Waldelfen

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| Zweitname = Sy'Tel'Quessir<br>Kupferelfen<br>Sylvanelfen
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| Lebensspanne = meist bis zu 700 Jahre und länger
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| Hautfarbe = Kupfern mit grünem oder braunem Stich
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| Bevorzugte Klasse = Waldläufer
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| Sprache = Elfisch, die Handelssprache, Heimatregion
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| Zweitsprachen = Condathan, Drakonisch, Gnomisch, Goblin, Gnollisch, Sylvan
 
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==Einleitung==
  
Die Waldelfen
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Waldelfen, auch Kupferelfen oder Or-tel-quessir genannt, gehören in Faerûn zu den verbreitetsten elfischen Völkern. Sie verstehen sich als Hüter der alten Waldlande, die nach den Kronkriegen zurückblieben, und sehen ihre Gemeinschaften nicht als etwas vom übrigen Faerûn Getrenntes, sondern als Teil der Welt um sie herum. Statt auf Ausdehnung und Herrschaft setzen Waldelfen traditionell auf Nähe zur Natur, Bescheidenheit und ein Leben in enger Nachbarschaft zu anderen Völkern.<br>
# Aussehen :
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Waldelfen sind meist an kupferfarbener oder lohfarbener Haut sowie an grünen, braunen oder haselnussbraunen Augen zu erkennen; ihr Haar ist in der Regel schwarz oder braun, gelegentlich aber auch blond oder kupferrot. Sie tragen bevorzugt schlichte Kleidung in Naturtönen und Lederrüstung, selbst dann, wenn sie sich nicht unmittelbar bedroht fühlen. In Größe und Statur entsprechen sie grob anderen Elfen, wirken jedoch oft etwas kräftiger gebaut.<br>
Waldelfen sind nach den Mondelfen die zahlreichste Elfenrasse Faerűns, und die einzige Elfenrasse, die für sich in Anspruch nehmen kann, wirklich auf Faerűn entstanden zu sein. Auch als die Kupferelfen oder Sylvanische Elfen bekannt, haben sie eine kupferfarbene Haut, manchmal mit einem leichten Grünschimmer, und braune, grüne oder gelbe Augen. Ihr Haar ist normalerweise braun oder schwarz, hin und wieder blond oder kupferrot. Sie ziehen einfache, weite und meist lederne Kleidung in den Farben des Waldes vor, und Verzierungen in natürlichen Mustern, wie Ranken- oder Blattmuster; Schmuck oder Verzierungen sind allerdings sehr selten in ihrem Volk.
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Sie sind ebenfalls etwa 6 Fuss hoch, aber etwas kräftiger gebaut als die anderen Elfenvölker.
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# Nötige Bezeichnungen und Modifikatoren :
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==Volkseigenschaften==
  
Waldelf oder Kupferelf
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* ''Veränderung der Attribute:'' +2 Stärke, +2 Geschicklichkeit, -2 Intelligenz, -2 Konstitution.<br>
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* ''Widerstandskraft gegen Bezauberung:'' Immunität gegen magische Schlafeffekte, +2 Volksbonus auf Rettungswürfe gegen Verzauberungseffekte und -zauber.<br>
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* ''Umgang mit Waffen (Elf):'' Elfen erhalten Umgang mit Kriegswaffen-Talente für ''Langschwert, Rapier, Langbogen und Kurzbogen (inkl. Komposit-Varianten)'' als Bonustalente.<br>
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* ''Scharfe Sinne:'' +2 Volksbonus auf Lauschen-, Suchen- und Entdeckenwürfe. Ein Elf, der bis zu 1,5 Meter von einem Geheimnis oder einer Geheimtür entlanggeht, bekommt einen Suchenwurf, um das Geheimnis zu entdecken, so als hätte er bewusst danach gesucht.<br>
 +
* ''Dämmersicht:'' Elfen sehen doppelt soweit wie es ein Mensch bei Zwielicht, in der Dämmerung, bei Kerzenlicht oder ähnlichen Helligkeitsbedingungen vermag.
  
+2 Stärke
+
==Geschichte==
+2 Geschicklichkeit
+
-2 Intelligenz
+
-2 Charisma
+
-2 Konstitution
+
  
Typische Klassen: Krieger oder Waldläufer, seltener Magier. Eher Druide als Kleriker.
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Waldelfen sind die jüngste der faerûnischen Elfenunterrassen, zugleich aber in einem besonderen Sinn die ursprünglichsten: Sie gelten als einheimisch in Faerûn und gehen auf Elfen zurück, die nach den Kronkriegen ihre tiefen Waldsiedlungen nicht aufgaben. Aus diesen zurückgezogenen, eng verbundenen Gemeinschaften, die sich weiter von Hochmagie und vom alten imperialen Denken entfernten, entwickelte sich im Lauf der Zeit die eigene Kultur der Waldelfen.<br><br>
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Im östlichen Hochwald gründeten Waldelfen um 4700 DR das Reich Earlann, das später auch als Eaerlann bekannt wurde. Dort kamen sie mit den Zwergen von Delzoun in Kontakt und unterrichteten später die Netherese in Magie; eine Entscheidung, die sich als verhängnisvoll erweisen sollte, als Netheril nach der Entdeckung der Netherrollen zu einer Macht aufstieg, die ihre elfischen Förderer bald überragte. Nach dem Zusammenbruch Netherils nahmen die Waldelfen viele Flüchtlinge in Ascalhorn auf; 882 DR scheiterte dort eine massenhafte Beschwörung von Teufeln, und wenig später fiel auch Earlann selbst an ein Orkheer. Danach entstand kein neues großes Waldelfenreich mehr, und die Waldelfen blieben bei ihren bestehenden Waldgebieten und kleinen, verborgenen Siedlungen.
  
# Wesen und Kultur :
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==Anschauungen==
Waldelfen sind ruhig, ernsthaft und nur mit einem grossen Aufwand zu überraschen. Ihre Geduld ist sprichwörtlich. Sie sehen sich als eins mit der Natur und dem Wald, und fühlen sich oft in Städten und grösseren Siedlungen unwohl. Waldelfen erscheint der Drang, Städte oder feste Siedlungen zu bauen, unsinnig, selbst bei ihren elfischen Verwandten, den Sonnenelfen; denn sie glauben, daß der Wald sowieso alles zurückholen wird. Die meisten leben in festen Clangemeinschaften in den grossen Wäldern Faerűns, und ihre Gebiete umspannen oft hunderte von Meilen. Viele lehnen es ab, sich mit mehr Besitztümern zu belasten, als sie tragen können, und leben in den hohen Zweigen der grossen Bäume oder natürlichen Höhlen. Es sind schon einige Menschen mitten durch eine Waldelfenstadt gelaufen, ohne etwas davon zu bemerken.
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Waldelfen sind die geborenen Jäger und Waldläufer, und die Druiden unter ihnen zählen zu den mächtigsten Faerűns. Ihnen werden auch oft Führungsrollen innerhalb der Waldelfengemeinschaften anvertraut. Mit dem Ende des Rückzugs nach Immerdar knüpfen die Waldelfen recht schnell wieder Kontakte mit der Aussenwelt. Sie sind zwar zögerlich darin, anderen Zutritt in ihre Gemeinschaft zu gewähren, verstehen aber, daß sich die Zeiten ändern. Alle Waldelfen sprechen elfisch, und möglicherweise noch den lokalen Dialekt ihrer Heimat. In der Regel haben sie kaum Interesse daran, noch weitere Sprachen zu erlernen.
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Waldelfen gelten als ruhig, beherrscht und schwer aus der Fassung zu bringen. Ihre Geduld ist sprichwörtlich, doch ihre Sicht auf Städte und Festungen ist nüchtern: Sie betrachten solche Bauwerke als vergänglich und erwarten, dass die Natur sie irgendwann zurückerobert. Deshalb wirken sie auf andere Völker mitunter distanziert oder herablassend, auch wenn ihr eigenes Selbstbild eher von Bescheidenheit und Naturverbundenheit geprägt ist.
Die Magie der Waldelfen liegt ganz auf einer Linie mit der Magie der Druiden, das druidische Weltverständnis spiegelt sich überall in der Kultur der Waldelfen wieder. Im Gegensatz dazu kommt ihnen die Magie der Zauberer, sowie das wälzen uralter Bücher zum erlangen von Wissen oft suspekt und merkwürdig vor.
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Gegenstände der Waldelfen sind meist aus natürlichem Material, meist aus Holz, und vermeidet das Verarbeiten von Metall in irgendeiner Form. Die Waldelfen veehren unter den Seldarine die Gottheiten, die sich der Natur zugewandt haben, also den Herrn der Blätter, Rillifane Rallathil und Kalrashaar/Mielikki. Einige verehren auch Silvanus, den menschlichen Gott des Waldes. Solonor als dem Gott der Jagd und des Bogenschiessens, wird oft besondere Verehrung zuteil, und sein Name ist oft der Kampfschrei der Waldelfen. Die Liebe zu Tieren ist allen Waldelfen zu eigen, so daß sie oft zwei, drei oder mehr tierische Gefährten haben. Das Konzept eines Haustieres ist den Waldelfen dagegen völlig fremd.
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===Waldelfische Rollen===
In den 500 Jahren nach dem Fall ihres Reiches Eaerlann haben sich die Waldelfen komplett von der Aussenwelt zurückgezogen und waren den anderen Rassen so gut wie gar nicht bekannt. Dennoch, oder gerade deswegen, sind sie Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen und freundlich, und teilen das Interesse der Mondelfen an den anderen Rassen Faerűns. Sie haben eine lange Geschichte der Kooperation mit den Schildzwergen von Ammarindar, und sind auch freundlich Halblingen und Gnomen gegenüber. Orks und Gnolle dagegen zählen zu ihren meistgehassten Feinden.
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Waldelfen zeigen wenig Neigung zu arkaner Magie; sie begegnen ihr eher mit Skepsis als mit Faszination. Wenn sie sich auf magische Wege einlassen, geschieht das häufiger über Druidik als über das Studium von Zaubern und Büchern. Entsprechend sind unter Waldelfen vor allem Kämpfer, Waldläufer und Schurken verbreitet, während Druiden einen besonders hohen Stellenwert einnehmen. Aus abgelegenen Regionen stammen auch manchmal Barbaren; Kleriker sind vergleichsweise selten, aber nicht unbekannt. Zu den möglichen Prestigeklassen gehören unter anderem Arkane Bogenschützen, Hierophanten und Harfner Kundschafter.
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==Waldelfische Gesellschaft==
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Waldelfen leben nicht nomadisch, sondern beanspruchen weitläufige Waldgebiete als ihren Lebensraum. Ihre Siedlungen sind klein, gut verborgen und meist in ältere, erfahrene Gemeinschaften gegliedert, die von Ältestenräten geführt werden; diese werden häufig von örtlichen Druiden beraten, die auch die Verbindung zwischen einzelnen Dörfern stärken. Ihre Häuser bestehen oft aus Naturstein oder sorgfältig verarbeitetem Holz, mitunter leben Waldelfen sogar in Baumkronen oder natürlichen Höhlen. Viele halten den Eingriff in die Landschaft so gering wie möglich und sind hervorragende Handwerker, besonders bei Bögen, Pfeilen und Lederarbeiten.
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Waldelfen jagen regelmäßig und verbringen viel Zeit in den Wäldern ihres Reviers. Haustiere halten sie nicht so häufig wie andere Völker; stattdessen verbinden sie sich oft eng mit der lokalen Tierwelt. Besonders geschätzt werden Großkatzen wie Berglöwen, Pumas und Leoparden, außerdem fühlen sich Waldelfen den intelligenten Rieseneulen verbunden, die ihnen im Gegenzug als Späher dienen können.
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==Sprache und Bildung==
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Waldelfen sprechen in der Regel Elfisch und Gemeinsprache; in ihren Heimatgebieten ist außerdem Wildelfisch verbreitet. Lesen und Schreiben beherrschen Waldelfen grundsätzlich, abgesehen von vielen Barbaren unter ihnen.
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==Waldelfische Magie und Wissen==
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Bei Waldelfen genießt vor allem die Macht der Naturmagie Ansehen. Zauberwirker, die sich weit von der natürlichen Welt entfernen, werden eher skeptisch betrachtet, während Druiden als die glaubwürdigsten Hüter der magischen Ordnung gelten. Arkanwirker sind unter Waldelfen dennoch nicht unbekannt, doch besitzt das Volk keine ausgeprägte eigene arkan-magische Tradition.
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===Zauber und Zaubern===
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Waldelfen haben grundsätzlich Zugang zu elfenmagischen Traditionen, doch hat sich ihr Interesse an der arkanen Zauberei im Lauf ihrer Geschichte deutlich abgeschwächt. Unter ihren Zauberwirkern sind Druiden besonders häufig; daneben kommen auch Barden, Zauberer und andere arkan Begabte vor, jedoch ohne eine eigenständige, volkstypische Schule der Magie.
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==Waldelfische Götter==
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Waldelfen verehren die Seldarine, haben aber zugleich eine besondere Beziehung zu Gottheiten, die die Wildnis schützen. Dazu gehören insbesondere Silvanus und Mielikki; unter den elfischen Göttern genießen Solonor Thelandira und Rillifane Rallathil besonderes Ansehen. Solonor gilt vielen Waldelfen als wichtiger Schutzpatron der Jagd und des Bogenschießens.
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==Beziehungen zu anderen Völkern==
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Waldelfen verstehen sich im Allgemeinen gut mit anderen Völkern Faerûns, auch wenn sie ihre eigenen Artgenossen bevorzugen. Mit Menschen und Zwergen arbeiten sie häufig gut zusammen, ebenso mit Gnomen und Halblingen; selbst Halborks werden von ihnen eher geduldet als viele andere Elfen es tun würden. Besonders eng ist ihre historische Verbindung zu den Schildzwergen von Ammarindar. Ihr stärkster Widerwille gilt dagegen Orks und Gnollen, vor allem wegen der Verwüstungen, die solche Raubzüge in ihren Wäldern anrichten.
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==Waldelfische Ausrüstung==
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Waldelfen arbeiten zwar mit Metall, zeigen daran aber wenig besonderes Interesse. Bevorzugt fertigen sie Waffen und Ausrüstung aus Holz, Stein und Leder an. Ihre Lederrüstungen werden häufig so gefärbt und verarbeitet, dass sie sich gut in die Umgebung einfügen und im Wald zusätzlichen Schutz bieten.
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===Waffen und Rüstung===
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Waldelfen sind Meister im Herstellen von Rüstzeug und Waffen. Besonders gern fertigen sie Bögen aller Art an, Armbrüste jedoch nicht. Darüber hinaus haben sie eine Reihe von Spezialpfeilen entwickelt, darunter Pfeile mit größerer Reichweite sowie solche, die als Signalvorrichtungen dienen.<br>
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Diese Pfeile werden Besucherinnen und Besuchern gewöhnlich nicht verkauft, da Geld aus der Außenwelt in ihrer Gesellschaft nur wenig Bedeutung hat; Verbündeten werden sie jedoch mitunter als Geschenke überlassen. Ein großer Teil waldelfischer Pfeile gelangt überhaupt erst in Umlauf, nachdem er auf Eindringlinge abgeschossen wurde. Bogner anderer Völker haben es schwer, diese Fertigkeiten nachzuahmen, und tun sich mit den waldelfischen Spezialpfeilen entsprechend schwer.<br>
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Waldelfen verstehen es außerdem, ihre Lederrüstungen in genau den Grün- und Brauntönen zu färben, die sich dem Laubwerk ihres Waldes anpassen. Tragen sie im Heimwald eine entsprechend getarnte Rüstung, erhalten sie einen +4 Umstandsbonus auf Versteckenwürfe.
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===Tiere und Haustiere===
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Waldelfen fühlen sich unter den Geschöpfen des Waldes ganz selbstverständlich zu Hause und knüpfen oft enge Bindungen an die dort lebende Tierwelt. Sie halten Tiere nicht unbedingt im üblichen Sinn als Haustiere, sondern teilen mit ihnen vielmehr denselben Lebensraum.<br>
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Besonders geschätzt werden Großkatzen wie Berglöwen, Pumas und Leoparden. Auch zu Rieseneulen pflegen Waldelfen eine besondere Beziehung: Diese intelligenten Geschöpfe dienen ihnen häufig als Vorpostenspäher, während die Waldelfen sie im Gegenzug in gefährlichen Zeiten beschützen.
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==Quellen==
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* Races of Faerûn
  
 
[[Kategorie:Elfen]]
 
[[Kategorie:Elfen]]

Aktuelle Version vom 30. April 2026, 17:36 Uhr

Waldelfen

Zweitname Sy'Tel'Quessir
Kupferelfen
Sylvanelfen
Heimatregion Die Tallande, das Große Tal, der Hochwald, der Norden, Tethyr, die Westlichen Herzlande
Größe ♂ 152 cm bis 198 cm
♀ 140 cm bis 185 cm
Gewicht ♂ 47 kg bis 118 kg
♀ 38 kg bis 109 kg
Lebensspanne meist bis zu 700 Jahre und länger
Hautfarbe Kupfern mit grünem oder braunem Stich
Haarfarbe Schwarz, Blond, Braun, Kupferrot
Augenfarbe Grün, Braun, Haselnussbraun
Merkmale körperlich stark, naturalistisch
Bevorzugte Klasse Waldläufer
Sprache Elfisch, die Handelssprache, Heimatregion
Zweitsprachen Condathan, Drakonisch, Gnomisch, Goblin, Gnollisch, Sylvan
Häufige Gesinnung
RG NG CG
RN N CN
RB NB CB

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einleitung

Waldelfen, auch Kupferelfen oder Or-tel-quessir genannt, gehören in Faerûn zu den verbreitetsten elfischen Völkern. Sie verstehen sich als Hüter der alten Waldlande, die nach den Kronkriegen zurückblieben, und sehen ihre Gemeinschaften nicht als etwas vom übrigen Faerûn Getrenntes, sondern als Teil der Welt um sie herum. Statt auf Ausdehnung und Herrschaft setzen Waldelfen traditionell auf Nähe zur Natur, Bescheidenheit und ein Leben in enger Nachbarschaft zu anderen Völkern.
Waldelfen sind meist an kupferfarbener oder lohfarbener Haut sowie an grünen, braunen oder haselnussbraunen Augen zu erkennen; ihr Haar ist in der Regel schwarz oder braun, gelegentlich aber auch blond oder kupferrot. Sie tragen bevorzugt schlichte Kleidung in Naturtönen und Lederrüstung, selbst dann, wenn sie sich nicht unmittelbar bedroht fühlen. In Größe und Statur entsprechen sie grob anderen Elfen, wirken jedoch oft etwas kräftiger gebaut.

[Bearbeiten] Volkseigenschaften

  • Veränderung der Attribute: +2 Stärke, +2 Geschicklichkeit, -2 Intelligenz, -2 Konstitution.
  • Widerstandskraft gegen Bezauberung: Immunität gegen magische Schlafeffekte, +2 Volksbonus auf Rettungswürfe gegen Verzauberungseffekte und -zauber.
  • Umgang mit Waffen (Elf): Elfen erhalten Umgang mit Kriegswaffen-Talente für Langschwert, Rapier, Langbogen und Kurzbogen (inkl. Komposit-Varianten) als Bonustalente.
  • Scharfe Sinne: +2 Volksbonus auf Lauschen-, Suchen- und Entdeckenwürfe. Ein Elf, der bis zu 1,5 Meter von einem Geheimnis oder einer Geheimtür entlanggeht, bekommt einen Suchenwurf, um das Geheimnis zu entdecken, so als hätte er bewusst danach gesucht.
  • Dämmersicht: Elfen sehen doppelt soweit wie es ein Mensch bei Zwielicht, in der Dämmerung, bei Kerzenlicht oder ähnlichen Helligkeitsbedingungen vermag.

[Bearbeiten] Geschichte

Waldelfen sind die jüngste der faerûnischen Elfenunterrassen, zugleich aber in einem besonderen Sinn die ursprünglichsten: Sie gelten als einheimisch in Faerûn und gehen auf Elfen zurück, die nach den Kronkriegen ihre tiefen Waldsiedlungen nicht aufgaben. Aus diesen zurückgezogenen, eng verbundenen Gemeinschaften, die sich weiter von Hochmagie und vom alten imperialen Denken entfernten, entwickelte sich im Lauf der Zeit die eigene Kultur der Waldelfen.

Im östlichen Hochwald gründeten Waldelfen um 4700 DR das Reich Earlann, das später auch als Eaerlann bekannt wurde. Dort kamen sie mit den Zwergen von Delzoun in Kontakt und unterrichteten später die Netherese in Magie; eine Entscheidung, die sich als verhängnisvoll erweisen sollte, als Netheril nach der Entdeckung der Netherrollen zu einer Macht aufstieg, die ihre elfischen Förderer bald überragte. Nach dem Zusammenbruch Netherils nahmen die Waldelfen viele Flüchtlinge in Ascalhorn auf; 882 DR scheiterte dort eine massenhafte Beschwörung von Teufeln, und wenig später fiel auch Earlann selbst an ein Orkheer. Danach entstand kein neues großes Waldelfenreich mehr, und die Waldelfen blieben bei ihren bestehenden Waldgebieten und kleinen, verborgenen Siedlungen.

[Bearbeiten] Anschauungen

Waldelfen gelten als ruhig, beherrscht und schwer aus der Fassung zu bringen. Ihre Geduld ist sprichwörtlich, doch ihre Sicht auf Städte und Festungen ist nüchtern: Sie betrachten solche Bauwerke als vergänglich und erwarten, dass die Natur sie irgendwann zurückerobert. Deshalb wirken sie auf andere Völker mitunter distanziert oder herablassend, auch wenn ihr eigenes Selbstbild eher von Bescheidenheit und Naturverbundenheit geprägt ist.

[Bearbeiten] Waldelfische Rollen

Waldelfen zeigen wenig Neigung zu arkaner Magie; sie begegnen ihr eher mit Skepsis als mit Faszination. Wenn sie sich auf magische Wege einlassen, geschieht das häufiger über Druidik als über das Studium von Zaubern und Büchern. Entsprechend sind unter Waldelfen vor allem Kämpfer, Waldläufer und Schurken verbreitet, während Druiden einen besonders hohen Stellenwert einnehmen. Aus abgelegenen Regionen stammen auch manchmal Barbaren; Kleriker sind vergleichsweise selten, aber nicht unbekannt. Zu den möglichen Prestigeklassen gehören unter anderem Arkane Bogenschützen, Hierophanten und Harfner Kundschafter.

[Bearbeiten] Waldelfische Gesellschaft

Waldelfen leben nicht nomadisch, sondern beanspruchen weitläufige Waldgebiete als ihren Lebensraum. Ihre Siedlungen sind klein, gut verborgen und meist in ältere, erfahrene Gemeinschaften gegliedert, die von Ältestenräten geführt werden; diese werden häufig von örtlichen Druiden beraten, die auch die Verbindung zwischen einzelnen Dörfern stärken. Ihre Häuser bestehen oft aus Naturstein oder sorgfältig verarbeitetem Holz, mitunter leben Waldelfen sogar in Baumkronen oder natürlichen Höhlen. Viele halten den Eingriff in die Landschaft so gering wie möglich und sind hervorragende Handwerker, besonders bei Bögen, Pfeilen und Lederarbeiten.

Waldelfen jagen regelmäßig und verbringen viel Zeit in den Wäldern ihres Reviers. Haustiere halten sie nicht so häufig wie andere Völker; stattdessen verbinden sie sich oft eng mit der lokalen Tierwelt. Besonders geschätzt werden Großkatzen wie Berglöwen, Pumas und Leoparden, außerdem fühlen sich Waldelfen den intelligenten Rieseneulen verbunden, die ihnen im Gegenzug als Späher dienen können.

[Bearbeiten] Sprache und Bildung

Waldelfen sprechen in der Regel Elfisch und Gemeinsprache; in ihren Heimatgebieten ist außerdem Wildelfisch verbreitet. Lesen und Schreiben beherrschen Waldelfen grundsätzlich, abgesehen von vielen Barbaren unter ihnen.

[Bearbeiten] Waldelfische Magie und Wissen

Bei Waldelfen genießt vor allem die Macht der Naturmagie Ansehen. Zauberwirker, die sich weit von der natürlichen Welt entfernen, werden eher skeptisch betrachtet, während Druiden als die glaubwürdigsten Hüter der magischen Ordnung gelten. Arkanwirker sind unter Waldelfen dennoch nicht unbekannt, doch besitzt das Volk keine ausgeprägte eigene arkan-magische Tradition.

[Bearbeiten] Zauber und Zaubern

Waldelfen haben grundsätzlich Zugang zu elfenmagischen Traditionen, doch hat sich ihr Interesse an der arkanen Zauberei im Lauf ihrer Geschichte deutlich abgeschwächt. Unter ihren Zauberwirkern sind Druiden besonders häufig; daneben kommen auch Barden, Zauberer und andere arkan Begabte vor, jedoch ohne eine eigenständige, volkstypische Schule der Magie.

[Bearbeiten] Waldelfische Götter

Waldelfen verehren die Seldarine, haben aber zugleich eine besondere Beziehung zu Gottheiten, die die Wildnis schützen. Dazu gehören insbesondere Silvanus und Mielikki; unter den elfischen Göttern genießen Solonor Thelandira und Rillifane Rallathil besonderes Ansehen. Solonor gilt vielen Waldelfen als wichtiger Schutzpatron der Jagd und des Bogenschießens.

[Bearbeiten] Beziehungen zu anderen Völkern

Waldelfen verstehen sich im Allgemeinen gut mit anderen Völkern Faerûns, auch wenn sie ihre eigenen Artgenossen bevorzugen. Mit Menschen und Zwergen arbeiten sie häufig gut zusammen, ebenso mit Gnomen und Halblingen; selbst Halborks werden von ihnen eher geduldet als viele andere Elfen es tun würden. Besonders eng ist ihre historische Verbindung zu den Schildzwergen von Ammarindar. Ihr stärkster Widerwille gilt dagegen Orks und Gnollen, vor allem wegen der Verwüstungen, die solche Raubzüge in ihren Wäldern anrichten.

[Bearbeiten] Waldelfische Ausrüstung

Waldelfen arbeiten zwar mit Metall, zeigen daran aber wenig besonderes Interesse. Bevorzugt fertigen sie Waffen und Ausrüstung aus Holz, Stein und Leder an. Ihre Lederrüstungen werden häufig so gefärbt und verarbeitet, dass sie sich gut in die Umgebung einfügen und im Wald zusätzlichen Schutz bieten.

[Bearbeiten] Waffen und Rüstung

Waldelfen sind Meister im Herstellen von Rüstzeug und Waffen. Besonders gern fertigen sie Bögen aller Art an, Armbrüste jedoch nicht. Darüber hinaus haben sie eine Reihe von Spezialpfeilen entwickelt, darunter Pfeile mit größerer Reichweite sowie solche, die als Signalvorrichtungen dienen.
Diese Pfeile werden Besucherinnen und Besuchern gewöhnlich nicht verkauft, da Geld aus der Außenwelt in ihrer Gesellschaft nur wenig Bedeutung hat; Verbündeten werden sie jedoch mitunter als Geschenke überlassen. Ein großer Teil waldelfischer Pfeile gelangt überhaupt erst in Umlauf, nachdem er auf Eindringlinge abgeschossen wurde. Bogner anderer Völker haben es schwer, diese Fertigkeiten nachzuahmen, und tun sich mit den waldelfischen Spezialpfeilen entsprechend schwer.
Waldelfen verstehen es außerdem, ihre Lederrüstungen in genau den Grün- und Brauntönen zu färben, die sich dem Laubwerk ihres Waldes anpassen. Tragen sie im Heimwald eine entsprechend getarnte Rüstung, erhalten sie einen +4 Umstandsbonus auf Versteckenwürfe.

[Bearbeiten] Tiere und Haustiere

Waldelfen fühlen sich unter den Geschöpfen des Waldes ganz selbstverständlich zu Hause und knüpfen oft enge Bindungen an die dort lebende Tierwelt. Sie halten Tiere nicht unbedingt im üblichen Sinn als Haustiere, sondern teilen mit ihnen vielmehr denselben Lebensraum.
Besonders geschätzt werden Großkatzen wie Berglöwen, Pumas und Leoparden. Auch zu Rieseneulen pflegen Waldelfen eine besondere Beziehung: Diese intelligenten Geschöpfe dienen ihnen häufig als Vorpostenspäher, während die Waldelfen sie im Gegenzug in gefährlichen Zeiten beschützen.

[Bearbeiten] Quellen

  • Races of Faerûn
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