entzug war, war es als brannte ihr ganzer Körper, sie bekam Heulanfälle und litt unter Angstzuständen und dieses dreckige Gefühl danach - ganz egal wie oft sie sich wusch, sie bekam den Dreck einfach nicht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn sie genug Geld verdiente, dann konnte sie mehr Stoff kaufen der ihr half. Die Kunden mochten Connie, vor allem die alten Säcke mochten sie weil sie jung war.&lt;br /&gt;
Gleich schon würde der nächste alte Sack kommen, oder erst morgen? War denn schon Morgen und was war das für ein Lärm?&lt;br /&gt;
Connie richtet sich auf als sie bemerkte das die Tür offen stand, von ihrem Freier war keine Spur.&lt;br /&gt;
Sie wusste nicht ob es an dem Stoff lag aber plötzlich stand eine schemenhafte Gestallt vor ihr, die aus dem Nichts erschien. Mit zusammen gekniffenen Augen versuchte Connie etwas zu erkennen, eine Silhouette einer in Leder gekleideten Frau, maskiert und ganz in Schwarz, die Frau reichte ihr ihre blutgetränkte Hand.&lt;br /&gt;
Es fiel Connie schwer Worte von sich zu geben, Erleichterung breitete sich in ihr aus, Hoffnung kam auf als Connie wenige Worte über ihre Lippen brachte:&amp;quot;Tanzie... bist du das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen an ein Bett gefesselt, Wort wörtlich gefesselt. Ihre Handfesseln waren wund, weil Connie sich los reißen wollte. Es begann wieder, es brannte, sie heulte, sie bekam Panik und schrie. Nachdem das Gift ihren Körper verlassen hatte, wurde sie gewaschen, ihr Bett wurde frisch bezogen und sie bekam die erste feste Nahrung.&lt;br /&gt;
Connie hatte das Zimmer noch nicht verlassen aber es waren viele Frauen hier, sie hörte ihre Stimmen durch die Tür. Eine von ihnen, die sie wusch, kannte sie aus dem Bordell und für einen Moment hatte sie Angst es würde sich alles wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kam Tanzie, mitten in der Nacht, so wie sie sich als Kinder immer heimlich trafen. Tanzie streichelte beruhigend über Connies Stirn, ihre Hand war kühl und Connie fühlte sich sicher. Tanzie kam jede Nacht, immer wenn die anderen nicht da waren. Sie half Connie einzuschlafen und sich zu beruhigen, Tanzie war die einzige, mit der Connie darüber sprechen konnte was ihr zugestoßen war.&lt;br /&gt;
Es dauerte Tage bis sie genug zu Kräften kam um sich selbst anzukleiden und das Zimmer zu verlassen. Die bemitleidenden Blicke der anderen Frauen lagen auf ihr, sie wunderte sich darüber.&lt;br /&gt;
Selas kam auf sie zu, Selas war die mysteriöse Frau die Connie gerettet hat, dass wusste sie. &amp;quot;Wie fühlst du dich Connie?&amp;quot;, fragte Selas, was ein Runzeln auf ihrer Stirn bewirkte.&lt;br /&gt;
Sie öffnete den Mund und stammelte kurz unsicher, ehe sie über ihre Schulter zum Zimmer deutete und sagte:&amp;quot;Ich bin Tanzie, ähm... bei den ganzen Frauen kann man da schnell durcheinander kommen mit den Namen, was?&amp;quot;, setzte sie hastig nach, um Selas nicht zu verärgern. &amp;quot;Connie geht es gut, sie schläft ruhig.&amp;quot;, Tanzies Worte erzeugten verwunderte Blicke. &amp;quot;Also... ich gehe dann mal...&amp;quot;,fügte sie schließlich kleinlaut an und begab sich durch die Küche in Richtung Haustür.&lt;br /&gt;
Ihre Hand glitt zur Türklinke, Selas war ihr nachgegangen, Tanzie schob die Tür auf und Selas hauchte ihr leise zu:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du kannst jederzeit hierher zurück kommen, wenn du Hilfe brauchst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einen halben Tag später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste hier sein, da war sie sich sicher. Tanzie wühlte die Erde im nahen Wald um, auf der Suche nach Tells Truhe und es war lange her das sie sich so ausgelaugt fühlte.&lt;br /&gt;
Sie musste sich überanstrengt haben, als sie jede Nacht an Connies Bett wachte aber das war Connie ihr wert. Jetzt musste sie also nicht nur ihren Auftrag erfüllen, sondern sich auch um Connies Wohl kümmern bis sie wieder auf die Beine kam.&lt;br /&gt;
Und dafür brauchte sie Geld, Tells Geld, denn Tell hatte sich ja nicht mehr blicken lassen. Die Worte Tod und Tell wollte oder konnte sie dabei nicht in einen Satz zusammen fassen, immerhin war es Tell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Spaten stieß auf etwas hartes, Volltreffer! Und das auf Anhieb, dachte sich Tanzie, während sie ihre Hände in die Hüfte stemmte und den von ihr umgepflügten Waldboden betrachtete.&lt;br /&gt;
Tells Truhe war für Tanzie zu schwer zu heben, also musste sie diese an Ort und Stelle plündern. Vor ihrem inneren Auge sah sie noch vor sich wie Tell die Embleme drehte bevor er die Truhe öffnete. Das war eine von Tanzies Stärken, sie hatte ein Auge für Details und ein exzellentes Gedächtnis!&lt;br /&gt;
Einen Schlüssel hatte sie nicht aber sie brauchte keine Schlüssel mehr seitdem sie acht Jahre alt war. Bei dem Versuch das Schloss der Truhe zu öffnen verschliss sie ihren ganzen Dietrichsatz aber das war Tells Schatz wert.&lt;br /&gt;
Tanzies Augen wanderten forschend über den Inhalt der Truhe. Sie fand viele Phiolen mit Worten im alten Thorass auf dem Etikett, so wie es unter dem reichen Händleradel von Amn üblich war zu schreiben.&lt;br /&gt;
Mit Alchemie befand sich Tanzie auf Kriegsfuß. Nachdem die Kinder in der Anlage mit dem Lernen der Schrift verschiedener Sprachen und dem Rechnen fertig waren, führten die Lehrmeister irgendwann ihre sogenannten &amp;quot;Naturwissenschaftlichen Fächer&amp;quot; ein.&lt;br /&gt;
Eines davon war die Heilkunde, sicherlich waren einige von den Mitteln in Tells Truhe auch Heilmittel aber ebenso gut konnten es auch Gifte sein.&lt;br /&gt;
Tanzie mochte die Heilkunde nicht, weil es in diesem Fach auch um den menschlichen Körper ging und sie sich immer schämte wenn sie die nackten Körper sah.&lt;br /&gt;
Natürlich war sie damals noch ein Kind, mittlerweile ging sie viel erwachsener damit um!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Fach war die Alchemie und für Tanzie mit Abstand die Fußnote ihrer ohnehin eher mäßigen Leistungen. Die chaotischen und schwer schwammigen Ideen der Alchemisten Blei zu Gold zu transmutieren waren für Tanzie einfach nichts greifbares.&lt;br /&gt;
Ganz anders sah es mit der echten Magie aus! Magie war für Tanzie wie das Rechnen ein logischer Prozess in den sie sich leicht herein denken konnte. Wenn man das Gewebe auf eine bestimmte Art und Weise manipuliert, erfolgt eine Reaktion, man musste also nur erforschen welche Reaktionen bei welcher Art von Manipulation entstanden. Auf ihre analytischen Fähigkeiten war Tanzie zu Recht stolz, denn sie war so gut, dass sie als einzige schon mit vierzehn Jahren in echter, praktischer Magie unterwiesen wurde.&lt;br /&gt;
Die Natur der Magie, das war für Tanzie &amp;quot;Naturwissenschaft&amp;quot;. Darum wusste sie auch genau was sie in den Händen hielt, als sie Tells Arbeitsbuch aus der Truhe barg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittsommer...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie war auf dem Weg zur Stadt, sie schlenderte auf das Tor zu und erweckte mit einem scheuen Lächeln und gesenktem Haupt wiedermal die Aufmerksamkeit der Torwache.&lt;br /&gt;
Als sie mit ihrem Eimer voller Erdbeeren vorbei schlenderte, machte sie eine spielerische Drehung, sodass ihr Kleid umher flog, beugte sich etwas vor um sich in Szene zu setzen und schob sich mit neckischem Blick eine Erdbeere in den Mund. Den Wachen schien Tanzies Spiel zu gefallen, denn sie ließen sie jedes Mal trotz voller Aufmerksamkeit die sie erregte ungehindert durch das Tor spazieren.&lt;br /&gt;
Und das war auch gut so wenn man zum fünften Mal am Tag in einem Eimer Erdbeeren einen Haufen Gold, diverse Gifte, Rauschmittel oder Teile einer auseinander gebauten Armbrust mit stählernen Bogen durch das Tor schmuggeln wollte.&lt;br /&gt;
Es war die letzte Fuhre aus Tells Truhe und Tanzie seufzte erleichtert das dieses Schauspiel nun vorbei war. Es war Connies Idee aber Connie fühlte sich noch nicht gut genug um die Idee selbst durch zu ziehen. Also sprang Tanzie ein, immerhin musste sie sich fort an um Connie kümmern und dafür brauchte sie Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selas Angebot bei ihr zu bleiben nahmen beide an. Zusammen mit einigen anderen befreiten Frauen aus dem Bordell trainierte Connie jeden Tag, um wieder zu ihrer alten Form zurück zu gelangen und über ihre Erlebnisse hinweg zu kommen.&lt;br /&gt;
Selas nannte sie ihre &amp;quot;Blüten der Nacht&amp;quot;, aber Tanzie beschleichte ohnehin der Eindruck das Selas irgendwie verrückt sein musste...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Teil 1: Connie und Tanzie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Constanza</id>
		<title>Constanza</title>
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				<updated>2018-02-08T15:20:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Constanza&lt;br /&gt;
|bild=Riv_Constanza.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Mensch&lt;br /&gt;
|religion= [[Lolth]]&lt;br /&gt;
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|merkmale= Schwarz gekleidet, Augen schwarz und rauchig geschminkt&lt;br /&gt;
|geburt= 1365&lt;br /&gt;
|tod= -&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= &lt;br /&gt;
[[Mantel der Sterne]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Chaotisch Neutral&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Constanzas schlaksiger Körper, ihr kindlich-etwas großer Kopf und das zierlich-spitzes Gesicht lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass sie äußerlich zur Gattung &amp;quot;ewig jung&amp;quot; gehört. Ihre Haltung wirkt jovial und nicht selten stellt sie ihr paar schmaler Brüste provokant zur Schau, wohl wissend welche Wirkung sie damit erzielt.&lt;br /&gt;
Dabei ziert ihre Züge ein zu schmalen Lippen zusammen gepresstes Grinsen, mit leicht hämischen Eindruckt. Abgerundet wird dies durch ein paar giftgrüner Augen, schwarz und rauchig geschminkt, mit selbstzufriedenem Blick.&lt;br /&gt;
Einige rabenschwarze Fransen vom glatten Haarschopf umrahmen ihr Gesicht und geben ihr ein gepflegtes aber auch wölfisches Aussehen.&lt;br /&gt;
So bleiben am Ende keine Zweifel bestehen, dass nicht sie, sondern ihr die Beute seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 19.07.2014, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Stube war vollends verdunkelt, nur eine flackernde Kerzenflamme loderte im Raum. Connie hielt die Kerze nahe vor ihr Gesicht, um es in düstere Schatten zu hüllen und fuhr mit bedrohlicher Stimme fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie glaubten sie wären aus der Anlage geflohen aber die Ausbilder fanden die Kinder schließlich und brachten sie in eine verlassene, finstere Zwergenmine, deren Stollen sich angeblich bis in das Unterreich erstreckten. Dort sperrten die Ausbilder sie zusammen mit anderen Kindern ein, die ihre Meister enttäuschten und zu schwach waren und sie versiegelten den einzigen Zugang zur Mine. Ihre Strafe für die geflohenen Kinder war, dass sie bis zum Tode gegeneinander kämpfen mussten und nur einer durfte die Mine lebend wieder verlassen...  Nach drei Tagen und drei Nächten öffneten die Meister die Mine wieder und ein einziges Mädchen verließ sie - blutverklebt und mit leeren Augen und...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist Unsinn, warum muss es denn schon wieder ein Psychopathen-Mädchen sein?&amp;quot; protestierte Tanzie, woraufhin sie sich vor den Blicken der anderen Kinder in der Stube zusammen kauerte. Connie hatte immer Geschichten, in denen sie sich selbst als finstere Protagonistin darstellte. &amp;quot;Außerdem, werfen die Ausbilder jeden der zu schlecht ist einfach aus der Anlage.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Connie lehnte sich näher zu Tanzie herüber und antwortete ihr bissig: &amp;quot;Wenn das so ist, warum versagst du dann nicht einfach bei den Prüfungen und gehst?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Auf ihre Worte hin biss sich Tanzie nur unsicher auf die Lippe, stand zügig auf und entgegnete nur das sie ins Bett ginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Morgens zur vierten Stunde, anders als die Jugendlichen hatte Tanzie schon um Mitternacht Sperrstunde. Wenn einer der Ausbilder Tanzie außerhalb ihrer Stube erwischen würde, würden sie sie sicher aus der Anlage werfen - sie hoffte zumindest das sie sie nur rauswerfen würden.&lt;br /&gt;
Die Angst vor den Ausbildern hielt Tanzie jedoch davon ab, jeden Versuch zu unternehmen auf irgend eine Weise negativ oder was ebenso schlimm war - zu positiv aufzufallen. &lt;br /&gt;
Tanzies Stube lag genau neben der von Connie, anders als die Stube der Jungs, die in Connies Stube saßen und nur dort waren um Connie zu gefallen. Alle Stuben waren alphabetisch sortiert und mit den Namen der Kinder und einer Nummer beschriftet. Eigentlich war ihr Name Constanza aber der gefiel keinem der anderen Kinder und Connie hielt sich das alleinige Recht für ihren Spitznamen vor, also wurde sie von den anderen Kindern mit ihrem weniger tollen Spitznamen &amp;quot;Tanzie&amp;quot; gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die anderen Kinder aber nicht begriffen haben, war das ihre Namen eigentlich keine Bedeutung hatten. Sie alle waren für die Ausbilder nur Nummern...&lt;br /&gt;
Die Ausbilder waren überall in der Anlage, sie notierten alles auf ihren Klemmbrettern und beobachteten die Kinder jeden Tag bei ihren Übungen in der Fassadenstadt.&lt;br /&gt;
Die Fassadenstadt war das Herz der Anlage, ein gewaltiger Parcour mit Marktständen, Türen mit richtigen Schlössern, Kletterwänden und Schießständen. &lt;br /&gt;
Früher durften nur die Älteren dort trainieren aber nun zogen diese mit den Meistern Nachts durch die echten Straßen der Stadt, um von ihnen zu lernen. Deswegen gehörte die Fassadenstadt jetzt den Zehnjährigen.&lt;br /&gt;
Die Fassadenstadt war lustiger als die Lehrstuben der Meister, das Rechnen und Schreiben, nur raus, raus aus der Anlage durften sie nie. &lt;br /&gt;
Tanzie und die anderen Kinder durften die Anlage nur in Begleitung eines Ausbilders verlassen und das war nur der Fall, wenn sie draußen in kleinen Gruppen ausgebildet wurden. &lt;br /&gt;
Connie erzählte ihr einmal wie sie zum See durften um schwimmen zu lernen. &lt;br /&gt;
Natürlich nicht ohne darüber zu tuscheln wie sie mit einem der Jungs herum knutschte.&lt;br /&gt;
Tanzie hasste solche Geschichten, Connie erzählte sie ihr nur um sie eifersüchtig zu machen - aber Schwimmen mochte Tanzie ohnehin nicht, sie konnte nicht schwimmen.&lt;br /&gt;
Pferde waren eine ganz andere Sache, Tanzie hatte die Reitstunden genossen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...das ließ sie vergessen, dass sie immer eingesperrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5 Jahre später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tisch war edel und reich gedeckt aber das Essen war so kompliziert zu - genießen. Um den Tisch herum saßen die Schüler, die Jungen trugen feine Hemden und die Mädchen edle Kleider. Sie alle sollten Etikette lernen, die Ausbilder nannten das einen Spionagelehrgang aber in Wirklichkeit ging es nur darum zu wissen mit dem äußersten Satz Besteck zu beginnen und nach jedem Gang ein neues zu nehmen.&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu diesem Kunststück mussten alle Jungen und Mädchen ihren Text beherrschen, die höhere Gesellschaft schien sich in Tanzies Augen aber nur über Belanglosigkeiten zu unterhalten.&lt;br /&gt;
Zum Glück war die Rolle der Mädchen so geschrieben, dass Tanzie zu jeder Frage, jedem Kommentar und jeder Anekdote einfach nur geistlos lächeln und ihren Kopf senken musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie hasste gesellschaftliche Anlässe, ganz anders als Connie, die in ihnen aufzublühen schien. Die beiden Anstandsdamen waren begeistert von Connie. &lt;br /&gt;
Die fette Frau mit dem Vogelnest auf dem Kopf nannte Connie ein frühreifes Früchtchen und Connie konnte wirklich die Jungs um ihren kleinen Finger wickeln.&lt;br /&gt;
Der komische Mann, bei dem sich Tanzie einige Zeit lang unschlüssig war ob es sich wirklich um einen Mann handelte, hatte sehr viel Spaß daran Connies Gesicht und ihr Haar bunt anzumalen.&lt;br /&gt;
Für Tanzie hatten die beiden nicht so viel übrig, die Frau mit dem Vogelnest legte ihr immer ein schweres Buch auf dem Kopf, welches Tanzie Stunden lang balancieren musste. Und der komische Mann steckte sie in gefühlt tausend verschiedene Kleider, dabei wedelte er unentwegt mit dem Zeigefinger und beschwerte sich schmollend darüber das Tanzie zu schlaksig und flach wie ein Brett sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lehrstunde war Connie verschwunden, sie hatte sich mit einem ihrer &amp;quot;Verehrer&amp;quot; in die Speisekammer zurück gezogen. Tanzie langweilte sich, also schlich sie ihnen nach und beobachtete sie.&lt;br /&gt;
Connie trug noch ihr Kleid und war wunderschön. Mit einer harmlosen Berührung und einem schüchternen Lächeln gewann sie die Aufmerksamkeit des Jungen. Tanzie pustete sich nur eine Haarsträhne aus dem Gesicht und gähnte gekünstelt, um sich selbst davon zu überzeugen nicht eifersüchtig zu sein auf die Aufmerksamkeit die Connie immerzu bekam. Dann jedoch gestand Connie ihrem Liebhaber das sie ein Kind erwartet und es &amp;quot;keinen Zweifel daran gebe, dass es sein Kind sei&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dem Blick des Jungens entsprang Wut, er musste nur noch zwei Jahre durchhalten und hätte die Anlage endlich verlassen können, zwei Jahre und nun kam Connie daher, mit ihren Wunschvorstellungen und ruinierte ihm alles.&lt;br /&gt;
Er beschimpfte Connie, schlug ihr ins Gesicht und zum ersten Mal, seitdem Tanzie Connie gekannt hat, sah sie Connie weinen. Aufgelöst zog sie sich zusammen und hob schützend ihre Arme vor das Gesicht, doch der Junge schlug nochmals auf sie ein.&lt;br /&gt;
Tanzie sah Rot, ihr ganzer Leib zitterte, als durchfuhr Connies Schmerz sie selbst. Sie erhob sich aus ihrem Versteck und nahm alles nur noch sehr langsam wahr, als würde die Zeit einen Moment um sie herum still stehen. Lautlos setzte sie einen Fuß vor den anderen, nahm ein einfaches Küchenmesser von einem Tisch und spielte in ihrem Kopf ab, was sie ihm antun würde.&lt;br /&gt;
Ihre Hände hoben sich wie aus Reflex, sie musste es nicht steuern, sie hatte es hunderte Mal einstudiert, von den Ausbildern gelernt und nun war es nicht mehr, als würde sie einen Schalter umlegen. &lt;br /&gt;
Ihr Verstand schaltete sich aus und ihre Ausbildung übernahm die Kontrolle über ihren Körper. Vor ihrem inneren Auge spielte sich jeder Handgriff ab, ein tiefer Sichelschnitt von hinten über die Kehle, mit der freien Hand den linken Arm des Opfers in die Luft strecken, mit dem Messer in der Hand um seinen Torso greifen und es in seine Niere stechen, wenn das Opfer vom Schmerz gelähmt ist, die Spitze vom Messer zwischen zwei Rippen unterhalb der linken Achsel ansetzen und in das Herz stechen...&lt;br /&gt;
Dann wurde es Dunkel, sie wusste nicht was geschah, nur das ihr Kopf auf einmal heftig zur Seite geschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Tage später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie lag im Krankenbett, ihre rechte Gesichtshälfte tat weh und war angeschwollen. Sie konnte sich nicht daran erinnern wie das geschehen war oder was sie getan hat.&lt;br /&gt;
Mit einem Auge blinzelte sie umher, sie hatte sie umgezogen und ihr war kotz-übel - um genau zu sein musste sie sich sofort übergeben.&lt;br /&gt;
Der Medicus wurde ihrer gewahr und gab ihr ohne eine Erklärung eine bittere Medizin. Sein finstere Blick, der auf Tanzie lag, unterband jede ihrer Fragen zu dem Mittel und so schluckte sie es ohne Widerrede.&lt;br /&gt;
Nur stammelnd brachte sie ein paar Worte über ihre Lippen: &amp;quot;Wo ist..?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben ihn weggebracht, er darf die Anlage nicht mehr betreten!&amp;quot;, antwortete der Medicus harsch und wandte sich bereits wieder ab. Offensichtlich war der Medicus sehr wütend auf Tanzie aber sie seufzte erleichtert darüber, dass sie den Jungen nicht umgebracht hat und die Ausbilder sie selbst nicht weggebracht haben.&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen war ihr Nachthemd und das Bettzeug blutrot gefärbt, Tanzie hatte schreckliche Angst und erstarrte, nur der stechende Schmerz in ihrem Unterleib rief sie aus ihrem Schock zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 Woche später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie war verschwunden, Tanzie konnte sie nirgends finden und immer wenn sie jemanden nach ihr fragte, sahen sie Tanzie nur verwirrt und misstrauisch an. Die anderen Kinder distanzierten sich von ihr und hielten sie für verrückt. Auch die Ausbilder ließen sie nicht mehr an den Übungen teilnehmen, bis sie schließlich von ihnen in ein Büro geführt wurde.&lt;br /&gt;
Die unordentliche Arbeitsstube hatte gleich mehrere Tische voller Pergamente, unter ihnen fanden sich auch die Klemmbretter der Ausbilder. Hier wurden alle Berichte zusammen gefasst, da war sich Tanzie sicher.&lt;br /&gt;
In der Mitte des Raums saß ein alter Mann an einem Pult, der Tanzie mehr an einen Lehrer erinnert als an einen Meisterdieb. Der gebeugte Mann lächelte Tanzie väterlich an und sprach zu ihr: &amp;quot;Setz dich mein Kind&amp;quot;, Tanzie tat wie ihr geheißen.&lt;br /&gt;
Er begann in seinen Unterlagen herum zu suchen, nach einem chaotischen System das wohl nur er verstehen konnte. Die anderen Ausbilder taten nichts anderes als Berichte abzuliefern aber dieser Mann schien dafür da zu sein, die Fäden zusammen zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Constanza, deine Leistungen sind nicht mehr als mäßig, es scheint so als würdest du manchmal sogar Dinge vergessen, die man dir einen Tag zuvor beigebracht hat. Auch sind deine ständigen Stimmungsschwankungen und [...]&amp;quot;, blabla... , dachte Tanzie, ihr Kopf schaltete sich ab während der Mann ihr irgendwelche Theorien und Schlüsse schilderte. Manchmal hatte sie es wirklich schwer sich zu konzentrieren und während der Mann ihr weiter Dinge erzählte die für sie keinen Sinn ergaben, kniff sie die Augen zusammen und las die Nummer auf dem Umschlag seiner Mappe.&lt;br /&gt;
Das war Connies Nummer! Sie schüttelte  kurz den Kopf, was den Mann dazu brachte seinen Monolog zu unterbrechen. Er sah über den Rand seiner Brille beurteilend zu Tanzie: &amp;quot;Möchtest du etwas zu deiner Entschuldigung beitragen Constanza?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Constanza..., dieser alte Wirrkopf hatte Connies Unterlagen mit ihren vermischt, er wusste garnicht worüber er da redet! Noch während Tanzie stammelnd nach einer Erklärung suchte, klopfte es an der Tür. &amp;quot;Herein!&amp;quot;, raunte der alte Mann zur Tür und sprach schließlich zu Tanzie: &amp;quot;Trotz alle dem, habe ich mich dazu entschieden dich auf einen Außeneinsatz zu senden. Du wirst Meister Tell auf seinem Auftrag begleiten und tun was er dir sagt.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Tell trat ein, auch Tell war nicht das was man sich unter einem Meisterdieb vorstellte. Zwar war er in schwarzen Leder gekleidet und trug sogar in einem Raum seine Kapuze aber er war dick! Tell entsprach nicht dem drahtigen Bild der anderen Ausbilder, auch war er nicht glatt rasiert, sondern trug einen buschigen Bart der ihn wie einen Bären aussehen ließ.&lt;br /&gt;
Als Kinder hatten sie oft Bilder gemalt, in denen sie ihre Flucht aus der Anlage malten aber Tanzie hätte sich nie vorstellen können, dass ihre Fluchtmöglichkeit aus der Anlage so aussah!&lt;br /&gt;
Tanzie stand vorsichtig von ihrem Stuhl auf und näherte sich Tell, ihr Magen schmerzte da sie sich davor fürchtete das der Irrtum aufflog aber Tell schien Connie nicht zu kennen und solange er glaubte das sie Connie sei, konnte Tanzie mit Tells Hilfe aus der Anlage fliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen auf einer holprigen Straße, mit einem Wagen und einem Ackergaul davor gespannt und Tanzie hatte in all der Zeit nur drei Dinge von Tell erfahren: Er konnte kein Feuer machen, er konnte kein Fleisch auf offenem Feuer braten und er konnte auch nicht singen. Zum Glück trafen sie auf der Straße nach Norden nicht zu viele Reisende, mit denen sie das Lagerfeuer teilten, denn wenn sie alleine waren sprach Tell wenig.&lt;br /&gt;
Tell wusste nicht wie er mit einem Mädchen sprechen sollte und Tanzie wusste im Gegenzug nicht wie man mit einem Bären umgehen soll. Die Reise war von einer unangenehmen, bedrückten Stimmung geprägt, Tell wäre es wohl am liebsten gewesen, wenn er sofort mit seiner Arbeit hätte beginnen können.&lt;br /&gt;
Tanzie fühlte sich einsam, vor allem vermisste sie Connie und sie fragte sich, wie lange es noch dauern würde bis die Ausbilder die Verwechslung bemerkten und einen Boten zu Tell schickten.&lt;br /&gt;
Sie entschied sich dazu bei ihm zu bleiben bis sie die nächste Stadt erreichten und dann würde sie sich heimlich aus dem Staub machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne sah man bereits die Lichter einer kleinen Hafenstadt, nicht im Ansatz so groß wie die mächtige Handelsstadt aus der sie kamen. Tell machte halt, er stieg ab und führte den Wagen abseits des Weges. Dort suchte er eine versteckte Stelle, drückte Tanzie eine Schaufel in die Hand und gab ihr ohne eine weitere Erklärung die die Maße für ein Loch. Tell und Tanzie hoben ein Loch aus und langsam stieg in Tanzie das unwohle Gefühl auf, dass Tell vielleicht schon längst ihr Geheimnis kannte.&lt;br /&gt;
Wollte Tell sie hier umbringen und begraben, grub sie etwa gerade ihr eigenes Grab?&lt;br /&gt;
Tanzie wollte es nicht heraus finden, es war an der Zeit zu gehen. &amp;quot;Hey Tell!&amp;quot;, Tanzie holte mit der Schaufel aus und schlug sie Tell ins Gesicht, Tell stöhnte auf. Sie sprang aus dem Loch und rannte in den Wald, sie warf keinen Blick zurück auf Tell - nur wegrennen, so hatte man es ihr beigebracht.&lt;br /&gt;
Aber Tanzie kam nicht weit, ein summendes Geräuch lag in der Luft und kam schnell auf sie zu. Keine dreizig Schritt vom Loch entfernt stürzte Tanzie in den Dreck, als sich ein paar Bolas um ihre Beine schlungen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du dummes Gör!&amp;quot;, polterte Tell, &amp;quot;Was ist in dich gefahren?!&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Tanzie blickte Tell durchbohrend an: &amp;quot;Ich schaufle nicht mein eigenes Grab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Grab?&amp;quot;, seufzend griff sich Tell an die Beule an seiner Stirn und schüttelte schließlich seinen Kopf. &amp;quot;Das ist ein Versteck für meine Ausrüstung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tell schaufelte das Loch allein zu Ende, er hatte Tanzie auch die Hände auf dem Rücken zusammen gebunden, damit sie keine weiteren Dummheiten begehen konnte.&lt;br /&gt;
Er zog seine Truhe vom Wagen bis zum Loch, es war eine verzierte Truhe, die völlig im Widerspruch zur sonst ärmlichen Ausstattung von Tells Wagen stand.&lt;br /&gt;
Tell verdrehte zwei Embleme auf der Truhe und öffnete sie schließlich mit seinem Schlüssel. Er nahm einen Goldbeutel heraus, band sich diesen an seinen Gürtel, schloss die Truhe wieder und vergrub sie schließlich im Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tell die Spuren seiner Arbeit verwischt hatte und die Stelle markierte, beugte er sich zu Tanzie herab und sah ihr bedrohlich in die Augen: &amp;quot;Bist du jetzt wieder vernünftig?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Tanzie kam sich dumm vor und weichte seinem Blick aus. Er löste ihre Fesseln, sie wuschen sich den Dreck ab und kehrten mit ihrem Wagen zurück auf den Weg. Schließlich sprach Tell über seinen Auftrag:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die Hafenstadt Rivin, das südlichste Mitglied vom Grafenbündnis. Wir hatten hier eine Zelle, die den Kontakt mit Athkatla abgebrochen hat. Unsere Agenten haben bereits herausgefunden das ein Adeliger Namens Vocard Wittgenstein dafür verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
Wir sind hier um diesen Mann zu erledigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tell sah zu Tanzie und zum ersten Mal spürte sie so etwas wie eine Verbundenheit zu diesem Mann, der eigentlich ihr Lehrmeister sein sollte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe extra für diesen Auftrag zugenommen, mir einen Bart wachsen lassen und ein Handwerk gelernt und ich werde mir von dir keinen Strich durch diese Rechnung machen lassen, verstanden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tanzie nickte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werden für die Wittgensteins arbeiten, ich in den Lagerhäusern und du als Dienstmädchen in ihrem Anwesen. Wir finden heraus wer darin verwickelt ist und wo ihr Versteck ist.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir&amp;quot;, dass klang gut, Tell hatte ihr wirklich eine Verantwortung übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und gewöhn dich schon mal daran Papa zu mir zu sagen.&amp;quot;, raunte Tell ein wenig geniert. Dass war seine Art und Weise Tanzie ihre Rolle in dieser Maskerade zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienst im Haus der Wittgensteins war verstörend für Tanzie. Vocard Wittgenstein war ein Perverser, der junge Frauen in sein Haus lockte und sie quälte und misshandelte.&lt;br /&gt;
Seine Hausdiener behandelte er ebenso schlecht, er versuchte jedoch den Schein zu wahren und seine sadistischen Neigungen geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam begann Tanzie zu verstehen, warum die Meister Connie für diesen Auftrag ausgewählt haben. Connie hätte sich besser behaupten können und diesen Perversen vielleicht sogar um den Finger gewickelt.&lt;br /&gt;
Bislang hatte Tanzie zwar mehrere Beweise gefunden die Vocard Wittgenstein als Vergewaltiger entlarvten aber rein gar nichts in Bezug auf das organisierte Verbrechen. &lt;br /&gt;
Tell hatte sich einen guten Überblick über das organisierte Verbrechen in Rivin gemacht. Er kannte jede Bande, die wichtigsten Schlüsselfiguren und sandte den Meistern in Athkatla Berichte über die entstandenen Bandenkriege.&lt;br /&gt;
Ob Tell mittlerweile von den Meistern erfahren hatte das Tanzie nicht Connie war, wusste sie nicht. Wenn er es wusste, sagte er Tanzie zumindest nichts darüber.&lt;br /&gt;
Vielleicht wusste er es ja und wollte ihr eine Chance geben sich zu bewähren? Vielleicht könnte Tanzie dann wieder zurück nach Hause, zu Connie und ihren Freunden.&lt;br /&gt;
Aber nur wenn sie zuvor Vocard Wittgensteins Machenschaften aufgedeckt und ihn getötet hat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rivin wird wieder den Schattendieben gehören...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20. Marphenot 1381...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschah am 20. Marphenot 1381, als ein Stern vom Himmel fiel und das Fürstentum Rivin in Mark und Bein erschütterte. Die einst von Glorie und Ruhm geprägte Stadt versank im Meer.&lt;br /&gt;
Der Fürst ließ den Adel aus seiner Stadt evakuieren, sie nahmen hastig ihren Reichtum mit, ihre Diener und ihr Vieh, während die Menschen die näher an der Klippe wohnten in ihr kaltes Grab fielen.&lt;br /&gt;
Tanzie hatte das Unglück überlebt, aufgrund der Tatsache das die Welt nun mal ungerecht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Tell hatte sie nichts mehr gehört, Tanzie ging es damit nicht anders als den übrigen Menschen im Fürstenlager, die jemanden verloren haben.&lt;br /&gt;
Während sich Neu Rivin im geradezu rasantem Tempo als Stadt erhob, entwickelte sich parallel dazu im Untergrund eine neue vorherrschende Gruppe. Die Gelbe Hand sicherte sich die unangefochtene Führung der Kriminellen der Stadt.&lt;br /&gt;
Alles ging fortan über sie, Schwarzhandel, Rauschgift, Diebstähle und Prostitution.&lt;br /&gt;
Wenn die Schattendiebe die Oberhand gewinnen wollten, musste Tanzie schnell mehr über die erstarkte Konkurrenz in Erfahrung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 Monat nach dem Fall...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer nichts von Tell, Tanzie spionierte herum - allein. Es war ein mulmiges Gefühl allein zu sein, keine Ausbilder, kein Tell und keine Connie, sie hatte niemanden, nur die Dunkelheit der Siedlung Neu-Rivin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Menschen waren verschwunden, das war für die meisten normal, sie alle vermissten jemanden aber diese Menschen verschwanden nicht während des Unglücks.&lt;br /&gt;
Jemand hatte sie entführt und die Spur führte zur Gelben Hand.&lt;br /&gt;
Als Tanzie jedoch bemerkte was hinter den vermeintlichen Entführungen steckte, war es bereits zu spät. Ein dumpfer Schlag auf ihren Hinterkopf, sie spührte kaum etwas, dann wurde es schwarz...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie erwachte und fand sich zusammen mit anderen jungen Frauen auf dem Boden kauernd wieder, an einen Ort mit diffusen Licht und einem süßlichen Geruch in der Luft. Sie konnte sich nicht daran erinnern wie sie dorthin gelangt war, es war nicht die Anlage, sie erkannte niemanden. Die Frauen trugen Kleider und waren aufgebrezelt aber alle samt waren sie niedergeschlagen, einige schluchzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie sah an sich herab und stellte fest das sie ebenso gekleidet war, dann griff eine grobe Hand nach ihrem Arm, zerrte sie auf die Füße und schließlich den Gang entlang.&lt;br /&gt;
Sie zappelte und fauchte den Mann an sie los zu lassen, doch dieser schubste sie schließlich in die Arme eines anderen schmierigen Kerls.&lt;br /&gt;
Er strich mit dem Fingerrücken über ihre Schläfe und ihre Lippen, Connie schlug nach seiner Hand, doch daraufhin drückte der Mann sie an die Wand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass den Mist und tu besser war der Kunde von dir verlangt, sonst bekommst du es mit mir zu tun!&amp;quot;, sprach er bedrohlich auf Connie ein und legte eine Hand in ihren Nacken, kräftig zudrückend.&lt;br /&gt;
Dann öffnet er die Tür zu einem Zimmer, darin befand sich ein älterer Mann, Connie dämmert es.&lt;br /&gt;
Sie war in einem verdammten Bordell gelandet, die Ausbilder haben sie in verdammtes Bordell verfrachtet! &lt;br /&gt;
Ihr Atem ging auf einen Augenblick hin schwerer, ein Kribbeln durchfuhr ihren ganzen Körper, sie kannte dieses Gefühl. Sie war kurz davor zu erstarren aber genau das war es, worauf sie trainiert wurde.&lt;br /&gt;
Für Connies Körper war dieses Gefühl ein Schalter der sich umlegte, wie aus Reflex heraus ließ sie ihre flachen Hände von beiden Seiten hart auf die Ohren des Mannes knallen. Er schrie auf als sein Trommelfell platzte und taumelte als sein Gleichgewichtssinn versagte, trotzdem war er wesentlich größer und stärker als Connie.&lt;br /&gt;
Also sprang sie und legte beide Hände in seinen Nacken, zog ihn mit ihrem Körpergewicht zu sich herunter, streckte ihr Knie im selben Moment herauf und ließ das Gesicht des Mannes auf ihr Knie donnern.&lt;br /&gt;
Dann rannte sie auf den anderen Mann zu, täuschte nach links an und schlug einen Haken nach rechts, glitt mit einem Hechtsprung an ihm vorbei und rollte sich ab.&lt;br /&gt;
Nur wenige Meter noch bis zur Tür, sie sprang über einen Tisch und rannte. Hinter ihr ertönte eine hasserfüllte Männerstimme: &amp;quot;Greift das Biest!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte es fast bis zum Ausgang geschafft, als der Türsteher sich ihr in den Weg schob und sie rasch nach einer anderen Fluchtmöglichkeit suchte. Plötzlich nahm einer der Männer sie in den Schwitzkasten, Connie setzte ihre Ellbogen ein und schlug links und rechts nach dem Kopf des Mannes. Als dieser seinen Griff für einen Moment lockerte, beugte sie sich vor, griff zwischen ihren Beinen hindurch nach einem Bein des Mannes und ließ sich nach vorn über fallen.&lt;br /&gt;
Beide stürzten und Connie schlug eine Rolle, in deren Vollendung sie das Bein ihres Gegners umschlug, ihren Rücken explosionsartig durchstreckte und sein Bein mit sich riss um es zu überspannen.&lt;br /&gt;
Sie konnte es noch knacken hören, seine Kniescheibe sprang heraus und er schrie wie am Spieß, dann traten sie auf Connie ein.&lt;br /&gt;
Die Männer schlugen sie zusammen und schliffen ihren schlaffen Körper zurück zu den anderen Frauen die immer noch am Boden kauerten, als abschreckendes Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die meisten Prellungen sind verheilt, sie ist wieder ansehlich.&amp;quot;, erklang eine weibliche Stimme.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die können wir nicht gebrauchen, zu ungestüm. Wenn sie einen Kunden verletzt, sind wir geliefert.&amp;quot;, protestierte eine raue Männerstimme.&lt;br /&gt;
Süßliche antworte die Frau:&amp;quot;Immer langsam mit den Jungen Pferden&amp;quot;, sie beugte sich über Connie, eine ältere Frau, sie wirkte edel und trotz kleinerer Falten verführerisch.&lt;br /&gt;
Ihr Blick war jedoch kalt, als sie sich Connie näherte und ihren Arm frei legte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Sorge Schätzchen, gleich wirst du keine Schmerzen mehr haben, du wirst gar nichts merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Connie spürte noch die Nadel, dann war es gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige Zeit später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie hatte kein Zeitgefühl mehr. Wenn frischer Stoff durch ihre Adern floss, war Zeit auch nicht wichtig. Er tat ihr weh, als er sich an ihr verging aber den Schmerz nahm sie nicht wirklich wahr. Der Stoff machte sie schmerztolerant, ihren Ohren waren fast taub, sie hörte nur ihr Inneres, ihr Herz, ihren eigenen Atem. Alles was sie sah, war verwischt und kam zeitverzögert an, darum merkte sie gar nicht das der Mann schon fertig war.&lt;br /&gt;
Sie waren meistens schnell fertig und das war auch gut so, denn der Stoff würde nicht lange halten. Wenn der Stoff nicht mehr dafür sorgen würde das es ihr gut ginge, würde es ihr ganz schlecht gehen.&lt;br /&gt;
Die erste Zeit war hart, da hat sie es noch nicht regelmäßig genommen. Wenn sie auf Entzug war, war es als brannte ihr ganzer Körper, sie bekam Heulanfälle und litt unter Angstzuständen und dieses dreckige Gefühl danach - ganz egal wie oft sie sich wusch, sie bekam den Dreck einfach nicht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn sie genug Geld verdiente, dann konnte sie mehr Stoff kaufen der ihr half. Die Kunden mochten Connie, vor allem die alten Säcke mochten sie weil sie jung war.&lt;br /&gt;
Gleich schon würde der nächste alte Sack kommen, oder erst morgen? War denn schon Morgen und was war das für ein Lärm?&lt;br /&gt;
Connie richtet sich auf als sie bemerkte das die Tür offen stand, von ihrem Freier war keine Spur.&lt;br /&gt;
Sie wusste nicht ob es an dem Stoff lag aber plötzlich stand eine schemenhafte Gestallt vor ihr, die aus dem Nichts erschien. Mit zusammen gekniffenen Augen versuchte Connie etwas zu erkennen, eine Silhouette einer in Leder gekleideten Frau, maskiert und ganz in Schwarz, die Frau reichte ihr ihre blutgetränkte Hand.&lt;br /&gt;
Es fiel Connie schwer Worte von sich zu geben, Erleichterung breitete sich in ihr aus, Hoffnung kam auf als Connie wenige Worte über ihre Lippen brachte:&amp;quot;Tanzie... bist du das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen an ein Bett gefesselt, Wort wörtlich gefesselt. Ihre Handfesseln waren wund, weil Connie sich los reißen wollte. Es begann wieder, es brannte, sie heulte, sie bekam Panik und schrie. Nachdem das Gift ihren Körper verlassen hatte, wurde sie gewaschen, ihr Bett wurde frisch bezogen und sie bekam die erste feste Nahrung.&lt;br /&gt;
Connie hatte das Zimmer noch nicht verlassen aber es waren viele Frauen hier, sie hörte ihre Stimmen durch die Tür. Eine von ihnen, die sie wusch, kannte sie aus dem Bordell und für einen Moment hatte sie Angst es würde sich alles wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kam Tanzie, mitten in der Nacht, so wie sie sich als Kinder immer heimlich trafen. Tanzie streichelte beruhigend über Connies Stirn, ihre Hand war kühl und Connie fühlte sich sicher. Tanzie kam jede Nacht, immer wenn die anderen nicht da waren. Sie half Connie einzuschlafen und sich zu beruhigen, Tanzie war die einzige, mit der Connie darüber sprechen konnte was ihr zugestoßen war.&lt;br /&gt;
Es dauerte Tage bis sie genug zu Kräften kam um sich selbst anzukleiden und das Zimmer zu verlassen. Die bemitleidenden Blicke der anderen Frauen lagen auf ihr, sie wunderte sich darüber.&lt;br /&gt;
Selas kam auf sie zu, Selas war die mysteriöse Frau die Connie gerettet hat, dass wusste sie. &amp;quot;Wie fühlst du dich Connie?&amp;quot;, fragte Selas, was ein Runzeln auf ihrer Stirn bewirkte.&lt;br /&gt;
Sie öffnete den Mund und stammelte kurz unsicher, ehe sie über ihre Schulter zum Zimmer deutete und sagte:&amp;quot;Ich bin Tanzie, ähm... bei den ganzen Frauen kann man da schnell durcheinander kommen mit den Namen, was?&amp;quot;, setzte sie hastig nach, um Selas nicht zu verärgern. &amp;quot;Connie geht es gut, sie schläft ruhig.&amp;quot;, Tanzies Worte erzeugten verwunderte Blicke. &amp;quot;Also... ich gehe dann mal...&amp;quot;,fügte sie schließlich kleinlaut an und begab sich durch die Küche in Richtung Haustür.&lt;br /&gt;
Ihre Hand glitt zur Türklinke, Selas war ihr nachgegangen, Tanzie schob die Tür auf und Selas hauchte ihr leise zu:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du kannst jederzeit hierher zurück kommen, wenn du Hilfe brauchst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einen halben Tag später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste hier sein, da war sie sich sicher. Tanzie wühlte die Erde im nahen Wald um, auf der Suche nach Tells Truhe und es war lange her das sie sich so ausgelaugt fühlte.&lt;br /&gt;
Sie musste sich überanstrengt haben, als sie jede Nacht an Connies Bett wachte aber das war Connie ihr wert. Jetzt musste sie also nicht nur ihren Auftrag erfüllen, sondern sich auch um Connies Wohl kümmern bis sie wieder auf die Beine kam.&lt;br /&gt;
Und dafür brauchte sie Geld, Tells Geld, denn Tell hatte sich ja nicht mehr blicken lassen. Die Worte Tod und Tell wollte oder konnte sie dabei nicht in einen Satz zusammen fassen, immerhin war es Tell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Spaten stieß auf etwas hartes, Volltreffer! Und das auf Anhieb, dachte sich Tanzie, während sie ihre Hände in die Hüfte stemmte und den von ihr umgepflügten Waldboden betrachtete.&lt;br /&gt;
Tells Truhe war für Tanzie zu schwer zu heben, also musste sie diese an Ort und Stelle plündern. Vor ihrem inneren Auge sah sie noch vor sich wie Tell die Embleme drehte bevor er die Truhe öffnete. Das war eine von Tanzies Stärken, sie hatte ein Auge für Details und ein exzellentes Gedächtnis!&lt;br /&gt;
Einen Schlüssel hatte sie nicht aber sie brauchte keine Schlüssel mehr seitdem sie acht Jahre alt war. Bei dem Versuch das Schloss der Truhe zu öffnen verschliss sie ihren ganzen Dietrichsatz aber das war Tells Schatz wert.&lt;br /&gt;
Tanzies Augen wanderten forschend über den Inhalt der Truhe. Sie fand viele Phiolen mit Worten im alten Thorass auf dem Etikett, so wie es unter dem reichen Händleradel von Amn üblich war zu schreiben.&lt;br /&gt;
Mit Alchemie befand sich Tanzie auf Kriegsfuß. Nachdem die Kinder in der Anlage mit dem Lernen der Schrift verschiedener Sprachen und dem Rechnen fertig waren, führten die Lehrmeister irgendwann ihre sogenannten &amp;quot;Naturwissenschaftlichen Fächer&amp;quot; ein.&lt;br /&gt;
Eines davon war die Heilkunde, sicherlich waren einige von den Mitteln in Tells Truhe auch Heilmittel aber ebenso gut konnten es auch Gifte sein.&lt;br /&gt;
Tanzie mochte die Heilkunde nicht, weil es in diesem Fach auch um den menschlichen Körper ging und sie sich immer schämte wenn sie die nackten Körper sah.&lt;br /&gt;
Natürlich war sie damals noch ein Kind, mittlerweile ging sie viel erwachsener damit um!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Fach war die Alchemie und für Tanzie mit Abstand die Fußnote ihrer ohnehin eher mäßigen Leistungen. Die chaotischen und schwer schwammigen Ideen der Alchemisten Blei zu Gold zu transmutieren waren für Tanzie einfach nichts greifbares.&lt;br /&gt;
Ganz anders sah es mit der echten Magie aus! Magie war für Tanzie wie das Rechnen ein logischer Prozess in den sie sich leicht herein denken konnte. Wenn man das Gewebe auf eine bestimmte Art und Weise manipuliert, erfolgt eine Reaktion, man musste also nur erforschen welche Reaktionen bei welcher Art von Manipulation entstanden. Auf ihre analytischen Fähigkeiten war Tanzie zu Recht stolz, denn sie war so gut, dass sie als einzige schon mit vierzehn Jahren in echter, praktischer Magie unterwiesen wurde.&lt;br /&gt;
Die Natur der Magie, das war für Tanzie &amp;quot;Naturwissenschaft&amp;quot;. Darum wusste sie auch genau was sie in den Händen hielt, als sie Tells Arbeitsbuch aus der Truhe barg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittsommer...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie war auf dem Weg zur Stadt, sie schlenderte auf das Tor zu und erweckte mit einem scheuen Lächeln und gesenktem Haupt wiedermal die Aufmerksamkeit der Torwache.&lt;br /&gt;
Als sie mit ihrem Eimer voller Erdbeeren vorbei schlenderte, machte sie eine spielerische Drehung, sodass ihr Kleid umher flog, beugte sich etwas vor um sich in Szene zu setzen und schob sich mit neckischem Blick eine Erdbeere in den Mund. Den Wachen schien Tanzies Spiel zu gefallen, denn sie ließen sie jedes Mal trotz voller Aufmerksamkeit die sie erregte ungehindert durch das Tor spazieren.&lt;br /&gt;
Und das war auch gut so wenn man zum fünften Mal am Tag in einem Eimer Erdbeeren einen Haufen Gold, diverse Gifte, Rauschmittel oder Teile einer auseinander gebauten Armbrust mit stählernen Bogen durch das Tor schmuggeln wollte.&lt;br /&gt;
Es war die letzte Fuhre aus Tells Truhe und Tanzie seufzte erleichtert das dieses Schauspiel nun vorbei war. Es war Connies Idee aber Connie fühlte sich noch nicht gut genug um die Idee selbst durch zu ziehen. Also sprang Tanzie ein, immerhin musste sie sich fort an um Connie kümmern und dafür brauchte sie Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selas Angebot bei ihr zu bleiben nahmen beide an. Zusammen mit einigen anderen befreiten Frauen aus dem Bordell trainierte Connie jeden Tag, um wieder zu ihrer alten Form zurück zu gelangen und über ihre Erlebnisse hinweg zu kommen.&lt;br /&gt;
Selas nannte sie ihre &amp;quot;Blüten der Nacht&amp;quot;, aber Tanzie beschleichte ohnehin der Eindruck das Selas irgendwie verrückt sein musste...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Teil 1: Connie und Tanzie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Datei:Riv_Constanza.jpg</id>
		<title>Datei:Riv Constanza.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Datei:Riv_Constanza.jpg"/>
				<updated>2014-07-19T15:25:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: Hoelper lud eine neue Version von „Datei:Riv Constanza.jpg“ hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2014-07-19T15:22:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|tod= 1383&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, [[Schwarzer Handschuh|Maskarraner]], [[Haus O'Lothi]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sabrae.jpg‎|left]]&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in [[Har'Dorkar]] ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Har'Dorkar]] war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des [[Haus O'Lothi|Hauses O'Lothi]] welches in [[Har'Dorkar]] die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von [[Drow|Ilythiiri]] zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen [[Har'Dorkar]], aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] aus der Asche auferstehen und der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] und zu jener Zeit Waffenmeister des [[Haus Fra'Tesi|Hauses Fra'Tesi]]. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge [[Har'Dorkar]], die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]]. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, [[Tyrannos|der Schwarzen Faust]] und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der [[Tyrannos|Schwarzen Faust]] und dem [[Haus O'Lothi]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das [[Haus O'Lothi]] siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nachdem sich Sabrae zurück zog zerfiel der Untergrund schließlich wieder in seine einzelnen Banden und obschon die selbst ernannte Oberschicht des organisierten Verbrechens immernoch Herrschaftsansprüche erhebt, wurden sie nie wieder so stark wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus O'Lothi]] verlor zunehmend seine Wurzeln, längst hägten die Drahtzieher hinter der Mutter Oberin nicht mehr die Pläne ihre Heimatstadt [[Har'Dorkar]] zurück zu fordern. Nach Sabraes Ansichten sollte jeder seinen Anteil nehmen und so handelte sie auch, indem sie Besitzanspruch auf das Badehaus der Stadt [[Rivin]] legte, welches sich seit der Pleite ihrer früheren Eigentümer im Besitz der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] befand. Offiziell war [[Nadia Snyders]] als Eigentümerin eingetragen, welche im Auftrag der O'Lothi das Badehaus bei einer Versteigerung erstand. Sabrae hingegen leitet das Badehaus in ihrer Identität Calishima als Geschäftsführerin über drei Jahre, bis zu ihrem späteren Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Zeit der Freischaffenheit, oder auch des Ruhestandes wie Sabrae sie gerne betitelte, sollte sie noch oft in der Gestallt Calishimas in der Stadt verkehren. Einst wurde sie in dieser Tarnung von ihrer Herrin [[Maeve]] getauft und trat in der Öffentlichkeit als Adjudantin der Stadträtin [[Jelena Jerovic]] auf.&lt;br /&gt;
Nun mehr distanzierte sie sich jedoch immer mehr von ihrer Herrin und den Maskarranern, obschon sie deren Lehren als neuen Leitfaden für ihr Leben annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür waren persönlicher Natur, gar romantischer Natur. Es war kein Geheimnis das Sabrae der ''Verborgenen'' [[Maeve]] verfallen war und sie vergötterte, jedoch endete diese Romanze in einer Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Während der ruhigen Zeit genoss sie die Abgeschiedenheit zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin [[Nadia Snyders]], doch wo andere längst sahen das zwischen jenen eine tiefere Verbundenheit bestand als nur Freundschaft, erkannte Sabrae dies erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten die vergingen wurden Sabrae und [[Nadia Snyders|Nadia]] schließlich ein Liebespaar. [[Nadia Snyders|Nadias]] Einfluss auf sie wühlten sie innerlich auf, war ihr jedoch auch Halt und Inspiration in einer Zeit in der Sabrae kein Ziel mehr vor Augen hatte. &lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre innere Unruhe überwandt und gemeinsam mit [[Nadia Snyders|Nadia]] einige Krisen durchstand, wurde Sabrae schließlich in den [[Altstadt|Slums]] sesshaft, erklärte das Viertel zu ihrer Heimat und betrachtet dessen Bevölkerung als eine in sich geschlossene Gesellschaft die unter ihrem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon Sabrae ein Vermögen zusammen getragen und ihr Geld größten Teils legalisiert hatte, zogen ihre Gefährtin und sie es doch vor ihre Wurzeln nicht hinter sich zu lassen. Heute durchstreifen beide die [[Altstadt|Slums]] als Unterweltlegenden, fördern den Glauben an Maske, junge Schurken und verdienen einen Teil ihres Lebensunterhaltes immer noch auf kriminelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre alten Verbindungen hält Sabrae noch immer aufrecht und obschon sie keine Unterweltführerin mehr ist, versucht sie stets mit neuen Plänen und Investitionen das Verbrechen zu organisieren und zu fördern.&lt;br /&gt;
Eine ihrer bekannteren Unternehmungen ist die Gründung eines Schwarzmarktes in der Kanalisation, ein Projekt das Sabrae bereits vor dem Verfall des Untergrundes als eines der Kernziele ihres Strebens sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manch einer mag darin bereits den Versuch erkennen ohne die Abhängigkeit von Hintermännern den Grundstein für eine neue Form des organisierten Verbrechens zu legen, bis sich schließlich eine neue Untergrundbewegung gegen das Organisierte Verbrechen stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mit Feuer und Schwert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Füchse waren einst ein Teil des Organisierten Verbrechens, ein Teil des Schwarzen Scimitars, doch nach seinem Untergang wandelten sich ihre Ziele.&lt;br /&gt;
Die neuen Füchse verfolgten politische Ziele, zunächst nur simple Aufstände und Brandstiftung während der Stadtratwahlen, später sollte sich jedoch herausstellen, das sie ein Feind wahren den niemand erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie lernten von den Pfaden welche das Organisierte Verbrechen nutzte um an Macht zu gewinnen, doch sie waren der langen Versprechungen der besseren Slums müde. Die neuen Füchse waren idealistische Eiferer, die nicht davor zurück schreckten zivile Opfer in ihrem Krieg für die Gerechtigkeit in Kauf zu nehmen.&lt;br /&gt;
Die Unabhängigkeit der Altstadt vom Rest Rivins war ihr Ziel, die Bekämpfung von Unterdrückung, Korruption, Hunger und Armut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealistische Ziele welche denen von Sabrae entsprachen, hätten sie nicht eine eindeutige Herausforderung erklärt: ''Unterwerfung oder Vernichtung.''&lt;br /&gt;
Noch in der selben Nacht, in der sie das Ultimatum stellten, brach die Flammenwut über die Slums ein und die Füchse griffen jene an, die sich solange für unantastbar hielten.&lt;br /&gt;
Geschockt von dem entschlossenen Schlag ihrer neuen Feinde, wurden der Untergrund in nur einer Nacht überrannt und zurück gedrängt. Das Makabarett, einst Sammelpunkt des Untergrundes, wurde vollkommen zerstört, seine Hohepriesterin Maeve verschwandt und die Slums blieben führungslos zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen dunklen Tagen wandten sie sich der anderen Stadt zu, die einst ihr Feind war und doch auch der Feind der Füchse.&lt;br /&gt;
Jene wurden zum Sündenbock aller unangenehmer Umstände erklärt, nicht länger galten ''Feuer und Schwert'' als Sabraes Signatur, sondern als die der Füchse.&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Loyalisten des alten Untergrundes nahmen den Kampf in den Schatten auf, allen voran Nadia Snyders klärte die strategische Lage in den Slums auf und setzte damit den Grundstein für eine Gegenbewegung.&lt;br /&gt;
Sabrae und Nadia führten den Kriegen, neben dem Krieg an. Sabotage und schnelle verdeckte Operationen zermürbten die Füchse und ihre Hintermänner, während ein neues Bündnis zwischen Miliz, Stadtgarde und Mantel geschmiedet wurde. Die verbündeten Truppen belagerten die unterdrückte Altstadt und unterbanden den Nachschub der Belagerten, um sie am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit entpuppten sich die Hintermänner der Füchse als ein radikaler Ritterorden, der die Rebellion der Altstädter als Grundlage für seine Invasion nutzen wollte. Der Orden der Goldenen Dämmerung, ein ebenso extremer Orden von Fanatikern, deren Handschrift deutlich in der Unabhängkeitserklärung der Altstadt heraus zu lesen war. Ihr Kampf galt der Vorherrschaft der Menschheit, ein Ideal das auf Kosten der anderen Rassen ausgelebt wurde.&lt;br /&gt;
Das Kriegsglück wendete sich jedoch, als die zurück gekehrte Armee Rivins, unter dem Kommando Sir Navarres, dem Ritter Rivins in den Kampf eingriff und zusammen mit den Verbündeten Truppen den Orden selbst angriff. In einem vernichtenden Schlag landeten die Schiffe der verbündeten Truppen an den Inseln vor der Stadt, auf denen die Ordensritter mit den Orlumber Piraten zusammen lauerten, den alten Erbfeinden der Stadt.&lt;br /&gt;
Die Invasion des Ordens wurde zerschlagen, doch seine Offiziere flohen in das Unterreich, unerreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Verbündete und ohne Nachschub waren die Füchse geschwächt genug und konnten den einfallenden verbündeten Truppen in der Altstadt nicht länger standhalten. Sabrae führte eine kleine Einsatztruppe hinter die feindlichen Linien und befreite die gefangenen Loyalisten, um den Füchsen in den Rücken zu fallen, während die Stadtgarde unter dem Opfer von 40 freiwilligen Soldaten die volle Wut der Füchse auf sich lenkte.&lt;br /&gt;
Noch in der selben Nacht stürmten sie die alte Festung im Norden der Slums, dem Sitz der Offiziere der Füchse und töteten jeden den sie vorfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Slums waren befreit aber das Leid der Bevölkerung unverändert. Das Bündnis brach und Sabrae fühlte sich von ihren ehemaligen Mitstreitern im Stich gelassen. Die angespannte Lage eskalierte schließlich, als Sabrae im Streit [[Yo Kiyomasa]] ermordete, einem ehemals mächtigen Tyrannen der Stadt. Auf ihren Kopf wurde eine hohe Summe gesetzt und ihre einstigen Verbündeten wandten sich von ihr ab. Jene die nicht offen ihr Feind sein wollten, standen ihr nur wankelmütig und im Verborgenen zur Seite, ein Zustand den Sabrae als Ehrlosigkeit betrachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzte Hoffnung auf Vernunft setzte sie in Politik, von der sie vor langer Zeit enttäuscht wurde. Eine Enttäuschung die sich wiederholen sollte. Der Stadtrat wurde aufgelöst, nun sollte ein Kanzler vom Volk gewählt werden und regieren. Sie setzte ihre Hoffnungen in den aufstrebenden Magier [[Ralthus von Hohezinn]], den sie bei seiner Kandidatur zum Kanzler Rivins unterstützte.&lt;br /&gt;
[[Ralthus von Hohezinn|Ralthus]] verlor die Wahl gegen [[Shara Paine]], die zu jener Zeit scheinbar geläutert durch Torm, für die Gerechtigkeit einstand.&lt;br /&gt;
Sabrae empfand sie jedoch nur als Marionette, geistig beeinflusst und nicht bei klarem Verstand. Ebenso wenig wie in Sabraes Augen die anderen Menschen noch bei klarem Verstand sein konnten. &lt;br /&gt;
An jenem Tag brach sie mit dem Glauben das Tyrannen und Sardisten das Problem dieser Gesellschaft seien konnten, in Sabraes Augen waren es die Menschen, die nicht zu ihren Verbündeten standen, die in blindem Eifer den falschen Gesetzen folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enttäuschung entfachte Hass und Hass führte zum Willen der Zerstörung. Ihr Bruder [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] erklärte ihr das man sich Macht nur nehmen kann und sie nicht verliehen wird, wie es die Menschen mit ihrer Wahl des Kanzler taten. So sehr sie ihn auch verachtete und für schwach hielt, er hatte recht.&lt;br /&gt;
Sie entschloss sich nicht länger schwach zu sein und auf ehrlose Menschen zu vertrauen, die Sabrae jagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Enttäuschung stieg sie zurück in die Dunkelheit, suchte jene die geschlagen waren, jene auf deren Seite sie hätte kämpfen sollen. Mit ihrem Gold und ihrem Einfluss belebte sie die Füchse erneut, diesesmal unter ihrer eigenen Führung und mit ihren eigenen Idealen. Die Freiheit der Slums zu gewehrleisten, zu lauern und zu warten, bis der Zeitpunkt für eine erneute Rebellion gekommen sei - Mit Feuer und Schwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der [[Altstadt|Slums]] ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie sich jedoch aus der Politik zurück gezogen zu haben und stand schließlich im Dienste [[Nadia Snyders]], der damaligen Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
Dort nahm sie die Aufgaben einer Geschäftsleiterin wahr und schien dem Klischee einer Calishitin entsprechend, für wahr versiert im führen der Bücher und einlullen beim Feilschen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Shara Paine]] mag mit der Zeit in Ungnade gefallen sein und ihr Vermögen verloren haben, die Oase war jedoch weiterhin neben dem Goldenen Segel und der neu renovierten Oper eines der drei größten öffentlichen Bauwerke und Prestigeobjekte der Stadt.&lt;br /&gt;
So führte Calishima die Oase erfolgreich, bis zu ihrem Verkauf drei Jahre später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
Beim Schlachtzug der Freiwilligen Armee, der gegen die Trolle der Trollhügel ins Feld zog nahm sie gar eine Position als Befehlshaberin ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswertes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namen und Bedeutungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit wurde Sabrae von ihrer Mutter auf den Namen ''Sabra Zandt'' getauft, dieser wurde jedoch sehr zum Ärgernis ihrer Mutter gerne von den Ilythiiri in eine Lolth gefälligere Version abgewandelt: ''Sabrae''.&lt;br /&gt;
Dieser bedeutet im dunkelelfischen Dialekt soviel wie: &amp;quot;Die nach dem Abgrund sucht&amp;quot;, oder &amp;quot;Die Lolth Getreue&amp;quot;. Nach dem Tod ihrer Mutter nahm sie diesen Namen vollends an und verrät ihren wirklichen Namen nur sehr wenigen und wichtigen Bezugspersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennung ihres menschlichen Namens ''Sabra'' wertet sie mit Wohlwollen als ein Zeichen starker Verbundenheit, es kann jedoch auch stark ins Gegenteil schwanken wenn jemand ihren Namen verwendet dem sie sich nicht vertraut fühlt.&lt;br /&gt;
Sabra bedeutet soviel wie: &amp;quot;zu ruhen&amp;quot; oder &amp;quot;Geduld&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Sabrae wird ''Zah-brah-e'' ausgesprochen, in Anlehnung an ihren wirklichen Namen Sabra - ''Zah-brah''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem sie einige Zeit Kelindahr Killian An'ars Schülerin war, eröffnete er Sabrae das sie seine Halbschwester sei. Sie vermutet hinter dieser Offenbarung einen Trick, mit dem Kelindahr versucht ihre Sentimentalität auszunutzen und sie an sich zu binden. Zudem haben direkte Blutsverwandtschaften in der gehobenen Adelsgesellschaft der Ilythiiri keine sonderlich große Bedeutung, da Adoption ein gängiges Mittel ist um potentiell mächtige Individuen an das eigene Haus zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht desto trotz hat Sabrae diesen Beinamen an zweiter Stelle angenommen und verwendet ihn bei förmlichen Vorstellungen weitestgehend. In der Gegenwart anderer Ilythiiri meidet sie die Nennung des Namens jedoch, da er unmittelbar mit der Anbetung Eilistraees und einem abtrünnigen - wenn auch weitestgehend ausgestorbenen - Haus in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Killian An'ar bedeutet im dunkelelfischen Dialekt: &amp;quot;Schwert Tänzer/in&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen des Haus der Dunkelheit nahm Sabrae an, als sie von der damaligen Mutter Oberin Phaere O'Lothi in den Stand einer vollwertigen Adeligen und des Waffenmeisters des Hauses erhoben wurde. Für eine nicht reinblütige Drow bedeutet das tragen eines Adelsnamen - und sei das Haus auch noch so unbedeutend - einen großen Fortschritt.&lt;br /&gt;
Speziell in der Gesellschaft der Drow verwendet sie ihren Hausnamen O'Lothi gerne zur Identifikation und um ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern, nennt ihn jedoch in einer ausführlichen Vorstellung nur an letzter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens O'Lothi lässt sich nicht eindeutig übersetzen, der Titel: &amp;quot;Haus der Dunkelheit&amp;quot; lässt jedoch auf eine ältere Version des Wortes für &amp;quot;Dunkelheit&amp;quot; zurück schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgefällig nennt sich Sabrae daher gerne mit vollem Titel: &amp;quot;Sabrae Zandt - Killian An'ar - O'Lothi&amp;quot; oder auch &amp;quot;Sabrae Zandt - Schwerttänzerin der Dunkelheit&amp;quot;. Ihren Titel als Waffenmeister verwendet sie seltener, da jener in der Kultur der Illythiiri akademischer Natur ist und die Anerkennung der Gesellschaft verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin verwendet Sabrae das Kürzel: &amp;quot;ß&amp;quot;, wenn sie vertrauliche Dokumente über Vermittler austauscht. Das &amp;quot;ß&amp;quot; steht hierbei für ihre Initialen &amp;quot;SZ&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkelelfisches Erbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae hält sich aufgrund ihres gemischten Blutes für körperlich überlegen, sie nimmt an das sie die Stärken beider Rassen, ohne ihre Schwächen besäße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründet sieht sie dies überwiegend in der Tatsache das sie über die wesentlich leistungsfähigere, elfische Muskulatur verfügt aber den starken Knochenbau der Menschen besitzt und dadurch kämpferisch den weniger leistungsfähigen Menschen oder anfälligeren Elfen überlegen sei.&lt;br /&gt;
Aber auch ihre feinen elfischen Sinne, die Feinfühligkeit und ihren schlanken Wuchs betrachtet sie als Zeichen einer höheren Entwicklung, als in ihren Augen niedere Rassen besitzen.&lt;br /&gt;
Generell stellt sie deshalb Elfen und Menschen auf die höchste Stufe der Wertschätzung, anders als reinblütige Ilythiiri welche Menschen eher für minderwertig halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon diese Sichtweise sehr Subjektiv ist, muss man ihr doch zugestehen für diese These ein gutes Beispiel zu sein. Anders als andere Mischblütige verfügt Sabrae tatsächlich über die Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen.&lt;br /&gt;
Sabrae glaubt in dieser Fähigkeit den Beweis zu haben in der Lage zu sein alle übernatürlichen Fähigkeiten der Ilythiiri zu erlernen, so wie die berüchtigte Fähigkeit jedwege Magie von sich abzuschütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit liegt ihre Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen aber darin begründet, dass sie während eines ihrer Aufträge einer großen Dosis der berüchtigten Unterweltstrahlung ausgesetzt war. Die Ilythiiri nennen diese Strahlung das Faerzress und als jenes Sabrae durchflutete, wurde ihr dunkelelfisches Erbe geweckt und potenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innere Kraft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Waffenmeister hat Sabrae gelernt eine feinfühlige Kraft zu spühren und sich als Quelle zu Nutzen zu machen. Diese Kraft wird von Sabrae selten erwähnt, sie bezeichnet sie jedoch als den entscheidenen Faktor der sie zu einer überlegenen Kämpferin macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus spiritueller Sicht erklärt Sabrae das die Kraft eine Energie sei, welche alles lebendige wie ein innerer Atem durchfließe. In roher Form sei sie in einem Zustand der die Schöpfung ermögliche und je näher die Kraft diesen Zustand wieder erreicht, desto mächtiger werde sie. Magier machen sich diese Kraft mit Hilfe des Gewebes und ihrer Rituale zu Nutzen und entfesseln so gewaltige Kräfte aber es gibt auch andere Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels präziser Körperbeherrschung und ihrem Gespühr für diese Kraft, sei es ihr möglich sie zu lenken und über die Bewegung beim führen des Schwertes zu entfesseln. Die Kraft welche sie dabei über ihre Klinge auf das Opfer entläd kann verheerende Ausmaße annehmen, fordert aber auch ihren Tribut in Form von Erschöpfung die Sabrae nach einigen Malen einheimfällt.&lt;br /&gt;
Weiterhin behauptet Sabrae durch die alles durchfließende Kraft eine Art Verbindung zu ihrem Opfer herstellen zu können, es zu spühren und dadurch seine Schritte sogar vorherzusehen.&lt;br /&gt;
Vermutlich liegt diese scheinbare Vorhersehung in langen praktischen Übungen begründet, sodass sie intuitiv weiß wie ihr Gegner reagieren wird und nurnoch aus reflex ohne nachdenken zu müssen darauf reagieren kann. Tatsache ist aber auch das Sabraes Schwertführung wesentlich präziser und potentiell tödlicher ist als die eines normalen Kämpfers.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Constanza</id>
		<title>Constanza</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Constanza"/>
				<updated>2014-07-19T15:21:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Constanza&lt;br /&gt;
|bild=Riv_Constanza.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Mensch&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Schurke/Magier&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Rabenschwarz&lt;br /&gt;
|augen=Giftgrün&lt;br /&gt;
|größe=1.65&lt;br /&gt;
|merkmale= Schwarz gekleidet, Augen schwarz und rauchig geschminkt&lt;br /&gt;
|geburt= 1365&lt;br /&gt;
|tod= -&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins&lt;br /&gt;
|gesinnung=Chaotisch Neutral&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Constanzas schlaksiger Körper, ihr kindlich-etwas großer Kopf und das zierlich-spitzes Gesicht lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass sie äußerlich zur Gattung &amp;quot;ewig jung&amp;quot; gehört. Ihre Haltung wirkt jovial und nicht selten stellt sie ihr paar schmaler Brüste provokant zur Schau, wohl wissend welche Wirkung sie damit erzielt.&lt;br /&gt;
Dabei ziert ihre Züge ein zu schmalen Lippen zusammen gepresstes Grinsen, mit leicht hämischen Eindruckt. Abgerundet wird dies durch ein paar giftgrüner Augen, schwarz und rauchig geschminkt, mit selbstzufriedenem Blick.&lt;br /&gt;
Einige rabenschwarze Fransen vom glatten Haarschopf umrahmen ihr Gesicht und geben ihr ein gepflegtes aber auch wölfisches Aussehen.&lt;br /&gt;
So bleiben am Ende keine Zweifel bestehen, dass nicht sie, sondern ihr die Beute seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 19.07.2014, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Stube war vollends verdunkelt, nur eine flackernde Kerzenflamme loderte im Raum. Connie hielt die Kerze nahe vor ihr Gesicht, um es in düstere Schatten zu hüllen und fuhr mit bedrohlicher Stimme fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie glaubten sie wären aus der Anlage geflohen aber die Ausbilder fanden die Kinder schließlich und brachten sie in eine verlassene, finstere Zwergenmine, deren Stollen sich angeblich bis in das Unterreich erstreckten. Dort sperrten die Ausbilder sie zusammen mit anderen Kindern ein, die ihre Meister enttäuschten und zu schwach waren und sie versiegelten den einzigen Zugang zur Mine. Ihre Strafe für die geflohenen Kinder war, dass sie bis zum Tode gegeneinander kämpfen mussten und nur einer durfte die Mine lebend wieder verlassen...  Nach drei Tagen und drei Nächten öffneten die Meister die Mine wieder und ein einziges Mädchen verließ sie - blutverklebt und mit leeren Augen und...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist Unsinn, warum muss es denn schon wieder ein Psychopathen-Mädchen sein?&amp;quot; protestierte Tanzie, woraufhin sie sich vor den Blicken der anderen Kinder in der Stube zusammen kauerte. Connie hatte immer Geschichten, in denen sie sich selbst als finstere Protagonistin darstellte. &amp;quot;Außerdem, werfen die Ausbilder jeden der zu schlecht ist einfach aus der Anlage.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Connie lehnte sich näher zu Tanzie herüber und antwortete ihr bissig: &amp;quot;Wenn das so ist, warum versagst du dann nicht einfach bei den Prüfungen und gehst?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Auf ihre Worte hin biss sich Tanzie nur unsicher auf die Lippe, stand zügig auf und entgegnete nur das sie ins Bett ginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Morgens zur vierten Stunde, anders als die Jugendlichen hatte Tanzie schon um Mitternacht Sperrstunde. Wenn einer der Ausbilder Tanzie außerhalb ihrer Stube erwischen würde, würden sie sie sicher aus der Anlage werfen - sie hoffte zumindest das sie sie nur rauswerfen würden.&lt;br /&gt;
Die Angst vor den Ausbildern hielt Tanzie jedoch davon ab, jeden Versuch zu unternehmen auf irgend eine Weise negativ oder was ebenso schlimm war - zu positiv aufzufallen. &lt;br /&gt;
Tanzies Stube lag genau neben der von Connie, anders als die Stube der Jungs, die in Connies Stube saßen und nur dort waren um Connie zu gefallen. Alle Stuben waren alphabetisch sortiert und mit den Namen der Kinder und einer Nummer beschriftet. Eigentlich war ihr Name Constanza aber der gefiel keinem der anderen Kinder und Connie hielt sich das alleinige Recht für ihren Spitznamen vor, also wurde sie von den anderen Kindern mit ihrem weniger tollen Spitznamen &amp;quot;Tanzie&amp;quot; gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die anderen Kinder aber nicht begriffen haben, war das ihre Namen eigentlich keine Bedeutung hatten. Sie alle waren für die Ausbilder nur Nummern...&lt;br /&gt;
Die Ausbilder waren überall in der Anlage, sie notierten alles auf ihren Klemmbrettern und beobachteten die Kinder jeden Tag bei ihren Übungen in der Fassadenstadt.&lt;br /&gt;
Die Fassadenstadt war das Herz der Anlage, ein gewaltiger Parcour mit Marktständen, Türen mit richtigen Schlössern, Kletterwänden und Schießständen. &lt;br /&gt;
Früher durften nur die Älteren dort trainieren aber nun zogen diese mit den Meistern Nachts durch die echten Straßen der Stadt, um von ihnen zu lernen. Deswegen gehörte die Fassadenstadt jetzt den Zehnjährigen.&lt;br /&gt;
Die Fassadenstadt war lustiger als die Lehrstuben der Meister, das Rechnen und Schreiben, nur raus, raus aus der Anlage durften sie nie. &lt;br /&gt;
Tanzie und die anderen Kinder durften die Anlage nur in Begleitung eines Ausbilders verlassen und das war nur der Fall, wenn sie draußen in kleinen Gruppen ausgebildet wurden. &lt;br /&gt;
Connie erzählte ihr einmal wie sie zum See durften um schwimmen zu lernen. &lt;br /&gt;
Natürlich nicht ohne darüber zu tuscheln wie sie mit einem der Jungs herum knutschte.&lt;br /&gt;
Tanzie hasste solche Geschichten, Connie erzählte sie ihr nur um sie eifersüchtig zu machen - aber Schwimmen mochte Tanzie ohnehin nicht, sie konnte nicht schwimmen.&lt;br /&gt;
Pferde waren eine ganz andere Sache, Tanzie hatte die Reitstunden genossen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...das ließ sie vergessen, dass sie immer eingesperrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5 Jahre später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tisch war edel und reich gedeckt aber das Essen war so kompliziert zu - genießen. Um den Tisch herum saßen die Schüler, die Jungen trugen feine Hemden und die Mädchen edle Kleider. Sie alle sollten Etikette lernen, die Ausbilder nannten das einen Spionagelehrgang aber in Wirklichkeit ging es nur darum zu wissen mit dem äußersten Satz Besteck zu beginnen und nach jedem Gang ein neues zu nehmen.&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu diesem Kunststück mussten alle Jungen und Mädchen ihren Text beherrschen, die höhere Gesellschaft schien sich in Tanzies Augen aber nur über Belanglosigkeiten zu unterhalten.&lt;br /&gt;
Zum Glück war die Rolle der Mädchen so geschrieben, dass Tanzie zu jeder Frage, jedem Kommentar und jeder Anekdote einfach nur geistlos lächeln und ihren Kopf senken musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie hasste gesellschaftliche Anlässe, ganz anders als Connie, die in ihnen aufzublühen schien. Die beiden Anstandsdamen waren begeistert von Connie. &lt;br /&gt;
Die fette Frau mit dem Vogelnest auf dem Kopf nannte Connie ein frühreifes Früchtchen und Connie konnte wirklich die Jungs um ihren kleinen Finger wickeln.&lt;br /&gt;
Der komische Mann, bei dem sich Tanzie einige Zeit lang unschlüssig war ob es sich wirklich um einen Mann handelte, hatte sehr viel Spaß daran Connies Gesicht und ihr Haar bunt anzumalen.&lt;br /&gt;
Für Tanzie hatten die beiden nicht so viel übrig, die Frau mit dem Vogelnest legte ihr immer ein schweres Buch auf dem Kopf, welches Tanzie Stunden lang balancieren musste. Und der komische Mann steckte sie in gefühlt tausend verschiedene Kleider, dabei wedelte er unentwegt mit dem Zeigefinger und beschwerte sich schmollend darüber das Tanzie zu schlaksig und flach wie ein Brett sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lehrstunde war Connie verschwunden, sie hatte sich mit einem ihrer &amp;quot;Verehrer&amp;quot; in die Speisekammer zurück gezogen. Tanzie langweilte sich, also schlich sie ihnen nach und beobachtete sie.&lt;br /&gt;
Connie trug noch ihr Kleid und war wunderschön. Mit einer harmlosen Berührung und einem schüchternen Lächeln gewann sie die Aufmerksamkeit des Jungen. Tanzie pustete sich nur eine Haarsträhne aus dem Gesicht und gähnte gekünstelt, um sich selbst davon zu überzeugen nicht eifersüchtig zu sein auf die Aufmerksamkeit die Connie immerzu bekam. Dann jedoch gestand Connie ihrem Liebhaber das sie ein Kind erwartet und es &amp;quot;keinen Zweifel daran gebe, dass es sein Kind sei&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dem Blick des Jungens entsprang Wut, er musste nur noch zwei Jahre durchhalten und hätte die Anlage endlich verlassen können, zwei Jahre und nun kam Connie daher, mit ihren Wunschvorstellungen und ruinierte ihm alles.&lt;br /&gt;
Er beschimpfte Connie, schlug ihr ins Gesicht und zum ersten Mal, seitdem Tanzie Connie gekannt hat, sah sie Connie weinen. Aufgelöst zog sie sich zusammen und hob schützend ihre Arme vor das Gesicht, doch der Junge schlug nochmals auf sie ein.&lt;br /&gt;
Tanzie sah Rot, ihr ganzer Leib zitterte, als durchfuhr Connies Schmerz sie selbst. Sie erhob sich aus ihrem Versteck und nahm alles nur noch sehr langsam wahr, als würde die Zeit einen Moment um sie herum still stehen. Lautlos setzte sie einen Fuß vor den anderen, nahm ein einfaches Küchenmesser von einem Tisch und spielte in ihrem Kopf ab, was sie ihm antun würde.&lt;br /&gt;
Ihre Hände hoben sich wie aus Reflex, sie musste es nicht steuern, sie hatte es hunderte Mal einstudiert, von den Ausbildern gelernt und nun war es nicht mehr, als würde sie einen Schalter umlegen. &lt;br /&gt;
Ihr Verstand schaltete sich aus und ihre Ausbildung übernahm die Kontrolle über ihren Körper. Vor ihrem inneren Auge spielte sich jeder Handgriff ab, ein tiefer Sichelschnitt von hinten über die Kehle, mit der freien Hand den linken Arm des Opfers in die Luft strecken, mit dem Messer in der Hand um seinen Torso greifen und es in seine Niere stechen, wenn das Opfer vom Schmerz gelähmt ist, die Spitze vom Messer zwischen zwei Rippen unterhalb der linken Achsel ansetzen und in das Herz stechen...&lt;br /&gt;
Dann wurde es Dunkel, sie wusste nicht was geschah, nur das ihr Kopf auf einmal heftig zur Seite geschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Tage später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie lag im Krankenbett, ihre rechte Gesichtshälfte tat weh und war angeschwollen. Sie konnte sich nicht daran erinnern wie das geschehen war oder was sie getan hat.&lt;br /&gt;
Mit einem Auge blinzelte sie umher, sie hatte sie umgezogen und ihr war kotz-übel - um genau zu sein musste sie sich sofort übergeben.&lt;br /&gt;
Der Medicus wurde ihrer gewahr und gab ihr ohne eine Erklärung eine bittere Medizin. Sein finstere Blick, der auf Tanzie lag, unterband jede ihrer Fragen zu dem Mittel und so schluckte sie es ohne Widerrede.&lt;br /&gt;
Nur stammelnd brachte sie ein paar Worte über ihre Lippen: &amp;quot;Wo ist..?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben ihn weggebracht, er darf die Anlage nicht mehr betreten!&amp;quot;, antwortete der Medicus harsch und wandte sich bereits wieder ab. Offensichtlich war der Medicus sehr wütend auf Tanzie aber sie seufzte erleichtert darüber, dass sie den Jungen nicht umgebracht hat und die Ausbilder sie selbst nicht weggebracht haben.&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen war ihr Nachthemd und das Bettzeug blutrot gefärbt, Tanzie hatte schreckliche Angst und erstarrte, nur der stechende Schmerz in ihrem Unterleib rief sie aus ihrem Schock zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 Woche später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie war verschwunden, Tanzie konnte sie nirgends finden und immer wenn sie jemanden nach ihr fragte, sahen sie Tanzie nur verwirrt und misstrauisch an. Die anderen Kinder distanzierten sich von ihr und hielten sie für verrückt. Auch die Ausbilder ließen sie nicht mehr an den Übungen teilnehmen, bis sie schließlich von ihnen in ein Büro geführt wurde.&lt;br /&gt;
Die unordentliche Arbeitsstube hatte gleich mehrere Tische voller Pergamente, unter ihnen fanden sich auch die Klemmbretter der Ausbilder. Hier wurden alle Berichte zusammen gefasst, da war sich Tanzie sicher.&lt;br /&gt;
In der Mitte des Raums saß ein alter Mann an einem Pult, der Tanzie mehr an einen Lehrer erinnert als an einen Meisterdieb. Der gebeugte Mann lächelte Tanzie väterlich an und sprach zu ihr: &amp;quot;Setz dich mein Kind&amp;quot;, Tanzie tat wie ihr geheißen.&lt;br /&gt;
Er begann in seinen Unterlagen herum zu suchen, nach einem chaotischen System das wohl nur er verstehen konnte. Die anderen Ausbilder taten nichts anderes als Berichte abzuliefern aber dieser Mann schien dafür da zu sein, die Fäden zusammen zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Constanza, deine Leistungen sind nicht mehr als mäßig, es scheint so als würdest du manchmal sogar Dinge vergessen, die man dir einen Tag zuvor beigebracht hat. Auch sind deine ständigen Stimmungsschwankungen und [...]&amp;quot;, blabla... , dachte Tanzie, ihr Kopf schaltete sich ab während der Mann ihr irgendwelche Theorien und Schlüsse schilderte. Manchmal hatte sie es wirklich schwer sich zu konzentrieren und während der Mann ihr weiter Dinge erzählte die für sie keinen Sinn ergaben, kniff sie die Augen zusammen und las die Nummer auf dem Umschlag seiner Mappe.&lt;br /&gt;
Das war Connies Nummer! Sie schüttelte  kurz den Kopf, was den Mann dazu brachte seinen Monolog zu unterbrechen. Er sah über den Rand seiner Brille beurteilend zu Tanzie: &amp;quot;Möchtest du etwas zu deiner Entschuldigung beitragen Constanza?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Constanza..., dieser alte Wirrkopf hatte Connies Unterlagen mit ihren vermischt, er wusste garnicht worüber er da redet! Noch während Tanzie stammelnd nach einer Erklärung suchte, klopfte es an der Tür. &amp;quot;Herein!&amp;quot;, raunte der alte Mann zur Tür und sprach schließlich zu Tanzie: &amp;quot;Trotz alle dem, habe ich mich dazu entschieden dich auf einen Außeneinsatz zu senden. Du wirst Meister Tell auf seinem Auftrag begleiten und tun was er dir sagt.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Tell trat ein, auch Tell war nicht das was man sich unter einem Meisterdieb vorstellte. Zwar war er in schwarzen Leder gekleidet und trug sogar in einem Raum seine Kapuze aber er war dick! Tell entsprach nicht dem drahtigen Bild der anderen Ausbilder, auch war er nicht glatt rasiert, sondern trug einen buschigen Bart der ihn wie einen Bären aussehen ließ.&lt;br /&gt;
Als Kinder hatten sie oft Bilder gemalt, in denen sie ihre Flucht aus der Anlage malten aber Tanzie hätte sich nie vorstellen können, dass ihre Fluchtmöglichkeit aus der Anlage so aussah!&lt;br /&gt;
Tanzie stand vorsichtig von ihrem Stuhl auf und näherte sich Tell, ihr Magen schmerzte da sie sich davor fürchtete das der Irrtum aufflog aber Tell schien Connie nicht zu kennen und solange er glaubte das sie Connie sei, konnte Tanzie mit Tells Hilfe aus der Anlage fliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen auf einer holprigen Straße, mit einem Wagen und einem Ackergaul davor gespannt und Tanzie hatte in all der Zeit nur drei Dinge von Tell erfahren: Er konnte kein Feuer machen, er konnte kein Fleisch auf offenem Feuer braten und er konnte auch nicht singen. Zum Glück trafen sie auf der Straße nach Norden nicht zu viele Reisende, mit denen sie das Lagerfeuer teilten, denn wenn sie alleine waren sprach Tell wenig.&lt;br /&gt;
Tell wusste nicht wie er mit einem Mädchen sprechen sollte und Tanzie wusste im Gegenzug nicht wie man mit einem Bären umgehen soll. Die Reise war von einer unangenehmen, bedrückten Stimmung geprägt, Tell wäre es wohl am liebsten gewesen, wenn er sofort mit seiner Arbeit hätte beginnen können.&lt;br /&gt;
Tanzie fühlte sich einsam, vor allem vermisste sie Connie und sie fragte sich, wie lange es noch dauern würde bis die Ausbilder die Verwechslung bemerkten und einen Boten zu Tell schickten.&lt;br /&gt;
Sie entschied sich dazu bei ihm zu bleiben bis sie die nächste Stadt erreichten und dann würde sie sich heimlich aus dem Staub machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne sah man bereits die Lichter einer kleinen Hafenstadt, nicht im Ansatz so groß wie die mächtige Handelsstadt aus der sie kamen. Tell machte halt, er stieg ab und führte den Wagen abseits des Weges. Dort suchte er eine versteckte Stelle, drückte Tanzie eine Schaufel in die Hand und gab ihr ohne eine weitere Erklärung die die Maße für ein Loch. Tell und Tanzie hoben ein Loch aus und langsam stieg in Tanzie das unwohle Gefühl auf, dass Tell vielleicht schon längst ihr Geheimnis kannte.&lt;br /&gt;
Wollte Tell sie hier umbringen und begraben, grub sie etwa gerade ihr eigenes Grab?&lt;br /&gt;
Tanzie wollte es nicht heraus finden, es war an der Zeit zu gehen. &amp;quot;Hey Tell!&amp;quot;, Tanzie holte mit der Schaufel aus und schlug sie Tell ins Gesicht, Tell stöhnte auf. Sie sprang aus dem Loch und rannte in den Wald, sie warf keinen Blick zurück auf Tell - nur wegrennen, so hatte man es ihr beigebracht.&lt;br /&gt;
Aber Tanzie kam nicht weit, ein summendes Geräuch lag in der Luft und kam schnell auf sie zu. Keine dreizig Schritt vom Loch entfernt stürzte Tanzie in den Dreck, als sich ein paar Bolas um ihre Beine schlungen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du dummes Gör!&amp;quot;, polterte Tell, &amp;quot;Was ist in dich gefahren?!&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Tanzie blickte Tell durchbohrend an: &amp;quot;Ich schaufle nicht mein eigenes Grab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Grab?&amp;quot;, seufzend griff sich Tell an die Beule an seiner Stirn und schüttelte schließlich seinen Kopf. &amp;quot;Das ist ein Versteck für meine Ausrüstung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tell schaufelte das Loch allein zu Ende, er hatte Tanzie auch die Hände auf dem Rücken zusammen gebunden, damit sie keine weiteren Dummheiten begehen konnte.&lt;br /&gt;
Er zog seine Truhe vom Wagen bis zum Loch, es war eine verzierte Truhe, die völlig im Widerspruch zur sonst ärmlichen Ausstattung von Tells Wagen stand.&lt;br /&gt;
Tell verdrehte zwei Embleme auf der Truhe und öffnete sie schließlich mit seinem Schlüssel. Er nahm einen Goldbeutel heraus, band sich diesen an seinen Gürtel, schloss die Truhe wieder und vergrub sie schließlich im Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tell die Spuren seiner Arbeit verwischt hatte und die Stelle markierte, beugte er sich zu Tanzie herab und sah ihr bedrohlich in die Augen: &amp;quot;Bist du jetzt wieder vernünftig?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Tanzie kam sich dumm vor und weichte seinem Blick aus. Er löste ihre Fesseln, sie wuschen sich den Dreck ab und kehrten mit ihrem Wagen zurück auf den Weg. Schließlich sprach Tell über seinen Auftrag:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die Hafenstadt Rivin, das südlichste Mitglied vom Grafenbündnis. Wir hatten hier eine Zelle, die den Kontakt mit Athkatla abgebrochen hat. Unsere Agenten haben bereits herausgefunden das ein Adeliger Namens Vocard Wittgenstein dafür verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
Wir sind hier um diesen Mann zu erledigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tell sah zu Tanzie und zum ersten Mal spürte sie so etwas wie eine Verbundenheit zu diesem Mann, der eigentlich ihr Lehrmeister sein sollte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe extra für diesen Auftrag zugenommen, mir einen Bart wachsen lassen und ein Handwerk gelernt und ich werde mir von dir keinen Strich durch diese Rechnung machen lassen, verstanden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tanzie nickte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werden für die Wittgensteins arbeiten, ich in den Lagerhäusern und du als Dienstmädchen in ihrem Anwesen. Wir finden heraus wer darin verwickelt ist und wo ihr Versteck ist.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir&amp;quot;, dass klang gut, Tell hatte ihr wirklich eine Verantwortung übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und gewöhn dich schon mal daran Papa zu mir zu sagen.&amp;quot;, raunte Tell ein wenig geniert. Dass war seine Art und Weise Tanzie ihre Rolle in dieser Maskerade zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienst im Haus der Wittgensteins war verstörend für Tanzie. Vocard Wittgenstein war ein Perverser, der junge Frauen in sein Haus lockte und sie quälte und misshandelte.&lt;br /&gt;
Seine Hausdiener behandelte er ebenso schlecht, er versuchte jedoch den Schein zu wahren und seine sadistischen Neigungen geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam begann Tanzie zu verstehen, warum die Meister Connie für diesen Auftrag ausgewählt haben. Connie hätte sich besser behaupten können und diesen Perversen vielleicht sogar um den Finger gewickelt.&lt;br /&gt;
Bislang hatte Tanzie zwar mehrere Beweise gefunden die Vocard Wittgenstein als Vergewaltiger entlarvten aber rein gar nichts in Bezug auf das organisierte Verbrechen. &lt;br /&gt;
Tell hatte sich einen guten Überblick über das organisierte Verbrechen in Rivin gemacht. Er kannte jede Bande, die wichtigsten Schlüsselfiguren und sandte den Meistern in Athkatla Berichte über die entstandenen Bandenkriege.&lt;br /&gt;
Ob Tell mittlerweile von den Meistern erfahren hatte das Tanzie nicht Connie war, wusste sie nicht. Wenn er es wusste, sagte er Tanzie zumindest nichts darüber.&lt;br /&gt;
Vielleicht wusste er es ja und wollte ihr eine Chance geben sich zu bewähren? Vielleicht könnte Tanzie dann wieder zurück nach Hause, zu Connie und ihren Freunden.&lt;br /&gt;
Aber nur wenn sie zuvor Vocard Wittgensteins Machenschaften aufgedeckt und ihn getötet hat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rivin wird wieder den Schattendieben gehören...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20. Marphenot 1381...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschah am 20. Marphenot 1381, als ein Stern vom Himmel fiel und das Fürstentum Rivin in Mark und Bein erschütterte. Die einst von Glorie und Ruhm geprägte Stadt versank im Meer.&lt;br /&gt;
Der Fürst ließ den Adel aus seiner Stadt evakuieren, sie nahmen hastig ihren Reichtum mit, ihre Diener und ihr Vieh, während die Menschen die näher an der Klippe wohnten in ihr kaltes Grab fielen.&lt;br /&gt;
Tanzie hatte das Unglück überlebt, aufgrund der Tatsache das die Welt nun mal ungerecht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Tell hatte sie nichts mehr gehört, Tanzie ging es damit nicht anders als den übrigen Menschen im Fürstenlager, die jemanden verloren haben.&lt;br /&gt;
Während sich Neu Rivin im geradezu rasantem Tempo als Stadt erhob, entwickelte sich parallel dazu im Untergrund eine neue vorherrschende Gruppe. Die Gelbe Hand sicherte sich die unangefochtene Führung der Kriminellen der Stadt.&lt;br /&gt;
Alles ging fortan über sie, Schwarzhandel, Rauschgift, Diebstähle und Prostitution.&lt;br /&gt;
Wenn die Schattendiebe die Oberhand gewinnen wollten, musste Tanzie schnell mehr über die erstarkte Konkurrenz in Erfahrung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 Monat nach dem Fall...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer nichts von Tell, Tanzie spionierte herum - allein. Es war ein mulmiges Gefühl allein zu sein, keine Ausbilder, kein Tell und keine Connie, sie hatte niemanden, nur die Dunkelheit der Siedlung Neu-Rivin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Menschen waren verschwunden, das war für die meisten normal, sie alle vermissten jemanden aber diese Menschen verschwanden nicht während des Unglücks.&lt;br /&gt;
Jemand hatte sie entführt und die Spur führte zur Gelben Hand.&lt;br /&gt;
Als Tanzie jedoch bemerkte was hinter den vermeintlichen Entführungen steckte, war es bereits zu spät. Ein dumpfer Schlag auf ihren Hinterkopf, sie spührte kaum etwas, dann wurde es schwarz...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie erwachte und fand sich zusammen mit anderen jungen Frauen auf dem Boden kauernd wieder, an einen Ort mit diffusen Licht und einem süßlichen Geruch in der Luft. Sie konnte sich nicht daran erinnern wie sie dorthin gelangt war, es war nicht die Anlage, sie erkannte niemanden. Die Frauen trugen Kleider und waren aufgebrezelt aber alle samt waren sie niedergeschlagen, einige schluchzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie sah an sich herab und stellte fest das sie ebenso gekleidet war, dann griff eine grobe Hand nach ihrem Arm, zerrte sie auf die Füße und schließlich den Gang entlang.&lt;br /&gt;
Sie zappelte und fauchte den Mann an sie los zu lassen, doch dieser schubste sie schließlich in die Arme eines anderen schmierigen Kerls.&lt;br /&gt;
Er strich mit dem Fingerrücken über ihre Schläfe und ihre Lippen, Connie schlug nach seiner Hand, doch daraufhin drückte der Mann sie an die Wand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass den Mist und tu besser war der Kunde von dir verlangt, sonst bekommst du es mit mir zu tun!&amp;quot;, sprach er bedrohlich auf Connie ein und legte eine Hand in ihren Nacken, kräftig zudrückend.&lt;br /&gt;
Dann öffnet er die Tür zu einem Zimmer, darin befand sich ein älterer Mann, Connie dämmert es.&lt;br /&gt;
Sie war in einem verdammten Bordell gelandet, die Ausbilder haben sie in verdammtes Bordell verfrachtet! &lt;br /&gt;
Ihr Atem ging auf einen Augenblick hin schwerer, ein Kribbeln durchfuhr ihren ganzen Körper, sie kannte dieses Gefühl. Sie war kurz davor zu erstarren aber genau das war es, worauf sie trainiert wurde.&lt;br /&gt;
Für Connies Körper war dieses Gefühl ein Schalter der sich umlegte, wie aus Reflex heraus ließ sie ihre flachen Hände von beiden Seiten hart auf die Ohren des Mannes knallen. Er schrie auf als sein Trommelfell platzte und taumelte als sein Gleichgewichtssinn versagte, trotzdem war er wesentlich größer und stärker als Connie.&lt;br /&gt;
Also sprang sie und legte beide Hände in seinen Nacken, zog ihn mit ihrem Körpergewicht zu sich herunter, streckte ihr Knie im selben Moment herauf und ließ das Gesicht des Mannes auf ihr Knie donnern.&lt;br /&gt;
Dann rannte sie auf den anderen Mann zu, täuschte nach links an und schlug einen Haken nach rechts, glitt mit einem Hechtsprung an ihm vorbei und rollte sich ab.&lt;br /&gt;
Nur wenige Meter noch bis zur Tür, sie sprang über einen Tisch und rannte. Hinter ihr ertönte eine hasserfüllte Männerstimme: &amp;quot;Greift das Biest!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte es fast bis zum Ausgang geschafft, als der Türsteher sich ihr in den Weg schob und sie rasch nach einer anderen Fluchtmöglichkeit suchte. Plötzlich nahm einer der Männer sie in den Schwitzkasten, Connie setzte ihre Ellbogen ein und schlug links und rechts nach dem Kopf des Mannes. Als dieser seinen Griff für einen Moment lockerte, beugte sie sich vor, griff zwischen ihren Beinen hindurch nach einem Bein des Mannes und ließ sich nach vorn über fallen.&lt;br /&gt;
Beide stürzten und Connie schlug eine Rolle, in deren Vollendung sie das Bein ihres Gegners umschlug, ihren Rücken explosionsartig durchstreckte und sein Bein mit sich riss um es zu überspannen.&lt;br /&gt;
Sie konnte es noch knacken hören, seine Kniescheibe sprang heraus und er schrie wie am Spieß, dann traten sie auf Connie ein.&lt;br /&gt;
Die Männer schlugen sie zusammen und schliffen ihren schlaffen Körper zurück zu den anderen Frauen die immer noch am Boden kauerten, als abschreckendes Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die meisten Prellungen sind verheilt, sie ist wieder ansehlich.&amp;quot;, erklang eine weibliche Stimme.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die können wir nicht gebrauchen, zu ungestüm. Wenn sie einen Kunden verletzt, sind wir geliefert.&amp;quot;, protestierte eine raue Männerstimme.&lt;br /&gt;
Süßliche antworte die Frau:&amp;quot;Immer langsam mit den Jungen Pferden&amp;quot;, sie beugte sich über Connie, eine ältere Frau, sie wirkte edel und trotz kleinerer Falten verführerisch.&lt;br /&gt;
Ihr Blick war jedoch kalt, als sie sich Connie näherte und ihren Arm frei legte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Sorge Schätzchen, gleich wirst du keine Schmerzen mehr haben, du wirst gar nichts merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Connie spürte noch die Nadel, dann war es gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige Zeit später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie hatte kein Zeitgefühl mehr. Wenn frischer Stoff durch ihre Adern floss, war Zeit auch nicht wichtig. Er tat ihr weh, als er sich an ihr verging aber den Schmerz nahm sie nicht wirklich wahr. Der Stoff machte sie schmerztolerant, ihren Ohren waren fast taub, sie hörte nur ihr Inneres, ihr Herz, ihren eigenen Atem. Alles was sie sah, war verwischt und kam zeitverzögert an, darum merkte sie gar nicht das der Mann schon fertig war.&lt;br /&gt;
Sie waren meistens schnell fertig und das war auch gut so, denn der Stoff würde nicht lange halten. Wenn der Stoff nicht mehr dafür sorgen würde das es ihr gut ginge, würde es ihr ganz schlecht gehen.&lt;br /&gt;
Die erste Zeit war hart, da hat sie es noch nicht regelmäßig genommen. Wenn sie auf Entzug war, war es als brannte ihr ganzer Körper, sie bekam Heulanfälle und litt unter Angstzuständen und dieses dreckige Gefühl danach - ganz egal wie oft sie sich wusch, sie bekam den Dreck einfach nicht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn sie genug Geld verdiente, dann konnte sie mehr Stoff kaufen der ihr half. Die Kunden mochten Connie, vor allem die alten Säcke mochten sie weil sie jung war.&lt;br /&gt;
Gleich schon würde der nächste alte Sack kommen, oder erst morgen? War denn schon Morgen und was war das für ein Lärm?&lt;br /&gt;
Connie richtet sich auf als sie bemerkte das die Tür offen stand, von ihrem Freier war keine Spur.&lt;br /&gt;
Sie wusste nicht ob es an dem Stoff lag aber plötzlich stand eine schemenhafte Gestallt vor ihr, die aus dem Nichts erschien. Mit zusammen gekniffenen Augen versuchte Connie etwas zu erkennen, eine Silhouette einer in Leder gekleideten Frau, maskiert und ganz in Schwarz, die Frau reichte ihr ihre blutgetränkte Hand.&lt;br /&gt;
Es fiel Connie schwer Worte von sich zu geben, Erleichterung breitete sich in ihr aus, Hoffnung kam auf als Connie wenige Worte über ihre Lippen brachte:&amp;quot;Tanzie... bist du das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen an ein Bett gefesselt, Wort wörtlich gefesselt. Ihre Handfesseln waren wund, weil Connie sich los reißen wollte. Es begann wieder, es brannte, sie heulte, sie bekam Panik und schrie. Nachdem das Gift ihren Körper verlassen hatte, wurde sie gewaschen, ihr Bett wurde frisch bezogen und sie bekam die erste feste Nahrung.&lt;br /&gt;
Connie hatte das Zimmer noch nicht verlassen aber es waren viele Frauen hier, sie hörte ihre Stimmen durch die Tür. Eine von ihnen, die sie wusch, kannte sie aus dem Bordell und für einen Moment hatte sie Angst es würde sich alles wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kam Tanzie, mitten in der Nacht, so wie sie sich als Kinder immer heimlich trafen. Tanzie streichelte beruhigend über Connies Stirn, ihre Hand war kühl und Connie fühlte sich sicher. Tanzie kam jede Nacht, immer wenn die anderen nicht da waren. Sie half Connie einzuschlafen und sich zu beruhigen, Tanzie war die einzige, mit der Connie darüber sprechen konnte was ihr zugestoßen war.&lt;br /&gt;
Es dauerte Tage bis sie genug zu Kräften kam um sich selbst anzukleiden und das Zimmer zu verlassen. Die bemitleidenden Blicke der anderen Frauen lagen auf ihr, sie wunderte sich darüber.&lt;br /&gt;
Selas kam auf sie zu, Selas war die mysteriöse Frau die Connie gerettet hat, dass wusste sie. &amp;quot;Wie fühlst du dich Connie?&amp;quot;, fragte Selas, was ein Runzeln auf ihrer Stirn bewirkte.&lt;br /&gt;
Sie öffnete den Mund und stammelte kurz unsicher, ehe sie über ihre Schulter zum Zimmer deutete und sagte:&amp;quot;Ich bin Tanzie, ähm... bei den ganzen Frauen kann man da schnell durcheinander kommen mit den Namen, was?&amp;quot;, setzte sie hastig nach, um Selas nicht zu verärgern. &amp;quot;Connie geht es gut, sie schläft ruhig.&amp;quot;, Tanzies Worte erzeugten verwunderte Blicke. &amp;quot;Also... ich gehe dann mal...&amp;quot;,fügte sie schließlich kleinlaut an und begab sich durch die Küche in Richtung Haustür.&lt;br /&gt;
Ihre Hand glitt zur Türklinke, Selas war ihr nachgegangen, Tanzie schob die Tür auf und Selas hauchte ihr leise zu:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du kannst jederzeit hierher zurück kommen, wenn du Hilfe brauchst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einen halben Tag später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste hier sein, da war sie sich sicher. Tanzie wühlte die Erde im nahen Wald um, auf der Suche nach Tells Truhe und es war lange her das sie sich so ausgelaugt fühlte.&lt;br /&gt;
Sie musste sich überanstrengt haben, als sie jede Nacht an Connies Bett wachte aber das war Connie ihr wert. Jetzt musste sie also nicht nur ihren Auftrag erfüllen, sondern sich auch um Connies Wohl kümmern bis sie wieder auf die Beine kam.&lt;br /&gt;
Und dafür brauchte sie Geld, Tells Geld, denn Tell hatte sich ja nicht mehr blicken lassen. Die Worte Tod und Tell wollte oder konnte sie dabei nicht in einen Satz zusammen fassen, immerhin war es Tell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Spaten stieß auf etwas hartes, Volltreffer! Und das auf Anhieb, dachte sich Tanzie, während sie ihre Hände in die Hüfte stemmte und den von ihr umgepflügten Waldboden betrachtete.&lt;br /&gt;
Tells Truhe war für Tanzie zu schwer zu heben, also musste sie diese an Ort und Stelle plündern. Vor ihrem inneren Auge sah sie noch vor sich wie Tell die Embleme drehte bevor er die Truhe öffnete. Das war eine von Tanzies Stärken, sie hatte ein Auge für Details und ein exzellentes Gedächtnis!&lt;br /&gt;
Einen Schlüssel hatte sie nicht aber sie brauchte keine Schlüssel mehr seitdem sie acht Jahre alt war. Bei dem Versuch das Schloss der Truhe zu öffnen verschliss sie ihren ganzen Dietrichsatz aber das war Tells Schatz wert.&lt;br /&gt;
Tanzies Augen wanderten forschend über den Inhalt der Truhe. Sie fand viele Phiolen mit Worten im alten Thorass auf dem Etikett, so wie es unter dem reichen Händleradel von Amn üblich war zu schreiben.&lt;br /&gt;
Mit Alchemie befand sich Tanzie auf Kriegsfuß. Nachdem die Kinder in der Anlage mit dem Lernen der Schrift verschiedener Sprachen und dem Rechnen fertig waren, führten die Lehrmeister irgendwann ihre sogenannten &amp;quot;Naturwissenschaftlichen Fächer&amp;quot; ein.&lt;br /&gt;
Eines davon war die Heilkunde, sicherlich waren einige von den Mitteln in Tells Truhe auch Heilmittel aber ebenso gut konnten es auch Gifte sein.&lt;br /&gt;
Tanzie mochte die Heilkunde nicht, weil es in diesem Fach auch um den menschlichen Körper ging und sie sich immer schämte wenn sie die nackten Körper sah.&lt;br /&gt;
Natürlich war sie damals noch ein Kind, mittlerweile ging sie viel erwachsener damit um!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Fach war die Alchemie und für Tanzie mit Abstand die Fußnote ihrer ohnehin eher mäßigen Leistungen. Die chaotischen und schwer schwammigen Ideen der Alchemisten Blei zu Gold zu transmutieren waren für Tanzie einfach nichts greifbares.&lt;br /&gt;
Ganz anders sah es mit der echten Magie aus! Magie war für Tanzie wie das Rechnen ein logischer Prozess in den sie sich leicht herein denken konnte. Wenn man das Gewebe auf eine bestimmte Art und Weise manipuliert, erfolgt eine Reaktion, man musste also nur erforschen welche Reaktionen bei welcher Art von Manipulation entstanden. Auf ihre analytischen Fähigkeiten war Tanzie zu Recht stolz, denn sie war so gut, dass sie als einzige schon mit vierzehn Jahren in echter, praktischer Magie unterwiesen wurde.&lt;br /&gt;
Die Natur der Magie, das war für Tanzie &amp;quot;Naturwissenschaft&amp;quot;. Darum wusste sie auch genau was sie in den Händen hielt, als sie Tells Arbeitsbuch aus der Truhe barg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittsommer...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie war auf dem Weg zur Stadt, sie schlenderte auf das Tor zu und erweckte mit einem scheuen Lächeln und gesenktem Haupt wiedermal die Aufmerksamkeit der Torwache.&lt;br /&gt;
Als sie mit ihrem Eimer voller Erdbeeren vorbei schlenderte, machte sie eine spielerische Drehung, sodass ihr Kleid umher flog, beugte sich etwas vor um sich in Szene zu setzen und schob sich mit neckischem Blick eine Erdbeere in den Mund. Den Wachen schien Tanzies Spiel zu gefallen, denn sie ließen sie jedes Mal trotz voller Aufmerksamkeit die sie erregte ungehindert durch das Tor spazieren.&lt;br /&gt;
Und das war auch gut so wenn man zum fünften Mal am Tag in einem Eimer Erdbeeren einen Haufen Gold, diverse Gifte, Rauschmittel oder Teile einer auseinander gebauten Armbrust mit stählernen Bogen durch das Tor schmuggeln wollte.&lt;br /&gt;
Es war die letzte Fuhre aus Tells Truhe und Tanzie seufzte erleichtert das dieses Schauspiel nun vorbei war. Es war Connies Idee aber Connie fühlte sich noch nicht gut genug um die Idee selbst durch zu ziehen. Also sprang Tanzie ein, immerhin musste sie sich fort an um Connie kümmern und dafür brauchte sie Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selas Angebot bei ihr zu bleiben nahmen beide an. Zusammen mit einigen anderen befreiten Frauen aus dem Bordell trainierte Connie jeden Tag, um wieder zu ihrer alten Form zurück zu gelangen und über ihre Erlebnisse hinweg zu kommen.&lt;br /&gt;
Selas nannte sie ihre &amp;quot;Blüten der Nacht&amp;quot;, aber Tanzie beschleichte ohnehin der Eindruck das Selas irgendwie verrückt sein musste...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Teil 1: Connie und Tanzie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Constanza</id>
		<title>Constanza</title>
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				<updated>2014-07-19T15:19:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Person| |name=Constanza |bild=Riv_Constanza.jpg‎ |spezies=Mensch |religion= Maske |klasse=Schurke/Magier |geschlecht=weiblich |haare=Rabenschwarz |auge…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Constanza&lt;br /&gt;
|bild=Riv_Constanza.jpg‎&lt;br /&gt;
|spezies=Mensch&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Schurke/Magier&lt;br /&gt;
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|haare=Rabenschwarz&lt;br /&gt;
|augen=Giftgrün&lt;br /&gt;
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|merkmale= Schwarz gekleidet, Augen schwarz und rauchig geschminkt&lt;br /&gt;
|geburt= 1365&lt;br /&gt;
|tod= -&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins&lt;br /&gt;
|gesinnung=Chaotisch Neutral&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Constanzas schlaksiger Körper, ihr kindlich-etwas großer Kopf und das zierlich-spitzes Gesicht lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass sie äußerlich zur Gattung &amp;quot;ewig jung&amp;quot; gehört. Ihre Haltung wirkt jovial und nicht selten stellt sie ihr paar schmaler Brüste provokant zur Schau, wohl wissend welche Wirkung sie damit erzielt.&lt;br /&gt;
Dabei ziert ihre Züge ein zu schmalen Lippen zusammen gepresstes Grinsen, mit leicht hämischen Eindruckt. Abgerundet wird dies durch ein paar giftgrüner Augen, schwarz und rauchig geschminkt, mit selbstzufriedenem Blick.&lt;br /&gt;
Einige rabenschwarze Fransen vom glatten Haarschopf umrahmen ihr Gesicht und geben ihr ein gepflegtes aber auch wölfisches Aussehen.&lt;br /&gt;
So bleiben am Ende keine Zweifel bestehen, dass nicht sie, sondern ihr die Beute seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 19.07.2014, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Stube war vollends verdunkelt, nur eine flackernde Kerzenflamme loderte im Raum. Connie hielt die Kerze nahe vor ihr Gesicht, um es in düstere Schatten zu hüllen und fuhr mit bedrohlicher Stimme fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie glaubten sie wären aus der Anlage geflohen aber die Ausbilder fanden die Kinder schließlich und brachten sie in eine verlassene, finstere Zwergenmine, deren Stollen sich angeblich bis in das Unterreich erstreckten. Dort sperrten die Ausbilder sie zusammen mit anderen Kindern ein, die ihre Meister enttäuschten und zu schwach waren und sie versiegelten den einzigen Zugang zur Mine. Ihre Strafe für die geflohenen Kinder war, dass sie bis zum Tode gegeneinander kämpfen mussten und nur einer durfte die Mine lebend wieder verlassen...  Nach drei Tagen und drei Nächten öffneten die Meister die Mine wieder und ein einziges Mädchen verließ sie - blutverklebt und mit leeren Augen und...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist Unsinn, warum muss es denn schon wieder ein Psychopathen-Mädchen sein?&amp;quot; protestierte Tanzie, woraufhin sie sich vor den Blicken der anderen Kinder in der Stube zusammen kauerte. Connie hatte immer Geschichten, in denen sie sich selbst als finstere Protagonistin darstellte. &amp;quot;Außerdem, werfen die Ausbilder jeden der zu schlecht ist einfach aus der Anlage.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Connie lehnte sich näher zu Tanzie herüber und antwortete ihr bissig: &amp;quot;Wenn das so ist, warum versagst du dann nicht einfach bei den Prüfungen und gehst?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Auf ihre Worte hin biss sich Tanzie nur unsicher auf die Lippe, stand zügig auf und entgegnete nur das sie ins Bett ginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Morgens zur vierten Stunde, anders als die Jugendlichen hatte Tanzie schon um Mitternacht Sperrstunde. Wenn einer der Ausbilder Tanzie außerhalb ihrer Stube erwischen würde, würden sie sie sicher aus der Anlage werfen - sie hoffte zumindest das sie sie nur rauswerfen würden.&lt;br /&gt;
Die Angst vor den Ausbildern hielt Tanzie jedoch davon ab, jeden Versuch zu unternehmen auf irgend eine Weise negativ oder was ebenso schlimm war - zu positiv aufzufallen. &lt;br /&gt;
Tanzies Stube lag genau neben der von Connie, anders als die Stube der Jungs, die in Connies Stube saßen und nur dort waren um Connie zu gefallen. Alle Stuben waren alphabetisch sortiert und mit den Namen der Kinder und einer Nummer beschriftet. Eigentlich war ihr Name Constanza aber der gefiel keinem der anderen Kinder und Connie hielt sich das alleinige Recht für ihren Spitznamen vor, also wurde sie von den anderen Kindern mit ihrem weniger tollen Spitznamen &amp;quot;Tanzie&amp;quot; gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die anderen Kinder aber nicht begriffen haben, war das ihre Namen eigentlich keine Bedeutung hatten. Sie alle waren für die Ausbilder nur Nummern...&lt;br /&gt;
Die Ausbilder waren überall in der Anlage, sie notierten alles auf ihren Klemmbrettern und beobachteten die Kinder jeden Tag bei ihren Übungen in der Fassadenstadt.&lt;br /&gt;
Die Fassadenstadt war das Herz der Anlage, ein gewaltiger Parcour mit Marktständen, Türen mit richtigen Schlössern, Kletterwänden und Schießständen. &lt;br /&gt;
Früher durften nur die Älteren dort trainieren aber nun zogen diese mit den Meistern Nachts durch die echten Straßen der Stadt, um von ihnen zu lernen. Deswegen gehörte die Fassadenstadt jetzt den Zehnjährigen.&lt;br /&gt;
Die Fassadenstadt war lustiger als die Lehrstuben der Meister, das Rechnen und Schreiben, nur raus, raus aus der Anlage durften sie nie. &lt;br /&gt;
Tanzie und die anderen Kinder durften die Anlage nur in Begleitung eines Ausbilders verlassen und das war nur der Fall, wenn sie draußen in kleinen Gruppen ausgebildet wurden. &lt;br /&gt;
Connie erzählte ihr einmal wie sie zum See durften um schwimmen zu lernen. &lt;br /&gt;
Natürlich nicht ohne darüber zu tuscheln wie sie mit einem der Jungs herum knutschte.&lt;br /&gt;
Tanzie hasste solche Geschichten, Connie erzählte sie ihr nur um sie eifersüchtig zu machen - aber Schwimmen mochte Tanzie ohnehin nicht, sie konnte nicht schwimmen.&lt;br /&gt;
Pferde waren eine ganz andere Sache, Tanzie hatte die Reitstunden genossen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...das ließ sie vergessen, dass sie immer eingesperrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5 Jahre später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tisch war edel und reich gedeckt aber das Essen war so kompliziert zu - genießen. Um den Tisch herum saßen die Schüler, die Jungen trugen feine Hemden und die Mädchen edle Kleider. Sie alle sollten Etikette lernen, die Ausbilder nannten das einen Spionagelehrgang aber in Wirklichkeit ging es nur darum zu wissen mit dem äußersten Satz Besteck zu beginnen und nach jedem Gang ein neues zu nehmen.&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu diesem Kunststück mussten alle Jungen und Mädchen ihren Text beherrschen, die höhere Gesellschaft schien sich in Tanzies Augen aber nur über Belanglosigkeiten zu unterhalten.&lt;br /&gt;
Zum Glück war die Rolle der Mädchen so geschrieben, dass Tanzie zu jeder Frage, jedem Kommentar und jeder Anekdote einfach nur geistlos lächeln und ihren Kopf senken musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie hasste gesellschaftliche Anlässe, ganz anders als Connie, die in ihnen aufzublühen schien. Die beiden Anstandsdamen waren begeistert von Connie. &lt;br /&gt;
Die fette Frau mit dem Vogelnest auf dem Kopf nannte Connie ein frühreifes Früchtchen und Connie konnte wirklich die Jungs um ihren kleinen Finger wickeln.&lt;br /&gt;
Der komische Mann, bei dem sich Tanzie einige Zeit lang unschlüssig war ob es sich wirklich um einen Mann handelte, hatte sehr viel Spaß daran Connies Gesicht und ihr Haar bunt anzumalen.&lt;br /&gt;
Für Tanzie hatten die beiden nicht so viel übrig, die Frau mit dem Vogelnest legte ihr immer ein schweres Buch auf dem Kopf, welches Tanzie Stunden lang balancieren musste. Und der komische Mann steckte sie in gefühlt tausend verschiedene Kleider, dabei wedelte er unentwegt mit dem Zeigefinger und beschwerte sich schmollend darüber das Tanzie zu schlaksig und flach wie ein Brett sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lehrstunde war Connie verschwunden, sie hatte sich mit einem ihrer &amp;quot;Verehrer&amp;quot; in die Speisekammer zurück gezogen. Tanzie langweilte sich, also schlich sie ihnen nach und beobachtete sie.&lt;br /&gt;
Connie trug noch ihr Kleid und war wunderschön. Mit einer harmlosen Berührung und einem schüchternen Lächeln gewann sie die Aufmerksamkeit des Jungen. Tanzie pustete sich nur eine Haarsträhne aus dem Gesicht und gähnte gekünstelt, um sich selbst davon zu überzeugen nicht eifersüchtig zu sein auf die Aufmerksamkeit die Connie immerzu bekam. Dann jedoch gestand Connie ihrem Liebhaber das sie ein Kind erwartet und es &amp;quot;keinen Zweifel daran gebe, dass es sein Kind sei&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dem Blick des Jungens entsprang Wut, er musste nur noch zwei Jahre durchhalten und hätte die Anlage endlich verlassen können, zwei Jahre und nun kam Connie daher, mit ihren Wunschvorstellungen und ruinierte ihm alles.&lt;br /&gt;
Er beschimpfte Connie, schlug ihr ins Gesicht und zum ersten Mal, seitdem Tanzie Connie gekannt hat, sah sie Connie weinen. Aufgelöst zog sie sich zusammen und hob schützend ihre Arme vor das Gesicht, doch der Junge schlug nochmals auf sie ein.&lt;br /&gt;
Tanzie sah Rot, ihr ganzer Leib zitterte, als durchfuhr Connies Schmerz sie selbst. Sie erhob sich aus ihrem Versteck und nahm alles nur noch sehr langsam wahr, als würde die Zeit einen Moment um sie herum still stehen. Lautlos setzte sie einen Fuß vor den anderen, nahm ein einfaches Küchenmesser von einem Tisch und spielte in ihrem Kopf ab, was sie ihm antun würde.&lt;br /&gt;
Ihre Hände hoben sich wie aus Reflex, sie musste es nicht steuern, sie hatte es hunderte Mal einstudiert, von den Ausbildern gelernt und nun war es nicht mehr, als würde sie einen Schalter umlegen. &lt;br /&gt;
Ihr Verstand schaltete sich aus und ihre Ausbildung übernahm die Kontrolle über ihren Körper. Vor ihrem inneren Auge spielte sich jeder Handgriff ab, ein tiefer Sichelschnitt von hinten über die Kehle, mit der freien Hand den linken Arm des Opfers in die Luft strecken, mit dem Messer in der Hand um seinen Torso greifen und es in seine Niere stechen, wenn das Opfer vom Schmerz gelähmt ist, die Spitze vom Messer zwischen zwei Rippen unterhalb der linken Achsel ansetzen und in das Herz stechen...&lt;br /&gt;
Dann wurde es Dunkel, sie wusste nicht was geschah, nur das ihr Kopf auf einmal heftig zur Seite geschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Tage später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie lag im Krankenbett, ihre rechte Gesichtshälfte tat weh und war angeschwollen. Sie konnte sich nicht daran erinnern wie das geschehen war oder was sie getan hat.&lt;br /&gt;
Mit einem Auge blinzelte sie umher, sie hatte sie umgezogen und ihr war kotz-übel - um genau zu sein musste sie sich sofort übergeben.&lt;br /&gt;
Der Medicus wurde ihrer gewahr und gab ihr ohne eine Erklärung eine bittere Medizin. Sein finstere Blick, der auf Tanzie lag, unterband jede ihrer Fragen zu dem Mittel und so schluckte sie es ohne Widerrede.&lt;br /&gt;
Nur stammelnd brachte sie ein paar Worte über ihre Lippen: &amp;quot;Wo ist..?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben ihn weggebracht, er darf die Anlage nicht mehr betreten!&amp;quot;, antwortete der Medicus harsch und wandte sich bereits wieder ab. Offensichtlich war der Medicus sehr wütend auf Tanzie aber sie seufzte erleichtert darüber, dass sie den Jungen nicht umgebracht hat und die Ausbilder sie selbst nicht weggebracht haben.&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen war ihr Nachthemd und das Bettzeug blutrot gefärbt, Tanzie hatte schreckliche Angst und erstarrte, nur der stechende Schmerz in ihrem Unterleib rief sie aus ihrem Schock zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 Woche später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie war verschwunden, Tanzie konnte sie nirgends finden und immer wenn sie jemanden nach ihr fragte, sahen sie Tanzie nur verwirrt und misstrauisch an. Die anderen Kinder distanzierten sich von ihr und hielten sie für verrückt. Auch die Ausbilder ließen sie nicht mehr an den Übungen teilnehmen, bis sie schließlich von ihnen in ein Büro geführt wurde.&lt;br /&gt;
Die unordentliche Arbeitsstube hatte gleich mehrere Tische voller Pergamente, unter ihnen fanden sich auch die Klemmbretter der Ausbilder. Hier wurden alle Berichte zusammen gefasst, da war sich Tanzie sicher.&lt;br /&gt;
In der Mitte des Raums saß ein alter Mann an einem Pult, der Tanzie mehr an einen Lehrer erinnert als an einen Meisterdieb. Der gebeugte Mann lächelte Tanzie väterlich an und sprach zu ihr: &amp;quot;Setz dich mein Kind&amp;quot;, Tanzie tat wie ihr geheißen.&lt;br /&gt;
Er begann in seinen Unterlagen herum zu suchen, nach einem chaotischen System das wohl nur er verstehen konnte. Die anderen Ausbilder taten nichts anderes als Berichte abzuliefern aber dieser Mann schien dafür da zu sein, die Fäden zusammen zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Constanza, deine Leistungen sind nicht mehr als mäßig, es scheint so als würdest du manchmal sogar Dinge vergessen, die man dir einen Tag zuvor beigebracht hat. Auch sind deine ständigen Stimmungsschwankungen und [...]&amp;quot;, blabla... , dachte Tanzie, ihr Kopf schaltete sich ab während der Mann ihr irgendwelche Theorien und Schlüsse schilderte. Manchmal hatte sie es wirklich schwer sich zu konzentrieren und während der Mann ihr weiter Dinge erzählte die für sie keinen Sinn ergaben, kniff sie die Augen zusammen und las die Nummer auf dem Umschlag seiner Mappe.&lt;br /&gt;
Das war Connies Nummer! Sie schüttelte  kurz den Kopf, was den Mann dazu brachte seinen Monolog zu unterbrechen. Er sah über den Rand seiner Brille beurteilend zu Tanzie: &amp;quot;Möchtest du etwas zu deiner Entschuldigung beitragen Constanza?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Constanza..., dieser alte Wirrkopf hatte Connies Unterlagen mit ihren vermischt, er wusste garnicht worüber er da redet! Noch während Tanzie stammelnd nach einer Erklärung suchte, klopfte es an der Tür. &amp;quot;Herein!&amp;quot;, raunte der alte Mann zur Tür und sprach schließlich zu Tanzie: &amp;quot;Trotz alle dem, habe ich mich dazu entschieden dich auf einen Außeneinsatz zu senden. Du wirst Meister Tell auf seinem Auftrag begleiten und tun was er dir sagt.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Tell trat ein, auch Tell war nicht das was man sich unter einem Meisterdieb vorstellte. Zwar war er in schwarzen Leder gekleidet und trug sogar in einem Raum seine Kapuze aber er war dick! Tell entsprach nicht dem drahtigen Bild der anderen Ausbilder, auch war er nicht glatt rasiert, sondern trug einen buschigen Bart der ihn wie einen Bären aussehen ließ.&lt;br /&gt;
Als Kinder hatten sie oft Bilder gemalt, in denen sie ihre Flucht aus der Anlage malten aber Tanzie hätte sich nie vorstellen können, dass ihre Fluchtmöglichkeit aus der Anlage so aussah!&lt;br /&gt;
Tanzie stand vorsichtig von ihrem Stuhl auf und näherte sich Tell, ihr Magen schmerzte da sie sich davor fürchtete das der Irrtum aufflog aber Tell schien Connie nicht zu kennen und solange er glaubte das sie Connie sei, konnte Tanzie mit Tells Hilfe aus der Anlage fliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen auf einer holprigen Straße, mit einem Wagen und einem Ackergaul davor gespannt und Tanzie hatte in all der Zeit nur drei Dinge von Tell erfahren: Er konnte kein Feuer machen, er konnte kein Fleisch auf offenem Feuer braten und er konnte auch nicht singen. Zum Glück trafen sie auf der Straße nach Norden nicht zu viele Reisende, mit denen sie das Lagerfeuer teilten, denn wenn sie alleine waren sprach Tell wenig.&lt;br /&gt;
Tell wusste nicht wie er mit einem Mädchen sprechen sollte und Tanzie wusste im Gegenzug nicht wie man mit einem Bären umgehen soll. Die Reise war von einer unangenehmen, bedrückten Stimmung geprägt, Tell wäre es wohl am liebsten gewesen, wenn er sofort mit seiner Arbeit hätte beginnen können.&lt;br /&gt;
Tanzie fühlte sich einsam, vor allem vermisste sie Connie und sie fragte sich, wie lange es noch dauern würde bis die Ausbilder die Verwechslung bemerkten und einen Boten zu Tell schickten.&lt;br /&gt;
Sie entschied sich dazu bei ihm zu bleiben bis sie die nächste Stadt erreichten und dann würde sie sich heimlich aus dem Staub machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne sah man bereits die Lichter einer kleinen Hafenstadt, nicht im Ansatz so groß wie die mächtige Handelsstadt aus der sie kamen. Tell machte halt, er stieg ab und führte den Wagen abseits des Weges. Dort suchte er eine versteckte Stelle, drückte Tanzie eine Schaufel in die Hand und gab ihr ohne eine weitere Erklärung die die Maße für ein Loch. Tell und Tanzie hoben ein Loch aus und langsam stieg in Tanzie das unwohle Gefühl auf, dass Tell vielleicht schon längst ihr Geheimnis kannte.&lt;br /&gt;
Wollte Tell sie hier umbringen und begraben, grub sie etwa gerade ihr eigenes Grab?&lt;br /&gt;
Tanzie wollte es nicht heraus finden, es war an der Zeit zu gehen. &amp;quot;Hey Tell!&amp;quot;, Tanzie holte mit der Schaufel aus und schlug sie Tell ins Gesicht, Tell stöhnte auf. Sie sprang aus dem Loch und rannte in den Wald, sie warf keinen Blick zurück auf Tell - nur wegrennen, so hatte man es ihr beigebracht.&lt;br /&gt;
Aber Tanzie kam nicht weit, ein summendes Geräuch lag in der Luft und kam schnell auf sie zu. Keine dreizig Schritt vom Loch entfernt stürzte Tanzie in den Dreck, als sich ein paar Bolas um ihre Beine schlungen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du dummes Gör!&amp;quot;, polterte Tell, &amp;quot;Was ist in dich gefahren?!&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Tanzie blickte Tell durchbohrend an: &amp;quot;Ich schaufle nicht mein eigenes Grab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Grab?&amp;quot;, seufzend griff sich Tell an die Beule an seiner Stirn und schüttelte schließlich seinen Kopf. &amp;quot;Das ist ein Versteck für meine Ausrüstung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tell schaufelte das Loch allein zu Ende, er hatte Tanzie auch die Hände auf dem Rücken zusammen gebunden, damit sie keine weiteren Dummheiten begehen konnte.&lt;br /&gt;
Er zog seine Truhe vom Wagen bis zum Loch, es war eine verzierte Truhe, die völlig im Widerspruch zur sonst ärmlichen Ausstattung von Tells Wagen stand.&lt;br /&gt;
Tell verdrehte zwei Embleme auf der Truhe und öffnete sie schließlich mit seinem Schlüssel. Er nahm einen Goldbeutel heraus, band sich diesen an seinen Gürtel, schloss die Truhe wieder und vergrub sie schließlich im Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tell die Spuren seiner Arbeit verwischt hatte und die Stelle markierte, beugte er sich zu Tanzie herab und sah ihr bedrohlich in die Augen: &amp;quot;Bist du jetzt wieder vernünftig?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Tanzie kam sich dumm vor und weichte seinem Blick aus. Er löste ihre Fesseln, sie wuschen sich den Dreck ab und kehrten mit ihrem Wagen zurück auf den Weg. Schließlich sprach Tell über seinen Auftrag:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist die Hafenstadt Rivin, das südlichste Mitglied vom Grafenbündnis. Wir hatten hier eine Zelle, die den Kontakt mit Athkatla abgebrochen hat. Unsere Agenten haben bereits herausgefunden das ein Adeliger Namens Vocard Wittgenstein dafür verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
Wir sind hier um diesen Mann zu erledigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tell sah zu Tanzie und zum ersten Mal spürte sie so etwas wie eine Verbundenheit zu diesem Mann, der eigentlich ihr Lehrmeister sein sollte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe extra für diesen Auftrag zugenommen, mir einen Bart wachsen lassen und ein Handwerk gelernt und ich werde mir von dir keinen Strich durch diese Rechnung machen lassen, verstanden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tanzie nickte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werden für die Wittgensteins arbeiten, ich in den Lagerhäusern und du als Dienstmädchen in ihrem Anwesen. Wir finden heraus wer darin verwickelt ist und wo ihr Versteck ist.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir&amp;quot;, dass klang gut, Tell hatte ihr wirklich eine Verantwortung übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und gewöhn dich schon mal daran Papa zu mir zu sagen.&amp;quot;, raunte Tell ein wenig geniert. Dass war seine Art und Weise Tanzie ihre Rolle in dieser Maskerade zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienst im Haus der Wittgensteins war verstörend für Tanzie. Vocard Wittgenstein war ein Perverser, der junge Frauen in sein Haus lockte und sie quälte und misshandelte.&lt;br /&gt;
Seine Hausdiener behandelte er ebenso schlecht, er versuchte jedoch den Schein zu wahren und seine sadistischen Neigungen geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam begann Tanzie zu verstehen, warum die Meister Connie für diesen Auftrag ausgewählt haben. Connie hätte sich besser behaupten können und diesen Perversen vielleicht sogar um den Finger gewickelt.&lt;br /&gt;
Bislang hatte Tanzie zwar mehrere Beweise gefunden die Vocard Wittgenstein als Vergewaltiger entlarvten aber rein gar nichts in Bezug auf das organisierte Verbrechen. &lt;br /&gt;
Tell hatte sich einen guten Überblick über das organisierte Verbrechen in Rivin gemacht. Er kannte jede Bande, die wichtigsten Schlüsselfiguren und sandte den Meistern in Athkatla Berichte über die entstandenen Bandenkriege.&lt;br /&gt;
Ob Tell mittlerweile von den Meistern erfahren hatte das Tanzie nicht Connie war, wusste sie nicht. Wenn er es wusste, sagte er Tanzie zumindest nichts darüber.&lt;br /&gt;
Vielleicht wusste er es ja und wollte ihr eine Chance geben sich zu bewähren? Vielleicht könnte Tanzie dann wieder zurück nach Hause, zu Connie und ihren Freunden.&lt;br /&gt;
Aber nur wenn sie zuvor Vocard Wittgensteins Machenschaften aufgedeckt und ihn getötet hat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rivin wird wieder den Schattendieben gehören...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20. Marphenot 1381...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschah am 20. Marphenot 1381, als ein Stern vom Himmel fiel und das Fürstentum Rivin in Mark und Bein erschütterte. Die einst von Glorie und Ruhm geprägte Stadt versank im Meer.&lt;br /&gt;
Der Fürst ließ den Adel aus seiner Stadt evakuieren, sie nahmen hastig ihren Reichtum mit, ihre Diener und ihr Vieh, während die Menschen die näher an der Klippe wohnten in ihr kaltes Grab fielen.&lt;br /&gt;
Tanzie hatte das Unglück überlebt, aufgrund der Tatsache das die Welt nun mal ungerecht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Tell hatte sie nichts mehr gehört, Tanzie ging es damit nicht anders als den übrigen Menschen im Fürstenlager, die jemanden verloren haben.&lt;br /&gt;
Während sich Neu Rivin im geradezu rasantem Tempo als Stadt erhob, entwickelte sich parallel dazu im Untergrund eine neue vorherrschende Gruppe. Die Gelbe Hand sicherte sich die unangefochtene Führung der Kriminellen der Stadt.&lt;br /&gt;
Alles ging fortan über sie, Schwarzhandel, Rauschgift, Diebstähle und Prostitution.&lt;br /&gt;
Wenn die Schattendiebe die Oberhand gewinnen wollten, musste Tanzie schnell mehr über die erstarkte Konkurrenz in Erfahrung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 Monat nach dem Fall...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer nichts von Tell, Tanzie spionierte herum - allein. Es war ein mulmiges Gefühl allein zu sein, keine Ausbilder, kein Tell und keine Connie, sie hatte niemanden, nur die Dunkelheit der Siedlung Neu-Rivin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Menschen waren verschwunden, das war für die meisten normal, sie alle vermissten jemanden aber diese Menschen verschwanden nicht während des Unglücks.&lt;br /&gt;
Jemand hatte sie entführt und die Spur führte zur Gelben Hand.&lt;br /&gt;
Als Tanzie jedoch bemerkte was hinter den vermeintlichen Entführungen steckte, war es bereits zu spät. Ein dumpfer Schlag auf ihren Hinterkopf, sie spührte kaum etwas, dann wurde es schwarz...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie erwachte und fand sich zusammen mit anderen jungen Frauen auf dem Boden kauernd wieder, an einen Ort mit diffusen Licht und einem süßlichen Geruch in der Luft. Sie konnte sich nicht daran erinnern wie sie dorthin gelangt war, es war nicht die Anlage, sie erkannte niemanden. Die Frauen trugen Kleider und waren aufgebrezelt aber alle samt waren sie niedergeschlagen, einige schluchzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie sah an sich herab und stellte fest das sie ebenso gekleidet war, dann griff eine grobe Hand nach ihrem Arm, zerrte sie auf die Füße und schließlich den Gang entlang.&lt;br /&gt;
Sie zappelte und fauchte den Mann an sie los zu lassen, doch dieser schubste sie schließlich in die Arme eines anderen schmierigen Kerls.&lt;br /&gt;
Er strich mit dem Fingerrücken über ihre Schläfe und ihre Lippen, Connie schlug nach seiner Hand, doch daraufhin drückte der Mann sie an die Wand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass den Mist und tu besser war der Kunde von dir verlangt, sonst bekommst du es mit mir zu tun!&amp;quot;, sprach er bedrohlich auf Connie ein und legte eine Hand in ihren Nacken, kräftig zudrückend.&lt;br /&gt;
Dann öffnet er die Tür zu einem Zimmer, darin befand sich ein älterer Mann, Connie dämmert es.&lt;br /&gt;
Sie war in einem verdammten Bordell gelandet, die Ausbilder haben sie in verdammtes Bordell verfrachtet! &lt;br /&gt;
Ihr Atem ging auf einen Augenblick hin schwerer, ein Kribbeln durchfuhr ihren ganzen Körper, sie kannte dieses Gefühl. Sie war kurz davor zu erstarren aber genau das war es, worauf sie trainiert wurde.&lt;br /&gt;
Für Connies Körper war dieses Gefühl ein Schalter der sich umlegte, wie aus Reflex heraus ließ sie ihre flachen Hände von beiden Seiten hart auf die Ohren des Mannes knallen. Er schrie auf als sein Trommelfell platzte und taumelte als sein Gleichgewichtssinn versagte, trotzdem war er wesentlich größer und stärker als Connie.&lt;br /&gt;
Also sprang sie und legte beide Hände in seinen Nacken, zog ihn mit ihrem Körpergewicht zu sich herunter, streckte ihr Knie im selben Moment herauf und ließ das Gesicht des Mannes auf ihr Knie donnern.&lt;br /&gt;
Dann rannte sie auf den anderen Mann zu, täuschte nach links an und schlug einen Haken nach rechts, glitt mit einem Hechtsprung an ihm vorbei und rollte sich ab.&lt;br /&gt;
Nur wenige Meter noch bis zur Tür, sie sprang über einen Tisch und rannte. Hinter ihr ertönte eine hasserfüllte Männerstimme: &amp;quot;Greift das Biest!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte es fast bis zum Ausgang geschafft, als der Türsteher sich ihr in den Weg schob und sie rasch nach einer anderen Fluchtmöglichkeit suchte. Plötzlich nahm einer der Männer sie in den Schwitzkasten, Connie setzte ihre Ellbogen ein und schlug links und rechts nach dem Kopf des Mannes. Als dieser seinen Griff für einen Moment lockerte, beugte sie sich vor, griff zwischen ihren Beinen hindurch nach einem Bein des Mannes und ließ sich nach vorn über fallen.&lt;br /&gt;
Beide stürzten und Connie schlug eine Rolle, in deren Vollendung sie das Bein ihres Gegners umschlug, ihren Rücken explosionsartig durchstreckte und sein Bein mit sich riss um es zu überspannen.&lt;br /&gt;
Sie konnte es noch knacken hören, seine Kniescheibe sprang heraus und er schrie wie am Spieß, dann traten sie auf Connie ein.&lt;br /&gt;
Die Männer schlugen sie zusammen und schliffen ihren schlaffen Körper zurück zu den anderen Frauen die immer noch am Boden kauerten, als abschreckendes Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die meisten Prellungen sind verheilt, sie ist wieder ansehlich.&amp;quot;, erklang eine weibliche Stimme.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die können wir nicht gebrauchen, zu ungestüm. Wenn sie einen Kunden verletzt, sind wir geliefert.&amp;quot;, protestierte eine raue Männerstimme.&lt;br /&gt;
Süßliche antworte die Frau:&amp;quot;Immer langsam mit den Jungen Pferden&amp;quot;, sie beugte sich über Connie, eine ältere Frau, sie wirkte edel und trotz kleinerer Falten verführerisch.&lt;br /&gt;
Ihr Blick war jedoch kalt, als sie sich Connie näherte und ihren Arm frei legte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Sorge Schätzchen, gleich wirst du keine Schmerzen mehr haben, du wirst gar nichts merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Connie spürte noch die Nadel, dann war es gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige Zeit später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connie hatte kein Zeitgefühl mehr. Wenn frischer Stoff durch ihre Adern floss, war Zeit auch nicht wichtig. Er tat ihr weh, als er sich an ihr verging aber den Schmerz nahm sie nicht wirklich wahr. Der Stoff machte sie schmerztolerant, ihren Ohren waren fast taub, sie hörte nur ihr Inneres, ihr Herz, ihren eigenen Atem. Alles was sie sah, war verwischt und kam zeitverzögert an, darum merkte sie gar nicht das der Mann schon fertig war.&lt;br /&gt;
Sie waren meistens schnell fertig und das war auch gut so, denn der Stoff würde nicht lange halten. Wenn der Stoff nicht mehr dafür sorgen würde das es ihr gut ginge, würde es ihr ganz schlecht gehen.&lt;br /&gt;
Die erste Zeit war hart, da hat sie es noch nicht regelmäßig genommen. Wenn sie auf Entzug war, war es als brannte ihr ganzer Körper, sie bekam Heulanfälle und litt unter Angstzuständen und dieses dreckige Gefühl danach - ganz egal wie oft sie sich wusch, sie bekam den Dreck einfach nicht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn sie genug Geld verdiente, dann konnte sie mehr Stoff kaufen der ihr half. Die Kunden mochten Connie, vor allem die alten Säcke mochten sie weil sie jung war.&lt;br /&gt;
Gleich schon würde der nächste alte Sack kommen, oder erst morgen? War denn schon Morgen und was war das für ein Lärm?&lt;br /&gt;
Connie richtet sich auf als sie bemerkte das die Tür offen stand, von ihrem Freier war keine Spur.&lt;br /&gt;
Sie wusste nicht ob es an dem Stoff lag aber plötzlich stand eine schemenhafte Gestallt vor ihr, die aus dem Nichts erschien. Mit zusammen gekniffenen Augen versuchte Connie etwas zu erkennen, eine Silhouette einer in Leder gekleideten Frau, maskiert und ganz in Schwarz, die Frau reichte ihr ihre blutgetränkte Hand.&lt;br /&gt;
Es fiel Connie schwer Worte von sich zu geben, Erleichterung breitete sich in ihr aus, Hoffnung kam auf als Connie wenige Worte über ihre Lippen brachte:&amp;quot;Tanzie... bist du das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 Wochen später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen an ein Bett gefesselt, Wort wörtlich gefesselt. Ihre Handfesseln waren wund, weil Connie sich los reißen wollte. Es begann wieder, es brannte, sie heulte, sie bekam Panik und schrie. Nachdem das Gift ihren Körper verlassen hatte, wurde sie gewaschen, ihr Bett wurde frisch bezogen und sie bekam die erste feste Nahrung.&lt;br /&gt;
Connie hatte das Zimmer noch nicht verlassen aber es waren viele Frauen hier, sie hörte ihre Stimmen durch die Tür. Eine von ihnen, die sie wusch, kannte sie aus dem Bordell und für einen Moment hatte sie Angst es würde sich alles wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kam Tanzie, mitten in der Nacht, so wie sie sich als Kinder immer heimlich trafen. Tanzie streichelte beruhigend über Connies Stirn, ihre Hand war kühl und Connie fühlte sich sicher. Tanzie kam jede Nacht, immer wenn die anderen nicht da waren. Sie half Connie einzuschlafen und sich zu beruhigen, Tanzie war die einzige, mit der Connie darüber sprechen konnte was ihr zugestoßen war.&lt;br /&gt;
Es dauerte Tage bis sie genug zu Kräften kam um sich selbst anzukleiden und das Zimmer zu verlassen. Die bemitleidenden Blicke der anderen Frauen lagen auf ihr, sie wunderte sich darüber.&lt;br /&gt;
Selas kam auf sie zu, Selas war die mysteriöse Frau die Connie gerettet hat, dass wusste sie. &amp;quot;Wie fühlst du dich Connie?&amp;quot;, fragte Selas, was ein Runzeln auf ihrer Stirn bewirkte.&lt;br /&gt;
Sie öffnete den Mund und stammelte kurz unsicher, ehe sie über ihre Schulter zum Zimmer deutete und sagte:&amp;quot;Ich bin Tanzie, ähm... bei den ganzen Frauen kann man da schnell durcheinander kommen mit den Namen, was?&amp;quot;, setzte sie hastig nach, um Selas nicht zu verärgern. &amp;quot;Connie geht es gut, sie schläft ruhig.&amp;quot;, Tanzies Worte erzeugten verwunderte Blicke. &amp;quot;Also... ich gehe dann mal...&amp;quot;,fügte sie schließlich kleinlaut an und begab sich durch die Küche in Richtung Haustür.&lt;br /&gt;
Ihre Hand glitt zur Türklinke, Selas war ihr nachgegangen, Tanzie schob die Tür auf und Selas hauchte ihr leise zu:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du kannst jederzeit hierher zurück kommen, wenn du Hilfe brauchst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einen halben Tag später...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste hier sein, da war sie sich sicher. Tanzie wühlte die Erde im nahen Wald um, auf der Suche nach Tells Truhe und es war lange her das sie sich so ausgelaugt fühlte.&lt;br /&gt;
Sie musste sich überanstrengt haben, als sie jede Nacht an Connies Bett wachte aber das war Connie ihr wert. Jetzt musste sie also nicht nur ihren Auftrag erfüllen, sondern sich auch um Connies Wohl kümmern bis sie wieder auf die Beine kam.&lt;br /&gt;
Und dafür brauchte sie Geld, Tells Geld, denn Tell hatte sich ja nicht mehr blicken lassen. Die Worte Tod und Tell wollte oder konnte sie dabei nicht in einen Satz zusammen fassen, immerhin war es Tell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Spaten stieß auf etwas hartes, Volltreffer! Und das auf Anhieb, dachte sich Tanzie, während sie ihre Hände in die Hüfte stemmte und den von ihr umgepflügten Waldboden betrachtete.&lt;br /&gt;
Tells Truhe war für Tanzie zu schwer zu heben, also musste sie diese an Ort und Stelle plündern. Vor ihrem inneren Auge sah sie noch vor sich wie Tell die Embleme drehte bevor er die Truhe öffnete. Das war eine von Tanzies Stärken, sie hatte ein Auge für Details und ein exzellentes Gedächtnis!&lt;br /&gt;
Einen Schlüssel hatte sie nicht aber sie brauchte keine Schlüssel mehr seitdem sie acht Jahre alt war. Bei dem Versuch das Schloss der Truhe zu öffnen verschliss sie ihren ganzen Dietrichsatz aber das war Tells Schatz wert.&lt;br /&gt;
Tanzies Augen wanderten forschend über den Inhalt der Truhe. Sie fand viele Phiolen mit Worten im alten Thorass auf dem Etikett, so wie es unter dem reichen Händleradel von Amn üblich war zu schreiben.&lt;br /&gt;
Mit Alchemie befand sich Tanzie auf Kriegsfuß. Nachdem die Kinder in der Anlage mit dem Lernen der Schrift verschiedener Sprachen und dem Rechnen fertig waren, führten die Lehrmeister irgendwann ihre sogenannten &amp;quot;Naturwissenschaftlichen Fächer&amp;quot; ein.&lt;br /&gt;
Eines davon war die Heilkunde, sicherlich waren einige von den Mitteln in Tells Truhe auch Heilmittel aber ebenso gut konnten es auch Gifte sein.&lt;br /&gt;
Tanzie mochte die Heilkunde nicht, weil es in diesem Fach auch um den menschlichen Körper ging und sie sich immer schämte wenn sie die nackten Körper sah.&lt;br /&gt;
Natürlich war sie damals noch ein Kind, mittlerweile ging sie viel erwachsener damit um!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Fach war die Alchemie und für Tanzie mit Abstand die Fußnote ihrer ohnehin eher mäßigen Leistungen. Die chaotischen und schwer schwammigen Ideen der Alchemisten Blei zu Gold zu transmutieren waren für Tanzie einfach nichts greifbares.&lt;br /&gt;
Ganz anders sah es mit der echten Magie aus! Magie war für Tanzie wie das Rechnen ein logischer Prozess in den sie sich leicht herein denken konnte. Wenn man das Gewebe auf eine bestimmte Art und Weise manipuliert, erfolgt eine Reaktion, man musste also nur erforschen welche Reaktionen bei welcher Art von Manipulation entstanden. Auf ihre analytischen Fähigkeiten war Tanzie zu Recht stolz, denn sie war so gut, dass sie als einzige schon mit vierzehn Jahren in echter, praktischer Magie unterwiesen wurde.&lt;br /&gt;
Die Natur der Magie, das war für Tanzie &amp;quot;Naturwissenschaft&amp;quot;. Darum wusste sie auch genau was sie in den Händen hielt, als sie Tells Arbeitsbuch aus der Truhe barg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittsommer...'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzie war auf dem Weg zur Stadt, sie schlenderte auf das Tor zu und erweckte mit einem scheuen Lächeln und gesenktem Haupt wiedermal die Aufmerksamkeit der Torwache.&lt;br /&gt;
Als sie mit ihrem Eimer voller Erdbeeren vorbei schlenderte, machte sie eine spielerische Drehung, sodass ihr Kleid umher flog, beugte sich etwas vor um sich in Szene zu setzen und schob sich mit neckischem Blick eine Erdbeere in den Mund. Den Wachen schien Tanzies Spiel zu gefallen, denn sie ließen sie jedes Mal trotz voller Aufmerksamkeit die sie erregte ungehindert durch das Tor spazieren.&lt;br /&gt;
Und das war auch gut so wenn man zum fünften Mal am Tag in einem Eimer Erdbeeren einen Haufen Gold, diverse Gifte, Rauschmittel oder Teile einer auseinander gebauten Armbrust mit stählernen Bogen durch das Tor schmuggeln wollte.&lt;br /&gt;
Es war die letzte Fuhre aus Tells Truhe und Tanzie seufzte erleichtert das dieses Schauspiel nun vorbei war. Es war Connies Idee aber Connie fühlte sich noch nicht gut genug um die Idee selbst durch zu ziehen. Also sprang Tanzie ein, immerhin musste sie sich fort an um Connie kümmern und dafür brauchte sie Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selas Angebot bei ihr zu bleiben nahmen beide an. Zusammen mit einigen anderen befreiten Frauen aus dem Bordell trainierte Connie jeden Tag, um wieder zu ihrer alten Form zurück zu gelangen und über ihre Erlebnisse hinweg zu kommen.&lt;br /&gt;
Selas nannte sie ihre &amp;quot;Blüten der Nacht&amp;quot;, aber Tanzie beschleichte ohnehin der Eindruck das Selas irgendwie verrückt sein musste...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Teil 1: Connie und Tanzie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Datei:Riv_Constanza.jpg</id>
		<title>Datei:Riv Constanza.jpg</title>
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				<updated>2014-07-19T15:00:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2012-08-02T18:20:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, [[Schwarzer Handschuh|Maskarraner]], [[Haus O'Lothi]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sabrae.jpg‎|left]]&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in [[Har'Dorkar]] ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Har'Dorkar]] war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des [[Haus O'Lothi|Hauses O'Lothi]] welches in [[Har'Dorkar]] die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von [[Drow|Ilythiiri]] zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen [[Har'Dorkar]], aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] aus der Asche auferstehen und der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] und zu jener Zeit Waffenmeister des [[Haus Fra'Tesi|Hauses Fra'Tesi]]. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge [[Har'Dorkar]], die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]]. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, [[Tyrannos|der Schwarzen Faust]] und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der [[Tyrannos|Schwarzen Faust]] und dem [[Haus O'Lothi]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das [[Haus O'Lothi]] siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nachdem sich Sabrae zurück zog zerfiel der Untergrund schließlich wieder in seine einzelnen Banden und obschon die selbst ernannte Oberschicht des organisierten Verbrechens immernoch Herrschaftsansprüche erhebt, wurden sie nie wieder so stark wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus O'Lothi]] verlor zunehmend seine Wurzeln, längst hägten die Drahtzieher hinter der Mutter Oberin nicht mehr die Pläne ihre Heimatstadt [[Har'Dorkar]] zurück zu fordern. Nach Sabraes Ansichten sollte jeder seinen Anteil nehmen und so handelte sie auch, indem sie Besitzanspruch auf das Badehaus der Stadt [[Rivin]] legte, welches sich seit der Pleite ihrer früheren Eigentümer im Besitz der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] befand. Offiziell war [[Nadia Snyders]] als Eigentümerin eingetragen, welche im Auftrag der O'Lothi das Badehaus bei einer Versteigerung erstand. Sabrae hingegen leitet das Badehaus in ihrer Identität Calishima als Geschäftsführerin über drei Jahre, bis zu ihrem späteren Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Zeit der Freischaffenheit, oder auch des Ruhestandes wie Sabrae sie gerne betitelte, sollte sie noch oft in der Gestallt Calishimas in der Stadt verkehren. Einst wurde sie in dieser Tarnung von ihrer Herrin [[Maeve]] getauft und trat in der Öffentlichkeit als Adjudantin der Stadträtin [[Jelena Jerovic]] auf.&lt;br /&gt;
Nun mehr distanzierte sie sich jedoch immer mehr von ihrer Herrin und den Maskarranern, obschon sie deren Lehren als neuen Leitfaden für ihr Leben annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür waren persönlicher Natur, gar romantischer Natur. Es war kein Geheimnis das Sabrae der ''Verborgenen'' [[Maeve]] verfallen war und sie vergötterte, jedoch endete diese Romanze in einer Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Während der ruhigen Zeit genoss sie die Abgeschiedenheit zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin [[Nadia Snyders]], doch wo andere längst sahen das zwischen jenen eine tiefere Verbundenheit bestand als nur Freundschaft, erkannte Sabrae dies erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten die vergingen wurden Sabrae und [[Nadia Snyders|Nadia]] schließlich ein Liebespaar. [[Nadia Snyders|Nadias]] Einfluss auf sie wühlten sie innerlich auf, war ihr jedoch auch Halt und Inspiration in einer Zeit in der Sabrae kein Ziel mehr vor Augen hatte. &lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre innere Unruhe überwandt und gemeinsam mit [[Nadia Snyders|Nadia]] einige Krisen durchstand, wurde Sabrae schließlich in den [[Altstadt|Slums]] sesshaft, erklärte das Viertel zu ihrer Heimat und betrachtet dessen Bevölkerung als eine in sich geschlossene Gesellschaft die unter ihrem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon Sabrae ein Vermögen zusammen getragen und ihr Geld größten Teils legalisiert hatte, zogen ihre Gefährtin und sie es doch vor ihre Wurzeln nicht hinter sich zu lassen. Heute durchstreifen beide die [[Altstadt|Slums]] als Unterweltlegenden, fördern den Glauben an Maske, junge Schurken und verdienen einen Teil ihres Lebensunterhaltes immer noch auf kriminelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre alten Verbindungen hält Sabrae noch immer aufrecht und obschon sie keine Unterweltführerin mehr ist, versucht sie stets mit neuen Plänen und Investitionen das Verbrechen zu organisieren und zu fördern.&lt;br /&gt;
Eine ihrer bekannteren Unternehmungen ist die Gründung eines Schwarzmarktes in der Kanalisation, ein Projekt das Sabrae bereits vor dem Verfall des Untergrundes als eines der Kernziele ihres Strebens sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manch einer mag darin bereits den Versuch erkennen ohne die Abhängigkeit von Hintermännern den Grundstein für eine neue Form des organisierten Verbrechens zu legen, bis sich schließlich eine neue Untergrundbewegung gegen das Organisierte Verbrechen stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mit Feuer und Schwert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Füchse waren einst ein Teil des Organisierten Verbrechens, ein Teil des Schwarzen Scimitars, doch nach seinem Untergang wandelten sich ihre Ziele.&lt;br /&gt;
Die neuen Füchse verfolgten politische Ziele, zunächst nur simple Aufstände und Brandstiftung während der Stadtratwahlen, später sollte sich jedoch herausstellen, das sie ein Feind wahren den niemand erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie lernten von den Pfaden welche das Organisierte Verbrechen nutzte um an Macht zu gewinnen, doch sie waren der langen Versprechungen der besseren Slums müde. Die neuen Füchse waren idealistische Eiferer, die nicht davor zurück schreckten zivile Opfer in ihrem Krieg für die Gerechtigkeit in Kauf zu nehmen.&lt;br /&gt;
Die Unabhängigkeit der Altstadt vom Rest Rivins war ihr Ziel, die Bekämpfung von Unterdrückung, Korruption, Hunger und Armut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealistische Ziele welche denen von Sabrae entsprachen, hätten sie nicht eine eindeutige Herausforderung erklärt: ''Unterwerfung oder Vernichtung.''&lt;br /&gt;
Noch in der selben Nacht, in der sie das Ultimatum stellten, brach die Flammenwut über die Slums ein und die Füchse griffen jene an, die sich solange für unantastbar hielten.&lt;br /&gt;
Geschockt von dem entschlossenen Schlag ihrer neuen Feinde, wurden der Untergrund in nur einer Nacht überrannt und zurück gedrängt. Das Makabarett, einst Sammelpunkt des Untergrundes, wurde vollkommen zerstört, seine Hohepriesterin Maeve verschwandt und die Slums blieben führungslos zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen dunklen Tagen wandten sie sich der anderen Stadt zu, die einst ihr Feind war und doch auch der Feind der Füchse.&lt;br /&gt;
Jene wurden zum Sündenbock aller unangenehmer Umstände erklärt, nicht länger galten ''Feuer und Schwert'' als Sabraes Signatur, sondern als die der Füchse.&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Loyalisten des alten Untergrundes nahmen den Kampf in den Schatten auf, allen voran Nadia Snyders klärte die strategische Lage in den Slums auf und setzte damit den Grundstein für eine Gegenbewegung.&lt;br /&gt;
Sabrae und Nadia führten den Kriegen, neben dem Krieg an. Sabotage und schnelle verdeckte Operationen zermürbten die Füchse und ihre Hintermänner, während ein neues Bündnis zwischen Miliz, Stadtgarde und Mantel geschmiedet wurde. Die verbündeten Truppen belagerten die unterdrückte Altstadt und unterbanden den Nachschub der Belagerten, um sie am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit entpuppten sich die Hintermänner der Füchse als ein radikaler Ritterorden, der die Rebellion der Altstädter als Grundlage für seine Invasion nutzen wollte. Der Orden der Goldenen Dämmerung, ein ebenso extremer Orden von Fanatikern, deren Handschrift deutlich in der Unabhängkeitserklärung der Altstadt heraus zu lesen war. Ihr Kampf galt der Vorherrschaft der Menschheit, ein Ideal das auf Kosten der anderen Rassen ausgelebt wurde.&lt;br /&gt;
Das Kriegsglück wendete sich jedoch, als die zurück gekehrte Armee Rivins, unter dem Kommando Sir Navarres, dem Ritter Rivins in den Kampf eingriff und zusammen mit den Verbündeten Truppen den Orden selbst angriff. In einem vernichtenden Schlag landeten die Schiffe der verbündeten Truppen an den Inseln vor der Stadt, auf denen die Ordensritter mit den Orlumber Piraten zusammen lauerten, den alten Erbfeinden der Stadt.&lt;br /&gt;
Die Invasion des Ordens wurde zerschlagen, doch seine Offiziere flohen in das Unterreich, unerreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Verbündete und ohne Nachschub waren die Füchse geschwächt genug und konnten den einfallenden verbündeten Truppen in der Altstadt nicht länger standhalten. Sabrae führte eine kleine Einsatztruppe hinter die feindlichen Linien und befreite die gefangenen Loyalisten, um den Füchsen in den Rücken zu fallen, während die Stadtgarde unter dem Opfer von 40 freiwilligen Soldaten die volle Wut der Füchse auf sich lenkte.&lt;br /&gt;
Noch in der selben Nacht stürmten sie die alte Festung im Norden der Slums, dem Sitz der Offiziere der Füchse und töteten jeden den sie vorfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Slums waren befreit aber das Leid der Bevölkerung unverändert. Das Bündnis brach und Sabrae fühlte sich von ihren ehemaligen Mitstreitern im Stich gelassen. Die angespannte Lage eskalierte schließlich, als Sabrae im Streit [[Yo Kiyomasa]] ermordete, einem ehemals mächtigen Tyrannen der Stadt. Auf ihren Kopf wurde eine hohe Summe gesetzt und ihre einstigen Verbündeten wandten sich von ihr ab. Jene die nicht offen ihr Feind sein wollten, standen ihr nur wankelmütig und im Verborgenen zur Seite, ein Zustand den Sabrae als Ehrlosigkeit betrachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzte Hoffnung auf Vernunft setzte sie in Politik, von der sie vor langer Zeit enttäuscht wurde. Eine Enttäuschung die sich wiederholen sollte. Der Stadtrat wurde aufgelöst, nun sollte ein Kanzler vom Volk gewählt werden und regieren. Sie setzte ihre Hoffnungen in den aufstrebenden Magier [[Ralthus von Hohezinn]], den sie bei seiner Kandidatur zum Kanzler Rivins unterstützte.&lt;br /&gt;
[[Ralthus von Hohezinn|Ralthus]] verlor die Wahl gegen [[Shara Paine]], die zu jener Zeit scheinbar geläutert durch Torm, für die Gerechtigkeit einstand.&lt;br /&gt;
Sabrae empfand sie jedoch nur als Marionette, geistig beeinflusst und nicht bei klarem Verstand. Ebenso wenig wie in Sabraes Augen die anderen Menschen noch bei klarem Verstand sein konnten. &lt;br /&gt;
An jenem Tag brach sie mit dem Glauben das Tyrannen und Sardisten das Problem dieser Gesellschaft seien konnten, in Sabraes Augen waren es die Menschen, die nicht zu ihren Verbündeten standen, die in blindem Eifer den falschen Gesetzen folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enttäuschung entfachte Hass und Hass führte zum Willen der Zerstörung. Ihr Bruder [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] erklärte ihr das man sich Macht nur nehmen kann und sie nicht verliehen wird, wie es die Menschen mit ihrer Wahl des Kanzler taten. So sehr sie ihn auch verachtete und für schwach hielt, er hatte recht.&lt;br /&gt;
Sie entschloss sich nicht länger schwach zu sein und auf ehrlose Menschen zu vertrauen, die Sabrae jagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Enttäuschung stieg sie zurück in die Dunkelheit, suchte jene die geschlagen waren, jene auf deren Seite sie hätte kämpfen sollen. Mit ihrem Gold und ihrem Einfluss belebte sie die Füchse erneut, diesesmal unter ihrer eigenen Führung und mit ihren eigenen Idealen. Die Freiheit der Slums zu gewehrleisten, zu lauern und zu warten, bis der Zeitpunkt für eine erneute Rebellion gekommen sei - Mit Feuer und Schwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der [[Altstadt|Slums]] ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie sich jedoch aus der Politik zurück gezogen zu haben und stand schließlich im Dienste [[Nadia Snyders]], der damaligen Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
Dort nahm sie die Aufgaben einer Geschäftsleiterin wahr und schien dem Klischee einer Calishitin entsprechend, für wahr versiert im führen der Bücher und einlullen beim Feilschen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Shara Paine]] mag mit der Zeit in Ungnade gefallen sein und ihr Vermögen verloren haben, die Oase war jedoch weiterhin neben dem Goldenen Segel und der neu renovierten Oper eines der drei größten öffentlichen Bauwerke und Prestigeobjekte der Stadt.&lt;br /&gt;
So führte Calishima die Oase erfolgreich, bis zu ihrem Verkauf drei Jahre später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
Beim Schlachtzug der Freiwilligen Armee, der gegen die Trolle der Trollhügel ins Feld zog nahm sie gar eine Position als Befehlshaberin ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswertes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namen und Bedeutungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit wurde Sabrae von ihrer Mutter auf den Namen ''Sabra Zandt'' getauft, dieser wurde jedoch sehr zum Ärgernis ihrer Mutter gerne von den Ilythiiri in eine Lolth gefälligere Version abgewandelt: ''Sabrae''.&lt;br /&gt;
Dieser bedeutet im dunkelelfischen Dialekt soviel wie: &amp;quot;Die nach dem Abgrund sucht&amp;quot;, oder &amp;quot;Die Lolth Getreue&amp;quot;. Nach dem Tod ihrer Mutter nahm sie diesen Namen vollends an und verrät ihren wirklichen Namen nur sehr wenigen und wichtigen Bezugspersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennung ihres menschlichen Namens ''Sabra'' wertet sie mit Wohlwollen als ein Zeichen starker Verbundenheit, es kann jedoch auch stark ins Gegenteil schwanken wenn jemand ihren Namen verwendet dem sie sich nicht vertraut fühlt.&lt;br /&gt;
Sabra bedeutet soviel wie: &amp;quot;zu ruhen&amp;quot; oder &amp;quot;Geduld&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Sabrae wird ''Zah-brah-e'' ausgesprochen, in Anlehnung an ihren wirklichen Namen Sabra - ''Zah-brah''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem sie einige Zeit Kelindahr Killian An'ars Schülerin war, eröffnete er Sabrae das sie seine Halbschwester sei. Sie vermutet hinter dieser Offenbarung einen Trick, mit dem Kelindahr versucht ihre Sentimentalität auszunutzen und sie an sich zu binden. Zudem haben direkte Blutsverwandtschaften in der gehobenen Adelsgesellschaft der Ilythiiri keine sonderlich große Bedeutung, da Adoption ein gängiges Mittel ist um potentiell mächtige Individuen an das eigene Haus zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht desto trotz hat Sabrae diesen Beinamen an zweiter Stelle angenommen und verwendet ihn bei förmlichen Vorstellungen weitestgehend. In der Gegenwart anderer Ilythiiri meidet sie die Nennung des Namens jedoch, da er unmittelbar mit der Anbetung Eilistraees und einem abtrünnigen - wenn auch weitestgehend ausgestorbenen - Haus in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Killian An'ar bedeutet im dunkelelfischen Dialekt: &amp;quot;Schwert Tänzer/in&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen des Haus der Dunkelheit nahm Sabrae an, als sie von der damaligen Mutter Oberin Phaere O'Lothi in den Stand einer vollwertigen Adeligen und des Waffenmeisters des Hauses erhoben wurde. Für eine nicht reinblütige Drow bedeutet das tragen eines Adelsnamen - und sei das Haus auch noch so unbedeutend - einen großen Fortschritt.&lt;br /&gt;
Speziell in der Gesellschaft der Drow verwendet sie ihren Hausnamen O'Lothi gerne zur Identifikation und um ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern, nennt ihn jedoch in einer ausführlichen Vorstellung nur an letzter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens O'Lothi lässt sich nicht eindeutig übersetzen, der Titel: &amp;quot;Haus der Dunkelheit&amp;quot; lässt jedoch auf eine ältere Version des Wortes für &amp;quot;Dunkelheit&amp;quot; zurück schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgefällig nennt sich Sabrae daher gerne mit vollem Titel: &amp;quot;Sabrae Zandt - Killian An'ar - O'Lothi&amp;quot; oder auch &amp;quot;Sabrae Zandt - Schwerttänzerin der Dunkelheit&amp;quot;. Ihren Titel als Waffenmeister verwendet sie seltener, da jener in der Kultur der Illythiiri akademischer Natur ist und die Anerkennung der Gesellschaft verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin verwendet Sabrae das Kürzel: &amp;quot;ß&amp;quot;, wenn sie vertrauliche Dokumente über Vermittler austauscht. Das &amp;quot;ß&amp;quot; steht hierbei für ihre Initialen &amp;quot;SZ&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkelelfisches Erbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae hält sich aufgrund ihres gemischten Blutes für körperlich überlegen, sie nimmt an das sie die Stärken beider Rassen, ohne ihre Schwächen besäße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründet sieht sie dies überwiegend in der Tatsache das sie über die wesentlich leistungsfähigere, elfische Muskulatur verfügt aber den starken Knochenbau der Menschen besitzt und dadurch kämpferisch den weniger leistungsfähigen Menschen oder anfälligeren Elfen überlegen sei.&lt;br /&gt;
Aber auch ihre feinen elfischen Sinne, die Feinfühligkeit und ihren schlanken Wuchs betrachtet sie als Zeichen einer höheren Entwicklung, als in ihren Augen niedere Rassen besitzen.&lt;br /&gt;
Generell stellt sie deshalb Elfen und Menschen auf die höchste Stufe der Wertschätzung, anders als reinblütige Ilythiiri welche Menschen eher für minderwertig halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon diese Sichtweise sehr Subjektiv ist, muss man ihr doch zugestehen für diese These ein gutes Beispiel zu sein. Anders als andere Mischblütige verfügt Sabrae tatsächlich über die Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen.&lt;br /&gt;
Sabrae glaubt in dieser Fähigkeit den Beweis zu haben in der Lage zu sein alle übernatürlichen Fähigkeiten der Ilythiiri zu erlernen, so wie die berüchtigte Fähigkeit jedwege Magie von sich abzuschütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit liegt ihre Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen aber darin begründet, dass sie während eines ihrer Aufträge einer großen Dosis der berüchtigten Unterweltstrahlung ausgesetzt war. Die Ilythiiri nennen diese Strahlung das Faerzress und als jenes Sabrae durchflutete, wurde ihr dunkelelfisches Erbe geweckt und potenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innere Kraft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Waffenmeister hat Sabrae gelernt eine feinfühlige Kraft zu spühren und sich als Quelle zu Nutzen zu machen. Diese Kraft wird von Sabrae selten erwähnt, sie bezeichnet sie jedoch als den entscheidenen Faktor der sie zu einer überlegenen Kämpferin macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus spiritueller Sicht erklärt Sabrae das die Kraft eine Energie sei, welche alles lebendige wie ein innerer Atem durchfließe. In roher Form sei sie in einem Zustand der die Schöpfung ermögliche und je näher die Kraft diesen Zustand wieder erreicht, desto mächtiger werde sie. Magier machen sich diese Kraft mit Hilfe des Gewebes und ihrer Rituale zu Nutzen und entfesseln so gewaltige Kräfte aber es gibt auch andere Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels präziser Körperbeherrschung und ihrem Gespühr für diese Kraft, sei es ihr möglich sie zu lenken und über die Bewegung beim führen des Schwertes zu entfesseln. Die Kraft welche sie dabei über ihre Klinge auf das Opfer entläd kann verheerende Ausmaße annehmen, fordert aber auch ihren Tribut in Form von Erschöpfung die Sabrae nach einigen Malen einheimfällt.&lt;br /&gt;
Weiterhin behauptet Sabrae durch die alles durchfließende Kraft eine Art Verbindung zu ihrem Opfer herstellen zu können, es zu spühren und dadurch seine Schritte sogar vorherzusehen.&lt;br /&gt;
Vermutlich liegt diese scheinbare Vorhersehung in langen praktischen Übungen begründet, sodass sie intuitiv weiß wie ihr Gegner reagieren wird und nurnoch aus reflex ohne nachdenken zu müssen darauf reagieren kann. Tatsache ist aber auch das Sabraes Schwertführung wesentlich präziser und potentiell tödlicher ist als die eines normalen Kämpfers.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2012-05-31T16:21:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, [[Schwarzer Handschuh|Maskarraner]], [[Haus O'Lothi]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sabrae.jpg‎|left]]&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in [[Har'Dorkar]] ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Har'Dorkar]] war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des [[Haus O'Lothi|Hauses O'Lothi]] welches in [[Har'Dorkar]] die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von [[Drow|Ilythiiri]] zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen [[Har'Dorkar]], aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] aus der Asche auferstehen und der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] und zu jener Zeit Waffenmeister des [[Haus Fra'Tesi|Hauses Fra'Tesi]]. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge [[Har'Dorkar]], die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]]. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, [[Tyrannos|der Schwarzen Faust]] und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der [[Tyrannos|Schwarzen Faust]] und dem [[Haus O'Lothi]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das [[Haus O'Lothi]] siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nachdem sich Sabrae zurück zog zerfiel der Untergrund schließlich wieder in seine einzelnen Banden und obschon die selbst ernannte Oberschicht des organisierten Verbrechens immernoch Herrschaftsansprüche erhebt, wurden sie nie wieder so stark wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus O'Lothi]] verlor zunehmend seine Wurzeln, längst hägten die Drahtzieher hinter der Mutter Oberin nicht mehr die Pläne ihre Heimatstadt [[Har'Dorkar]] zurück zu fordern. Nach Sabraes Ansichten sollte jeder seinen Anteil nehmen und so handelte sie auch, indem sie Besitzanspruch auf das Badehaus der Stadt [[Rivin]] legte, welches sich seit der Pleite ihrer früheren Eigentümer im Besitz der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] befand. Offiziell war [[Nadia Snyders]] als Eigentümerin eingetragen, welche im Auftrag der O'Lothi das Badehaus bei einer Versteigerung erstand. Sabrae hingegen leitet das Badehaus in ihrer Identität Calishima als Geschäftsführerin über drei Jahre, bis zu ihrem späteren Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Zeit der Freischaffenheit, oder auch des Ruhestandes wie Sabrae sie gerne betitelte, sollte sie noch oft in der Gestallt Calishimas in der Stadt verkehren. Einst wurde sie in dieser Tarnung von ihrer Herrin [[Maeve]] getauft und trat in der Öffentlichkeit als Adjudantin der Stadträtin [[Jelena Jerovic]] auf.&lt;br /&gt;
Nun mehr distanzierte sie sich jedoch immer mehr von ihrer Herrin und den Maskarranern, obschon sie deren Lehren als neuen Leitfaden für ihr Leben annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür waren persönlicher Natur, gar romantischer Natur. Es war kein Geheimnis das Sabrae der ''Verborgenen'' [[Maeve]] verfallen war und sie vergötterte, jedoch endete diese Romanze in einer Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Während der ruhigen Zeit genoss sie die Abgeschiedenheit zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin [[Nadia Snyders]], doch wo andere längst sahen das zwischen jenen eine tiefere Verbundenheit bestand als nur Freundschaft, erkannte Sabrae dies erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten die vergingen wurden Sabrae und [[Nadia Snyders|Nadia]] schließlich ein Liebespaar. [[Nadia Snyders|Nadias]] Einfluss auf sie wühlten sie innerlich auf, war ihr jedoch auch Halt und Inspiration in einer Zeit in der Sabrae kein Ziel mehr vor Augen hatte. &lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre innere Unruhe überwandt und gemeinsam mit [[Nadia Snyders|Nadia]] einige Krisen durchstand, wurde Sabrae schließlich in den [[Altstadt|Slums]] sesshaft, erklärte das Viertel zu ihrer Heimat und betrachtet dessen Bevölkerung als eine in sich geschlossene Gesellschaft die unter ihrem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon Sabrae ein Vermögen zusammen getragen und ihr Geld größten Teils legalisiert hatte, zogen ihre Gefährtin und sie es doch vor ihre Wurzeln nicht hinter sich zu lassen. Heute durchstreifen beide die [[Altstadt|Slums]] als Unterweltlegenden, fördern den Glauben an Maske, junge Schurken und verdienen einen Teil ihres Lebensunterhaltes immer noch auf kriminelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre alten Verbindungen hält Sabrae noch immer aufrecht und obschon sie keine Unterweltführerin mehr ist, versucht sie stets mit neuen Plänen und Investitionen das Verbrechen zu organisieren und zu fördern.&lt;br /&gt;
Eine ihrer bekannteren Unternehmungen ist die Gründung eines Schwarzmarktes in der Kanalisation, ein Projekt das Sabrae bereits vor dem Verfall des Untergrundes als eines der Kernziele ihres Strebens sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manch einer mag darin bereits den Versuch erkennen ohne die Abhängigkeit von Hintermännern den Grundstein für eine neue Form des organisierten Verbrechens zu legen, bis sich schließlich eine neue Untergrundbewegung gegen das Organisierte Verbrechen stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mit Feuer und Schwert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Füchse waren einst ein Teil des Organisierten Verbrechens, ein Teil des Schwarzen Scimitars, doch nach seinem Untergang wandelten sich ihre Ziele.&lt;br /&gt;
Die neuen Füchse verfolgten politische Ziele, zunächst nur simple Aufstände und Brandstiftung während der Stadtratwahlen, später sollte sich jedoch herausstellen, das sie ein Feind wahren den niemand erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie lernten von den Pfaden welche das Organisierte Verbrechen nutzte um an Macht zu gewinnen, doch sie waren der langen Versprechungen der besseren Slums müde. Die neuen Füchse waren idealistische Eiferer, die nicht davor zurück schreckten zivile Opfer in ihrem Krieg für die Gerechtigkeit in Kauf zu nehmen.&lt;br /&gt;
Die Unabhängigkeit der Altstadt vom Rest Rivins war ihr Ziel, die Bekämpfung von Unterdrückung, Korruption, Hunger und Armut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealistische Ziele welche denen von Sabrae entsprachen, hätten sie nicht eine eindeutige Herausforderung erklärt: ''Unterwerfung oder Vernichtung.''&lt;br /&gt;
Noch in der selben Nacht, in der sie das Ultimatum stellten, brach die Flammenwut über die Slums ein und die Füchse griffen jene an, die sich solange für unantastbar hielten.&lt;br /&gt;
Geschockt von dem entschlossenen Schlag ihrer neuen Feinde, wurden der Untergrund in nur einer Nacht überrannt und zurück gedrängt. Das Makabarett, einst Sammelpunkt des Untergrundes, wurde vollkommen zerstört, seine Hohepriesterin Maeve verschwandt und die Slums blieben führungslos zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen dunklen Tagen wandten sie sich der anderen Stadt zu, die einst ihr Feind war und doch auch der Feind der Füchse.&lt;br /&gt;
Jene wurden zum Sündenbock aller unangenehmer Umstände erklärt, nicht länger galten ''Feuer und Schwert'' als Sabraes Signatur, sondern als die der Füchse.&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Loyalisten des alten Untergrundes nahmen den Kampf in den Schatten auf, allen voran Nadia Snyders klärte die strategische Lage in den Slums auf und setzte damit den Grundstein für eine Gegenbewegung.&lt;br /&gt;
Sabrae und Nadia führten den Kriegen, neben dem Krieg an. Sabotage und schnelle verdeckte Operationen zermürbten die Füchse und ihre Hintermänner, während ein neues Bündnis zwischen Miliz, Stadtgarde und Mantel geschmiedet wurde. Die verbündeten Truppen belagerten die unterdrückte Altstadt und unterbanden den Nachschub der Belagerten, um sie am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit entpuppten sich die Hintermänner der Füchse als ein radikaler Ritterorden, der die Rebellion der Altstädter als Grundlage für seine Invasion nutzen wollte. Der Orden der Goldenen Dämmerung, ein ebenso extremer Orden von Fanatikern, deren Handschrift deutlich in der Unabhängkeitserklärung der Altstadt heraus zu lesen war. Ihr Kampf galt der Vorherrschaft der Menschheit, ein Ideal das auf Kosten der anderen Rassen ausgelebt wurde.&lt;br /&gt;
Das Kriegsglück wendete sich jedoch, als die zurück gekehrte Armee Rivins, unter dem Kommando Sir Navarres, dem Ritter Rivins in den Kampf eingriff und zusammen mit den Verbündeten Truppen den Orden selbst angriff. In einem vernichtenden Schlag landeten die Schiffe der verbündeten Truppen an den Inseln vor der Stadt, auf denen die Ordensritter mit den Orlumber Piraten zusammen lauerten, den alten Erbfeinden der Stadt.&lt;br /&gt;
Die Invasion des Ordens wurde zerschlagen, doch seine Offiziere flohen in das Unterreich, unerreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Verbündete und ohne Nachschub waren die Füchse geschwächt genug und konnten den einfallenden verbündeten Truppen in der Altstadt nicht länger standhalten. Sabrae führte eine kleine Einsatztruppe hinter die feindlichen Linien und befreite die gefangenen Loyalisten, um den Füchsen in den Rücken zu fallen, während die Stadtgarde unter dem Opfer von 40 freiwilligen Soldaten die volle Wut der Füchse auf sich lenkte.&lt;br /&gt;
Noch in der selben Nacht stürmten sie die alte Festung im Norden der Slums, dem Sitz der Offiziere der Füchse und töteten jeden den sie vorfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Slums waren befreit aber das Leid der Bevölkerung unverändert. Das Bündnis brach und Sabrae fühlte sich von ihren ehemaligen Mitstreitern im Stich gelassen. Die angespannte Lage eskalierte schließlich, als Sabrae im Streit [[Yo Kiyomasa]] ermordete, einem ehemals mächtigen Tyrannen der Stadt. Auf ihren Kopf wurde eine hohe Summe gesetzt und ihre einstigen Verbündeten wandten sich von ihr ab. Jene die nicht offen ihr Feind sein wollten, standen ihr nur wankelmütig und im Verborgenen zur Seite, ein Zustand den Sabrae als Ehrlosigkeit betrachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzte Hoffnung auf Vernunft setzte sie in Politik, von der sie vor langer Zeit enttäuscht wurde. Eine Enttäuschung die sich wiederholen sollte. Der Stadtrat wurde aufgelöst, nun sollte ein Kanzler vom Volk gewählt werden und regieren. Sie setzte ihre Hoffnungen in den aufstrebenden Magier [[Ralthus von Hohezinn]], den sie bei seiner Kandidatur zum Kanzler Rivins unterstützte.&lt;br /&gt;
[[Ralthus von Hohezinn|Ralthus]] verlor die Wahl gegen [[Shara Paine]], die zu jener Zeit scheinbar geläutert durch Torm, für die Gerechtigkeit einstand.&lt;br /&gt;
Sabrae empfand sie jedoch nur als Marionette, geistig beeinflusst und nicht bei klarem Verstand. Ebenso wenig wie in Sabraes Augen die anderen Menschen noch bei klarem Verstand sein konnten. &lt;br /&gt;
An jenem Tag brach sie mit dem Glauben das Tyrannen und Sardisten das Problem dieser Gesellschaft seien konnten, in Sabraes Augen waren es die Menschen, die nicht zu ihren Verbündeten standen, die in blindem Eifer den falschen Gesetzen folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enttäuschung entfachte Hass und Hass führte zum Willen der Zerstörung. Ihr Bruder [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] erklärte ihr das man sich Macht nur nehmen kann und sie nicht verliehen wird, wie es die Menschen mit ihrer Wahl des Kanzler taten. So sehr sie ihn auch verachtete und für schwach hielt, er hatte recht.&lt;br /&gt;
Sie entschloss sich nicht länger schwach zu sein und auf ehrlose Menschen zu vertrauen, die Sabrae jagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Enttäuschung stieg sie zurück in die Dunkelheit, suchte jene die geschlagen waren, jene auf deren Seite sie hätte kämpfen sollen. Mit ihrem Gold und ihrem Einfluss belebte sie die Füchse erneut, diesesmal unter ihrer eigenen Führung und mit ihren eigenen Idealen. Die Freiheit der Slums zu gewehrleisten, zu lauern und zu warten, bis der Zeitpunkt für eine erneute Rebellion gekommen sei - Mit Feuer und Schwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der [[Altstadt|Slums]] ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie sich jedoch aus der Politik zurück gezogen zu haben und stand schließlich im Dienste [[Nadia Snyders]], der damaligen Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
Dort nahm sie die Aufgaben einer Geschäftsleiterin wahr und schien dem Klischee einer Calishitin entsprechend, für wahr versiert im führen der Bücher und einlullen beim Feilschen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Shara Paine]] mag mit der Zeit in Ungnade gefallen sein und ihr Vermögen verloren haben, die Oase war jedoch weiterhin neben dem Goldenen Segel und der neu renovierten Oper eines der drei größten öffentlichen Bauwerke und Prestigeobjekte der Stadt.&lt;br /&gt;
So führte Calishima die Oase erfolgreich, bis zu ihrem Verkauf drei Jahre später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
Beim Schlachtzug der Freiwilligen Armee, der gegen die Trolle der Trollhügel ins Feld zog nahm sie gar eine Position als Befehlshaberin ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswertes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namen und Bedeutungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit wurde Sabrae von ihrer Mutter auf den Namen ''Sabra Zandt'' getauft, dieser wurde jedoch sehr zum Ärgernis ihrer Mutter gerne von den Ilythiiri in eine Lolth gefälligere Version abgewandelt: ''Sabrae''.&lt;br /&gt;
Dieser bedeutet im dunkelelfischen Dialekt soviel wie: &amp;quot;Die nach dem Abgrund sucht&amp;quot;, oder &amp;quot;Die Lolth Getreue&amp;quot;. Nach dem Tod ihrer Mutter nahm sie diesen Namen vollends an und verrät ihren wirklichen Namen nur sehr wenigen und wichtigen Bezugspersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennung ihres menschlichen Namens ''Sabra'' wertet sie mit Wohlwollen als ein Zeichen starker Verbundenheit, es kann jedoch auch stark ins Gegenteil schwanken wenn jemand ihren Namen verwendet dem sie sich nicht vertraut fühlt.&lt;br /&gt;
Sabra bedeutet soviel wie: &amp;quot;zu ruhen&amp;quot; oder &amp;quot;Geduld&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Sabrae wird ''Zah-brah-e'' ausgesprochen, in Anlehnung an ihren wirklichen Namen Sabra - ''Zah-brah''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem sie einige Zeit Kelindahr Killian An'ars Schülerin war, eröffnete er Sabrae das sie seine Halbschwester sei. Sie vermutet hinter dieser Offenbarung einen Trick, mit dem Kelindahr versucht ihre Sentimentalität auszunutzen und sie an sich zu binden. Zudem haben direkte Blutsverwandtschaften in der gehobenen Adelsgesellschaft der Ilythiiri keine sonderlich große Bedeutung, da Adoption ein gängiges Mittel ist um potentiell mächtige Individuen an das eigene Haus zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht desto trotz hat Sabrae diesen Beinamen an zweiter Stelle angenommen und verwendet ihn bei förmlichen Vorstellungen weitestgehend. In der Gegenwart anderer Ilythiiri meidet sie die Nennung des Namens jedoch, da er unmittelbar mit der Anbetung Eilistraees und einem abtrünnigen - wenn auch weitestgehend ausgestorbenen - Haus in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Killian An'ar bedeutet im dunkelelfischen Dialekt: &amp;quot;Schwert Tänzer/in&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen des Haus der Dunkelheit nahm Sabrae an, als sie von der damaligen Mutter Oberin Phaere O'Lothi in den Stand einer vollwertigen Adeligen und des Waffenmeisters des Hauses erhoben wurde. Für eine nicht reinblütige Drow bedeutet das tragen eines Adelsnamen - und sei das Haus auch noch so unbedeutend - einen großen Fortschritt.&lt;br /&gt;
Speziell in der Gesellschaft der Drow verwendet sie ihren Hausnamen O'Lothi gerne zur Identifikation und um ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern, nennt ihn jedoch in einer ausführlichen Vorstellung nur an letzter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens O'Lothi lässt sich nicht eindeutig übersetzen, der Titel: &amp;quot;Haus der Dunkelheit&amp;quot; lässt jedoch auf eine ältere Version des Wortes für &amp;quot;Dunkelheit&amp;quot; zurück schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgefällig nennt sich Sabrae daher gerne mit vollem Titel: &amp;quot;Sabrae Zandt - Killian An'ar - O'Lothi&amp;quot; oder auch &amp;quot;Sabrae Zandt - Schwerttänzerin der Dunkelheit&amp;quot;. Ihren Titel als Waffenmeister verwendet sie seltener, da jener in der Kultur der Illythiiri akademischer Natur ist und die Anerkennung der Gesellschaft verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin verwendet Sabrae das Kürzel: &amp;quot;ß&amp;quot;, wenn sie vertrauliche Dokumente über Vermittler austauscht. Das &amp;quot;ß&amp;quot; steht hierbei für ihre Initialen &amp;quot;SZ&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkelelfisches Erbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae hält sich aufgrund ihres gemischten Blutes für körperlich überlegen, sie nimmt an das sie die Stärken beider Rassen, ohne ihre Schwächen besäße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründet sieht sie dies überwiegend in der Tatsache das sie über die wesentlich leistungsfähigere, elfische Muskulatur verfügt aber den starken Knochenbau der Menschen besitzt und dadurch kämpferisch den weniger leistungsfähigen Menschen oder anfälligeren Elfen überlegen sei.&lt;br /&gt;
Aber auch ihre feinen elfischen Sinne, die Feinfühligkeit und ihren schlanken Wuchs betrachtet sie als Zeichen einer höheren Entwicklung, als in ihren Augen niedere Rassen besitzen.&lt;br /&gt;
Generell stellt sie deshalb Elfen und Menschen auf die höchste Stufe der Wertschätzung, anders als reinblütige Ilythiiri welche Menschen eher für minderwertig halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon diese Sichtweise sehr Subjektiv ist, muss man ihr doch zugestehen für diese These ein gutes Beispiel zu sein. Anders als andere Mischblütige verfügt Sabrae tatsächlich über die Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen.&lt;br /&gt;
Sabrae glaubt in dieser Fähigkeit den Beweis zu haben in der Lage zu sein alle übernatürlichen Fähigkeiten der Ilythiiri zu erlernen, so wie die berüchtigte Fähigkeit jedwege Magie von sich abzuschütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit liegt ihre Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen aber darin begründet, dass sie während eines ihrer Aufträge einer großen Dosis der berüchtigten Unterweltstrahlung ausgesetzt war. Die Ilythiiri nennen diese Strahlung das Faerzress und als jenes Sabrae durchflutete, wurde ihr dunkelelfisches Erbe geweckt und potenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innere Kraft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Waffenmeister hat Sabrae gelernt eine feinfühlige Kraft zu spühren und sich als Quelle zu Nutzen zu machen. Diese Kraft wird von Sabrae selten erwähnt, sie bezeichnet sie jedoch als den entscheidenen Faktor der sie zu einer überlegenen Kämpferin macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus spiritueller Sicht erklärt Sabrae das die Kraft eine Energie sei, welche alles lebendige wie ein innerer Atem durchfließe. In roher Form sei sie in einem Zustand der die Schöpfung ermögliche und je näher die Kraft diesen Zustand wieder erreicht, desto mächtiger werde sie. Magier machen sich diese Kraft mit Hilfe des Gewebes und ihrer Rituale zu Nutzen und entfesseln so gewaltige Kräfte aber es gibt auch andere Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels präziser Körperbeherrschung und ihrem Gespühr für diese Kraft, sei es ihr möglich sie zu lenken und über die Bewegung beim führen des Schwertes zu entfesseln. Die Kraft welche sie dabei über ihre Klinge auf das Opfer entläd kann verheerende Ausmaße annehmen, fordert aber auch ihren Tribut in Form von Erschöpfung die Sabrae nach einigen Malen einheimfällt.&lt;br /&gt;
Weiterhin behauptet Sabrae durch die alles durchfließende Kraft eine Art Verbindung zu ihrem Opfer herstellen zu können, es zu spühren und dadurch seine Schritte sogar vorherzusehen.&lt;br /&gt;
Vermutlich liegt diese scheinbare Vorhersehung in langen praktischen Übungen begründet, sodass sie intuitiv weiß wie ihr Gegner reagieren wird und nurnoch aus reflex ohne nachdenken zu müssen darauf reagieren kann. Tatsache ist aber auch das Sabraes Schwertführung wesentlich präziser und potentiell tödlicher ist als die eines normalen Kämpfers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;br /&gt;
. Ihren Titel als Waffenmeister verwendet sie seltener, da jener in der Kultur der Illythiiri akademischer Natur ist und die Anerkennung der Gesellschaft verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin verwendet Sabrae das Kürzel:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: hat eine neue Version von „Datei:Sabrae3.jpg“ hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Charportrait Sabrae Zandt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Sabrae3.jpg</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Charportrait Sabrae Zandt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

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		<title>Sabrae Zandt</title>
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				<updated>2012-01-08T21:13:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, [[Schwarzer Handschuh|Maskarraner]], [[Haus O'Lothi]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sabrae.jpg‎|left]]&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in [[Har'Dorkar]] ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Har'Dorkar]] war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des [[Haus O'Lothi|Hauses O'Lothi]] welches in [[Har'Dorkar]] die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von [[Drow|Ilythiiri]] zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen [[Har'Dorkar]], aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] aus der Asche auferstehen und der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] und zu jener Zeit Waffenmeister des [[Haus Fra'Tesi|Hauses Fra'Tesi]]. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge [[Har'Dorkar]], die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]]. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, [[Tyrannos|der Schwarzen Faust]] und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der [[Tyrannos|Schwarzen Faust]] und dem [[Haus O'Lothi]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das [[Haus O'Lothi]] siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nachdem sich Sabrae zurück zog zerfiel der Untergrund schließlich wieder in seine einzelnen Banden und obschon die selbst ernannte Oberschicht des organisierten Verbrechens immernoch Herrschaftsansprüche erhebt, wurden sie nie wieder so stark wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus O'Lothi]] verlor zunehmend seine Wurzeln, längst hägten die Drahtzieher hinter der Mutter Oberin nicht mehr die Pläne ihre Heimatstadt [[Har'Dorkar]] zurück zu fordern. Nach Sabraes Ansichten sollte jeder seinen Anteil nehmen und so handelte sie auch, indem sie Besitzanspruch auf das Badehaus der Stadt [[Rivin]] legte, welches sich seit der Pleite ihrer früheren Eigentümer im Besitz der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] befand. Offiziell war [[Nadia Snyders]] als Eigentümerin eingetragen, welche im Auftrag der O'Lothi das Badehaus bei einer Versteigerung erstand. Sabrae hingegen leitet das Badehaus in ihrer Identität Calishima als Geschäftsführerin über drei Jahre, bis zu ihrem späteren Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Zeit der Freischaffenheit, oder auch des Ruhestandes wie Sabrae sie gerne betitelte, sollte sie noch oft in der Gestallt Calishimas in der Stadt verkehren. Einst wurde sie in dieser Tarnung von ihrer Herrin [[Maeve]] getauft und trat in der Öffentlichkeit als Adjudantin der Stadträtin [[Jelena Jerovic]] auf.&lt;br /&gt;
Nun mehr distanzierte sie sich jedoch immer mehr von ihrer Herrin und den Maskarranern, obschon sie deren Lehren als neuen Leitfaden für ihr Leben annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür waren persönlicher Natur, gar romantischer Natur. Es war kein Geheimnis das Sabrae der ''Verborgenen'' [[Maeve]] verfallen war und sie vergötterte, jedoch endete diese Romanze in einer Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Während der ruhigen Zeit genoss sie die Abgeschiedenheit zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin [[Nadia Snyders]], doch wo andere längst sahen das zwischen jenen eine tiefere Verbundenheit bestand als nur Freundschaft, erkannte Sabrae dies erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten die vergingen wurden Sabrae und [[Nadia Snyders|Nadia]] schließlich ein Liebespaar. [[Nadia Snyders|Nadias]] Einfluss auf sie wühlten sie innerlich auf, war ihr jedoch auch Halt und Inspiration in einer Zeit in der Sabrae kein Ziel mehr vor Augen hatte. &lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre innere Unruhe überwandt und gemeinsam mit [[Nadia Snyders|Nadia]] einige Krisen durchstand, wurde Sabrae schließlich in den [[Altstadt|Slums]] sesshaft, erklärte das Viertel zu ihrer Heimat und betrachtet dessen Bevölkerung als eine in sich geschlossene Gesellschaft die unter ihrem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon Sabrae ein Vermögen zusammen getragen und ihr Geld größten Teils legalisiert hatte, zogen ihre Gefährtin und sie es doch vor ihre Wurzeln nicht hinter sich zu lassen. Heute durchstreifen beide die [[Altstadt|Slums]] als Unterweltlegenden, fördern den Glauben an Maske, junge Schurken und verdienen einen Teil ihres Lebensunterhaltes immer noch auf kriminelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre alten Verbindungen hält Sabrae noch immer aufrecht und obschon sie keine Unterweltführerin mehr ist, versucht sie stets mit neuen Plänen und Investitionen das Verbrechen zu organisieren und zu fördern.&lt;br /&gt;
Eine ihrer bekannteren Unternehmungen ist die Gründung eines Schwarzmarktes in der Kanalisation, ein Projekt das Sabrae bereits vor dem Verfall des Untergrundes als eines der Kernziele ihres Strebens sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manch einer mag darin bereits den Versuch erkennen ohne die Abhängigkeit von Hintermännern den Grundstein für eine neue Form des organisierten Verbrechens zu legen, bis sich schließlich eine neue Untergrundbewegung gegen das Organisierte Verbrechen stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mit Feuer und Schwert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Füchse waren einst ein Teil des Organisierten Verbrechens, ein Teil des Schwarzen Scimitars, doch nach seinem Untergang wandelten sich ihre Ziele.&lt;br /&gt;
Die neuen Füchse verfolgten politische Ziele, zunächst nur simple Aufstände und Brandstiftung während der Stadtratwahlen, später sollte sich jedoch herausstellen, das sie ein Feind wahren den niemand erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie lernten von den Pfaden welche das Organisierte Verbrechen nutzte um an Macht zu gewinnen, doch sie waren der langen Versprechungen der besseren Slums müde. Die neuen Füchse waren idealistische Eiferer, die nicht davor zurück schreckten zivile Opfer in ihrem Krieg für die Gerechtigkeit in Kauf zu nehmen.&lt;br /&gt;
Die Unabhängigkeit der Altstadt vom Rest Rivins war ihr Ziel, die Bekämpfung von Unterdrückung, Korruption, Hunger und Armut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealistische Ziele welche denen von Sabrae entsprachen, hätten sie nicht eine eindeutige Herausforderung erklärt: ''Unterwerfung oder Vernichtung.''&lt;br /&gt;
Noch in der selben Nacht, in der sie das Ultimatum stellten, brach die Flammenwut über die Slums ein und die Füchse griffen jene an, die sich solange für unantastbar hielten.&lt;br /&gt;
Geschockt von dem entschlossenen Schlag ihrer neuen Feinde, wurden der Untergrund in nur einer Nacht überrannt und zurück gedrängt. Das Makabarett, einst Sammelpunkt des Untergrundes, wurde vollkommen zerstört, seine Hohepriesterin Maeve verschwandt und die Slums blieben führungslos zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen dunklen Tagen wandten sie sich der anderen Stadt zu, die einst ihr Feind war und doch auch der Feind der Füchse.&lt;br /&gt;
Jene wurden zum Sündenbock aller unangenehmer Umstände erklärt, nicht länger galten ''Feuer und Schwert'' als Sabraes Signatur, sondern als die der Füchse.&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Loyalisten des alten Untergrundes nahmen den Kampf in den Schatten auf, allen voran Nadia Snyders klärte die strategische Lage in den Slums auf und setzte damit den Grundstein für eine Gegenbewegung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der [[Altstadt|Slums]] ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie sich jedoch aus der Politik zurück gezogen zu haben und stand schließlich im Dienste [[Nadia Snyders]], der damaligen Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
Dort nahm sie die Aufgaben einer Geschäftsleiterin wahr und schien dem Klischee einer Calishitin entsprechend, für wahr versiert im führen der Bücher und einlullen beim Feilschen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Shara Paine]] mag mit der Zeit in Ungnade gefallen sein und ihr Vermögen verloren haben, die Oase war jedoch weiterhin neben dem Goldenen Segel und der neu renovierten Oper eines der drei größten öffentlichen Bauwerke und Prestigeobjekte der Stadt.&lt;br /&gt;
So führte Calishima die Oase erfolgreich, bis zu ihrem Verkauf drei Jahre später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
Beim Schlachtzug der Freiwilligen Armee, der gegen die Trolle der Trollhügel ins Feld zog nahm sie gar eine Position als Befehlshaberin ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswertes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namen und Bedeutungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit wurde Sabrae von ihrer Mutter auf den Namen ''Sabra Zandt'' getauft, dieser wurde jedoch sehr zum Ärgernis ihrer Mutter gerne von den Ilythiiri in eine Lolth gefälligere Version abgewandelt: ''Sabrae''.&lt;br /&gt;
Dieser bedeutet im dunkelelfischen Dialekt soviel wie: &amp;quot;Die nach dem Abgrund sucht&amp;quot;, oder &amp;quot;Die Lolth Getreue&amp;quot;. Nach dem Tod ihrer Mutter nahm sie diesen Namen vollends an und verrät ihren wirklichen Namen nur sehr wenigen und wichtigen Bezugspersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennung ihres menschlichen Namens ''Sabra'' wertet sie mit Wohlwollen als ein Zeichen starker Verbundenheit, es kann jedoch auch stark ins Gegenteil schwanken wenn jemand ihren Namen verwendet dem sie sich nicht vertraut fühlt.&lt;br /&gt;
Sabra bedeutet soviel wie: &amp;quot;zu ruhen&amp;quot; oder &amp;quot;Geduld&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Sabrae wird ''Zah-brah-e'' ausgesprochen, in Anlehnung an ihren wirklichen Namen Sabra - ''Zah-brah''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem sie einige Zeit Kelindahr Killian An'ars Schülerin war, eröffnete er Sabrae das sie seine Halbschwester sei. Sie vermutet hinter dieser Offenbarung einen Trick, mit dem Kelindahr versucht ihre Sentimentalität auszunutzen und sie an sich zu binden. Zudem haben direkte Blutsverwandtschaften in der gehobenen Adelsgesellschaft der Ilythiiri keine sonderlich große Bedeutung, da Adoption ein gängiges Mittel ist um potentiell mächtige Individuen an das eigene Haus zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht desto trotz hat Sabrae diesen Beinamen an zweiter Stelle angenommen und verwendet ihn bei förmlichen Vorstellungen weitestgehend. In der Gegenwart anderer Ilythiiri meidet sie die Nennung des Namens jedoch, da er unmittelbar mit der Anbetung Eilistraees und einem abtrünnigen - wenn auch weitestgehend ausgestorbenen - Haus in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Killian An'ar bedeutet im dunkelelfischen Dialekt: &amp;quot;Schwert Tänzer/in&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen des Haus der Dunkelheit nahm Sabrae an, als sie von der damaligen Mutter Oberin Phaere O'Lothi in den Stand einer vollwertigen Adeligen und des Waffenmeisters des Hauses erhoben wurde. Für eine nicht reinblütige Drow bedeutet das tragen eines Adelsnamen - und sei das Haus auch noch so unbedeutend - einen großen Fortschritt.&lt;br /&gt;
Speziell in der Gesellschaft der Drow verwendet sie ihren Hausnamen O'Lothi gerne zur Identifikation und um ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern, nennt ihn jedoch in einer ausführlichen Vorstellung nur an letzter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens O'Lothi lässt sich nicht eindeutig übersetzen, der Titel: &amp;quot;Haus der Dunkelheit&amp;quot; lässt jedoch auf eine ältere Version des Wortes für &amp;quot;Dunkelheit&amp;quot; zurück schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgefällig nennt sich Sabrae daher gerne mit vollem Titel: &amp;quot;Sabrae Zandt - Killian An'ar - O'Lothi&amp;quot; oder auch &amp;quot;Sabrae Zandt - Schwerttänzerin der Dunkelheit&amp;quot;. Ihren Titel als Waffenmeister verwendet sie seltener, da jener in der Kultur der Illythiiri akademischer Natur ist und die Anerkennung der Gesellschaft verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin verwendet Sabrae das Kürzel: &amp;quot;ß&amp;quot;, wenn sie vertrauliche Dokumente über Vermittler austauscht. Das &amp;quot;ß&amp;quot; steht hierbei für ihre Initialen &amp;quot;SZ&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkelelfisches Erbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae hält sich aufgrund ihres gemischten Blutes für körperlich überlegen, sie nimmt an das sie die Stärken beider Rassen, ohne ihre Schwächen besäße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründet sieht sie dies überwiegend in der Tatsache das sie über die wesentlich leistungsfähigere, elfische Muskulatur verfügt aber den starken Knochenbau der Menschen besitzt und dadurch kämpferisch den weniger leistungsfähigen Menschen oder anfälligeren Elfen überlegen sei.&lt;br /&gt;
Aber auch ihre feinen elfischen Sinne, die Feinfühligkeit und ihren schlanken Wuchs betrachtet sie als Zeichen einer höheren Entwicklung, als in ihren Augen niedere Rassen besitzen.&lt;br /&gt;
Generell stellt sie deshalb Elfen und Menschen auf die höchste Stufe der Wertschätzung, anders als reinblütige Ilythiiri welche Menschen eher für minderwertig halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon diese Sichtweise sehr Subjektiv ist, muss man ihr doch zugestehen für diese These ein gutes Beispiel zu sein. Anders als andere Mischblütige verfügt Sabrae tatsächlich über die Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen.&lt;br /&gt;
Sabrae glaubt in dieser Fähigkeit den Beweis zu haben in der Lage zu sein alle übernatürlichen Fähigkeiten der Ilythiiri zu erlernen, so wie die berüchtigte Fähigkeit jedwege Magie von sich abzuschütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit liegt ihre Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen aber darin begründet, dass sie während eines ihrer Aufträge einer großen Dosis der berüchtigten Unterweltstrahlung ausgesetzt war. Die Ilythiiri nennen diese Strahlung das Faerzress und als jenes Sabrae durchflutete, wurde ihr dunkelelfisches Erbe geweckt und potenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innere Kraft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Waffenmeister hat Sabrae gelernt eine feinfühlige Kraft zu spühren und sich als Quelle zu Nutzen zu machen. Diese Kraft wird von Sabrae selten erwähnt, sie bezeichnet sie jedoch als den entscheidenen Faktor der sie zu einer überlegenen Kämpferin macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus spiritueller Sicht erklärt Sabrae das die Kraft eine Energie sei, welche alles lebendige wie ein innerer Atem durchfließe. In roher Form sei sie in einem Zustand der die Schöpfung ermögliche und je näher die Kraft diesen Zustand wieder erreicht, desto mächtiger werde sie. Magier machen sich diese Kraft mit Hilfe des Gewebes und ihrer Rituale zu Nutzen und entfesseln so gewaltige Kräfte aber es gibt auch andere Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels präziser Körperbeherrschung und ihrem Gespühr für diese Kraft, sei es ihr möglich sie zu lenken und über die Bewegung beim führen des Schwertes zu entfesseln. Die Kraft welche sie dabei über ihre Klinge auf das Opfer entläd kann verheerende Ausmaße annehmen, fordert aber auch ihren Tribut in Form von Erschöpfung die Sabrae nach einigen Malen einheimfällt.&lt;br /&gt;
Weiterhin behauptet Sabrae durch die alles durchfließende Kraft eine Art Verbindung zu ihrem Opfer herstellen zu können, es zu spühren und dadurch seine Schritte sogar vorherzusehen.&lt;br /&gt;
Vermutlich liegt diese scheinbare Vorhersehung in langen praktischen Übungen begründet, sodass sie intuitiv weiß wie ihr Gegner reagieren wird und nurnoch aus reflex ohne nachdenken zu müssen darauf reagieren kann. Tatsache ist aber auch das Sabraes Schwertführung wesentlich präziser und potentiell tödlicher ist als die eines normalen Kämpfers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-10-30T16:13:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, [[Schwarzer Handschuh|Maskarraner]], [[Haus O'Lothi]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sabrae.jpg‎|left]]&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in [[Har'Dorkar]] ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Har'Dorkar]] war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des [[Haus O'Lothi|Hauses O'Lothi]] welches in [[Har'Dorkar]] die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von [[Drow|Ilythiiri]] zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen [[Har'Dorkar]], aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] aus der Asche auferstehen und der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] und zu jener Zeit Waffenmeister des [[Haus Fra'Tesi|Hauses Fra'Tesi]]. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge [[Har'Dorkar]], die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]]. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, [[Tyrannos|der Schwarzen Faust]] und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der [[Tyrannos|Schwarzen Faust]] und dem [[Haus O'Lothi]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das [[Haus O'Lothi]] siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nachdem sich Sabrae zurück zog zerfiel der Untergrund schließlich wieder in seine einzelnen Banden und obschon die selbst ernannte Oberschicht des organisierten Verbrechens immernoch Herrschaftsansprüche erhebt, wurden sie nie wieder so stark wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus O'Lothi]] verlor zunehmend seine Wurzeln, längst hägten die Drahtzieher hinter der Mutter Oberin nicht mehr die Pläne ihre Heimatstadt [[Har'Dorkar]] zurück zu fordern. Nach Sabraes Ansichten sollte jeder seinen Anteil nehmen und so handelte sie auch, indem sie Besitzanspruch auf das Badehaus der Stadt [[Rivin]] legte, welches sich seit der Pleite ihrer früheren Eigentümer im Besitz der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] befand. Offiziell ist immernoch [[Nadia Snyders]] als Eigentümerin eingetragen, welche im Auftrag der O'Lothi das Badehaus bei einer Versteigerung erstand. Sabrae hingegen leitet das Badehaus in ihrer Identität Calishima als Geschäftsführerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Zeit der Freischaffenheit, oder auch des Ruhestandes wie Sabrae sie gerne betitelte, sollte sie noch oft in der Gestallt Calishimas in der Stadt verkehren. Einst wurde sie in dieser Tarnung von ihrer Herrin [[Maeve]] getauft und trat in der Öffentlichkeit als Adjudantin der Stadträtin [[Jelena Jerovic]] auf.&lt;br /&gt;
Nun mehr distanzierte sie sich jedoch immer mehr von ihrer Herrin und den Maskarranern, obschon sie deren Lehren als neuen Leitfaden für ihr Leben annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür waren persönlicher Natur, gar romantischer Natur. Es war kein Geheimnis das Sabrae der ''Verborgenen'' [[Maeve]] verfallen war und sie vergötterte, jedoch endete diese Romanze in einer Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Während der ruhigen Zeit genoss sie die Abgeschiedenheit zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin [[Nadia Snyders]], doch wo andere längst sahen das zwischen jenen eine tiefere Verbundenheit bestand als nur Freundschaft, erkannte Sabrae dies erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten die vergingen wurden Sabrae und [[Nadia Snyders|Nadia]] schließlich ein Liebespaar. [[Nadia Snyders|Nadias]] Einfluss auf sie wühlten sie innerlich auf, war ihr jedoch auch Halt und Inspiration in einer Zeit in der Sabrae kein Ziel mehr vor Augen hatte. &lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre innere Unruhe überwandt und gemeinsam mit [[Nadia Snyders|Nadia]] einige Krisen durchstand, wurde Sabrae schließlich in den [[Altstadt|Slums]] sesshaft, erklärte das Viertel zu ihrer Heimat und betrachtet dessen Bevölkerung als eine in sich geschlossene Gesellschaft die unter ihrem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon Sabrae ein Vermögen zusammen getragen hatte und ihr Geld größten Teils legalisierte, zogen ihre Gefährtin und sie es doch vor ihre Wurzeln nicht hinter sich zu lassen. Heute durchstreifen beide die [[Altstadt|Slums]] als Unterweltlegenden, fördern den Glauben an Maske, junge Schurken und verdienen einen Teil ihres Lebensunterhaltes immer noch auf kriminelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre alten Verbindungen hält Sabrae noch immer aufrecht und obschon sie keine Unterweltführerin mehr ist, versucht sie stets mit neuen Plänen und Investitionen das Verbrechen zu organisieren und zu fördern.&lt;br /&gt;
Eine ihrer bekannteren Unternehmungen ist die Gründung eines Schwarzmarktes in der Kanalisation, ein Projekt das Sabrae bereits vor dem Verfall des Untergrundes als eines der Kernziele ihres Strebens sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manch einer mag darin bereits den Versuch erkennen ohne die Abhängigkeit von Hintermännern den Grundstein für eine neue Form des organisierten Verbrechens zu legen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der [[Altstadt|Slums]] ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie sich jedoch aus der Politik zurück gezogen zu haben und steht nun im Dienste [[Nadia Snyders]], der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
Dort nimmt sie die Aufgaben einer Geschäftsleiterin wahr und scheint dem Klischee einer Calishitin entsprechend, für wahr versiert im führen der Bücher und einlullen beim Feilschen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Shara Paine]] mag mit der Zeit in Ungnade gefallen sein und ihr Vermögen verloren haben, die Oase ist jedoch weiterhin neben dem Goldenen Segel und der neu renovierten Oper eines der drei größten öffentlichen Bauwerke und Prestigeobjekte der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
Beim Schlachtzug der Freiwilligen Armee, der gegen die Trolle der Trollhügel ins Feld zog nahm sie gar eine Position als Befehlshaberin ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswertes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namen und Bedeutungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit wurde Sabrae von ihrer Mutter auf den Namen ''Sabra Zandt'' getauft, dieser wurde jedoch sehr zum Ärgernis ihrer Mutter gerne von den Ilythiiri in eine Lolth gefälligere Version abgewandelt: ''Sabrae''.&lt;br /&gt;
Dieser bedeutet im dunkelelfischen Dialekt soviel wie: &amp;quot;Die nach dem Abgrund sucht&amp;quot;, oder &amp;quot;Die Lolth Getreue&amp;quot;. Nach dem Tod ihrer Mutter nahm sie diesen Namen vollends an und verrät ihren wirklichen Namen nur sehr wenigen und wichtigen Bezugspersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennung ihres menschlichen Namens ''Sabra'' wertet sie mit Wohlwollen als ein Zeichen starker Verbundenheit, es kann jedoch auch stark ins Gegenteil schwanken wenn jemand ihren Namen verwendet dem sie sich nicht vertraut fühlt.&lt;br /&gt;
Sabra bedeutet soviel wie: &amp;quot;zu ruhen&amp;quot; oder &amp;quot;Geduld&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Sabrae wird ''Zah-brah-e'' ausgesprochen, in Anlehnung an ihren wirklichen Namen Sabra - ''Zah-brah''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem sie einige Zeit Kelindahr Killian An'ars Schülerin war, eröffnete er Sabrae das sie seine Halbschwester sei. Sie vermutet hinter dieser Offenbarung einen Trick, mit dem Kelindahr versucht ihre Sentimentalität auszunutzen und sie an sich zu binden. Zudem haben direkte Blutsverwandtschaften in der gehobenen Adelsgesellschaft der Ilythiiri keine sonderlich große Bedeutung, da Adoption ein gängiges Mittel ist um potentiell mächtige Individuen an das eigene Haus zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht desto trotz hat Sabrae diesen Beinamen an zweiter Stelle angenommen und verwendet ihn bei förmlichen Vorstellungen weitestgehend. In der Gegenwart anderer Ilythiiri meidet sie die Nennung des Namens jedoch, da er unmittelbar mit der Anbetung Eilistraees und einem abtrünnigen - wenn auch weitestgehend ausgestorbenen - Haus in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Killian An'ar bedeutet im dunkelelfischen Dialekt: &amp;quot;Schwert Tänzer/in&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen des Haus der Dunkelheit nahm Sabrae an, als sie von der damaligen Mutter Oberin Phaere O'Lothi in den Stand einer vollwertigen Adeligen und des Waffenmeisters des Hauses erhoben wurde. Für eine nicht reinblütige Drow bedeutet das tragen eines Adelsnamen - und sei das Haus auch noch so unbedeutend - einen großen Fortschritt.&lt;br /&gt;
Speziell in der Gesellschaft der Drow verwendet sie ihren Hausnamen O'Lothi gerne zur Identifikation und um ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern, nennt ihn jedoch in einer ausführlichen Vorstellung nur an letzter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens O'Lothi lässt sich nicht eindeutig übersetzen, der Titel: &amp;quot;Haus der Dunkelheit&amp;quot; lässt jedoch auf eine ältere Version des Wortes für &amp;quot;Dunkelheit&amp;quot; zurück schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgefällig nennt sich Sabrae daher gerne mit vollem Titel: &amp;quot;Sabrae Zandt - Killian An'ar - O'Lothi&amp;quot; oder auch &amp;quot;Sabrae Zandt - Schwerttänzerin der Dunkelheit&amp;quot;. Ihren Titel als Waffenmeister verwendet sie seltener, da jener in der Kultur der Illythiiri akademischer Natur ist und die Anerkennung der Gesellschaft verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin verwendet Sabrae das Kürzel: &amp;quot;ß&amp;quot;, wenn sie vertrauliche Dokumente über Vermittler austauscht. Das &amp;quot;ß&amp;quot; steht hierbei für ihre Initialen &amp;quot;SZ&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkelelfisches Erbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae hält sich aufgrund ihres gemischten Blutes für körperlich überlegen, sie nimmt an das sie die Stärken beider Rassen, ohne ihre Schwächen besäße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründet sieht sie dies überwiegend in der Tatsache das sie über die wesentlich leistungsfähigere, elfische Muskulatur verfügt aber den starken Knochenbau der Menschen besitzt und dadurch kämpferisch den weniger leistungsfähigen Menschen oder anfälligeren Elfen überlegen sei.&lt;br /&gt;
Aber auch ihre feinen elfischen Sinne, die Feinfühligkeit und ihren schlanken Wuchs betrachtet sie als Zeichen einer höheren Entwicklung, als in ihren Augen niedere Rassen besitzen.&lt;br /&gt;
Generell stellt sie deshalb Elfen und Menschen auf die höchste Stufe der Wertschätzung, anders als reinblütige Ilythiiri welche Menschen eher für minderwertig halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon diese Sichtweise sehr Subjektiv ist, muss man ihr doch zugestehen für diese These ein gutes Beispiel zu sein. Anders als andere Mischblütige verfügt Sabrae tatsächlich über die Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen.&lt;br /&gt;
Sabrae glaubt in dieser Fähigkeit den Beweis zu haben in der Lage zu sein alle übernatürlichen Fähigkeiten der Ilythiiri zu erlernen, so wie die berüchtigte Fähigkeit jedwege Magie von sich abzuschütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit liegt ihre Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen aber darin begründet, dass sie während eines ihrer Aufträge einer großen Dosis der berüchtigten Unterweltstrahlung ausgesetzt war. Die Ilythiiri nennen diese Strahlung das Faerzress und als jenes Sabrae durchflutete, wurde ihr dunkelelfisches Erbe geweckt und potenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innere Kraft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Waffenmeister hat Sabrae gelernt eine feinfühlige Kraft zu spühren und sich als Quelle zu Nutzen zu machen. Diese Kraft wird von Sabrae selten erwähnt, sie bezeichnet sie jedoch als den entscheidenen Faktor der sie zu einer überlegenen Kämpferin macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus spiritueller Sicht erklärt Sabrae das die Kraft eine Energie sei, welche alles lebendige wie ein innerer Atem durchfließe. In roher Form sei sie in einem Zustand der die Schöpfung ermögliche und je näher die Kraft diesen Zustand wieder erreicht, desto mächtiger werde sie. Magier machen sich diese Kraft mit Hilfe des Gewebes und ihrer Rituale zu Nutzen und entfesseln so gewaltige Kräfte aber es gibt auch andere Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels präziser Körperbeherrschung und ihrem Gespühr für diese Kraft, sei es ihr möglich sie zu lenken und über die Bewegung beim führen des Schwertes zu entfesseln. Die Kraft welche sie dabei über ihre Klinge auf das Opfer entläd kann verheerende Ausmaße annehmen, fordert aber auch ihren Tribut in Form von Erschöpfung die Sabrae nach einigen Malen einheimfällt.&lt;br /&gt;
Weiterhin behauptet Sabrae durch die alles durchfließende Kraft eine Art Verbindung zu ihrem Opfer herstellen zu können, es zu spühren und dadurch seine Schritte sogar vorherzusehen.&lt;br /&gt;
Vermutlich liegt diese scheinbare Vorhersehung in langen praktischen Übungen begründet, sodass sie intuitiv weiß wie ihr Gegner reagieren wird und nurnoch aus reflex ohne nachdenken zu müssen darauf reagieren kann. Tatsache ist aber auch das Sabraes Schwertführung wesentlich präziser und potentiell tödlicher ist als die eines normalen Kämpfers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, [[Schwarzer Handschuh|Maskarraner]], [[Haus O'Lothi]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in [[Har'Dorkar]] ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Har'Dorkar]] war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des [[Haus O'Lothi|Hauses O'Lothi]] welches in [[Har'Dorkar]] die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von [[Drow|Ilythiiri]] zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen [[Har'Dorkar]], aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] aus der Asche auferstehen und der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] und zu jener Zeit Waffenmeister des [[Haus Fra'Tesi|Hauses Fra'Tesi]]. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge [[Har'Dorkar]], die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]]. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, [[Tyrannos|der Schwarzen Faust]] und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der [[Tyrannos|Schwarzen Faust]] und dem [[Haus O'Lothi]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das [[Haus O'Lothi]] siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nachdem sich Sabrae zurück zog zerfiel der Untergrund schließlich wieder in seine einzelnen Banden und obschon die selbst ernannte Oberschicht des organisierten Verbrechens immernoch Herrschaftsansprüche erhebt, wurden sie nie wieder so stark wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus O'Lothi]] verlor zunehmend seine Wurzeln, längst hägten die Drahtzieher hinter der Mutter Oberin nicht mehr die Pläne ihre Heimatstadt [[Har'Dorkar]] zurück zu fordern. Nach Sabraes Ansichten sollte jeder seinen Anteil nehmen und so handelte sie auch, indem sie Besitzanspruch auf das Badehaus der Stadt [[Rivin]] legte, welches sich seit der Pleite ihrer früheren Eigentümer im Besitz der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] befand. Offiziell ist immernoch [[Nadia Snyders]] als Eigentümerin eingetragen, welche im Auftrag der O'Lothi das Badehaus bei einer Versteigerung erstand. Sabrae hingegen leitet das Badehaus in ihrer Identität Calishima als Geschäftsführerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Zeit der Freischaffenheit, oder auch des Ruhestandes wie Sabrae sie gerne betitelte, sollte sie noch oft in der Gestallt Calishimas in der Stadt verkehren. Einst wurde sie in dieser Tarnung von ihrer Herrin [[Maeve]] getauft und trat in der Öffentlichkeit als Adjudantin der Stadträtin [[Jelena Jerovic]] auf.&lt;br /&gt;
Nun mehr distanzierte sie sich jedoch immer mehr von ihrer Herrin und den Maskarranern, obschon sie deren Lehren als neuen Leitfaden für ihr Leben annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür waren persönlicher Natur, gar romantischer Natur. Es war kein Geheimnis das Sabrae der ''Verborgenen'' [[Maeve]] verfallen war und sie vergötterte, jedoch endete diese Romanze in einer Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Während der ruhigen Zeit genoss sie die Abgeschiedenheit zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin [[Nadia Snyders]], doch wo andere längst sahen das zwischen jenen eine tiefere Verbundenheit bestand als nur Freundschaft, erkannte Sabrae dies erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten die vergingen wurden Sabrae und [[Nadia Snyders|Nadia]] schließlich ein Liebespaar. [[Nadia Snyders|Nadias]] Einfluss auf sie wühlten sie innerlich auf, war ihr jedoch auch Halt und Inspiration in einer Zeit in der Sabrae kein Ziel mehr vor Augen hatte. &lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre innere Unruhe überwandt und gemeinsam mit [[Nadia Snyders|Nadia]] einige Krisen durchstand, wurde Sabrae schließlich in den [[Altstadt|Slums]] sesshaft, erklärte das Viertel zu ihrer Heimat und betrachtet dessen Bevölkerung als eine in sich geschlossene Gesellschaft die unter ihrem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon Sabrae ein Vermögen zusammen getragen hatte und ihr Geld größten Teils legalisierte, zogen ihre Gefährtin und sie es doch vor ihre Wurzeln nicht hinter sich zu lassen. Heute durchstreifen beide die [[Altstadt|Slums]] als Unterweltlegenden, fördern den Glauben an Maske, junge Schurken und verdienen einen Teil ihres Lebensunterhaltes immer noch auf kriminelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre alten Verbindungen hält Sabrae noch immer aufrecht und obschon sie keine Unterweltführerin mehr ist, versucht sie stets mit neuen Plänen und Investitionen das Verbrechen zu organisieren und zu fördern.&lt;br /&gt;
Eine ihrer bekannteren Unternehmungen ist die Gründung eines Schwarzmarktes in der Kanalisation, ein Projekt das Sabrae bereits vor dem Verfall des Untergrundes als eines der Kernziele ihres Strebens sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manch einer mag darin bereits den Versuch erkennen ohne die Abhängigkeit von Hintermännern den Grundstein für eine neue Form des organisierten Verbrechens zu legen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der [[Altstadt|Slums]] ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie sich jedoch aus der Politik zurück gezogen zu haben und steht nun im Dienste [[Nadia Snyders]], der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
Dort nimmt sie die Aufgaben einer Geschäftsleiterin wahr und scheint dem Klischee einer Calishitin entsprechend, für wahr versiert im führen der Bücher und einlullen beim Feilschen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Shara Paine]] mag mit der Zeit in Ungnade gefallen sein und ihr Vermögen verloren haben, die Oase ist jedoch weiterhin neben dem Goldenen Segel und der neu renovierten Oper eines der drei größten öffentlichen Bauwerke und Prestigeobjekte der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
Beim Schlachtzug der Freiwilligen Armee, der gegen die Trolle der Trollhügel ins Feld zog nahm sie gar eine Position als Befehlshaberin ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswertes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namen und Bedeutungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit wurde Sabrae von ihrer Mutter auf den Namen ''Sabra Zandt'' getauft, dieser wurde jedoch sehr zum Ärgernis ihrer Mutter gerne von den Ilythiiri in eine Lolth gefälligere Version abgewandelt: ''Sabrae''.&lt;br /&gt;
Dieser bedeutet im dunkelelfischen Dialekt soviel wie: &amp;quot;Die nach dem Abgrund sucht&amp;quot;, oder &amp;quot;Die Lolth Getreue&amp;quot;. Nach dem Tod ihrer Mutter nahm sie diesen Namen vollends an und verrät ihren wirklichen Namen nur sehr wenigen und wichtigen Bezugspersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennung ihres menschlichen Namens ''Sabra'' wertet sie mit Wohlwollen als ein Zeichen starker Verbundenheit, es kann jedoch auch stark ins Gegenteil schwanken wenn jemand ihren Namen verwendet dem sie sich nicht vertraut fühlt.&lt;br /&gt;
Sabra bedeutet soviel wie: &amp;quot;zu ruhen&amp;quot; oder &amp;quot;Geduld&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Sabrae wird ''Zah-brah-e'' ausgesprochen, in Anlehnung an ihren wirklichen Namen Sabra - ''Zah-brah''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem sie einige Zeit Kelindahr Killian An'ars Schülerin war, eröffnete er Sabrae das sie seine Halbschwester sei. Sie vermutet hinter dieser Offenbarung einen Trick, mit dem Kelindahr versucht ihre Sentimentalität auszunutzen und sie an sich zu binden. Zudem haben direkte Blutsverwandtschaften in der gehobenen Adelsgesellschaft der Ilythiiri keine sonderlich große Bedeutung, da Adoption ein gängiges Mittel ist um potentiell mächtige Individuen an das eigene Haus zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht desto trotz hat Sabrae diesen Beinamen an zweiter Stelle angenommen und verwendet ihn bei förmlichen Vorstellungen weitestgehend. In der Gegenwart anderer Ilythiiri meidet sie die Nennung des Namens jedoch, da er unmittelbar mit der Anbetung Eilistraees und einem abtrünnigen - wenn auch weitestgehend ausgestorbenen - Haus in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Killian An'ar bedeutet im dunkelelfischen Dialekt: &amp;quot;Schwert Tänzer/in&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen des Haus der Dunkelheit nahm Sabrae an, als sie von der damaligen Mutter Oberin Phaere O'Lothi in den Stand einer vollwertigen Adeligen und des Waffenmeisters des Hauses erhoben wurde. Für eine nicht reinblütige Drow bedeutet das tragen eines Adelsnamen - und sei das Haus auch noch so unbedeutend - einen großen Fortschritt.&lt;br /&gt;
Speziell in der Gesellschaft der Drow verwendet sie ihren Hausnamen O'Lothi gerne zur Identifikation und um ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern, nennt ihn jedoch in einer ausführlichen Vorstellung nur an letzter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens O'Lothi lässt sich nicht eindeutig übersetzen, der Titel: &amp;quot;Haus der Dunkelheit&amp;quot; lässt jedoch auf eine ältere Version des Wortes für &amp;quot;Dunkelheit&amp;quot; zurück schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgefällig nennt sich Sabrae daher gerne mit vollem Titel: &amp;quot;Sabrae Zandt - Killian An'ar - O'Lothi&amp;quot; oder auch &amp;quot;Sabrae Zandt - Schwerttänzerin der Dunkelheit&amp;quot;. Ihren Titel als Waffenmeister verwendet sie seltener, da jener in der Kultur der Illythiiri akademischer Natur ist und die Anerkennung der Gesellschaft verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin verwendet Sabrae das Kürzel: &amp;quot;ß&amp;quot;, wenn sie vertrauliche Dokumente über Vermittler austauscht. Das &amp;quot;ß&amp;quot; steht hierbei für ihre Initialen &amp;quot;SZ&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkelelfisches Erbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae hält sich aufgrund ihres gemischten Blutes für körperlich überlegen, sie nimmt an das sie die Stärken beider Rassen, ohne ihre Schwächen besäße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründet sieht sie dies überwiegend in der Tatsache das sie über die wesentlich leistungsfähigere, elfische Muskulatur verfügt aber den starken Knochenbau der Menschen besitzt und dadurch kämpferisch den weniger leistungsfähigen Menschen oder anfälligeren Elfen überlegen sei.&lt;br /&gt;
Aber auch ihre feinen elfischen Sinne, die Feinfühligkeit und ihren schlanken Wuchs betrachtet sie als Zeichen einer höheren Entwicklung, als in ihren Augen niedere Rassen besitzen.&lt;br /&gt;
Generell stellt sie deshalb Elfen und Menschen auf die höchste Stufe der Wertschätzung, anders als reinblütige Ilythiiri welche Menschen eher für minderwertig halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon diese Sichtweise sehr Subjektiv ist, muss man ihr doch zugestehen für diese These ein gutes Beispiel zu sein. Anders als andere Mischblütige verfügt Sabrae tatsächlich über die Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen.&lt;br /&gt;
Sabrae glaubt in dieser Fähigkeit den Beweis zu haben in der Lage zu sein alle übernatürlichen Fähigkeiten der Ilythiiri zu erlernen, so wie die berüchtigte Fähigkeit jedwege Magie von sich abzuschütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit liegt ihre Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen aber darin begründet, dass sie während eines ihrer Aufträge einer großen Dosis der berüchtigten Unterweltstrahlung ausgesetzt war. Die Ilythiiri nennen diese Strahlung das Faerzress und als jenes Sabrae durchflutete, wurde ihr dunkelelfisches Erbe geweckt und potenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innere Kraft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Waffenmeister hat Sabrae gelernt eine feinfühlige Kraft zu spühren und sich als Quelle zu Nutzen zu machen. Diese Kraft wird von Sabrae selten erwähnt, sie bezeichnet sie jedoch als den entscheidenen Faktor der sie zu einer überlegenen Kämpferin macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus spiritueller Sicht erklärt Sabrae das die Kraft eine Energie sei, welche alles lebendige wie ein innerer Atem durchfließe. In roher Form sei sie in einem Zustand der die Schöpfung ermögliche und je näher die Kraft diesen Zustand wieder erreicht, desto mächtiger werde sie. Magier machen sich diese Kraft mit Hilfe des Gewebes und ihrer Rituale zu Nutzen und entfesseln so gewaltige Kräfte aber es gibt auch andere Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels präziser Körperbeherrschung und ihrem Gespühr für diese Kraft, sei es ihr möglich sie zu lenken und über die Bewegung beim führen des Schwertes zu entfesseln. Die Kraft welche sie dabei über ihre Klinge auf das Opfer entläd kann verheerende Ausmaße annehmen, fordert aber auch ihren Tribut in Form von Erschöpfung die Sabrae nach einigen Malen einheimfällt.&lt;br /&gt;
Weiterhin behauptet Sabrae durch die alles durchfließende Kraft eine Art Verbindung zu ihrem Opfer herstellen zu können, es zu spühren und dadurch seine Schritte sogar vorherzusehen.&lt;br /&gt;
Vermutlich liegt diese scheinbare Vorhersehung in langen praktischen Übungen begründet, sodass sie intuitiv weiß wie ihr Gegner reagieren wird und nurnoch aus reflex ohne nachdenken zu müssen darauf reagieren kann. Tatsache ist aber auch das Sabraes Schwertführung wesentlich präziser und potentiell tödlicher ist als die eines normalen Kämpfers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
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				<updated>2011-09-23T18:49:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, [[Schwarzer Handschuh|Maskarraner]], [[Haus O'Lothi]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in [[Har'Dorkar]] ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Har'Dorkar]] war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des [[Haus O'Lothi|Hauses O'Lothi]] welches in [[Har'Dorkar]] die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von [[Drow|Ilythiiri]] zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen [[Har'Dorkar]], aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] aus der Asche auferstehen und der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] und zu jener Zeit Waffenmeister des [[Haus Fra'Tesi|Hauses Fra'Tesi]]. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge [[Har'Dorkar]], die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]]. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, [[Tyrannos|der Schwarzen Faust]] und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der [[Tyrannos|Schwarzen Faust]] und dem [[Haus O'Lothi]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das [[Haus O'Lothi]] siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nachdem sich Sabrae zurück zog zerfiel der Untergrund schließlich wieder in seine einzelnen Banden und obschon die selbst ernannte Oberschicht des organisierten Verbrechens immernoch Herrschaftsansprüche erhebt, wurden sie nie wieder so stark wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus O'Lothi]] verlor zunehmend seine Wurzeln, längst hägten die Drahtzieher hinter der Mutter Oberin nicht mehr die Pläne ihre Heimatstadt [[Har'Dorkar]] zurück zu fordern. Nach Sabraes Ansichten sollte jeder seinen Anteil nehmen und so handelte sie auch, indem sie Besitzanspruch auf das Badehaus der Stadt [[Rivin]] legte, welches sich seit der Pleite ihrer früheren Eigentümer im Besitz der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] befand. Offiziell ist immernoch [[Nadia Snyders]] als Eigentümerin eingetragen, welche im Auftrag der O'Lothi das Badehaus bei einer Versteigerung erstand. Sabrae hingegen leitet das Badehaus in ihrer Identität Calishima als Geschäftsführerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Zeit der Freischaffenheit, oder auch des Ruhestandes wie Sabrae sie gerne betitelte, sollte sie noch oft in der Gestallt Calishimas in der Stadt verkehren. Einst wurde sie in dieser Tarnung von ihrer Herrin [[Maeve]] getauft und trat in der Öffentlichkeit als Adjudantin der Stadträtin [[Jelena Jerovic]] auf.&lt;br /&gt;
Nun mehr distanzierte sie sich jedoch immer mehr von ihrer Herrin und den Maskarranern, obschon sie deren Lehren als neuen Leitfaden für ihr Leben annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür waren persönlicher Natur, gar romantischer Natur. Es war kein Geheimnis das Sabrae der ''Verborgenen'' [[Maeve]] verfallen war und sie vergötterte, jedoch endete diese Romanze in einer Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Während der ruhigen Zeit genoss sie die Abgeschiedenheit zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin [[Nadia Snyders]], doch wo andere längst sahen das zwischen jenen eine tiefere Verbundenheit bestand als nur Freundschaft, erkannte Sabrae dies erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten die vergingen wurden Sabrae und [[Nadia Snyders|Nadia]] schließlich ein Liebespaar. [[Nadia Snyders|Nadias]] Einfluss auf sie wühlten sie innerlich auf, war ihr jedoch auch Halt und Inspiration in einer Zeit in der Sabrae kein Ziel mehr vor Augen hatte. &lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre innere Unruhe überwandt und gemeinsam mit [[Nadia Snyders|Nadia]] einige Krisen durchstand, wurde Sabrae schließlich in den [[Altstadt|Slums]] sesshaft, erklärte das Viertel zu ihrer Heimat und betrachtet dessen Bevölkerung als eine in sich geschlossene Gesellschaft die unter ihrem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon Sabrae ein Vermögen zusammen getragen hatte und ihr Geld größten Teils legalisierte, zogen ihre Gefährtin und sie es doch vor ihre Wurzeln nicht hinter sich zu lassen. Heute durchstreifen beide die [[Altstadt|Slums]] als Unterweltlegenden, fördern den Glauben an Maske, junge Schurken und verdienen einen Teil ihres Lebensunterhaltes immer noch auf kriminelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre alten Verbindungen hält Sabrae noch immer aufrecht und obschon sie keine Unterweltführerin mehr ist, versucht sie stets mit neuen Plänen und Investitionen das Verbrechen zu organisieren und zu fördern.&lt;br /&gt;
Eine ihrer bekannteren Unternehmungen ist die Gründung eines Schwarzmarktes in der Kanalisation, ein Projekt das Sabrae bereits vor dem Verfall des Untergrundes als eines der Kernziele ihres Strebens sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manch einer mag darin bereits den Versuch erkennen ohne die Abhängigkeit von Hintermännern den Grundstein für eine neue Form des organisierten Verbrechens zu legen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der [[Altstadt|Slums]] ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie sich jedoch aus der Politik zurück gezogen zu haben und steht nun im Dienste [[Nadia Snyders]], der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
Dort nimmt sie die Aufgaben einer Geschäftsleiterin wahr und scheint dem Klischee einer Calishitin entsprechend, für wahr versiert im führen der Bücher und einlullen beim Feilschen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Shara Paine]] mag mit der Zeit in Ungnade gefallen sein und ihr Vermögen verloren haben, die Oase ist jedoch weiterhin neben dem Goldenen Segel und der neu renovierten Oper eines der drei größten öffentlichen Bauwerke und Prestigeobjekte der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
Beim Schlachtzug der Freiwilligen Armee, der gegen die Trolle der Trollhügel ins Feld zog nahm sie gar eine Position als Befehlshaberin ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namen und Bedeutungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit wurde Sabrae von ihrer Mutter auf den Namen ''Sabra Zandt'' getauft, dieser wurde jedoch sehr zum Ärgernis ihrer Mutter gerne von den Ilythiiri in eine Lolth gefälligere Version abgewandelt: ''Sabrae''.&lt;br /&gt;
Dieser bedeutet im dunkelelfischen Dialekt soviel wie: &amp;quot;Die nach dem Abgrund sucht&amp;quot;, oder &amp;quot;Die Lolth Getreue&amp;quot;. Nach dem Tod ihrer Mutter nahm sie diesen Namen vollends an und verrät ihren wirklichen Namen nur sehr wenigen und wichtigen Bezugspersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennung ihres menschlichen Namens ''Sabra'' wertet sie mit Wohlwollen als ein Zeichen starker Verbundenheit, es kann jedoch auch stark ins Gegenteil schwanken wenn jemand ihren Namen verwendet dem sie sich nicht vertraut fühlt.&lt;br /&gt;
Sabra bedeutet soviel wie: &amp;quot;zu ruhen&amp;quot; oder &amp;quot;Geduld&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Sabrae wird ''Zah-brah-e'' ausgesprochen, in Anlehnung an ihren wirklichen Namen Sabra - ''Zah-brah''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem sie einige Zeit Kelindahr Killian An'ars Schülerin war, eröffnete er Sabrae das sie seine Halbschwester sei. Sie vermutet hinter dieser Offenbarung einen Trick, mit dem Kelindahr versucht ihre Sentimentalität auszunutzen und sie an sich zu binden. Zudem haben direkte Blutsverwandtschaften in der gehobenen Adelsgesellschaft der Ilythiiri keine sonderlich große Bedeutung, da Adoption ein gängiges Mittel ist um potentiell mächtige Individuen an das eigene Haus zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht desto trotz hat Sabrae diesen Beinamen an zweiter Stelle angenommen und verwendet ihn bei förmlichen Vorstellungen weitestgehend. In der Gegenwart anderer Ilythiiri meidet sie die Nennung des Namens jedoch, da er unmittelbar mit der Anbetung Eilistraees und einem abtrünnigen - wenn auch weitestgehend ausgestorbenen - Haus in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Killian An'ar bedeutet im dunkelelfischen Dialekt: &amp;quot;Schwert Tänzer/in&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen des Haus der Dunkelheit nahm Sabrae an, als sie von der damaligen Mutter Oberin Phaere O'Lothi in den Stand einer vollwertigen Adeligen und des Waffenmeisters des Hauses erhoben wurde. Für eine nicht reinblütige Drow bedeutet das tragen eines Adelsnamen - und sei das Haus auch noch so unbedeutend - einen großen Fortschritt.&lt;br /&gt;
Speziell in der Gesellschaft der Drow verwendet sie ihren Hausnamen O'Lothi gerne zur Identifikation und um ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern, nennt ihn jedoch in einer ausführlichen Vorstellung nur an letzter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens O'Lothi lässt sich nicht eindeutig übersetzen, der Titel: &amp;quot;Haus der Dunkelheit&amp;quot; lässt jedoch auf eine ältere Version des Wortes für &amp;quot;Dunkelheit&amp;quot; zurück schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgefällig nennt sich Sabrae daher gerne mit vollem Titel: &amp;quot;Sabrae Zandt - Killian An'ar - O'Lothi&amp;quot; oder auch &amp;quot;Sabrae Zandt - Schwerttänzerin der Dunkelheit&amp;quot;. Ihren Titel als Waffenmeister verwendet sie seltener, da jener in der Kultur der Illythiiri akademischer Natur ist und die Anerkennung der Gesellschaft verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin verwendet Sabrae das Kürzel: &amp;quot;ß&amp;quot;, wenn sie vertrauliche Dokumente über Vermittler austauscht. Das &amp;quot;ß&amp;quot; steht hierbei für ihre Initialen &amp;quot;SZ&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkelelfisches Erbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae hält sich aufgrund ihres gemischten Blutes für körperlich überlegen, sie nimmt an das sie die Stärken beider Rassen, ohne ihre Schwächen besäße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründet sieht sie dies überwiegend in der Tatsache das sie über die wesentlich leistungsfähigere, elfische Muskulatur verfügt aber den starken Knochenbau der Menschen besitzt und dadurch kämpferisch den weniger leistungsfähigen Menschen oder anfälligeren Elfen überlegen sei.&lt;br /&gt;
Aber auch ihre feinen elfischen Sinne, die Feinfühligkeit und ihren schlanken Wuchs betrachtet sie als Zeichen einer höheren Entwicklung, als in ihren Augen niedere Rassen besitzen.&lt;br /&gt;
Generell stellt sie deshalb Elfen und Menschen auf die höchste Stufe der Wertschätzung, anders als reinblütige Ilythiiri welche Menschen eher für minderwertig halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon diese Sichtweise sehr Subjektiv ist, muss man ihr doch zugestehen für diese These ein gutes Beispiel zu sein. Anders als andere Mischblütige verfügt Sabrae tatsächlich über die Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen.&lt;br /&gt;
Sabrae glaubt in dieser Fähigkeit den Beweis zu haben in der Lage zu sein alle übernatürlichen Fähigkeiten der Ilythiiri zu erlernen, so wie die berüchtigte Fähigkeit jedwege Magie von sich abzuschütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit liegt ihre Fähigkeit Feenfeuer herbeizurufen aber darin begründet, dass sie während eines ihrer Aufträge einer großen Dosis der berüchtigten Unterweltstrahlung ausgesetzt war. Die Ilythiiri nennen diese Strahlung das Faerzress und als jenes Sabrae durchflutete, wurde ihr dunkelelfisches Erbe geweckt und potenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innere Kraft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Waffenmeister hat Sabrae gelernt eine feinfühlige Kraft zu spühren und sich als Quelle zu Nutzen zu machen. Diese Kraft wird von Sabrae selten erwähnt, sie bezeichnet sie jedoch als den entscheidenen Faktor der sie zu einer überlegenen Kämpferin macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus spiritueller Sicht erklärt Sabrae das die Kraft eine Energie sei, welche alles lebendige wie ein innerer Atem durchfließe. In roher Form sei sie in einem Zustand der die Schöpfung ermögliche und je näher die Kraft diesen Zustand wieder erreicht, desto mächtiger werde sie. Magier machen sich diese Kraft mit Hilfe des Gewebes und ihrer Rituale zu Nutzen und entfesseln so gewaltige Kräfte aber es gibt auch andere Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels präziser Körperbeherrschung und ihrem Gespühr für diese Kraft, sei es ihr möglich sie zu lenken und über die Bewegung beim führen des Schwertes zu entfesseln. Die Kraft welche sie dabei über ihre Klinge auf das Opfer entläd kann verheerende Ausmaße annehmen, fordert aber auch ihren Tribut in Form von Erschöpfung die Sabrae nach einigen Malen einheimfällt.&lt;br /&gt;
Weiterhin behauptet Sabrae durch die alles durchfließende Kraft eine Art Verbindung zu ihrem Opfer herstellen zu können, es zu spühren und dadurch seine Schritte sogar vorherzusehen.&lt;br /&gt;
Vermutlich liegt diese scheinbare Vorhersehung in langen praktischen Übungen begründet, sodass sie intuitiv weiß wie ihr Gegner reagieren wird und nurnoch aus reflex ohne nachdenken zu müssen darauf reagieren kann. Tatsache ist aber auch das Sabraes Schwertführung wesentlich präziser und potentiell tödlicher ist als die eines normalen Kämpfers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
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				<updated>2011-08-22T07:25:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, [[Schwarzer Handschuh|Maskarraner]], [[Haus O'Lothi]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in [[Har'Dorkar]] ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Har'Dorkar]] war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des [[Haus O'Lothi|Hauses O'Lothi]] welches in [[Har'Dorkar]] die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von [[Drow|Ilythiiri]] zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen [[Har'Dorkar]], aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] aus der Asche auferstehen und der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] und zu jener Zeit Waffenmeister des [[Haus Fra'Tesi|Hauses Fra'Tesi]]. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge [[Har'Dorkar]], die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]]. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, [[Tyrannos|der Schwarzen Faust]] und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der [[Tyrannos|Schwarzen Faust]] und dem [[Haus O'Lothi]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das [[Haus O'Lothi]] siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nachdem sich Sabrae zurück zog zerfiel der Untergrund schließlich wieder in seine einzelnen Banden und obschon die selbst ernannte Oberschicht des organisierten Verbrechens immernoch Herrschaftsansprüche erhebt, wurden sie nie wieder so stark wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus O'Lothi]] verlor zunehmend seine Wurzeln, längst hägten die Drahtzieher hinter der Mutter Oberin nicht mehr die Pläne ihre Heimatstadt [[Har'Dorkar]] zurück zu fordern. Nach Sabraes Ansichten sollte jeder seinen Anteil nehmen und so handelte sie auch, indem sie Besitzanspruch auf das Badehaus der Stadt [[Rivin]] legte, welches sich seit der Pleite ihrer früheren Eigentümer im Besitz der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] befand. Offiziell ist immernoch [[Nadia Snyders]] als Eigentümerin eingetragen, welche im Auftrag der O'Lothi das Badehaus bei einer Versteigerung erstand. Sabrae hingegen leitet das Badehaus in ihrer Identität Calishima als Geschäftsführerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Zeit der Freischaffenheit, oder auch des Ruhestandes wie Sabrae sie gerne betitelte, sollte sie noch oft in der Gestallt Calishimas in der Stadt verkehren. Einst wurde sie in dieser Tarnung von ihrer Herrin [[Maeve]] getauft und trat in der Öffentlichkeit als Adjudantin der Stadträtin [[Jelena Jerovic]] auf.&lt;br /&gt;
Nun mehr distanzierte sie sich jedoch immer mehr von ihrer Herrin und den Maskarranern, obschon sie deren Lehren als neuen Leitfaden für ihr Leben annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür waren persönlicher Natur, gar romantischer Natur. Es war kein Geheimnis das Sabrae der ''Verborgenen'' [[Maeve]] verfallen war und sie vergötterte, jedoch endete diese Romanze in einer Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Während der ruhigen Zeit genoss sie die Abgeschiedenheit zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin [[Nadia Snyders]], doch wo andere längst sahen das zwischen jenen eine tiefere Verbundenheit bestand als nur Freundschaft, erkannte Sabrae dies erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten die vergingen wurden Sabrae und [[Nadia Snyders|Nadia]] schließlich ein Liebespaar. [[Nadia Snyders|Nadias]] Einfluss auf sie wühlten sie innerlich auf, war ihr jedoch auch Halt und Inspiration in einer Zeit in der Sabrae kein Ziel mehr vor Augen hatte. &lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre innere Unruhe überwandt und gemeinsam mit [[Nadia Snyders|Nadia]] einige Krisen durchstand, wurde Sabrae schließlich in den [[Altstadt|Slums]] sesshaft, erklärte das Viertel zu ihrer Heimat und betrachtet dessen Bevölkerung als eine in sich geschlossene Gesellschaft die unter ihrem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon Sabrae ein Vermögen zusammen getragen hatte und ihr Geld größten Teils legalisierte, zogen ihre Gefährtin und sie es doch vor ihre Wurzeln nicht hinter sich zu lassen. Heute durchstreifen beide die [[Altstadt|Slums]] als Unterweltlegenden, fördern den Glauben an Maske, junge Schurken und verdienen einen Teil ihres Lebensunterhaltes immer noch auf kriminelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre alten Verbindungen hält Sabrae noch immer aufrecht und obschon sie keine Unterweltführerin mehr ist, versucht sie stets mit neuen Plänen und Investitionen das Verbrechen zu organisieren und zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der [[Altstadt|Slums]] ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten [[Nadia Snyders]] zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-22T07:18:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in [[Har'Dorkar]] ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Har'Dorkar]] war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des [[Haus O'Lothi|Hauses O'Lothi]] welches in [[Har'Dorkar]] die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von [[Drow|Ilythiiri]] zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen [[Har'Dorkar]], aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] aus der Asche auferstehen und der [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]] als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] und zu jener Zeit Waffenmeister des [[Haus Fra'Tesi|Hauses Fra'Tesi]]. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge [[Har'Dorkar]], die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin [[Haus Fra'Tesi|Fra'Tesi]]. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, [[Tyrannos|der Schwarzen Faust]] und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der [[Tyrannos|Schwarzen Faust]] und dem [[Haus O'Lothi]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das [[Haus O'Lothi]] siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nachdem sich Sabrae zurück zog zerfiel der Untergrund schließlich wieder in seine einzelnen Banden und obschon die selbst ernannte Oberschicht des organisierten Verbrechens immernoch Herrschaftsansprüche erhebt, wurden sie nie wieder so stark wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus O'Lothi]] verlor zunehmend seine Wurzeln, längst hägten die Drahtzieher hinter der Mutter Oberin nicht mehr die Pläne ihre Heimatstadt [[Har'Dorkar]] zurück zu fordern. Nach Sabraes Ansichten sollte jeder seinen Anteil nehmen und so handelte sie auch, indem sie Besitzanspruch auf das Badehaus der Stadt [[Rivin]] legte, welches sich seit der Pleite ihrer früheren Eigentümer im Besitz der [[Haus O'Lothi|O'Lothi]] befand. Offiziell ist immernoch [[Nadia Snyders]] als Eigentümerin eingetragen, welche im Auftrag der O'Lothi das Badehaus bei einer Versteigerung erstand. Sabrae hingegen leitet das Badehaus in ihrer Identität Calishima als Geschäftsführerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Zeit der Freischaffenheit, oder auch des Ruhestandes wie Sabrae sie gerne betitelte, sollte sie noch oft in der Gestallt Calishimas in der Stadt verkehren. Einst wurde sie in dieser Tarnung von ihrer Herrin [[Maeve]] getauft und trat in der Öffentlichkeit als Adjudantin der Stadträtin [[Jelena Jerovic]] auf.&lt;br /&gt;
Nun mehr distanzierte sie sich jedoch immer mehr von ihrer Herrin und den Maskarranern, obschon sie deren Lehren als neuen Leitfaden für ihr Leben annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür waren persönlicher Natur, gar romantischer Natur. Es war kein Geheimnis das Sabrae der ''Verborgenen'' [[Maeve]] verfallen war und sie vergötterte, jedoch endete diese Romanze in einer Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Während der ruhigen Zeit genoss sie die Abgeschiedenheit zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin [[Nadia Snyders]], doch wo andere längst sahen das zwischen jenen eine tiefere Verbundenheit bestand als nur Freundschaft, erkannte Sabrae dies erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten die vergingen wurden Sabrae und [[Nadia Snyders|Nadia]] schließlich ein Liebespaar. [[Nadia Snyders|Nadias]] Einfluss auf sie wühlten sie innerlich auf, war ihr jedoch auch Halt und Inspiration in einer Zeit in der Sabrae kein Ziel mehr vor Augen hatte. &lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre innere Unruhe überwandt und gemeinsam mit [[Nadia Snyders|Nadia]] einige Krisen durchstand, wurde Sabrae schließlich in den [[Altstadt|Slums]] sesshaft, erklärte das Viertel zu ihrer Heimat und betrachtet dessen Bevölkerung als eine in sich geschlossene Gesellschaft die unter ihrem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon Sabrae ein Vermögen zusammen getragen hatte und ihr Geld größten Teils legalisierte, zogen ihre Gefährtin und sie es doch vor ihre Wurzeln nicht hinter sich zu lassen. Heute durchstreifen beide die [[Altstadt|Slums]] als Unterweltlegenden, fördern den Glauben an Maske, junge Schurken und verdienen einen Teil ihres Lebensunterhaltes immer noch auf kriminelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre alten Verbindungen hält Sabrae noch immer aufrecht und obschon sie keine Unterweltführerin mehr ist, versucht sie stets mit neuen Plänen und Investitionen das Verbrechen zu organisieren und zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der [[Altstadt|Slums]] ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten [[Nadia Snyders]] zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-14T12:53:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der Schwarzen Faust und dem Haus O'Lothi ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die O'Lothi wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das Haus O'Lothi siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die O'Lothi umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nachdem sich Sabrae zurück zog zerfiel der Untergrund schließlich wieder in seine einzelnen Banden und obschon die selbst ernannte Oberschicht des organisierten Verbrechens immernoch Herrschaftsansprüche erhebt, wurden sie nie wieder so stark wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus O'Lothi verlor zunehmend seine Wurzeln, längst hägten die Drahtzieher hinter der Mutter Oberin nicht mehr die Pläne ihre Heimatstadt HarDor Kar zurück zu fordern. Nach Sabraes Ansichten sollte jeder seinen Anteil nehmen und so handelte sie auch, indem sie Besitzanspruch auf das Badehaus der Stadt [[Rivin]] legte, welches sich seit der Pleite ihrer früheren Eigentümer im Besitz der O'Lothi befand. Offiziell ist immernoch [[Nadia Snyders]] als Eigentümerin eingetragen, welche im Auftrag der O'Lothi das Badehaus bei einer Versteigerung erstand. Sabrae hingegen leitet das Badehaus in ihrer Identität Calishima als Geschäftsführerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Zeit der Freischaffenheit, oder auch des Ruhestandes wie Sabrae sie gerne betitelte, sollte sie noch oft in der Gestallt Calishimas in der Stadt verkehren. Einst wurde sie in dieser Tarnung von ihrer Herrin [[Maeve]] getauft und trat in der Öffentlichkeit als Adjudantin der Stadträtin [[Jelena Jerovic]] auf.&lt;br /&gt;
Nun mehr distanzierte sie sich jedoch immer mehr von ihrer Herrin und den Maskarranern, obschon sie deren Lehren als neuen Leitfaden für ihr Leben annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür waren persönlicher Natur, gar romantischer Natur. Es war kein Geheimnis das Sabrae der ''Verborgenen'' [[Maeve]] verfallen war und sie vergötterte, jedoch endete diese Romanze in einer Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Während der ruhigen Zeit genoss sie die Abgeschiedenheit zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin [[Nadia Snyders]], doch wo andere längst sahen das zwischen jenen eine tiefere Verbundenheit bestand als nur Freundschaft, erkannte Sabrae dies erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten die vergingen wurden Sabrae und [[Nadia Snyders|Nadia]] schließlich ein Liebespaar. [[Nadia Snyders|Nadias]] Einfluss auf sie wühlten sie innerlich auf, war ihr jedoch auch Halt und Inspiration in einer Zeit in der Sabrae kein Ziel mehr vor Augen hatte. &lt;br /&gt;
Nachdem sie ihre innere Unruhe überwandt und gemeinsam mit [[Nadia Snyders|Nadia]] einige Krisen durchstand, wurde Sabrae schließlich in den [[Altstadt|Slums]] sesshaft, erklärte das Viertel zu ihrer Heimat und betrachtet dessen Bevölkerung als eine in sich geschlossene Gesellschaft die unter ihrem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon Sabrae ein Vermögen zusammen getragen hatte und ihr Geld größten Teils legalisierte, zogen ihre Gefährtin und sie es doch vor ihre Wurzeln nicht hinter sich zu lassen. Heute durchstreifen beide die [[Altstadt|Slums]] als Unterweltlegenden, fördern den Glauben an Maske, junge Schurken und verdienen einen Teil ihres Lebensunterhaltes immer noch auf kriminelle Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre alten Verbindungen hält Sabrae noch immer aufrecht und obschon sie keine Unterweltführerin mehr ist, versucht sie stets mit neuen Plänen und Investitionen das Verbrechen zu organisieren und zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten [[Nadia Snyders]] zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-13T15:58:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der Schwarzen Faust und dem Haus O'Lothi ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die O'Lothi wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern und gaben ihm zudem die Schuld an willkürlich auftretenden Ebenenrissen, die mutmaßlich mit dem Versuch zusammen hängten das Nebelreich mit der Materiellen Ebene zu verbinden.&lt;br /&gt;
Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzten sich überwiegend aus den O'Lothi und deren Gefolge zusammen aber auch andere schlossen sich ihnen an. Zu Beginn der Organisation wurden ettliche Spezialisten aus verschiedenen Schichten rekrutiert, darunter die elfische Meuchelmörderin [[Elanor Dû]], spätere Rechte Hand [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahrs]], der cholerische Halbling Barde [[John de Grode]], dem verbitterten Waldläufer [[Blattschuss]], [[Limix Lint]], einem Läufer des kurzlebigen Feenvolkes der Flinklinge und [[Nadia Snyders]], der damaligen Geliebten [[Phaere O'Lothi|Phaeres]], einer Doppelagentin der [[Miliz]], die jedoch später die Seiten wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe diente Namyri als Ausgleich zu seinen regulären Truppen welche unter dem Kommando von [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin ''der Erhabenen'']] das Portal bewachten. Wo diese sich schwor das Portal vor jedem Eindringling zu verteidigen, agierten die Kundschafter wiederum verdeckt im Feindesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das Haus O'Lothi siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow [[Chazmyr Gellar]] und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte vier Monate bis die Menschen schließlich dennoch die Oberhand gewannen und das Portal schließen konnten. Nunmehr vollends im Nebelreich gefangen, wandten sich die Kundschafter endgültig gegen Namyri. &lt;br /&gt;
Namyris Reich zerfiel unterdessen in seine Essenzen, der Nebel löste sich und die Ebene begann zu zerfallen. An den Stellen an denen die Dimension einst mit der Materiellen Ebene verbunden war entstanden Risse, die immer mehr den Lebensraum der Bewohner des Nebelreichs bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hieß der Herrscherdrachen sei in einen tiefen Schlaf verfallen, da die Kämpfe um das Portal und der Verlust eben jenens ihm seine Kraft raubten. Zudem war [[Lady Selestin - die Erhabene|Lady Selestin]] verschollen, mutmaßlich im Kampf gefallen.&lt;br /&gt;
All dies ließ die Saat der Rebellion in Form einer Widerstandszelle keimen, die ersannen den Drachenherrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter stellten jedoch fest das es bald kein Nebelreich mehr geben würde, wenn der Zerfall weiter seinen Lauf nahm. So nahmen sie Kontakt mit den Widerständlern auf und besiegelten einen Pakt zur Evakuierung Drakovias.&lt;br /&gt;
Nach einer aufwendigen Beschaffung aller notwendigen Mittel nahm dieser Pakt schließlich Gestallt in der Kapelle [[Drakovia|Drakovias]] an, welche einst zu Ehren Namyris errichtet wurde.&lt;br /&gt;
In jener öffneten die Widerständler zusammen mit den Kundschaftern ''das Zweite Portal'' in die Materielle Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das erste Portal Namyris die Versklavung ermöglichte, war ''das Zweite Portal'' die Erlösung für alle Geknechteten. Sie entkamen der sterbenden Welt und flüchteten in die [[Altstadt|Slums]] der Stadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Flucht aus der Nebelwelt mussten die O'Lothi umdenken, die alten Traditionen ihres dunkelelfischen Erbes waren nurnoch Fassade, dahinter standen nun die Kundschafter als neue Organisation.&lt;br /&gt;
Sabrae stieg in deren Rängen zur Kommandantin auf und stand somit direkt unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] noch über Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. Jene jedoch war es letztendlich die einen entscheidenen Schritt in der Machtergreifung der Slums vollführte, indem sie ein Bündnis mit dem [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] vereinbarte und die Kundschafter so in&lt;br /&gt;
den [[Schwarzer Handschuh|Schwarzen Handschuh]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss brach die Vereinbarung zwischen [[Maeve]] und [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], sodass der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]] sich wieder in seinen Tempel zurück zog und als neutrale Gruppe zwischen den Banden vermittelte, während die zusammengeschlossenen Banden der Slums unter [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] fortan in der [[Schwarze Halle|Schwarzen Halle]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwarze Halle]] war die Heimat der Vampirmeisterin [[Valen]], welche dort ihren langen Schlaf hielt und durch [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] geweckt wurde um seine Macht zu verstärken und gegen [[Maeve]] Position zu beziehen. Gemeinsam führten jene schließlich die [[Schwarze Halle]], während Sabrae immer mehr in ihren Befugnissen und ihrem freien Handeln eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
Enttäuscht über die Entwicklungen ihrer einstigen Vision von den freien [[Altstadt|Slums]], zog sich Sabrae aus der Führung zurück und gab sich vollends den Lehren ihrer Herrin der ''Verborgenen'' [[Maeve]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses. Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten [[Nadia Snyders]] zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-13T13:41:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen eines Portals im nahen Sumpf der Küstenstadt begann eine neue Zeit.&lt;br /&gt;
Das Portal wurde vom Schattendrachen Namyri erschaffen, der vor hatte über jenes seine Teildimension an der Materiellen Ebene zu verankern, diese Dimension wurde von ihren Bewohnern das ''Nebelreich'' genannt.&lt;br /&gt;
Was die Bewohner Rivins jedoch nicht wussten, war das Namyri zur Erschaffung des Portals Agenten aussandte die jenes von der Materiellen Ebene aus öffnen mussten, da das ''Nebelreich'' zugleich sein Gefängnis war.&lt;br /&gt;
Um alles Notwendige für die Erschaffung des Portals in die Wege zu leiten gingen die Botschafter des Drachen Bündnisse mit der Schwarzen Faust und dem Haus O'Lothi ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die O'Lothi wurden durch die Versprechungen der Botschafter gelockt, Macht, Einfluss, gar Unsterblichkeit sollte ihre Belohnung sein. Schließlich war es soweit das die neuen Verbündeten alles für das die Erschaffung des Portals beschafft hatten und in einem Massaker die notwendigen Blutopfer für den Zauber brachten.&lt;br /&gt;
Womit jedoch keiner gerechnet hatte, war das auch sie später zu den Opfern zählen sollten. Die Magier welche das Portal erschufen wurden vom Schattendrachen verschlungen, als jener seinen Hals durch das Portal reckte. Er nahm die Gestallt seiner Feinde an und begann einen Zauber auf die Dunkelelfen zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan sollten sie an das Nebelreich gebunden sein, ebenso wie ihr neuer Herr und Meister. Wann immer sie in der Materiellen Ebene den Tod fanden, wurden sie zurück in das Nebelreich gezogen und entstanden dort neu. Unsterblichkeit für wahr, doch zu einem hohen Preis. Die Dunkelelfen konnten sich nurnoch begrenzte Zeit in ihrer eigenen Welt aufhalten und im Nebelreich waren sie dem Schattendrachen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch hatte Glück, da der Drachen seinen Zauber auf die Dunkelelfen prägte, entkam sie jenen Zwang dadurch das sie ein Halbblut war. Ohne das Wissen des Drachen konnte sie so ersten Widerstand gegen die Versklavung ihres Hauses leisten, indem sie den Menschen die begrenzten Informationen zukommen ließ, die ihr zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
Denn die Menschen wehrten sich gegen die Plünderungen von Namyris Räubern, die in ihre Stadt eindrangen. Ettliche Kämpfe wurden am Portal ausgetragen, Untersuchungen geführt und Versuche das Portal zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dessen ersonn sich Sabraes Meister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] einen ganz anderen Plan mit der Situation umzugehen. Er machte dem Drachenherrscher des Nebelreichs das Angebot ihm zu dienen und das Portal zu schützen. So wurden die ''Kundschafter'' ins Leben gerufen, einer paramillitärischen Gruppe aus Spezialisten, mit dem Auftrag als Spione und Saboteure das Portal zu verteidigen - auch mit präventiven Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschafter und das Haus O'Lothi siedelten sich nahe des Portals in der Wildniss des Nebelreiches an, dem kleinen Dorf [[Drakovia]].&lt;br /&gt;
Hier sollte das Haus seinen Gipfelpunkt erreichen, unter der Führung seiner neuen Mutter Oberin [[Phaere O'Lothi]]. In Wirklichkeit war jedoch nichtmehr das Matriarchat die Führung des Hauses, vielmehr wurde seine neue Mutter Oberin eingesetzt während im Hintergrund eine neue Führung die Fäden zog. Bestehend aus [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]], dem Maskarraner und Halbdrow Chazmyr Gellar und Sabrae, Kelindahrs Schülerin, die von der Mutter Oberin der O'Lothi nunmehr in den Stand einer Adeligen und des Waffenmeisters des Haus O'Lothi erhoben wurde...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den Hintermännern dieses Bündnisses und ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten [[Nadia Snyders]] zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-09T13:04:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt|Slums]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt|Slums]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, der [[Schwarzer Handschuh|Schwarze Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin [[Maske|Maskes]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den Hintermännern dieses Bündnisses und ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar|Kelindahr]] beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin [[Jelena Jerovic]] auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von [[Miriamel Mandragoran]] und [[Janald Dalendon]], die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten [[Nadia Snyders]] zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin [[Shara Paine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter [[Xorgrim Turonson|Zorngrim]], beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-09T10:30:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, sie nannten sich [[Schwarzer Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin von [[Maske]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den Hintermännern dieses Bündnisses und ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]] beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-09T10:07:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, sie nannten sich [[Schwarzer Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin von [[Maske]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich die Aufgabe sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Sabrae begann einen Untergrundkrieg gegen die Schattendiebe zu führen, deckte die Drahtzieher der Familien Wittgenstein und abtrünnigen dé Teril hinter ihnen auf, tötete die Offiziere der Schattendiebe die nicht auf ihre Seite wechselten und sandte die [[Miliz]] in einem einzigen vernichtenden Schlag gegen die aufgeklärten Verstecke der Schattendiebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie die verbliebenen Schattendiebe unter dem Kommando von [[Andreava Meieris]] auf sich einschwor begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Die Spuren der Schwarzen Sonne verschwanden endgültig aus dem Erbe des Schwarzen Scimitars. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet. Die neue Oberschicht sicherte ihren Anspruch auf das Viertel politisch, sowie auch wirtschaftlich und brachte den Bewohnern des Elendsviertel neue ungeschriebene Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den Hintermännern dieses Bündnisses und ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]] beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-09T07:18:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister/Schurke&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= [[Rivin]]/[[Altstadt]]&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, sie nannten sich [[Schwarzer Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin von [[Maske]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den Hintermännern dieses Bündnisses und ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]] beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-09T06:57:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, sie nannten sich [[Schwarzer Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin von [[Maske]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes spätere Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den Hintermännern dieses Bündnisses und ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]] beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-09T06:54:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt [[Rivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollte die [[Altstadt]] zu ihrer Heimat werden, auch wenn sie jene seit je her nur ''Slums'' nennen sollte.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den [[Altstadt]] begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit kehrte eine Zelle der Maskarraner in Rivin ein, sie nannten sich [[Schwarzer Handschuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der ''Verborgenen'' [[Maeve]], einer Hohepriesterin von [[Maske]], dem Meister aller Diebe, erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab, bestehend aus ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]], Sabraes Gefährtin und Schwester im Schatten [[Nadia Snyders]], alias Selas Rosenblut, [[Liliah Dorn]] einer Assassine die in den Slums nur als Dorn bekannt war, [[Faeanshalee]], alias Noir, die von Dorn ihr Handwerk erlernte und [[Phaere O'Lothi]], der letzten Mutter Oberin des Haus O'Lothi, später bekannt als Blanc, einer Unternehmerin im Waffengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie, geschützt durch die Hand ihrer neuen Herrin Maeve und dem Fürst der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den Hintermännern dieses Bündnisses und ihrem Lehrmeister [[Kelindahr Killian An'ar]] beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-08T17:30:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt Rivin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollten diese einmal ihre Heimat werden.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den Slums begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Schwarzen Handschuh und Maeve, der Hohepriesterin von Maske erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab. Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie.&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den unbekannten Hintermännern dieses Bündnisses beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt"/>
				<updated>2011-08-08T17:11:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt Rivin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollten diese einmal ihre Heimat werden.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den Slums begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Schwarzen Handschuh und Maeve, der Hohepriesterin von Maske erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab. Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie.&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den unbekannten Hintermännern dieses Bündnisses beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Sabrae Zandt</title>
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				<updated>2011-08-08T17:01:10Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
Die ersten Monate verbrachte Sabrae in der Wildniss des südlichen Fußes des Trollborkenwaldes, entlang des Schlängelnden Flusses. Überwiegend da sie einige Zeit ziellos umher irrte und sich in der lebensfeindlichen, fremden Welt nicht zurecht fand. Überleben musste sie auch hier indem sie stahl, aus Hozfällerlagern oder von Flussfähren die Handelsgüter Fluss auf- und abwärts brachten.&lt;br /&gt;
Der Schlängelnde Fluss war reich bewandert und sicherer als die nahen Hügel, doch die Nähe zu den Menschen sollten eine neue Gefahr darstellen. Für diese waren Dunkelelfen Geistergestallten aus Spukgeschichten, grauenhafte Monster. Tatsächlich konnte sie das nachempfinden, war doch der einzige ihr bekannte Kontakt von Ilythiiri zur Oberfläche der Raubzug auf Sklaven und exotische Oberweltgüter.&lt;br /&gt;
Nähern konnte sie sich den Menschen nur vermummt, durch ihre Mutter beherrschte sie gebrochen die Sprache der Menschen aber wirklichen Kontakt hatte sie zumeist nur zu anderen Räubern. Durch diese sollte sie schließen mehr über das Überleben in der Wildniss lernen und das Wesen der Menschen.&lt;br /&gt;
Mit dem Winter schließlich trieb es Sabrae aus den Wäldern in die zivilisierten Regionen und somit zur Küstenstadt Rivin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das treiben der Stadt selbst beobachtet sie zunächst nur passiv und forschend, da sie erst lernen musste wie die Dinge dort ihren Lauf nahmen. So hielt sie sich versteckt in den heruntergekommenen Teilen der Stadt, in denen es keine Wachen gab. Später sollten diese einmal ihre Heimat werden.&lt;br /&gt;
War sie nicht in besagten Straßen unterwegs, versuchte sie ihr Glück mit Raubüberfällen auf Wanderer beim nahen Waldrand. So geschah es eines schicksalhaften Tages, dass sie abermals mit einem Dunkelelfen konfrontiert war und noch dazu einem Flüchtling wie ihr.&lt;br /&gt;
Nunmehr war sie nicht allein in dieser Menschenstadt und gemeinsam schlugen sie sich durch als Kleinkriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zähe Zeit der Armut änderte sich mit dem Vergehen des Zerfalls der einstigen Siedlung der Dunkelelfen HarDor'Kar, aus der sie aus dem Unterreich fliehen musste.&lt;br /&gt;
Als der Rauch sich lichtete erhob sich das dunkelelfische Adelshaus Fra'Tesi und war entschlossen die einstige Kolonie wieder zu errichten und die verschütteten Schätze zu bergen.&lt;br /&gt;
Zu jenem Zweck ersonn die Mutter Oberin der Fra'Tesi den Plan Hauslose und Wagemutige zusammen zu raffen und zu den Ruinen der einstigen Kolonie zu senden, um ihren Willen auszuführen.&lt;br /&gt;
Sie lockte jene Dunkelelfen mit der Aussicht auf Adel und Reichtum, sollte doch das alte Herrschaftsgeschlecht der O'Lothi aus der Asche auferstehen und der Fra'Tesi als Vasallen Haus dienen.&lt;br /&gt;
Angeführt wurde das wagemutige Vorhaben von [[Kelindahr Killian An'ar]], einst ein O'Lothi und zu jener Zeit Waffenmeister des Hauses Fra'Tesi. Jener Mann rekrutiere die verstreuten Flüchtlinge HarDor'Kars, die an der Oberfläche im Exil lebten und erschuf eine neue Hierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die O'Lothi sich einst die kriminellen Maschenschaften der Menschenstadt zu Eigen machten, sollte es wieder kommen. Die Exilanten wurden zu Bindegliedern zwischen der Oberfläche und dem Willen ihrer neuen Herrin Fra'Tesi. Als Belohnung für ihre Dienste erhielten sie die versprochenen Titel und so wurde das Haus der Dunkelheit neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zänkische Ringen um die Macht begann. Wo jedoch energische Priesterinnen und konkurierende Männer um ihren Platz in jener rangen, wählte Sabrae einen subtileren Weg.&lt;br /&gt;
Schon längst stand fest welche Frau als neue Mutter Oberin der O'Lothi herrschen würde, für Sabrae als Halbblut gab es keine Aussicht auf diese Position und so lernte sie jene aus dem Schatten heraus zu lenken.&lt;br /&gt;
Mit geschickten Plänen, plausiblen Erklärungen und organisatorischen Talent gewann Sabrae die Gunst der neuen Herrin [[Aun'rae O'Lothi]], und begann mit der Zeit immer mehr die Wege des Hauses selbst zu bestimmen. Sabrae herrschte vom untersten Rang aus und legten jenen die über einen hohen Platz in der Hierarchie verfügten ihre Worte in den Mund. Mit Loyalität und Eifer bestechend gewann sie so an Einfluss, während die Adeligen die Erfolge auf ihre eigenen Fähigkeiten schrieben, waren sie doch selbst zu sehr mit dem Ränkespiel abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbuchte Sabrae dank der Hilfe eines Dutzend listiger Dunkelelfen zahlreiche Einbrüche und hinterließ stets eine Signatur in Form einer ausgeräumten, zumeist in Flammen stehenden Lagerhalle.&lt;br /&gt;
Keine Gelegenheit sollten sie sich die dreisten Dunkelelfen entgehen lassen, Geschäfte mit Vampiren, der Schwarzen Faust und Schlimmeren Übel waren nicht fremd.&lt;br /&gt;
Über all dies hinweg bestand die größte Herausforderung jedoch in der Bewältigung der Vasallendienste des Hauses gegenüber ihrer Herrin.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in den Ruinen der alten Kolonie waren schlecht und die Aufklärung – oder vielmehr das was [[Kelindahr Killian An'ar]] ihnen über ihre Aufgabe preis gab – war nicht ausreichend um sie auf diese Hürden vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Trotz einiger Widerworte führte Sabrae diese jedoch ohne zu Fragen aus und passte sich an die Umstände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit sollten all jene die sich dem zänkischen Treiben hingaben daran zerbrechen und jene wie Sabrae die sich ein geschicktes Netz webten davon provitieren.&lt;br /&gt;
Noch war nicht die Zeit gekommen für Rang und Titel, als Belohnung für ihren Gehorsam wurde ihr jedoch der Pfad in der Ausbildung zur Waffenmeisterin von ihrem neuen Meister eröffnet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und in den verwinkelten Pfaden des Unterreiches erzählte er ihr eine alte These, es gebe immer nur einen Meister und einen Schüler. Sie gingen auf die Jagd und ihre Beute war Sabraes einstiger Meister, Geliebter und Peiniger. Mit seinem vergossenen Blut war der neue Pakt besiegelt und Sabrae hatte einen neuen Meister und einen neuen Namen - ''Killian An'ar, Schwerttänzer.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den Slums begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Schwarzen Handschuh und Maeve, der Hohepriesterin von Maske erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab. Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie.&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den unbekannten Hintermännern dieses Bündnisses beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
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				<updated>2011-08-06T09:39:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Maske]]&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|beruf= Freischaffende (Sabrae), Geschäftsführerin (Calishima)&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins, Maskarraner, Haus O'Lothi&lt;br /&gt;
|gesinnung=Neutral Böse&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit im Haus O'Lothi, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den Slums begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Schwarzen Handschuh und Maeve, der Hohepriesterin von Maske erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab. Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie.&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den unbekannten Hintermännern dieses Bündnisses beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
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				<updated>2011-08-05T11:39:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
(entspricht dem Stand 14.09.2008, Erstanmeldung des Chars)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als verstoßenes Kind eines jungen, adeligen Drow und einer menschlichen Sklavin wuchs Sabrae als Straßenkind in den Slums von Braeryn auf, einem besonders gefährlichen Pflaster der Stadt der Spinnen, Menzoberranzan.&lt;br /&gt;
Da sie nur ein Halb-Mensch war ging sie als Tochter ihrer Mutter selbstverständlich mit in den Besitz deren Herrens über und verbrachte ihre Kindheit damit in der Küche der heruntergekommenen Spelunke zu schuften.&lt;br /&gt;
Ihren Vater lernte sie niemals kennen und ihre Mutter starb früh, nachdem ein betrunkener Gast ihr mit einer Glasscherbe die Kehle aufschlitzte.&lt;br /&gt;
Doch all das Elend war für sie normal, denn es gab nur einen Weg das Leben in den Braeryn zu überleben, man musste es akzeptieren.&lt;br /&gt;
Mit steigendem Alter genoss Sabrae die Gunst den reinblütigen Drow immer ähnlicher zu sehen, so das zumindest die niederen Rassen es nicht mehr wagten sie herum zu stoßen.&lt;br /&gt;
Für das auf Anmut und Ästhetik geschulte Auge eines Drow war ihre menschliche Abstammung zwar unverkennbar, jedoch bot sich ihrem Herren die Gelegenheit an die Verluste des letzten Jahres auszugleichen und Sabrae seinen Gästen anzubieten.&lt;br /&gt;
Nicht gewillt sich ihrem Schicksal zu beugen entschloss sich Sabrae dem ein jähes Ende zu bereiten und so wurde der Besuch ihres ersten Gastes auch zugleich der Letzte, für sie und für den Mann.&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur der verblutete Drow, all seine Habe wanderte in den Besitz Sabraes über und mit ihr durch das Fenster heraus an einem nahe liegenden Stalagtiten herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den Straßen war nicht viel besser, wie sich bald heraus stellen sollte, es wimmelte von Bettlern, Monstern,Schurken und Abschaum aller Art und ein Jeder war auf leichte Beute aus.&lt;br /&gt;
Am Schlimmsten jedoch waren die übermütigen, adeligen Drow die auf ihren Reitechsen aus Spaß die Bewohner der Braeryn jagten.&lt;br /&gt;
Und solch eine Jagd sollte ihr Leben ein weiteres Mal ändern. Über die Jahre die sie in den Straßen lebte, wurde sie Mitglied einer kleinen Bande hausloser Geächteter die sich ihren Lebensunterhalt mit Raubmorden verdienten.&lt;br /&gt;
Während sie zusammen mit ihren Bandenmitgliedern auf der Lauer lag bot sich ihnen die perfekte Gelegenheit einen einzelnen Adeligen nieder zu strecken der einen panischen Goblin verfolgte.&lt;br /&gt;
Der Mann war allein, die Gasse wurde nicht vom Licht der schimmernden Glyphe erhellt und so schlugen sie zu. Es gelang ihnen problemlos den jungen Mann von der Echse zu reißen, trotzdem der Versuch ihre Zügel zu fassen Sabrae beinah das linke Handgelenk brach.&lt;br /&gt;
Doch der Mann war nicht so allein wie sie zunächst annahmen, sein Wächter schwebte kraft seiner magischen Brosche einem Vorsprung herab und streckte noch während seines Fluges einen der Räuber nieder.&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen Ausbilder der Melee Magthere, der Akademie der Kämpfer Menzoberranzans, soviel erkannte sie bereits anhand des Wappens auf seiner Brosche.&lt;br /&gt;
Sabrae hielt es für klüger sich angesichts ihres verletzten Handgelenks zurück zu halten und das sollte ihr letztendlich das Leben gerettet haben.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer aus Melee Magthere war den gewöhnlichen Straßenräubern über, Einer nach den Anderen ging vor ihm in den Staub und selbst Jene die sich ergaben wurden von Ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae stahl sich im Schatten davon und suchte Zuflucht in einem Versteck um ihre Wunden zu lecken. Das Handgelenk war hin, viel schlimmer als sie zunächst annahm und selbst nachdem ein menschlicher Heilkundiger sie behandelte, versicherte Dieser ihr das sie die Hand selbst nach Monate langer Genesung nicht mehr richtig belasten könne.&lt;br /&gt;
Vom Verlust und der Niederlage trunken, verbrachte sie einige Tage damit ihren Frust zu ertränken, bis ihr durch eine glückliche Fügung ein besonderer Mann auffiel.&lt;br /&gt;
Es war jener Kämpfer der ihre einstigen Kameraden umbrachte, es schien sich tatsächlich um einen Bürgerlichen zu handeln, doch sein Umgang mit dem Säbel war Beispielhaft.&lt;br /&gt;
Sabrae beobachtete den Mann eine Weile und wagte es schließlich sich ihm zu nähern. Sie versuchte krampfhaft das Auftreten nachzuahmen welches sie von den wohlhabenderen Frauen kannte, in der Hoffnung er halte sie für eine reinblütige Drow, um den Schwertkämpfer zu bezirzen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich ging der Mann sogar darauf ein, zunächst dachte sie er sei betrunken und es biete sich eine Gelegnheit ihn zu bestehlen, doch der Mann war ganz bei Sinnen. Über einige Wochen hinweg traft sie ihn öfters und empfand tatsächlich Sympathie für ihn, so sehr das sie beinah vergaß das sie eigentlich nur auf etwas Gold oder ein paar Edelsteine hinaus war. Er wirkte weltumwandert und selbstsicher, stärker als Jeder Mann den sie im gesamten Viertel jemals traf und er interessierte sich scheinbar für sie.&lt;br /&gt;
Er trieb sein Spiel weiter, bot ihr sogar an ihr den Schwertkampf zu lehren auf das sie sich besser erwehren könne. Diese kurze Zeit wirkte neu und befremdlich für sie, doch fühlte sie sich geborgen, etwas was sie ihr ganzes Leben lang vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr kannten sie sich nun schon, er war nie lange im Viertel da die Akademie ihm viel Zeit ab verlangte, doch die Zeit die er hatte, gab er ihr und immerzu wirkte es wie ein Spiel von Katz und Maus – wie die Oberflächenbewohner unter den Sklaven zu sagen pflegten.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kommt Rat und manchmal auch eine Gelegenheit, so bot sich ihrem Liebsten bald die Chance seinen einstigen Herren dem er als Wächter diente, zu töten.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war sein Schüler geworden und ein lästiger noch dazu. Die Ausbildung in Melee Magthere war hart und der junge Mann verstand den Sinn dahinter nicht, vielleicht machte es ihrem Liebsten aber auch einfach Spaß den jüngeren Mann etwas zu quälen, jedoch vergalt Dieser es stets mit gleicher Münze.&lt;br /&gt;
Die beiden Männer stachelten sich gegenseitig auf, so sehr das ihr Liebster sich eines Tages entschloss dem ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
Ihr wurde im Vertrauen die Ehre zu teil diesen jungen Emporkömmling umzubringen, während ihr Liebster den jüngeren Mann in eine Falle lockte.&lt;br /&gt;
Der Plan gelang, denn während der Schwertmeister noch in einer noblen Schänke unter anderen Adeligen des Hauses seines Schülers wartete, verrichtete Sabrae ihre schmutzige Arbeit.&lt;br /&gt;
Der junge Adelige war ein Schüler im ersten Jahr und Sabrae damit ebenwürdig, doch ein unerwarteter Angriff und starkes Gift das seine Muskeln lähmte erleichterten ihre Aufgabe sehr.&lt;br /&gt;
Schlussendlich floh sie vor den alarmierten Wachen der Schänke mit hilfe der magischen Brosche die ihr Liebster ihr speziell für diese Aufgabe lieh und schwebte herab in die unteren Viertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrae fühlte sich wohl, bis zu jenem Tag an dem ihr Liebster sein wahres Gesicht zeigte, dem Mann bereitete es einen perfides Spiel große Freude. &lt;br /&gt;
Sie tat was er wollte, beging sogar einen Mord für sie und dank ihrer Hilfe würde niemals Jemand eine Verbindung zwischen Ihm und seinem toten Schüler ziehen.&lt;br /&gt;
Es war die Kontrolle über Sabrae die ihm gefiel, ihre Hörigkeit die er ausnutzen konnte und er hatte seinen Spaß mit ihr. Aber es war nicht sicher sich länger mit dieser Halbblütigen abzugeben, vorallem nach dem was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Es war das Letzte Mal das sie Jemanden vertraute und das Erste mal das sie begriff was es bedeutet ein Drow zu sein, als der Mann sie überrumpelte und ihr gewalt antun wollte.&lt;br /&gt;
Sabrae jedoch wusste sich zu wehren, sie kämpfte mit Klauen und Zähnen so gut es ihr gelang, doch der Mann war ihr über. Schlussendlich warf er sie im Gerangel über einen Vorsprung und sie stürzte herab in das Ungewisse.&lt;br /&gt;
Unter Schmerzen kam sie in einer Pilzfarm am Ufer des Donigarten Sees wieder zu Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Das Viertel war unbewacht, nur einige Sklaven hüteten hier das Vieh und kümmerten sich um die Pilze, welche zum wichtigsten Grundnahrungsmittel Menzoberranzans gehörten.&lt;br /&gt;
Ein riesiger Pilz rettete sie vor dem Tod, aber um am Leben zu bleiben musste sie sich von nun an wieder verstecken um nicht doch noch ein Opfer ihres einstigen Liebsten zu werden.&lt;br /&gt;
Sie war wieder dort wo sie herkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre vergingen und Sabrae feilte trotz allem weiter an ihren Fähigkeiten im Schwertkampf, etwas anderes hatte sie schließlich nicht gelernt.&lt;br /&gt;
Aber die Straßen wurden unruhiger, vor allem in den letzten Monaten die sie in Menzoberranzan verbrachte verhielten sich die Priesterinnen der Spinnenkönigin äußerst seltsam.&lt;br /&gt;
Nicht das Sabrae sich viel darum gekümmert hätte, als Halbblut war es ihr ohnehin nicht gestattet offen zu Lolth zu beten, andererseits verlangten die Drow in Anwesenheit einer Priesterin absolute Unterwerfung und Gehorsam gegenüber Lolth. In gewisser Weise diente sie also Lolth allein indem sie sich unterwarf und die Konsequenzen fürchtete die ein Widerspruch mit sich führte.&lt;br /&gt;
Wie hätte es auch anders sein können in Lolths persönlichen Reich? Sabrae konnte sich keine andere Welt außer Menzoberranzan und Lolths Herrschaft vorstellen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder hörte sie von einigen Oberweltlern die zu anderen Göttern beteten, doch all jene wurden rasch gerichtet und so war es besser für Sabrae mit dem Fluss zu laufen, wohin auch immer er führt. Trotzdem sie diese Umstände ihr Leben lang akzeptiere, fühlte sie sich innerlich leer und ziellos. Sie konnte nicht leugnen das sie nur von einem Tag auf den Nächsten lebte, schließlich hätte sie am nächsten Tag bereits Opfer eines Überfalls sein können. Allein die adeligen Drow hätten sich einen Spaß daraus gemacht sie auf möglichst qualvolle Art zu töten weil sie in Sabrae eine Makel sahen. Aber sie kannte diese Gefahren alle bereits und würde ihr leben Lang kein besseres Leben führen, das wurde ihr immer mehr bewusst.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Braeryn waren bereits tot, lebendige Tote, zumindest sah es Sabrae so und deswegen sah sie sich nie als eine Dergleichen. Ebenso wenig war sie eine Drow, oder konnte jemals hoffen mehr als nur ein Spielzeug zu sein das man weg wirft sobald es abgenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommenden Wochen brachten Unruhen mit sich, es gab einen Sklavenaufstand in den Braeryn und sie primitiven Kreaturen töteten Alles was auch nur annähernd wie ein Drow aussah.&lt;br /&gt;
Flammen leckten an Steinen und brachten sie zum schmelzen, etwas vergleichbares hatte Sabrae nie zuvor gesehen. Für Stunden wurde ihre Heimat zu einem Schlachtfeld aus dem sie nur noch fliehen konnte. Von einer Meute blutgieriger Bestien getrieben, flüchtete sie mit den vielen Drow zum Basar Menzoberranzans, wo der Aufruhr sein blutiges Ende nahm als die Adelshäuser ihre Truppen sendeten. Es vergingen viele stille Stunden, der Basar war durch seltsame Magie vom Lärm in den Slums Braeryns abgeschottet so das sie eine Weile in sich kehren konnte um über alles nachzudenken.&lt;br /&gt;
Die Slums blieben noch Tage lang unbewohnbar und sie konnte nirgends sonst hin, Niemand hätte sie als mittelloses Mischblut auch nur aufgenommen und so lauschte sie den Händlern bei ihrem Treiben. Es waren überwiegend Männer die versuchten sich ein besseres Leben aufzubauen, sie hatten nicht viel Ansehen unter ihres Gleichen, aber sie waren gut informiert darüber was in der Stadt vor sich ging.&lt;br /&gt;
Sie erzählten davon das Menzoberranzan vor einer wirtschaftlichen Krise stehe, das der Kontakt zu ihrer wichtigen Nachbarstadt Ched Nassad abgebrochen sei und man neue Handelswege erschließen musste.&lt;br /&gt;
Sabrae konnte mit dem Erzählten nicht Viel anfangen, jedoch bot sich ihr die Gelegenheit einem Händler als Karawanen Wache zu dienen, welche auf die Reise in eine kleine Kolonie Menzoberranzans war.&lt;br /&gt;
Sie hatte die Stadt noch nie verlassen, aber so wie es der Mann erzählte, klang es ganz einfach die Kolonie zu erreichen, darum willigte Sabrae letztendlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Sabrae gewusst welch beschwerliche Reise auf sie zukommt, hätte sie Menzoberranzan niemals verlassen, doch es war zu spät um wieder umzukehren und sie hätte den Weg vermutlich ohnehin nicht mehr gefunden. Die Karawane hielt mehrmals auf dem Weg an um einige Nicht-Drow aufzunehmen, warum die Männer die niederen Rassen auf ihren Weg dermaßen tollerierten, konnte Sabrae nicht verstehen. In ihrer Heimat hätte man diese Kreaturen als Sklaven gehalten oder Schlimmeres. Sie fand es jedoch interessant mit diesen Kreaturen zu spielen, die nicht erkannten das Sabrae keine wirkliche Drow war. Sehr zur Belustigung der Karawanen Führer, scheuchte sie die Kreaturen umher und spielte sich auf, äffte sogar die Spinnen Priesterinnen nach, wofür sie in Menzoberranzan verurteilt worden wäre.&lt;br /&gt;
Die Männer verhielten sich ungezwungener und erzählten Sabrae einiges über die weit reichenden Tunnel des Unterreichs und sogar über die seltsame Oberwelt zu der einige von Ihnen führten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging rasch und die Anstrengung war groß, da die Drow nur wenige Pausen einlegten in diesen gefährlichen Tunneln. Sabrae konnte nicht mehr einschätzen wann ein Tag verging und wann der Nächste begang, sie vermisste das große Leuchtfeuer Sorcere, der Magierakademie, das in Menzoberranzan die Zeit angab.&lt;br /&gt;
Sie schätzte sich glücklich das die Reise ohne größere Schwierigkeiten verlief und sie endlich heil in HarDor Kar ankam, der so genannten Kolonie Menzoberranzans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HarDor Kar war für Sabrae verhältnismäßig “überschaubar”, sie fühlte sich jedoch nicht so beengt wie es in Menzoberranzan immerzu der Fall war und da die Bezahlung für ihre Dienste sogar garnicht so schlecht waren wenn man mit einbezieht das sie noch unversehrt war, blieb sie eine Weile und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;
Bis zu jenem Tag an dem Untote Kreaturen die Stadt angriffen. Sabrae hatte keine Ahnung gegen wen sie dort eigentlich kämpften, vielleicht handelte es sich um einen Rivalen des Hauses O'Lothi welches in HarDor Kar die alleinige Herrschaft genoss.&lt;br /&gt;
Entgegen ihrer Neugierde ob dieses Chaoses entschied sie sich dafür das es klüger war die Stadt wieder zu verlassen und schloss sich einer unorganisierten Reihe von Flüchtlingen an.&lt;br /&gt;
Mit ihren Verfolgern auf den Fersen kam die Karawane der Flüchtlinge nicht sehr weit, das erkannte einer der Männer, ein Halbblut, so wie Sabrae.&lt;br /&gt;
Der Mann schmiedete gewitzte, aber riskante Pläne aus um die Verfolger in einen tödlichen Hinterhalt zu locken und sogar deren Nachhut zu vernichten.&lt;br /&gt;
In Stunden der Not vereinten sich die wankelmütigen Gemüter der Drow zu tödlicher Präzision, so wie Sabrae es damals in Menzoberranzan beim Sklavenaufstand mit erleben konnte.&lt;br /&gt;
Doch ist diese Zeit vorüber, trennen sie sich wieder und verfallen zurück in alte Rivalitäten.&lt;br /&gt;
So kam es zu einigen Schamützeln unter den Karawanen Flüchtlingen und das Sabrae sich spontan für eine Seite entscheiden musste. Sie wägte den Kampf einige Herzschläge unentschlossen ab und fragte sich ob sie sich überhaupt beteiligen sollte, oder doch besser weglaufen sollte.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen als sie eine orange glimmende Kugel auf sich, oder vielmehr die Männer zuflogen sah die vor ihr kämpften. Die Männer sprangen zur Seite und sie tat es ihnen gleich, Einige flohen in einen anderen Tunnel und Sabrae hielt es für das Beste ihrem ersten Impuls zu folgen und es Ihnen abermals gleich zu tun.&lt;br /&gt;
Die Tunnel reichten lang und waren feucht, Sabrae wusste das es hier nicht sicher war, denn Wasser hätte einbrechen können. Trotzdem führte einer der Höhlenläufer die kleine Gruppe weiter, bis ihnen frischer Wind um die Nase pfiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sabrae die Oberfläche erreichte befand sie sich an einem zugigen, kalten Ort, der in hellen Schein gehüllt war. Die Drow zerteilten sich argwöhnisch, offenbar wollte Niemand das Sabrae sich ihnen anschließt, zuletzt war sie allein und fühlte sich verlassen.&lt;br /&gt;
Sie wusste das es unklug wäre einer der Gruppen zu folgen, vermutlich würden sie sich sogar gegenseitig töten, darum blieb sie und versteckte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden vergingen und Sabrae beobachtete das Himmelsgestirn, insgeheim fragte sie sich welcher Erzmagier wohl die helle Scheibe an der Decke erschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren in Rivin==&lt;br /&gt;
===Aufstieg aus der Dunkelheit===&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit im Haus O'Lothi, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht aus dem Nebel===&lt;br /&gt;
Sabraes Zeit in der Nebelwelt, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auferstehung des Untergrundes===&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den Slums begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Schwarzen Handschuh und Maeve, der Hohepriesterin von Maske erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab. Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie.&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den unbekannten Hintermännern dieses Bündnisses beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Freischaffenheit===&lt;br /&gt;
Aktuelle Situation, folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntes über Calishima===&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Rote_Ritterin</id>
		<title>Rote Ritterin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Rote_Ritterin"/>
				<updated>2011-08-04T16:24:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Götter|&lt;br /&gt;
|name= Rote Ritterin&lt;br /&gt;
|bild=Red-Knight.jpg&lt;br /&gt;
|titel= Herrin der Strategie, Großmeisterin der Lanze&lt;br /&gt;
|uebergeordnet=[[Tempus]]&lt;br /&gt;
|untergebene= &lt;br /&gt;
|verbuendete= [[Tempus]], [[Valkur]], [[Torm]]&lt;br /&gt;
|feinde= [[Garagos]], [[Cyric]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Rechtschaffen Neutral&lt;br /&gt;
|ebene=Kriegers Ruh&lt;br /&gt;
|domänen=Ordnung, Planung, Krieg, Adel&lt;br /&gt;
|herrschaftsbereiche=Strategie, Planung, Taktik&lt;br /&gt;
|anhaenger=Kämpfer und Spieler, Strategen, Taktiker &lt;br /&gt;
|klerikergesinnungen= {{Gesinnung&lt;br /&gt;
| on | off | off&lt;br /&gt;
| on | off | off&lt;br /&gt;
| on | off | off}}&lt;br /&gt;
|favorsierte Waffe=&amp;quot;Schachmatt&amp;quot; - Langschwert &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dogma ==&lt;br /&gt;
Krieg wird von jenen gewonnen, welche die beste Planung haben, die beste Strategie besitzen und die beste Taktik verfolgen, die Ungleichheit der Kräfte spielt keine Rolle. Jeder Narr kann mit etwas Glück einen Sieg davontragen. Aber nur ein wahrer Meister der Kriegskunst kann einen dauerhaften Sieg garantieren. Krieg ist eine Folge von Schlachten. Eine verlorene Schlacht muss nicht bedeuten, dass der Krieg verloren ist. Lerne die Schwächen deines Feindes kennen und erkenne auch deine Eigenen; meide die Stärken deiner Feinde und nutze sie zu deinem eigenen Vorteil aus. Nur das Fokussieren der eigenen Stärken auf die Schwachstellen des Feindes kann den Sieg garantieren. Bereite dich in Zeiten des Friedens auf den Krieg vor und in Zeiten des Kriegs auf den Frieden. Suche nach den Feinden deines Feindes und schließe Bündnisse mit ihnen. Das Leben ist eine Endlose Folge von Plänkeleien, mit gelegentlichen Ausweitungen zum Kriege hin. Sei bereit und habe immer einen zweiten Plan parat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Gottheit ==&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin dient Tempus, dem Herren der Schlachten als Göttin der Planung und Strategie.&lt;br /&gt;
Sie wird als dunkelhaarige Frau in blutroter Rüstung dargestellt, mit einer Karte der Reiche, welche sie fest in der Hand hält. Die Rote Ritterin verschwieg ihren wahren Namen vor jedem außer dem Herrn der Schlachten, als sie begann zu verstehen das wenn irgendeine Existenz, sterbliche oder göttlich, in der Lage wäre irgendeine Kontrolle über sie zu erlangen, würden sie Einblick in all die Geschehnisse und Pläne der Führer Faerún wie auch der Götter der Ebenen erlangen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin wird in der Kirche des Tempus verehrt, aber immer in nachgeordneter Position zum Herrn der Schlachten.&lt;br /&gt;
Erst seit der Zeit der Sorgen hat sich eine kleine Priesterschaft von der Tempus´ getrennt und erhob sich in ihrem Namen. Diese kleine Priesterschaft verdankt ihr Bestehen zum Teil dem immer komplexeren Kriegswesen,&lt;br /&gt;
wird von den Anhängern Tempus jedoch nur widerwillig toleriert und das anscheinend nur vom Fürst der Schlachten selbst ausgehend.&lt;br /&gt;
Einige vermuten  Tempus habe die Rote Ritterin in den Rang einer Gottheit erhoben und ihre Anbetung als natürlichen Ausgleich zu seinem Rivalen Garagos, dem Gott des Abschlachtens, gefördert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dame der Strategien gilt als ruhig und berechnend, zeigt jedoch großes Mitgefühl obwohl sie nicht davor zurück schreckt ihr Gefolge in den Tod zu schicken wenn es notwendig ist um die Zielsetzung eines Planes zu sichern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird selten laut und ihr wird nachgesagt einen guten Witz zu lieben und ein kehliges Lachen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie lehnt flatterhaftes Verhalten ab und schaut auf jene herab die Bündnisse häufig oder launisch wechseln.&lt;br /&gt;
=== Verbündete ===&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin sieht Tempus als Vaterfigur, und die beiden verbringen viel Zeit miteinander.&lt;br /&gt;
Sie jagen manchmal zusammen oder tauschen Geschichten in seiner Siegeshalle aus, aber häufig sind sie bemüht die zahlreichen Schlachtfelder Faeruns zu besuchen, oder wiederholen Schlachten der vergangenen Zeiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin sieht Valkur als ihren wertvollsten Verbündeten beim kommandieren von Marinekonflikten an, obwohl ihre Erwartungen ihn manchmal aufgrund seiner Überzeugung überfordern, vor allem in der Verpflichtung seine Seeleute zu schützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin und Torm haben ähnliche Ansichten und ihre Interessen an der Schlacht und den Aufgaben der Krieger stimmen gut überein. Man sagt ihr nach in ihn vernarrt zu sein, aber ob sie einander lieben oder bloß gute Freunde sind ist eine Angelegenheit die sie unter sich gehalten haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Feinde ===&lt;br /&gt;
Die Dame der Strategie lehnt Garagos Verhalten ab, welches ihr von Tempus erklärt worden ist, ohne je selbst gegen ihn gekämpft zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Feindseligkeit gilt vor allem Cyric, den sie als Verkörperung von Verrat und Lügen verachtet und als armseligen Strategen ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Organisationen ===&lt;br /&gt;
Der Rote Bund, ein Mönchsorden innerhalb der Tempus-Organisation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streitmacht der Roten Falken aus Tethyr.&lt;br /&gt;
== Gebete und Heilige Tage ==&lt;br /&gt;
Priester der Roten Ritterin beten für ihre Zauber in der Nacht bevor sie zu Bett gehen, um für den kommenden Tag vorbereitet zu sein. Zusätzlich zu den heiligen Tage und wichtigen Zeremonien der Kirche Tempus haben die Anhänger der Roten Ritterin zwei wichtige Feiertage. Der Rückzug/Das Zurückziehen wird als jährliches Zusammentreffen jeden Mittwinter abgehalten. Während dieser ersten Zeremonie, planen sie einen Tag lang im Rückblick auf das vorherige Jahr Feldzüge.&lt;br /&gt;
Strategien werden besprochen, Schlachten analysiert und die angesammelten Überlieferungen werden in den Unterricht der Kirchen eingebunden.&lt;br /&gt;
Das Spiel der Königin wird am ersten Tag des Tarsak gefeiert.&lt;br /&gt;
Während dieses Festes geben sie sich dem Genuss eines Wettstreites hin.&lt;br /&gt;
Tagelang werden Schachturniere gehalten, den Siegern der Turniere gebühren Anerkennung und Titel, winken Förderungen und manchmal ein kostbares Geschenk aus dem Tempel Arsenal. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte &amp;amp; Hintergründe ==&lt;br /&gt;
Während der Zeit der Sorgen war die Rote Ritterin in Tethyr aktiv, sie verteidigte das von Streit und Aufständen zerrissene Land gegen eine Armee von Monstern die aus den Wäldern Tethyrs weiter vorzustoßen drohte.&lt;br /&gt;
Ihr militärisches Genie war in den zahlreichen Schlachten entscheidend in denen die kleine, aber entschlossen Streitmacht der Roten Falken die Zahlenmäßig überlegenen Armeen der Monster überwältigte.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* doogle.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]][[Kategorie:Faerûnisches Pantheon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Tempus</id>
		<title>Tempus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Tempus"/>
				<updated>2011-08-04T16:24:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Götter|&lt;br /&gt;
|name= Tempus&lt;br /&gt;
|bild=Tempus.jpg&lt;br /&gt;
|titel= Feindhammer, Herr der Schlachten&lt;br /&gt;
|uebergeordnet= &lt;br /&gt;
|untergebene= [[Rote Ritterin]]&lt;br /&gt;
|verbuendete= [[Rote Ritterin]], [[Uthgard]], [[Gond]], [[Nobanion]], [[Valkur]] und [[Eldaths]]&lt;br /&gt;
|feinde= [[Garagos]]&lt;br /&gt;
|gesinnung= Chaotisch Neutral&lt;br /&gt;
|ebene= Kriegers Ruh&lt;br /&gt;
|herrschaftsbereiche= Krieg, Schlachten, Krieger&lt;br /&gt;
|anhaenger= Krieger, Kämpfer, Barbaren, Waldläufer, Halb-Orks &lt;br /&gt;
|klerikergesinnungen= {{Gesinnung&lt;br /&gt;
| off | off | on&lt;br /&gt;
| off | off | on&lt;br /&gt;
| off | off | on&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|domänen= Chaos, Schutz, Stärke, Krieg&lt;br /&gt;
|heiligetage=&lt;br /&gt;
|favorsierte Waffe= &amp;quot;Kampfkraft&amp;quot; - Streitaxt &lt;br /&gt;
|gebet=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dogma ==&lt;br /&gt;
Der Krieg ist die Macht der Zivilisation, die Stärke der Menschen. Der Krieg ist fair zu jedem, denn jeder kann kämpfen und gewinnen. Bewaffne alle, denen ein Kampf nützt, auch Deine Feinde. Kämpfe schnell und fair. Lass keinen unnötig lange leiden. Verteidige, für was Du stehst. Respektiere Deinen Feind und gedenke der Toten einer Schlacht. Vermeide den Kampf nicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Gottheit ==&lt;br /&gt;
Tempus, als Gott der Schlachten und Krieger wird immer dann angebetet, wenn es um die Wendung des Schlachtenglücks, um Mut im Angesicht des Feindes und um Härte im Kampf Mann-gegen-Mann geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tempus ist ein chaotischer Gott. Für ihn ist Krieg der beste aller möglichen Zustände, daher schürt er Konflikte um den Mutigen und Standhaften das Schlachtenglück zu schenken. Oftmals hilft er einfach beiden Parteien, um so die Schlacht zu verlängern. Er ist Ehrenhaft und folgt seinem Kodex, unterjocht sich jedoch keinen Regeln und folgt keinem anderen Ideal als dem Ruhm eines erfahrenen Kriegers. Anders als viele höhere Gottheiten hält Tempus niemals direkt Kontakt mit seinen Anhängern, sondern teilt seine Wünsche durch die Geister gefallener Helden und berühmter Krieger mit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tempus schlägt keine Schlachten. Nein, seine Gläubigen schlagen für ihn die Schlachten, erfüllt von seinem Mut und seiner Kraft. Die Zivilisation ist ein Wechselspiel aus Frieden und Krieg und nur der ist erfolgreich, der sich im Kriege behaupten kann, denn schweigen und sich verstecken, dass kann jeder zu Friedenszeiten. Nur die wahrhaft ehrbaren und standhaften Helden verdienen es, in Tempus´Gnade zu baden. Schmeichler, die jeden Konflikt vermeiden, richten weit mehr Schaden an als der energische Tyrann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Verbündete===&lt;br /&gt;
Tempus steht mit der Roten Ritterin im Bunde, die er einst zu einer Gottheit machte und die ihm nun untersteht. Desweiteren steht er mit Uthgard, Gond, Nobanion und Valkur im Bunde. Er beschützt die Kirche Eldaths, da er das Ideal des Friedens als Kontrapunkt zu seinem Ideal des Krieges aufrecht erhalten will.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Feinde ===&lt;br /&gt;
Sein einziger wirklicher Feind ist der Gott Garagos, der Gott des Abschlachtens und Blutvergießens, da dieser das Ideal des Mordens über einen ehrenhaften Kodex des Kriegers stellt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Organisationen ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Tempus, die Tempusritter. Tempel des Tempus sind mit hochbefestigten Burgen und ausgeklügelten militärischen Anlagen nicht nur auf den ersten Blick zu verwechseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebete und Heilige Tage ==&lt;br /&gt;
Kleriker des Tempus beten für ihre Zauber bei Sonnenhöchststand. Feiertage des Tempus-Glaubens sind Jahrestage berühmter Schlachten und Kriege der Umgebung, so daß jede Gegend ihre eigenen Tempus gewidmeten Feiertage hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Mondfest, an dem die Toten geehrt werden, ist einer der heiligsten Feiertage für Tempus-Kleriker. An diesem Tag finden zumeist gleich 3 Messen für Tempusgläubige statt : Das Fest der Helden bei Sonnenhöchststand, der Gesang der Gefallenen bei Sonnenuntergang und der Gesang des Schwertes spät in der Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Tempusgläubigen wird erwartet, daß sie einmal in jedem Zehntag Blut vergießen, entweder ihr eigenes oder das eines würdigen Gegners, und das Ritual des Schwertgesangs Tempus zu Ehren abhalten (es handelt sich um einen Text, der gesungen oder gesprochen wird).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das häufigste Ritual der Tempusgläubigen ist das kurze, stumme Gebet über der am häufigsten oder in der bevorstehenden Schlacht genutzten Waffe (oder über der Waffe, die einem besonders zähen Gegner zuletzt abgenommen wurde). Dabei ist oft nichts weiter hörbar als der geflüsterte Name des Gottes.&lt;br /&gt;
Mit dem Marsch der Toten wird ein weiteres, jährliches Ritual gefeiert, bei dem Tempus-Kleriker durch die Strassen gehen und an all jene erinnern, die zur Verteidigung oder zum Ruhm der Gegend gefallen sind. Es wird von allen Tempus-Klerikern erwartet, die Namen der Toten zu bewahren, Grabsteine zu pflegen, etc. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Priesterschaft ==&lt;br /&gt;
Kleriker des Tempus tragen zumeist Vollplatte und Streitaxt. Sauberkeit ist keine Pflicht, sondern das höchst angesehene Kriterium ist die Kampftauglichkeit. Es gibt fanatische Tempuskleriker, die Tag ein, Tag aus mit voller Rüstung (also auch nachts) durch Faerûn pilgern und sie niemals abnehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere, vor allem in den Tempeln und Klöstern zivilisierter Städte, tragen nur Rüstungsteile oder keine Rüstung, dafür aber Roben mit blutroten Säumen. Die Hauptfarben dieser Roben variieren nach Rang und lokalen Gegebenheiten, beginnen aber zumeist bei dunkelbraun für die niedrigereren Klerikerränge und gehen über verschiedenste Rottöne bis zu gelb oder weiß für den hohen Klerus. Auch Panzerhandschuhe mit Stacheln werden oft als Symbol der tempuranischen Kirche verwendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausnahmslos jeder Tempuskleriker trägt einen offenen Kampfhelm oder zumindest eine Stahl-/ oder Eisenkappe. Um der Ehre eines offenen, fairen Kampfes willen und um den Herrn Tempus nicht zu beleidigen, verwenden Tempus-Kleriker kein Visier oder geschlossene Vollhelme.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anhängerschaft Tempus´ ist ebenso chaotisch wie ihr Schutzpatron. Vertreter jeder Gesinnung finden sich unter dem Banner der Krieger vereint, auch wenn die Kleriker des Tempus weiterhin nur einen Gesinnungsschritt von ihrer Schutzgottheit abweichen. Sie agieren als Wächter über Schlachten, darauf bedacht einen Krieg ruhmreich zu führen und ihn nicht in ein Gemetzel ausarten zu lassen. Oftmals ziehen sie auch umher um sich den Herausforderungen zu stellen, die auf ihrem Weg zu einem Veteranen der Kriegskunst liegen. &lt;br /&gt;
Seine Tempel ähneln festunsgartigen Militärkasernen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte &amp;amp; Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Wie Talos auch entstand Tempus aus einem der ersten Kämpfe zwischen Selûne und Shar.&lt;br /&gt;
Tempus hat zwei heilige Pferde, einen pechschwarzen Hengst namens Deiros und eine weiße Stute namens Veiros, und er wird sehr oft auf dem einen oder der anderen reitend - oder auf beiden, mit jedem Bein auf einem stehend - dargestellt, in einer blutigen und verbeulten Plattenrüstung, Vollhelm und einer schwarzen Streitaxt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* doogle.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]][[Kategorie:Faerûnisches Pantheon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Rote_Ritterin</id>
		<title>Rote Ritterin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Rote_Ritterin"/>
				<updated>2011-08-04T16:09:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Götter|&lt;br /&gt;
|name= Rote Ritterin&lt;br /&gt;
|bild=Red-Knight.jpg&lt;br /&gt;
|titel= Herrin der Strategie, Großmeisterin der Lanze&lt;br /&gt;
|uebergeordnet=&lt;br /&gt;
|untergebene= &lt;br /&gt;
|verbuendete= [[Tempus]], [[Valkur]], [[Torm]]&lt;br /&gt;
|feinde= [[Garagos]], [[Cyric]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Rechtschaffen Neutral&lt;br /&gt;
|ebene=Kriegers Ruh&lt;br /&gt;
|domänen=Ordnung, Planung, Krieg, Adel&lt;br /&gt;
|herrschaftsbereiche=Strategie, Planung, Taktik&lt;br /&gt;
|anhaenger=Kämpfer und Spieler, Strategen, Taktiker &lt;br /&gt;
|klerikergesinnungen= {{Gesinnung&lt;br /&gt;
| on | off | off&lt;br /&gt;
| on | off | off&lt;br /&gt;
| on | off | off}}&lt;br /&gt;
|favorsierte Waffe=&amp;quot;Schachmatt&amp;quot; - Langschwert &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dogma ==&lt;br /&gt;
Krieg wird von jenen gewonnen, welche die beste Planung haben, die beste Strategie besitzen und die beste Taktik verfolgen, die Ungleichheit der Kräfte spielt keine Rolle. Jeder Narr kann mit etwas Glück einen Sieg davontragen. Aber nur ein wahrer Meister der Kriegskunst kann einen dauerhaften Sieg garantieren. Krieg ist eine Folge von Schlachten. Eine verlorene Schlacht muss nicht bedeuten, dass der Krieg verloren ist. Lerne die Schwächen deines Feindes kennen und erkenne auch deine Eigenen; meide die Stärken deiner Feinde und nutze sie zu deinem eigenen Vorteil aus. Nur das Fokussieren der eigenen Stärken auf die Schwachstellen des Feindes kann den Sieg garantieren. Bereite dich in Zeiten des Friedens auf den Krieg vor und in Zeiten des Kriegs auf den Frieden. Suche nach den Feinden deines Feindes und schließe Bündnisse mit ihnen. Das Leben ist eine Endlose Folge von Plänkeleien, mit gelegentlichen Ausweitungen zum Kriege hin. Sei bereit und habe immer einen zweiten Plan parat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Gottheit ==&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin dient Tempus, dem Herren der Schlachten als Göttin der Planung und Strategie.&lt;br /&gt;
Sie wird als dunkelhaarige Frau in blutroter Rüstung dargestellt, mit einer Karte der Reiche, welche sie fest in der Hand hält. Die Rote Ritterin verschwieg ihren wahren Namen vor jedem außer dem Herrn der Schlachten, als sie begann zu verstehen das wenn irgendeine Existenz, sterbliche oder göttlich, in der Lage wäre irgendeine Kontrolle über sie zu erlangen, würden sie Einblick in all die Geschehnisse und Pläne der Führer Faerún wie auch der Götter der Ebenen erlangen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin wird in der Kirche des Tempus verehrt, aber immer in nachgeordneter Position zum Herrn der Schlachten.&lt;br /&gt;
Erst seit der Zeit der Sorgen hat sich eine kleine Priesterschaft von der Tempus´ getrennt und erhob sich in ihrem Namen. Diese kleine Priesterschaft verdankt ihr Bestehen zum Teil dem immer komplexeren Kriegswesen,&lt;br /&gt;
wird von den Anhängern Tempus jedoch nur widerwillig toleriert und das anscheinend nur vom Fürst der Schlachten selbst ausgehend.&lt;br /&gt;
Einige vermuten  Tempus habe die Rote Ritterin in den Rang einer Gottheit erhoben und ihre Anbetung als natürlichen Ausgleich zu seinem Rivalen Garagos, dem Gott des Abschlachtens, gefördert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dame der Strategien gilt als ruhig und berechnend, zeigt jedoch großes Mitgefühl obwohl sie nicht davor zurück schreckt ihr Gefolge in den Tod zu schicken wenn es notwendig ist um die Zielsetzung eines Planes zu sichern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird selten laut und ihr wird nachgesagt einen guten Witz zu lieben und ein kehliges Lachen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie lehnt flatterhaftes Verhalten ab und schaut auf jene herab die Bündnisse häufig oder launisch wechseln.&lt;br /&gt;
=== Verbündete ===&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin sieht Tempus als Vaterfigur, und die beiden verbringen viel Zeit miteinander.&lt;br /&gt;
Sie jagen manchmal zusammen oder tauschen Geschichten in seiner Siegeshalle aus, aber häufig sind sie bemüht die zahlreichen Schlachtfelder Faeruns zu besuchen, oder wiederholen Schlachten der vergangenen Zeiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin sieht Valkur als ihren wertvollsten Verbündeten beim kommandieren von Marinekonflikten an, obwohl ihre Erwartungen ihn manchmal aufgrund seiner Überzeugung überfordern, vor allem in der Verpflichtung seine Seeleute zu schützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin und Torm haben ähnliche Ansichten und ihre Interessen an der Schlacht und den Aufgaben der Krieger stimmen gut überein. Man sagt ihr nach in ihn vernarrt zu sein, aber ob sie einander lieben oder bloß gute Freunde sind ist eine Angelegenheit die sie unter sich gehalten haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Feinde ===&lt;br /&gt;
Die Dame der Strategie lehnt Garagos Verhalten ab, welches ihr von Tempus erklärt worden ist, ohne je selbst gegen ihn gekämpft zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Feindseligkeit gilt vor allem Cyric, den sie als Verkörperung von Verrat und Lügen verachtet und als armseligen Strategen ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Organisationen ===&lt;br /&gt;
Der Rote Bund, ein Mönchsorden innerhalb der Tempus-Organisation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streitmacht der Roten Falken aus Tethyr.&lt;br /&gt;
== Gebete und Heilige Tage ==&lt;br /&gt;
Priester der Roten Ritterin beten für ihre Zauber in der Nacht bevor sie zu Bett gehen, um für den kommenden Tag vorbereitet zu sein. Zusätzlich zu den heiligen Tage und wichtigen Zeremonien der Kirche Tempus haben die Anhänger der Roten Ritterin zwei wichtige Feiertage. Der Rückzug/Das Zurückziehen wird als jährliches Zusammentreffen jeden Mittwinter abgehalten. Während dieser ersten Zeremonie, planen sie einen Tag lang im Rückblick auf das vorherige Jahr Feldzüge.&lt;br /&gt;
Strategien werden besprochen, Schlachten analysiert und die angesammelten Überlieferungen werden in den Unterricht der Kirchen eingebunden.&lt;br /&gt;
Das Spiel der Königin wird am ersten Tag des Tarsak gefeiert.&lt;br /&gt;
Während dieses Festes geben sie sich dem Genuss eines Wettstreites hin.&lt;br /&gt;
Tagelang werden Schachturniere gehalten, den Siegern der Turniere gebühren Anerkennung und Titel, winken Förderungen und manchmal ein kostbares Geschenk aus dem Tempel Arsenal. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte &amp;amp; Hintergründe ==&lt;br /&gt;
Während der Zeit der Sorgen war die Rote Ritterin in Tethyr aktiv, sie verteidigte das von Streit und Aufständen zerrissene Land gegen eine Armee von Monstern die aus den Wäldern Tethyrs weiter vorzustoßen drohte.&lt;br /&gt;
Ihr militärisches Genie war in den zahlreichen Schlachten entscheidend in denen die kleine, aber entschlossen Streitmacht der Roten Falken die Zahlenmäßig überlegenen Armeen der Monster überwältigte.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* doogle.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]][[Kategorie:Faerûnisches Pantheon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Rote_Ritterin</id>
		<title>Rote Ritterin</title>
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				<updated>2011-08-04T16:05:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Götter|&lt;br /&gt;
|name= Rote Ritterin&lt;br /&gt;
|bild=Red-Knight.jpg&lt;br /&gt;
|titel= Herrin der Strategie, Großmeisterin der Lanze&lt;br /&gt;
|uebergeordnet=&lt;br /&gt;
|untergebene= &lt;br /&gt;
|verbuendete= [[Tempus]], [[Valkur]], [[Torm]]&lt;br /&gt;
|feinde= [[Garagos]], [[Cyric]]&lt;br /&gt;
|gesinnung=Rechtschaffen Neutral&lt;br /&gt;
|ebene=Kriegers Ruh&lt;br /&gt;
|domänen=Ordnung, Planung, Krieg, Adel&lt;br /&gt;
|herrschaftsbereiche=Strategie, Planung, Taktik&lt;br /&gt;
|anhaenger=Kämpfer und Spieler, Strategen, Taktiker &lt;br /&gt;
|klerikergesinnungen= {{Gesinnung&lt;br /&gt;
| on | off | off&lt;br /&gt;
| on | off | off&lt;br /&gt;
| on | off | off}}&lt;br /&gt;
|favorsierte Waffe=&amp;quot;Schachmatt&amp;quot; - Langschwert &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dogma ==&lt;br /&gt;
Krieg wird von jenen gewonnen, welche die beste Planung haben, die beste Strategie besitzen und die beste Taktik verfolgen, die Ungleichheit der Kräfte spielt keine Rolle. Jeder Narr kann mit etwas Glück einen Sieg davontragen. Aber nur ein wahrer Meister der Kriegskunst kann einen dauerhaften Sieg garantieren. Krieg ist eine Folge von Schlachten. Eine verlorene Schlacht muss nicht bedeuten, dass der Krieg verloren ist. Lerne die Schwächen deines Feindes kennen und erkenne auch deine Eigenen; meide die Stärken deiner Feinde und nutze sie zu deinem eigenen Vorteil aus. Nur das Fokussieren der eigenen Stärken auf die Schwachstellen des Feindes kann den Sieg garantieren. Bereite dich in Zeiten des Friedens auf den Krieg vor und in Zeiten des Kriegs auf den Frieden. Suche nach den Feinden deines Feindes und schließe Bündnisse mit ihnen. Das Leben ist eine Endlose Folge von Plänkeleien, mit gelegentlichen Ausweitungen zum Kriege hin. Sei bereit und habe immer einen zweiten Plan parat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Die Gottheit ===&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin dient Tempus, dem Herren der Schlachten als Göttin der Planung und Strategie.&lt;br /&gt;
Sie wird als dunkelhaarige Frau in blutroter Rüstung dargestellt, mit einer Karte der Reiche, welche sie fest in der Hand hält. Die Rote Ritterin verschwieg ihren wahren Namen vor jedem außer dem Herrn der Schlachten, als sie begann zu verstehen das wenn irgendeine Existenz, sterbliche oder göttlich, in der Lage wäre irgendeine Kontrolle über sie zu erlangen, würden sie Einblick in all die Geschehnisse und Pläne der Führer Faerún wie auch der Götter der Ebenen erlangen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin wird in der Kirche des Tempus verehrt, aber immer in nachgeordneter Position zum Herrn der Schlachten.&lt;br /&gt;
Erst seit der Zeit der Sorgen hat sich eine kleine Priesterschaft von der Tempus´ getrennt und erhob sich in ihrem Namen. Diese kleine Priesterschaft verdankt ihr Bestehen zum Teil dem immer komplexeren Kriegswesen,&lt;br /&gt;
wird von den Anhängern Tempus jedoch nur widerwillig toleriert und das anscheinend nur vom Fürst der Schlachten selbst ausgehend.&lt;br /&gt;
Einige vermuten  Tempus habe die Rote Ritterin in den Rang einer Gottheit erhoben und ihre Anbetung als natürlichen Ausgleich zu seinem Rivalen Garagos, dem Gott des Abschlachtens, gefördert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dame der Strategien gilt als ruhig und berechnend, zeigt jedoch großes Mitgefühl obwohl sie nicht davor zurück schreckt ihr Gefolge in den Tod zu schicken wenn es notwendig ist um die Zielsetzung eines Planes zu sichern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird selten laut und ihr wird nachgesagt einen guten Witz zu lieben und ein kehliges Lachen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie lehnt flatterhaftes Verhalten ab und schaut auf jene herab die Bündnisse häufig oder launisch wechseln.&lt;br /&gt;
=== Verbündete ===&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin sieht Tempus als Vaterfigur, und die beiden verbringen viel Zeit miteinander.&lt;br /&gt;
Sie jagen manchmal zusammen oder tauschen Geschichten in seiner Siegeshalle aus, aber häufig sind sie bemüht die zahlreichen Schlachtfelder Faeruns zu besuchen, oder wiederholen Schlachten der vergangenen Zeiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin sieht Valkur als ihren wertvollsten Verbündeten beim kommandieren von Marinekonflikten an, obwohl ihre Erwartungen ihn manchmal aufgrund seiner Überzeugung überfordern, vor allem in der Verpflichtung seine Seeleute zu schützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rote Ritterin und Torm haben ähnliche Ansichten und ihre Interessen an der Schlacht und den Aufgaben der Krieger stimmen gut überein. Man sagt ihr nach in ihn vernarrt zu sein, aber ob sie einander lieben oder bloß gute Freunde sind ist eine Angelegenheit die sie unter sich gehalten haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Feinde ===&lt;br /&gt;
Die Dame der Strategie lehnt Garagos Verhalten ab, welches ihr von Tempus erklärt worden ist, ohne je selbst gegen ihn gekämpft zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Feindseligkeit gilt vor allem Cyric, den sie als Verkörperung von Verrat und Lügen verachtet und als armseligen Strategen ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Organisationen ===&lt;br /&gt;
Der Rote Bund, ein Mönchsorden innerhalb der Tempus-Organisation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streitmacht der Roten Falken aus Tethyr.&lt;br /&gt;
== Gebete und Heilige Tage ==&lt;br /&gt;
Priester der Roten Ritterin beten für ihre Zauber in der Nacht bevor sie zu Bett gehen, um für den kommenden Tag vorbereitet zu sein. Zusätzlich zu den heiligen Tage und wichtigen Zeremonien der Kirche Tempus haben die Anhänger der Roten Ritterin zwei wichtige Feiertage. Der Rückzug/Das Zurückziehen wird als jährliches Zusammentreffen jeden Mittwinter abgehalten. Während dieser ersten Zeremonie, planen sie einen Tag lang im Rückblick auf das vorherige Jahr Feldzüge.&lt;br /&gt;
Strategien werden besprochen, Schlachten analysiert und die angesammelten Überlieferungen werden in den Unterricht der Kirchen eingebunden.&lt;br /&gt;
Das Spiel der Königin wird am ersten Tag des Tarsak gefeiert.&lt;br /&gt;
Während dieses Festes geben sie sich dem Genuss eines Wettstreites hin.&lt;br /&gt;
Tagelang werden Schachturniere gehalten, den Siegern der Turniere gebühren Anerkennung und Titel, winken Förderungen und manchmal ein kostbares Geschenk aus dem Tempel Arsenal. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte &amp;amp; Hintergründe ==&lt;br /&gt;
Während der Zeit der Sorgen war die Rote Ritterin in Tethyr aktiv, sie verteidigte das von Streit und Aufständen zerrissene Land gegen eine Armee von Monstern die aus den Wäldern Tethyrs weiter vorzustoßen drohte.&lt;br /&gt;
Ihr militärisches Genie war in den zahlreichen Schlachten entscheidend in denen die kleine, aber entschlossen Streitmacht der Roten Falken die Zahlenmäßig überlegenen Armeen der Monster überwältigte.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* doogle.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]][[Kategorie:Faerûnisches Pantheon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
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				<updated>2011-02-15T17:05:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
In der menschlichen Gesellschaft gibt sich Sabrae oftmals bedeckt mit einem Kopftuch und einem Schleier. Zugeknöpft bis zum Kragen und mit einem stets gesenkten Blick, trifft man sie manchmal unter dem Namen Calishima an. In ihrer Verkleidung meidet sie direkten Kontakt mit anderen Menschen und beobachtet sie vielmehr aus dem Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekanntes über Calishima==&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren==&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den Slums begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Schwarzen Handschuh und Maeve, der Hohepriesterin von Maske erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab. Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie.&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den unbekannten Hintermännern dieses Bündnisses beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
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				<updated>2011-02-15T16:57:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Calishima==&lt;br /&gt;
Die stets verschleierte Calishima, auch einfach nur Cali genannt, tauchte in der Vergangenheit Rivins oft als Beraterin und Vertraute mehrerer Stadträte auf. Während sie überwiegend als Adjutantin der Manufaktur Besitzerin Jelena Jerovic auftrat, die bereits seit Jahren Stadträtin der Slums ist, sah man sie auch schon an der Seite von Miriamel Mandragoran und Janald Dalendon, die es tatsächlich auch beide schafften Stadtrat zu werden.&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit scheint sie nun im Diensten Nadia Snyders zu stehen, der Eigentümerin des exquisiten Badehaus der Stadt und selbsernannten Tochter der Patrizierin Shara Paine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon ihre Verbindung zur Politik, zum Handel und den namenhaften Persönlichkeiten der Stadt offensichtlich sind, weiß man nur sehr wenig über Calis eigentliches Tun. Wenigen Bürgern der Stadt mag jedoch aufgefallen sein, dass sie ausgezeichnete, kaum vergleichbare Kampftechniken beherrscht. Unter Beweiß stellt sie diese Fähigkeiten selten aber ihre Verwicklung bei Kämpfen zur Verteidigung der Stadt ist durchaus bekannt, ebenso wie ihre Mithilfe im Kampf gegen den Schlächter Xorgrim, beim Massaker in der Hafenkneipe zur Feuerlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse und ihrem Auftreten nach zu schließen, scheint sie keine einfache Adjutantin zu sein, sondern vielmehr eine professionelle Leibwächterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren==&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den Slums begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Schwarzen Handschuh und Maeve, der Hohepriesterin von Maske erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab. Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie.&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den unbekannten Hintermännern dieses Bündnisses beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Sabrae_Zandt</id>
		<title>Sabrae Zandt</title>
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				<updated>2011-02-15T14:45:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Du opferst dich für alle und vernachlässigst deine eigenen Sehnsüchte. Ich sehe eine Frau die Geborgenheit sucht.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Nadia Snyders]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabraes Spuren==&lt;br /&gt;
Sabraes Geschichte in den Slums begann erst nach dem Untergang Porto Muertes und des Schwarzen Scimitars. Das Viertel verfiel unter der Herrschaft der Schattendiebe und der marodierenden Söldner Nasmirs, bis es schließlich von den Ork Truppen Lord Kassars eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges existierten vom einstmal großen Untergrund Rivins, nurnoch versprengte Splittergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Schwarzen Handschuh und Maeve, der Hohepriesterin von Maske erhielt Sabrae schließlich den Auftrag sämtliche konkurierende Banden in den Slums auszuschalten und die Vorherrschaft des Schwarzen Handschuh zu sichern.&lt;br /&gt;
Es begann eine Zeit der Neuordnung, in der ein Umdenken in den kriminellen Schichten der Stadt stattfand. Fürsorge und Loyalität ersetzen Mordlust und Gier, für zwei Jahre sollten die Slums geeint sein.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit zeichnete sich eine neue, kultivierte Oberschicht im Untergrund ab. Belehrt durch die Fehler der Vergangenheit, verschwanden die Zeichen von Brandstiftung und Unruhe fast völlig aus dem Viertel und die hungernde Bevölkerung wurde von ihren neuen Schirmherren ernährt und geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Schattenseiten der Politik waren allgegenwärtig. Uneinigkeiten über die Zweckbündnisse mit den anderen Organisationen der Stadt, offene Beschuldigungen gegen den Adel Rivins und deren Arme, sowie die Aufhetzung der armen Bevölkerung, bis hin zu Morden an Adeligen waren zur Tagesordnung geworden.&lt;br /&gt;
Der neue Untergrund, bildete eine Subkultur, welche sich gezielt die Mentalität der Slumbevölkerung zu Nutzen machte, um sich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon war Sabraes Name in den Slums allgegenwertig. Als Meinungsbild, als Aufhetzung aber auch als eine Garantie für die Stabilität des Viertels. Als Funktionär der Unterwelt, war Sabrae die erste Anlaufstelle für Informationen, Arbeit und Diplomatie.&lt;br /&gt;
Mit gewagten Schritten, der Auflehnung gegen Vernunft und Vorsicht brachte sie die Situation zum eskalieren, überrumpelte jedoch durch ihr rasches und energisches Handeln alle ihre Feinde.&lt;br /&gt;
Sabrae verließ das Zwielicht, in dem sie sonst zu operieren pflegte und wurde zum Aushängeschild der organisierten Kriminalität. Durch Mundabkommen und der Verlockung einer sicheren und stabilen Zusammenarbeit, band sie die Führer des Untergrundes an das neue Bündnis der Slums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Zeiten sich jedoch veränderten, wurde auch Sabraes Aufgabe in dieser neuen Gesellschaft immer weniger gefragt. Sie vermochte das Viertel mit der Waffe zu erobern und zu vereinen aber nicht durch die Waffe zu regieren. Immer mehr wurden ihre Befugnisse und ihr freies Handeln von den unbekannten Hintermännern dieses Bündnisses beschnitten, bis sie sich schließlich aus der Führung zurück zog.&lt;br /&gt;
Ihre letzten Warnungen und Kritiken über die Verfehlungen der Herrscher der Slums entrichtete sie öffentlich und bestätigte damit zum ersten und einzigen Mal die Existenz eines solchen Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist es still um Sabrae geworden, der zweijährige Siegeszug nahm sein Ende und seine Ideologie verschwand wieder im Zwielicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Jade_Khalid</id>
		<title>Jade Khalid</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Spielercharaktere|Jade Khalid]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rivin|Jade Khalid]]&lt;br /&gt;
{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Jade Khalid&lt;br /&gt;
|bild=Jade.jpg&lt;br /&gt;
|spezies= Mensch&lt;br /&gt;
|klasse= &lt;br /&gt;
|religion=&lt;br /&gt;
|geschlecht= Weiblich.&lt;br /&gt;
|haare= Unbekannt&lt;br /&gt;
|augen= Jade Grün&lt;br /&gt;
|größe= 1,60 Halbfinger&lt;br /&gt;
|merkmale= Dunkle Haut&lt;br /&gt;
|geburt= Nicht aufgezeichnet&lt;br /&gt;
|heimat= Herkunft: Unbekannt, Heimat: Rivin&lt;br /&gt;
|beruf= Korporal der Stadtgarde&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Garde&lt;br /&gt;
|gesinnung=&lt;br /&gt;
|spieler=[[Benutzer:Kelindahr|Kelindahr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext= Langsam bekomme ich das Gefühl du steckst nur Wahnsinnige in ihre Einheit und hast den Wahnsinn selbst an die Spitze gesetzt|Zitierte Person=Leomar Rabental zu Conan Amraphendt&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat|}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext= Euch ist klar, dass ihr einen Pakt mit einem Teufel eingegangen seid?|Zitierte Person=Chlodwig Fangson gegenüber Kilian D'Tangane als dieser sich von Jade rekrutieren ließ&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat|}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext= Ihr werdet genau das tun, was sie will, so wie jeder andere auch.|Zitierte Person=Chlodwig Fangson&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat|}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Kelindahr_Killian_An%27ar</id>
		<title>Kelindahr Killian An'ar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.rivin.de/rivinpedia/index.php/Kelindahr_Killian_An%27ar"/>
				<updated>2011-01-16T21:40:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zitat|&lt;br /&gt;
|Zitattext=Er ist der Sohn des Windes und ebenso flüchtig ist sein Gemüt. Er ist dort, wohin es ihn verschlägt. Man kann also nie genau sagen wo er gerade ist.&lt;br /&gt;
|Zitierte Person=[[Sabrae Zandt]]&lt;br /&gt;
|Quelle=Rivin Ingame Zitat&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Kelindahr Killian An'ar&lt;br /&gt;
|bild=Watch_out_.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Drow&lt;br /&gt;
|religion= [[Lolth]]&lt;br /&gt;
|klasse=Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|haare=Weiß&lt;br /&gt;
|augen=Bernstein&lt;br /&gt;
|größe=165 cm&lt;br /&gt;
|merkmale=&lt;br /&gt;
|geburt=&lt;br /&gt;
|tod=&lt;br /&gt;
|heimat=Die Welt&lt;br /&gt;
|beruf=&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit=&lt;br /&gt;
|gesinnung=Chaotisch&lt;br /&gt;
|spieler=Kelindahr&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Sabrae Zandt</title>
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				<updated>2011-01-14T19:47:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|zugehörigkeit= Untergrund Rivins&lt;br /&gt;
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|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
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|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
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|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.jpg&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|Zugehöhrigkeit= Untergrund &lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

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		<title>Sabrae Zandt</title>
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				<updated>2011-01-14T19:21:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: Spielercharakter: Sabrae Zandt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person|&lt;br /&gt;
|name=Sabrae Zandt Killian An'ar O'Lothi&lt;br /&gt;
|bild=Sabrae3.JPG&lt;br /&gt;
|spezies=Halb-Drow&lt;br /&gt;
|klasse=Kämpfer/Waffenmeister&lt;br /&gt;
|geschlecht=weiblich&lt;br /&gt;
|haare=Schwefelgelb&lt;br /&gt;
|augen=hell Silber&lt;br /&gt;
|größe=1.60&lt;br /&gt;
|merkmale= In der Öffentlichkeit meist verschleiert, immer in Begleitung ihres markanten Säbels&lt;br /&gt;
|geburt= 1329&lt;br /&gt;
|heimat= Rivin/Slums&lt;br /&gt;
|spieler= Hoelper&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Erscheinungsbild==&lt;br /&gt;
Leiser Sohle und leichten Schrittes nähert sich euch die kleine Gestallt Sabraes. Eine gerade und aufrechte Körperhaltung hinter der sich innere Angespanntheit verbirgt, zeugt von dem selbstbewussten Auftreten einer Kämpferin. Doch ihr Blick ist zumeist ein wenig gesenkt und so gut wie immer verborgen unter einer Kapuze oder einem Kopftuch mit Schleier. So euch doch ein Blick unter diese Verschleierung ermöglicht wird, trifft euch zuerst der stechende Blick zweier hell silberner Augen. Ein aggressives Funkeln liegt in jenen und spiegelt ihr angriffslustiges Gemüt deutlicher wieder als die steinern wirkenden Züge. Sabraes staubgraues Gesicht ist spitz geschnitten und mit hohen Wangenknochen versehen. Auf den zweiten Blick ist sie durchaus von exotischer Schönheit, untermalt vom vertrauten menlischen Erbe wie auch dem der Drow. Ihr Gesicht wird umrahmt von schwefelgelben Haar, dass durch einige hellweiße Strähnen einen besonderen Glanz im hellen Licht annimmt. Auch ihr Körperbau zeigt auf das sie ein Mischling ist, so hat Sabrae zwar die athletische und schlanke Muskulatur einer Elfe, weißt aber anders als jene ausgeprägte, menschliche Rundungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielercharaktere|Sabrae Zandt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Sabrae3.jpg</title>
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				<updated>2011-01-14T19:10:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoelper: Charportrait Sabrae Zandt&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Charportrait Sabrae Zandt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoelper</name></author>	</entry>

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