Sonnenelfen

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Der Großteil der faerûnischen Sonnenelfen lebt in Immerdar, nachdem sie das, was von ihren alten Reichen  nach dem Fall Illefarns und Cormanthyrs übrig geblieben war, verlassen hatten. Sie kehren erst jetzt auf das Festland zurück, um ihre Präsenz dort wiederherzustellen. Die Sonnenelfen sind für ihre Kenntnisse der arkanen sowie göttliche Magie gerühmt, die die jedes anderen lebenden Volkes übertreffen. Jahrtausende alte Arbeiten elfischer Hochmagie überleben noch immer in den verborgenen Fluchtstätten der Sonnenelfen.<br>
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==Einleitung==
Sonnenelfen sind verantwortlich für den Großteil der gewaltigen legendären Elfenstädte, obgleich andere Elfenunterrassen dieKonstruktion vieler dieser Städte tatkräftig unterstützten. Myth Drannor zählt vermutlich zu ihren berühmtesten Schöpfungen, wohl aber nicht zu ihren prunkvollsten. Sonnenelfen Reiche sind der Stoff aus dem Legenden gemacht sind, seit Jahrtausenden ein integraler Bestandteil der Geschichte Faerûns. Freilich wissen Sonnenelfen wohl um diesen Umstand bescheid, da sie sich von nicht-elfischen Völkern distanzieren und häufig diese „geringeren Wesen“ nicht in ihre Lande einlassen.<br>
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Sonnenelfen haben bronzene Haut, goldblondes, kupfernes oder schwarzes Haar und grüne oder goldene Augen. Sie bevorzugen Einkehr, Überlieferungen und studieren die schnellen Spiele und leichtherzigen Lieder anderer Elfen, scheinen sie doch die überirdische Schönheit, Anmut und Präsenz des elfischen Volkes zu verkörpern.<br>
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Nur noch wenige Sonnenelfen leben auf Faerűn; die überwältigende Mehrheit von ihnen hat heute in dem fernen Immerdar ihre Heimat. Wie alle Elfen sind sie etwa 6 Fuß groß, haben bronzene Haut und meist goldenblondes, kupferrotes oder schwarzes Haar. Ihre Augen sind häufig grün oder golden, seltener schwarz oder silbergrau. Sonnenelfen kleiden sich oft in feine, eng anliegende Gewänder in kühlen Blau- oder Grüntönen, die mit Mithril- oder Goldfäden kunstvoll verziert sind. Schmuck und Edelsteine tragen sie nur, wenn diese von herausragender handwerklicher Qualität sind. Ihnen wird eine beinahe überirdische Schönheit und Anmut nachgesagt.
Sonnenelfen hüllen sich in Kleidung, die gleichsam prächtig als auch gedeckt ist, wobei sie kühle Farben wie Blau oder Grün bevorzugen. Sie dekorieren ihre Kleidung mit aufwendigen Stickereien aus Gold- oder Mithralfäden in anspruchsvollen Mustern, deren subtiles Design leicht auf den ersten Blick übersehen werden kann. Ihr Schmuck ist einfach, aber akribisch verarbeitet.<br>
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Von allen Elfenunterrassen sind Sonnenelfen die arroganteste und hochmütigste — noch mehr als die Avariel, deren Hochmut in ihrem Bemitleiden der landgebundenen Völker wurzelt. Sonnenelfen glauben, dass sie das wahre Elfenvolk sind, die Baumeister und Anführer der Elfenreiche, und, dass andere Elfenvölker daran scheitern der Ernsthaftigkeit und Würde ihrer uralten Herkunft gerecht zu werden.<br>
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Die Sonnenelfen sind überzeugt, dass Corellon Larethian selbst ihnen aufgetragen hat, die Bewahrer elfischer Tradition und elfischer Geschichte zu sein. In allem, was sie tun, zeigen sie große Geduld und einen ausgeprägten Hang zur Perfektion, besonders bei der Herstellung von (magischen) Gegenständen. Die Reiche der Sonnenelfen sind Ursprung zahlreicher Legenden und ihre Geschichte ist ein wesentlicher Teil der Geschichte Faerűns. Einst gründeten sie den Großteil der Städte Faerűns und ziehen gelehrte Studien sowie das Sammeln von Wissen in der Regel allen anderen Tätigkeiten vor. Ihrer reichen Tradition sind sie sich sehr bewusst; gegenüber den "niedrigeren Rassen" verhalten sie sich meist distanziert und lassen Fremde oft gar nicht erst in ihre Reiche ein. Kaum ein Volk ist stolzer auf die eigene Vergangenheit oder arroganter im Umgang mit ihr als die Sonnenelfen.
Sonnenelfen sind unerhört langlebig, selbst für Elfen. Wie die anderen faerûnischen Elfen sind Sonnenelfen verhältnismäßig groß und schlank.  
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Sonnenelfen gelten als geborene Zauberwirker und zählen zu den mächtigsten magischen Wesen Faerűns. Es heißt, dass sie noch immer das Geheimnis der Hohen Magie bewahren, das nach dem Fall von Netheril allen anderen Völkern entzogen wurde. Sie handeln sorgfältig, geduldig und mit einer Ernsthaftigkeit, die für Menschen nur schwer nachvollziehbar ist. Auch ihre Kunst trägt diese Haltung in sich: Sie zeigt oft strenge Perfektion, eine deutliche Distanz zu anderen Völkern und bevorzugt lange Epen über historische Heldentaten, Lobgesänge auf die Götter und Tragödien in düsteren Farben.
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Sonnenelfen sprechen Elfisch und lernen aus ihrer Wissbegierde heraus häufig viele weitere Sprachen, darunter auch tote Sprachen, also solche ausgestorbener Völker oder vergangener Zeitalter. Dennoch besteht ein typischer Sonnenelf darauf, dass Besucher seiner Stadt ebenfalls Elfisch lernen, um sich verständigen zu können. Selbst der ärmste Sonnenelf besitzt in der Regel mindestens einen Raum voller Schriftrollen, Bücher und Aufzeichnungen seiner Studien.
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Was auch immer ein Sonnenelf anfertigt, besitzt zwei Eigenschaften: Es ist von feinster Qualität, tadellos gearbeitet und von beeindruckendem Alter. Sonnenelfen zerstören Werkstücke, die ihren Ansprüchen nicht genügen und benötigen deshalb oft Jahre, um selbst einen einzelnen Ring oder eine Beinschiene fertigzustellen. Das Ergebnis steht dafür an Schönheit und Vollkommenheit in Faerűn nahezu einzigartig da.
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Sonnenelfen verehren Corellon Larethian zutiefst, meist in außerordentlich langen und feierlichen Zeremonien, ebenso wie Labelas Enorath, den Herrn der Zeit sowie den Gott der Weisheit und des Wissens. Zu den Mondelfen unterhalten sie gute Beziehungen und neigen dazu, sie gern zu belehren; die Waldelfen bewundern sie, da sie in ihnen die vollkommene Verbindung der Elfen mit der Natur sehen. Wilde Elfen hingegen verwirren sie und bei einer Begegnung würden sie vermutlich versuchen, ihre "verlorenen" Brüder wieder auf den Weg der Zivilisation zu führen. Ihre Vorurteile gegenüber anderen Völkern, vor allem Menschen, sind weithin bekannt. Viele Sonnenelfen erheben sich nicht einmal dazu, mit den niedrigeren Rassen zu sprechen. Drow betrachten sie als Missgeburten und als Beleidigung der Götter, die aus ihrer Sicht unbedingt beseitigt werden muss. Da sich die Kunde von den Übergriffen der Drow auch auf Immerdar immer weiter verbreitet, ist es sehr wahrscheinlich, dass erneut mehrere Sonnenelfen nach Faerűn zurückkehren werden, um ihnen entgegenzutreten.
  
 
==Volkseigenschaften==
 
==Volkseigenschaften==
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
  
Die Sonnenelfen wanderten zur selben Zeit wie die Mond- und Dunkelelfen in Faerûn ein. Obwohl sie von den drei Völkern die Wenigsten waren, gründeten sie nichtsdestotrotz rasch mehrere große Nationen, darunter Aryvandaar und Othreier. Unter der Führung des Hauses Vyshaan, einer Dynastie von Sonnenelfen, wurde insbesondere die Nation von Arynvandaar schnell zum mächtigsten Elfenreich seiner Zeit.<br>
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Die Sonnenelfen gelangten in derselben frühen Wanderungsbewegung nach Faerûn wie die Mond- und Dunkelelfen. Unter den ersten großen elbischen Reichen ragten vor allem Aryvandaar und Othreier hervor. Aryvandaar wurde unter der Dynastie der Vyshaan zu einer besonders machtvollen und zunehmend expansionistischen Großmacht, deren Politik die Kronkriege entscheidend prägte. Der Fünfte Kronkrieg endete schließlich mit dem Sturz der Vyshaan und dem Zusammenbruch Aryvandaars.<br>
Die Vyshaanti waren aggressive Expansionisten und es wird angenommen, dass ihre Obsession die Größe ihres Imperiums auf Kosten anderer Völker auszuweiten, die Hauptursache für die schrecklichen Kronkriege vor zehntausend Jahren war. Nach dem Fünften Kronkrieg wurden die Vyshaanti endlich gestürzt und die Sonnenelfen kehrten zu einem weniger aggressiven Lebensstil zurück, der sich nur wenig über die zwischenzeitlichen Jahrtausende geändert hat.<br>
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Die nächste große Nation, die von den Sonnenelfen gegründet wurde, war Cormanthyr im Jahre -3983 TZ. Dieses Mal entschieden sie sich dazu ein Reich zu erbauen, das sich auf Mitgefühl, Wissen und raffinierte Magie gründet, statt auf militärische Stärke und große Schlachtenmagier. Daher war die Nation weit gütiger und mächtiger auf lange Sicht und die Elfen Cormanthyrs vollbrachten viele atemberaubende, magische Wunder. Tausende von Jahre stellte Cormanthyr das mächtigste Reich in Nord-Faerûn dar, nur kurzzeitig überschattet von Nesseril am Höhepunkt seiner Macht. Von ihrer Stadt Myth Drannor im Herzen der Wälder aus kontrollierten die Coronal (Anführer) von Cormanthyr die aufkeimende Stärke der jungen Menschenlande wie Cormyr oder Sembia, die sich in den Jahren nach dem Fall Nesserils erhoben.<br>
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Später wurde Cormanthyr zu einer neuen Blüte der Sonnenelfenkultur. Das Reich entstand im Zeichen von Kunst, Wissen und Hochmagie und entwickelte sich über Jahrtausende zu einer der bedeutendsten elfischen Mächte Nord-Faerûns. Von Myth Drannor aus übten die Herrscher von Cormanthyr erheblichen Einfluss auf die umliegenden Menschenreiche aus. Die Errichtung des Stehenden Steins und der Dales-Übereinkunft markierte jedoch den Beginn des Niedergangs elfischer Vorherrschaft; Cormanthyr fiel schließlich, als die Häufung von Portalen in Myth Drannor die Grenze zwischen den Welten schwächte und eine verheerende Invasion von Unholden ermöglichte.<br>
Die Errichtung des Stehenden Steins und der Talpakt im Jahre 0 TZ signalisierten, auch wenn sie friedlich waren, den Anfang vom Ende elfischer Macht in Faerûn. Obwohl Myth Drannor seine größte Blühte in den Jahren friedlicher Koexistenz von Menschen und Elfen erreichte, waren seine Tage gezählt. Cormanthyr fiel schlussendlich im Jahre 714 TZ, als eine Überfülle von Portalen in der Umgebung von Myth Drannor die Grenzen zwischen den Welten schwächte und eine katastrophale Invasion von Unholden ermöglichte.<br>
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Heute lebt der Großteil der faerûnischen Sonnenelfen in einer dritten großen Nation, dem fernen Eiland von Immerdar. Es wurde das erste Mal im Jahre -9.800 TZ von Sonnenelfen aus Aryvandaar besiedelt und die Abgeschiedenheit des jungen Reiches schützte es vor den Verwüstungen der Kronkriegen und dem unausweichlichen Aufstieg menschlicher Macht auf Faerûn. Seit mehr als Zehntausend Jahren ist Immerdar der sicherste Hafen für die Elfenheit gewesen und die versteckte Zuflucht elfischer Zivilisation. Von Immerdar aus kam der Ruf zum Elfenrückzug im Jahre 1344 TZ und die Sonnenelfen Faerûns verspürten den Ruf am stärksten von allen ihren Artgenossen.<br>
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Heute lebt der größte Teil der faerûnischen Sonnenelfen auf Evermeet. Die Insel wurde von Sonnenelfen aus Aryvandaar besiedelt und galt über viele Jahrtausende als sicherster Zufluchtsort der Elfen. Nach dem Ruf des Elfenrückzugs kehrten viele Sonnenelfen nur zögerlich nach Faerûn zurück. Als eine der letzten großen elbischen Bastionen auf dem Festland blieb Evereska bestehen, das trotz schwerer Bedrohungen weiterhin ein wichtiger Zufluchtsort der Sonnenelfen ist.
Nun da der Rückzug beendet ist, gehören die hochmütigen Sonnenelfen zu den letzten, die nach Faerûn zurückkehren. Die meisten Sonnenelfen bevorzugen es immer noch abgesondert auf ihrer Inselnation zu verbleiben, obwohl die jüngsten Ereignisse bewiesen haben, dass Immerdar nicht sicher vor Unheil ist. Heutzutage ist die einzige große  Sonnenelf-Gemeinde, die in Faerûn verweilt, die verborgene Stadt Evereska an den Grenzen der Anauroch Wüste.
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==Anschauungen==
 
==Anschauungen==
  
Die Sonnenelfen glauben, dass sie von Corellon Larethian auserwählt wurden, die Verteidiger elfischer Tradition und Geschichte zu sein. Sie sind außerdem die geduldigste aller Elfenvölkern und verbringen ihre Zeit eher damit eine Aufgabe zu perfektionieren als sie lediglich zu vollenden. Für einen Sonnenelfen ist das Überstürzen einer Arbeit oder Beenden eines Projektes mit weniger als einem perfekten Ergebnis, Verrat an den elfischen Idealen. Daher tendieren sie dazu eine eingeschränktere Spanne von Fertigkeiten zu haben als andere Elfen, sind dafür aber die konkurrenzlosen Meister der Fertigkeit, der Kunst oder des Handwerks, dem sie ihre Mühen zuwenden. Die einzige Ausnahme hiervon ist der Kampf. Sonnenelfen hegen keinerlei Liebe für den Kampf, sind jedoch nichtsdestotrotz in seine Methoden eingeweiht. Sie sehen Kampf als ein notwendiges Übel an, das schnell erledigt werden sollte, damit man sich wieder angenehmeren und konstruktiveren Bestrebungen widmen kann.<br>
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Sonnenelfen gelten als hochmütig und zurückgezogen; viele von ihnen betrachten sich als besonders von Corellon Larethian berufen. Sie sind für ihre Geduld bekannt und neigen dazu, eine Aufgabe lieber bis zur Perfektion auszuarbeiten, als sie nur schnell abzuschließen. Daraus ergibt sich ein stark ausgeprägter Sinn für Qualität, Spezialisierung und handwerkliche oder magische Meisterschaft. Kampf sehen sie eher als notwendiges Übel denn als erstrebenswerten Lebensinhalt.<br>
Sonnenelfen schlagen von allen Elfenvölkern am seltensten den Pfad des Abenteuers ein. Sie sehen wenig Sinn darin durch die Welt zu ziehen und andere Leute zu treffen, vor allem dann, wenn sich jeder Sonnenelf soviel Annehmlichkeit, Studie und Einkehr erfreuen kann wie er wünscht, indem er in einem der verborgenen Sonnenelfreiche verbleibt. Die meisten Sonnenelfenabenteurer sind genauer betrachtet Spione, pflichtbewusste Aufklärer, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben die anderen Völker Faerûns zu beobachten und ein wachsames Auge auf jede aufkeimende Gefahr für die elfischen Heimstätten zu haben. Einige wenige Sonnenelfen werden auch von den Mysterien uralter Macht angezogen und streben danach sie dem Wissen ihres Volkes hinzuzufügen, indem sie Ruinen alter Imperien auf ganz Faerûn erkunden.
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Entsprechend nehmen Sonnenelfen nur selten das Leben eines Abenteurers an. Viele ziehen ein geordnetes Leben in ihren verborgenen Reichen vor; jene, die doch hinausziehen, tun das oft als Späher, Beobachter oder Hüter elfischer Interessen. Andere suchen in den Ruinen alter Reiche nach verlorenem Wissen, um das Erbe ihres Volkes zu mehren.
  
 
===Sonnenelfische Rollen===
 
===Sonnenelfische Rollen===
  
Sonnenelfen bevorzugen die traditionellen Pfade des elfischen Volkes: Kämpfer und Magier. Kein Sonnenelf könnte wirklich als Barbar bezeichnet werden, obwohl ein Sonnenelf, der von einer wilderen Sippe aufgezogen wurde, vielleicht in seltenen Fällen einige Barbaren Stufen wählt. Sie geben gute Barden ab und obwohl sie nicht für ihre leichtherzigen Feiern bekannt sind, haben die uralten Lieder und Legenden eines gelernten Barden den Respekt eines jeden Sonnenelfen verdient. Sonnenelfen sind außerdem die führenden Kleriker und Paladine des elfischen Volkes. Die Künste der Heimlichkeit und des Bogenschießens werden nicht umfangreich von den Sonnenelfen praktiziert, weswegen Waldläufer und Schurken relativ selten unter ihnen sind.<br>
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Sonnenelfen folgen bevorzugt den klassischen Wegen des elbischen Volkes: Kämpfer und Magier sind besonders typisch. Auch Barden, Kleriker und Paladine sind unter ihnen verbreitet, während Barbaren, Waldläufer und Schurken deutlich seltener vorkommen. Viele Sonnenelfen widmen sich zudem der Hochmagie und anderen spezialisierten Formen elfischer Arkanik.<br>
'''Bevorzugte Klasse:''' Die sonnenelfische Gesellschaft und Kultur ist durchdrungen von einer Faszination mit Magie und Lernen. Sie werden häufig unglaublich talentierte Magier und ihr natürlicher Intellekt macht sie zudem zu mächtigen. Wenige Sonnenelfenabenteurer nehmen das Studium der Magie nicht ab einem gewissen Punkt ihrer Laufbahn auf.<br>
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'''Prestigeklassen:''' Sonnenelfen wählen häufig Prestigeklassen, die ihnen erlauben ihre spezialisierten Studien fortzuführen. Sie werden besonders vom Arkanen Verehrer, Erzmagier und Wissensmeister angezogen, obwohl einige der kriegerischeren Vertreter ihrer Rasse die elfischen einzigartigen Künste des Arkanen Bogenschützen und Klingensängers praktizieren.
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'''Bevorzugte Klasse:''' Die sonnenelfische Kultur legt großen Wert auf Wissen, Magie und Spezialisierung. Darum werden viele von ihnen zu außergewöhnlich begabten Magiern, auch wenn andere elbische Traditionen ebenfalls hoch angesehen bleiben. <br>
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'''Prestigeklassen:''' Sonnenelfen wählen häufig Wege, die ihr Spezialwissen vertiefen, etwa Erzmagier- oder gelehrte Laufbahnen. Unter den elbischen Sonderpfaden sind insbesondere der Arkane Bogenschütze und der Klingensänger bekannt.
  
 
==Sonnenelfische Gesellschaft==
 
==Sonnenelfische Gesellschaft==
  
Sonnenelfen sind bedächtig, geduldig und ernst und ihre Gesellschaft spiegelt genau dies wider. Ihre Gebäude, obgleich sie ästhetisch wunderschön und architektonisch brillant sind, tendieren dazu pompös zu sein. Nichtsdestotrotz sind Sonnenelfen sehr stolz auf ihre Bauten und glauben, dass nichts geringeres als Perfektion den Verteidigern elfischer Tradition und Geschichte gebührt. Ihre Kunst, Poesie und Lieder spiegeln ebenfalls ihre bedächtige und hoheitliche Einstellung wider. Sie präferieren Geschichten über Schlachten von einst, Lieder über die Götter und Erzählungen von großen Helden, die von schrecklichen Tragödien heimgesucht werden.<br>
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Sonnenelfische Gesellschaft ist von Ruhe, Disziplin und einem ausgeprägten Sinn für Würde geprägt. Ihre Bauten sind kunstvoll und meisterhaft, wirken aber oft prachtvoll und repräsentativ, weil Sonnenelfen kaum Kompromisse bei der Qualität akzeptieren. Auch ihre Kunst, Poesie und Lieder spiegeln diese Haltung wider: Sie bevorzugen Erzählungen über alte Schlachten, Götter, Helden und tragische Schicksale. Weisheit und Bildung genießen bei ihnen höchsten Rang.<br>
Sonnenelfen verehren Weisheit und Lernen. Selbst die bescheidenste Sonnenelfbehausung wartet einen oder zwei Räume auf, die mit alten Schriftrollen, Karten und Büchern gefüllt sind. Sonnenelfen haben eine ausgeprägte Tradition der Adelsherrschaft und die meisten Sonnenelfengemeinden werden von einem Monarchen, der seine Linie auf die Ersten Kronkriege zurückführen kann, regiert. Während menschliche Adlige ihre Macht mit der Fläche ihres beanspruchten Landbesitzes und der Anzahl der Soldaten unter ihrem Befehl messen, ist ein sonnenelfischer Adliger bekannt durch die Ehre seines Familiennamens, die magische Macht und das Wissen, welches seine Familie angesammelt hat, und den Reichtum sowie die Schönheit seiner palastartigen Behausung.
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Viele Sonnenelfengemeinschaften sind monarchisch organisiert. Adel misst sich bei ihnen weniger an Landbesitz oder Heeren als an Name, Abstammung, magischer Tradition und kulturellem Erbe. Bibliotheken, Schriftrollen und alte Aufzeichnungen gelten selbst in bescheidenen Häusern als selbstverständlich.
  
 
==Sprache und Bildung==
 
==Sprache und Bildung==
  
Alle Sonnenelfen sprechen Elfisch, die Handelssprache und die Menschensprache ihrer Heimatregion. Obwohl sie oft andere Sprachen lernen (unter anderem Auran, Celestisch, Condathan, Gnomisch, Halbling, Illuskisch und Sylvan), bevorzugen sie es Magie einzusetzen, um sich mit ihren Nachbarn zu verständigen oder bestehen einfach darauf, dass ihre Besucher Elfisch erlernen. Viele Sonnenelfen entscheiden sich dafür tote Sprachen zu lernen wie Aragrakh, Loross oder Seldruin, um ihren Zugang zu den alten Arbeiten und Überlieferungen zu erweitern.<br>
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Sonnenelfen sprechen Elbisch, die Handelssprache und die jeweilige Menschensprache ihrer Heimatregion. Viele lernen weitere Sprachen wie Auran, Celestisch, Chondathan, Gnomisch, Halblingisch, Illuskisch oder Sylvan. Zugleich pflegen sie gern alte Sprachen wie Aragrakh, Loross oder Seldruin, um Zugang zu älteren Werken und Überlieferungen zu behalten. Fast alle Sonnenelfen sind schriftkundig; Ausnahmen bilden nur mögliche Barbaren.<br>
Alle Sonnenelfen können lesen und schreiben, außer ihre Barbaren, sofern welche existieren.
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===Namensgebung in Aglarond===
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''Männlich:'' Aelthas, Courynn, Folcoerr, Gaedynn, Mourgram, Sealmyd, Yuiredd<br>
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''Weiblich:'' Blaera, Courynna, Lynneth, Maera, Mourna, Wydda<br>
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''Nachnamen:'' Aengrilor, Dulsaer, Gelebraes, Telstaerr, Uthelienn
  
 
==Sonnenelfische Magie und Wissen==
 
==Sonnenelfische Magie und Wissen==
  
Der Gipfel von sonnenelfischem Wissen ist die elfische Hochmagie - Zauber, die eine gesamte Stadt gegen Böses schützen, eine angreifende Armee verbergen oder einen Wald über Nacht wachsen lassen können. Solche Magie ist mit Risiken verknüpft, ein Umstand dem sich die Sonnenelfen allzu sehr bewusst sind seit dem Fall von Myth Drannor. Obwohl Sonnenelfen sich immer noch an die Geheimnisse der Hochmagie erinnern, weigern sie sich solches Wissen zu teilen und sind zurückhaltend im Umgang mit solcher Macht jenseits von Immerdar.<br>
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Der Höhepunkt sonnenelfischer Gelehrsamkeit ist die elbische Hochmagie. Diese uralte Zauberkunst kann ganze Städte schützen, Armeen verbergen oder Wälder über Nacht wachsen lassen. Die Sonnenelfen bewahren dieses Wissen äußerst sorgfältig, denn Myth Drannor und andere historische Verluste haben ihnen gezeigt, wie gefährlich solche Macht sein kann. Dennoch sind sie bis heute eng mit der Hochmagie verbunden; vor allem auf Evermeet wird sie weiterhin gepflegt.<br>
Sonnenelfen haben einen anderen Hauptvorteil - eine unvergleichliche Sammlung von Zauberbüchern, Laboratoriumsaufzeichnungen und anderes gesammeltes Wissen. Seit zehntausend Jahren praktizieren Sonnenelfen Magie und die Bibliotheken von Immerdar und Evereska sind voll von magischen Geheimnissen, zu zahlreich, um sie angemessen zu katalogisieren.
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Die Bibliotheken, Archive und magischen Sammlungen der Sonnenelfen gehören zu den reichsten Quellen elfischen Wissens in Faerûn. Gerade durch ihre lange Geschichte haben sie eine ungewöhnlich dichte Überlieferung an Zauberbüchern, Forschungsnotizen und alten magischen Traditionen bewahrt.
  
 
===Zauber und Zaubern===
 
===Zauber und Zaubern===
  
Die Kunst der Hochmagie wird immer noch in Immerdar von den Sonnenelfen ausgeübt, die heutzutage beinahe alle elfischen Hochmagier ausmachen. Sie bewahren neidisch die Geheimnisse der Hochmagie und geben  sie nur widerstrebend anderen Elfen weiter.
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Die Kunst der Hochmagie wird vor allem auf Evermeet weitergegeben. Nur wenige Elfische Hochmagier sind überhaupt noch bekannt und unter ihnen stellen Sonnenelfen weiterhin den größten Anteil. Der Zugang zu diesem Wissen bleibt streng begrenzt.
  
 
==Sonnenelfische Götter==
 
==Sonnenelfische Götter==
  
Religion durchdringt jeden Aspekt der sonnenelfischen Gesellschaft. Sonnenelfen glauben über sich selbst, dass sie die auserwählten Repräsentanten der Seldarine in der sterblichen Welt sind und stimmen schnell Dankgebete an ihre Götter an. Diese Gebete und Zeremonien sind ausnahmslos lang andauernde Angelegenheiten, bei denen laute Stimmen, vergnügte Lieder oder freudige Verehrung als respektlos angesehen werden. Religion ist ein ernstes, getragenes Thema für die Sonnenelfen. Sie verehren alle Seldarine gleichermaßen und die meisten wählen Corellon Larethian als ihren Patron.<br>
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Religion ist für die Sonnenelfen kein Nebenbereich, sondern ein zentraler Teil ihrer Kultur. Sie sehen sich oft als von den Seldarine in besonderer Weise beauftragt und verehren die elbischen Götter mit großer Ernsthaftigkeit. Die Gottesdienste sind würdevoll und getragen; Lautstärke oder übertriebene Ausgelassenheit gelten als unpassend. Meist wählen Sonnenelfen Corellon Larethian als Patron, verehren daneben aber auch andere Gottheiten des elbischen Pantheons, besonders Labelas Enorath.
Die sonnenelfische Hingabe zur Magie, Waffenfertigkeit und der Überlegenheit der elfischen Zivilisation bedeuten, dass sie eine tief gehende und beständige Verehrung für den Anführer des elfischen Pantheons hegen. Wie ihre eigenen Adligen, ist Corellon ein weiser, freigebiger und starker Anführer, der Schönheit in die Welt setzt und seine Arbeit  danach resolut verteidigt. Kleriker der Kirche von Corellon beraten die Herrscher von sonnenelfischen Gemeinden und seine Kleriker bilden das Rückgrat einer sonnenelfischen Armee, wenn sie ins Feld ziehen müssen, um ihre Länder zu verteidigen.<br>
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Sonnenelfen verehren ebenfalls Labelas Enorath, den elfischen Gott der Langlebigkeit, Zeit und Weisheit. Während Corellon als der göttliche Anführer und Beschützer der Sonnenelfen angesehen wird, wird Labelas als ein Berater und Betreuer verehrt, ein Quell von Weisheit in Zeiten der Sorge. Kleriker von Labelas werden damit beauftragt das Wissen und die Aufzeichnungen unter den Sonnenelfen aufzubewahren.
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==Beziehungen zu anderen Völkern==
 
==Beziehungen zu anderen Völkern==
  
Sonnenelfen fühlen sich zu den Mondelfen hingezogen, obwohl diese Zuneigung oft unabsichtlich bevormundender Natur ist. Sie fürchten, dass ihre Mondelfencousins zu unbeständig und ehrfurchtslos sind und sie streben danach sie auf den richtigen, elfischen Pfad mit strengen Lektionen und väterlichem Rat zurückzuführen. Sie bewundern Waldelfen und meinen, dass sie den elfischen Geist der Natur verkörpern. Die Beziehungen zwischen Sonnen- und Waldelfen sind gut, doch führt die zurückgezogene Natur der Waldelfen zu eher seltenem direkten Kontakt. Sonnenelfen sind ein wenig verwirrt von Wildelfen und hoffen sie eines Tages zivilisieren zu können.<br>
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Gegenüber anderen Völkern sind Sonnenelfen oft reserviert und besonders Menschen begegnen sie nicht selten mit Misstrauen oder offener Überheblichkeit. Viele sind sehr zurückhaltend, was den Kontakt zu Nichtelfen betrifft und manche sprechen ungern andere Sprachen als Elbisch. Gleichzeitig erkennen sie bei anderen Elfen durchaus verwandte Traditionen an, auch wenn sie ihre eigenen oft als überlegen ansehen.<br>
Wasserelfen werden als beinahe Gleichgestellte betrachtet und Sonnenelfen glauben, dass ihre Wasser atmenden Verwandten in die Welt gesetzt wurden, um der See das zu bringen, was die Sonnenelfen den Landen droben bringen. Sonnenelfen bedauern das Leiden der Avariel zutiefst und senden zuweilen Entdecker aus, um Avariel Horste ausfindig zu machen und ihnen einen Platz in Immerdar anzubieten.<br>
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Die sonnenelfischen Vorurteile gegenüber anderen Völkern (insbesondere Menschen) können sehr heftig sein. Viele Sonnenelfen lassen sich nicht einmal dazu herab mit einem Menschen zu sprechen und würden einen sterbenden Mann eher seinem Schicksal überlassen als ihm zu helfen. Diese Einstellung ist irgendwoher verständlich, wenn man bedenkt wie die Menschen im Verlauf der Geschichte die Sonnenelfen und ihre Länder behandelt haben, gewinnt Sonnenelfen aber nur wenig Freunde unter ihren menschlichen Nachbarn.<br>
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Am ehesten verbinden sie sich mit den übrigen elbischen Völkern, vor allem dort, wo gemeinsame Geschichte und Hochmagie eine Rolle spielen. Zu Drow sind die Vorbehalte besonders stark; viele Sonnenelfen sehen in ihnen eine schwere Beleidigung der elbischen Götter und der eigenen Vergangenheit.
Wenn es eine Rasse gibt, für die die Sonnenelfen eine absolute Verachtung hegen, dann sind es die Drow. Sie sehen die Dunkelelfen als Monstrositäten und Beleidigung der Seldarine an und greifen diese verhassten Feinde oft bei Sichtkontakt an. Da sich die Kunde von der Drowinvasion Cormanthors in Immerdar herumspricht, werden vermutlich mehr und mehr Sonnenelfen auf das Festland zurückkehren, und wenn es nur dazu ist den Drow Krieg zu bringen und sie aus den Ruinen zu vertreiben, die die Sonnenelfen immer noch als ihr Land ansehen.
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==Sonnenelfische Ausrüstung==
 
==Sonnenelfische Ausrüstung==
  
Zwei Dinge stehen beinahe für jeden Gegenstand aus sonnenelfischer Manufaktur fest: es ist von feinster Qualität und es ist äußerst alt. Aufgrund ihrer langen Lebensspanne und Besessenheit von Perfektion, verarbeiten Sonnenelfen ihre Güter sehr langsam und verwerfen sie, sobald auch nur die kleinste Mangelhaftigkeit gefunden wird. Ihre Verehrung der Geschichte bestärkt sie darin Antiquitäten zu behalten und aufzubewahren. Selbst ein angehender Sonnenelfabenteurer führt womöglich ein Schwert, das mehrere Jahrhunderte alt ist und kann vermutlich seine Geschichte und die Abstammung seines vorherigen Besitzers haargenau beschreiben.<br>
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Sonnenelfische Erzeugnisse sind meist von außergewöhnlicher Qualität und oft sehr alt. Sonnenelfen fertigen langsam, mit großem Anspruch an Perfektion und bewahren brauchbare Gegenstände oft über Jahrhunderte auf. Gold, Mithral und kunstvolle Verzierungen spielen in ihrer Sachkultur eine besondere Rolle.
Sonnenelfen bevorzugen Gold als dekoratives Element und Mithral für alles, das stark sein muss, so wie Waffen und Rüstungen. Sonnenelfen wissen obendrauf wie man Gegenstände aus Glasstahl herstellt, nutzten dieses durchsichtige Material jedoch nur auf Immerdar und in der Enklave von Evereska.
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===Waffen und Rüstung===
 
===Waffen und Rüstung===
  
Die Waffen und Rüstungen von Sonnenelfen sind selten von weniger als meisterlicher Qualität. Sie werden als Kunststücke an und für sich angesehen und werden stolz in der Schlacht geführt. Sonnenelfen sind dafür bekannt, dass sie einige der besten Kettenrüstungen in ganz Faerûn herstellen. Einige elfische Kettenrüstungen umfassen ganze Texte alter elfischer Arbeiten, wobei die Wörter mit akribischem Detail in jedes einzelne Glied der Rüstung geritzt werden.<br>
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Waffen und Rüstungen der Sonnenelfen gelten als Kunstwerke. Sie legen großen Wert auf meisterliche Verarbeitung und auf Arbeiten, die ästhetisch ebenso überzeugen wie praktisch. In manchen Traditionen verbinden sich Rüstung und Schrift sogar direkt, indem kunstvoll gearbeitete Stücke mit elfischen Texten versehen werden.
Sonnenelfen stellen auch andere Rüstungen her, unter anderem stromlinienförmige, wunderschöne Vollplatten. Obgleich die Qualität dieser Rüstung den besten Arbeiten der Zwerge gleichkommt, sind Sonnenelfen so davon besessen jeden möglichen Aspekt ihrer Schöpfung zu perfektionieren, dass in der Zeit, die es einen sonnenelfischen Schmied kostet eine Rüstung zu fertigen, ein zwergischer Schmied ein Dutzend Werke von gleicher Qualität produzieren kann.
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===Tiere und Haustiere===
 
===Tiere und Haustiere===
  
Im Gegensatz zu anderen elfischen Unterrassen halten sich Sonnenelfen zumeist keine Haustiere in ihrem Haus oder ihrer Stadt. Ihre Gemeinden leben allerdings im Einklang mit der Natur und Sonnenelfen heißen die Gesellschaft jedes Tieres, das durch die Gegend zieht oder sich in der Nähe oder innerhalb der Stadt seine Behausung einrichtet, willkommen. Sonnenelfen rufen sich weit eher mächtige Elementare oder Externare, denn gutherzige Bestien und Waldgeschöpfe, um ihr Heim zu verteidigen.<br>
+
Sonnenelfen halten im Vergleich zu anderen elfischen Völkern seltener klassische Haustiere. Ihre Gemeinden leben jedoch im Einklang mit der Natur und Wildtiere werden in ihren Siedlungen meist geduldet oder sogar willkommen geheißen. Für den Schutz ihrer Heimstätten rufen Sonnenelfen eher mächtige Elementare oder Externare als gewöhnliche Tiere herbei. Als Reittiere bevorzugen sie häufig geflügelte Geschöpfe wie Pegasi oder Rieseneulen.
Sonnenelfen sind eifrigere Reiter als andere Elfenvölker, ziehen jedoch geflügelte Reittiere wie Pegasi und Rieseneulen konventionelleren Rössern vor.
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==Quellen==
 
==Quellen==
  
* Races of Faerûn, S. 40 - 43
+
* Races of Faerûn
 +
* Forgotten Realms Campaign Setting
 +
* A Grand History of the Forgotten Realms
 +
* Cormanthyr: Empire of the Elves
 +
* Player’s Handbook
 +
* Sword Coast Adventurer’s Guide
 +
 
  
 
[[Kategorie:Elfen]]
 
[[Kategorie:Elfen]]

Aktuelle Version vom 4. Mai 2026, 15:44 Uhr

Sonnenelfen

Zweitname Ar'Tel'Quessir
Goldelfen
Heimatregion Immerdar, Der Norden, Silbrigmond, Westliche Herzlande, Evereska, Myth Drannor
Größe ♂ 152 cm bis 198 cm
♀ 140 cm bis 185 cm
Gewicht ♂ 43 kg bis 113 kg
♀ 34 kg bis 104 kg
Lebensspanne bis ein Jahrtausend und darüber hinaus
Hautfarbe Bronze
Haarfarbe Schwarz, Kupfer, Goldblond
Augenfarbe Schwarz, Kupfer, Gold, Grün, Haselnussbraun, flüssig wirkendes Silber
Merkmale konservativ, stolz
Bevorzugte Klasse Magier
Sprache Elfisch, die Handelssprache, Heimatregion
Zweitsprachen Auran, Celestisch, Condathan, Gnomisch, Halbling, Illuskisch, Sylvan
Tote Sprachen: Aragrakh, Loross, Seldruin
Häufige Gesinnung
RG NG CG
RN N CN
RB NB CB


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einleitung

Nur noch wenige Sonnenelfen leben auf Faerűn; die überwältigende Mehrheit von ihnen hat heute in dem fernen Immerdar ihre Heimat. Wie alle Elfen sind sie etwa 6 Fuß groß, haben bronzene Haut und meist goldenblondes, kupferrotes oder schwarzes Haar. Ihre Augen sind häufig grün oder golden, seltener schwarz oder silbergrau. Sonnenelfen kleiden sich oft in feine, eng anliegende Gewänder in kühlen Blau- oder Grüntönen, die mit Mithril- oder Goldfäden kunstvoll verziert sind. Schmuck und Edelsteine tragen sie nur, wenn diese von herausragender handwerklicher Qualität sind. Ihnen wird eine beinahe überirdische Schönheit und Anmut nachgesagt.

Die Sonnenelfen sind überzeugt, dass Corellon Larethian selbst ihnen aufgetragen hat, die Bewahrer elfischer Tradition und elfischer Geschichte zu sein. In allem, was sie tun, zeigen sie große Geduld und einen ausgeprägten Hang zur Perfektion, besonders bei der Herstellung von (magischen) Gegenständen. Die Reiche der Sonnenelfen sind Ursprung zahlreicher Legenden und ihre Geschichte ist ein wesentlicher Teil der Geschichte Faerűns. Einst gründeten sie den Großteil der Städte Faerűns und ziehen gelehrte Studien sowie das Sammeln von Wissen in der Regel allen anderen Tätigkeiten vor. Ihrer reichen Tradition sind sie sich sehr bewusst; gegenüber den "niedrigeren Rassen" verhalten sie sich meist distanziert und lassen Fremde oft gar nicht erst in ihre Reiche ein. Kaum ein Volk ist stolzer auf die eigene Vergangenheit oder arroganter im Umgang mit ihr als die Sonnenelfen.

Sonnenelfen gelten als geborene Zauberwirker und zählen zu den mächtigsten magischen Wesen Faerűns. Es heißt, dass sie noch immer das Geheimnis der Hohen Magie bewahren, das nach dem Fall von Netheril allen anderen Völkern entzogen wurde. Sie handeln sorgfältig, geduldig und mit einer Ernsthaftigkeit, die für Menschen nur schwer nachvollziehbar ist. Auch ihre Kunst trägt diese Haltung in sich: Sie zeigt oft strenge Perfektion, eine deutliche Distanz zu anderen Völkern und bevorzugt lange Epen über historische Heldentaten, Lobgesänge auf die Götter und Tragödien in düsteren Farben.

Sonnenelfen sprechen Elfisch und lernen aus ihrer Wissbegierde heraus häufig viele weitere Sprachen, darunter auch tote Sprachen, also solche ausgestorbener Völker oder vergangener Zeitalter. Dennoch besteht ein typischer Sonnenelf darauf, dass Besucher seiner Stadt ebenfalls Elfisch lernen, um sich verständigen zu können. Selbst der ärmste Sonnenelf besitzt in der Regel mindestens einen Raum voller Schriftrollen, Bücher und Aufzeichnungen seiner Studien.

Was auch immer ein Sonnenelf anfertigt, besitzt zwei Eigenschaften: Es ist von feinster Qualität, tadellos gearbeitet und von beeindruckendem Alter. Sonnenelfen zerstören Werkstücke, die ihren Ansprüchen nicht genügen und benötigen deshalb oft Jahre, um selbst einen einzelnen Ring oder eine Beinschiene fertigzustellen. Das Ergebnis steht dafür an Schönheit und Vollkommenheit in Faerűn nahezu einzigartig da.

Sonnenelfen verehren Corellon Larethian zutiefst, meist in außerordentlich langen und feierlichen Zeremonien, ebenso wie Labelas Enorath, den Herrn der Zeit sowie den Gott der Weisheit und des Wissens. Zu den Mondelfen unterhalten sie gute Beziehungen und neigen dazu, sie gern zu belehren; die Waldelfen bewundern sie, da sie in ihnen die vollkommene Verbindung der Elfen mit der Natur sehen. Wilde Elfen hingegen verwirren sie und bei einer Begegnung würden sie vermutlich versuchen, ihre "verlorenen" Brüder wieder auf den Weg der Zivilisation zu führen. Ihre Vorurteile gegenüber anderen Völkern, vor allem Menschen, sind weithin bekannt. Viele Sonnenelfen erheben sich nicht einmal dazu, mit den niedrigeren Rassen zu sprechen. Drow betrachten sie als Missgeburten und als Beleidigung der Götter, die aus ihrer Sicht unbedingt beseitigt werden muss. Da sich die Kunde von den Übergriffen der Drow auch auf Immerdar immer weiter verbreitet, ist es sehr wahrscheinlich, dass erneut mehrere Sonnenelfen nach Faerűn zurückkehren werden, um ihnen entgegenzutreten.

[Bearbeiten] Volkseigenschaften

  • Veränderung der Attribute: +2 Intelligenz, -2 Konstitution.
  • Widerstandskraft gegen Bezauberung: Immunität gegen magische Schlafeffekte, +2 Volksbonus auf Rettungswürfe gegen Verzauberungseffekte und -zauber.
  • Umgang mit Waffen (Elf): Elfen erhalten Umgang mit Kriegswaffen-Talente für Langschwert, Rapier, Langbogen und Kurzbogen (inkl. Komposit-Varianten) als Bonustalente.
  • Scharfe Sinne: +2 Volksbonus auf Lauschen-, Suchen- und Entdeckenwürfe. Ein Elf, der bis zu 1,5 Meter von einem Geheimnis oder einer Geheimtür entlanggeht, bekommt einen Suchenwurf, um das Geheimnis zu entdecken, so als hätte er bewusst danach gesucht.
  • Dämmersicht: Elfen sehen doppelt soweit wie es ein Mensch bei Zwielicht, in der Dämmerung, bei Kerzenlicht oder ähnlichen Helligkeitsbedingungen vermag.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Sonnenelfen gelangten in derselben frühen Wanderungsbewegung nach Faerûn wie die Mond- und Dunkelelfen. Unter den ersten großen elbischen Reichen ragten vor allem Aryvandaar und Othreier hervor. Aryvandaar wurde unter der Dynastie der Vyshaan zu einer besonders machtvollen und zunehmend expansionistischen Großmacht, deren Politik die Kronkriege entscheidend prägte. Der Fünfte Kronkrieg endete schließlich mit dem Sturz der Vyshaan und dem Zusammenbruch Aryvandaars.

Später wurde Cormanthyr zu einer neuen Blüte der Sonnenelfenkultur. Das Reich entstand im Zeichen von Kunst, Wissen und Hochmagie und entwickelte sich über Jahrtausende zu einer der bedeutendsten elfischen Mächte Nord-Faerûns. Von Myth Drannor aus übten die Herrscher von Cormanthyr erheblichen Einfluss auf die umliegenden Menschenreiche aus. Die Errichtung des Stehenden Steins und der Dales-Übereinkunft markierte jedoch den Beginn des Niedergangs elfischer Vorherrschaft; Cormanthyr fiel schließlich, als die Häufung von Portalen in Myth Drannor die Grenze zwischen den Welten schwächte und eine verheerende Invasion von Unholden ermöglichte.

Heute lebt der größte Teil der faerûnischen Sonnenelfen auf Evermeet. Die Insel wurde von Sonnenelfen aus Aryvandaar besiedelt und galt über viele Jahrtausende als sicherster Zufluchtsort der Elfen. Nach dem Ruf des Elfenrückzugs kehrten viele Sonnenelfen nur zögerlich nach Faerûn zurück. Als eine der letzten großen elbischen Bastionen auf dem Festland blieb Evereska bestehen, das trotz schwerer Bedrohungen weiterhin ein wichtiger Zufluchtsort der Sonnenelfen ist.

[Bearbeiten] Anschauungen

Sonnenelfen gelten als hochmütig und zurückgezogen; viele von ihnen betrachten sich als besonders von Corellon Larethian berufen. Sie sind für ihre Geduld bekannt und neigen dazu, eine Aufgabe lieber bis zur Perfektion auszuarbeiten, als sie nur schnell abzuschließen. Daraus ergibt sich ein stark ausgeprägter Sinn für Qualität, Spezialisierung und handwerkliche oder magische Meisterschaft. Kampf sehen sie eher als notwendiges Übel denn als erstrebenswerten Lebensinhalt.

Entsprechend nehmen Sonnenelfen nur selten das Leben eines Abenteurers an. Viele ziehen ein geordnetes Leben in ihren verborgenen Reichen vor; jene, die doch hinausziehen, tun das oft als Späher, Beobachter oder Hüter elfischer Interessen. Andere suchen in den Ruinen alter Reiche nach verlorenem Wissen, um das Erbe ihres Volkes zu mehren.

[Bearbeiten] Sonnenelfische Rollen

Sonnenelfen folgen bevorzugt den klassischen Wegen des elbischen Volkes: Kämpfer und Magier sind besonders typisch. Auch Barden, Kleriker und Paladine sind unter ihnen verbreitet, während Barbaren, Waldläufer und Schurken deutlich seltener vorkommen. Viele Sonnenelfen widmen sich zudem der Hochmagie und anderen spezialisierten Formen elfischer Arkanik.

Bevorzugte Klasse: Die sonnenelfische Kultur legt großen Wert auf Wissen, Magie und Spezialisierung. Darum werden viele von ihnen zu außergewöhnlich begabten Magiern, auch wenn andere elbische Traditionen ebenfalls hoch angesehen bleiben.
Prestigeklassen: Sonnenelfen wählen häufig Wege, die ihr Spezialwissen vertiefen, etwa Erzmagier- oder gelehrte Laufbahnen. Unter den elbischen Sonderpfaden sind insbesondere der Arkane Bogenschütze und der Klingensänger bekannt.

[Bearbeiten] Sonnenelfische Gesellschaft

Sonnenelfische Gesellschaft ist von Ruhe, Disziplin und einem ausgeprägten Sinn für Würde geprägt. Ihre Bauten sind kunstvoll und meisterhaft, wirken aber oft prachtvoll und repräsentativ, weil Sonnenelfen kaum Kompromisse bei der Qualität akzeptieren. Auch ihre Kunst, Poesie und Lieder spiegeln diese Haltung wider: Sie bevorzugen Erzählungen über alte Schlachten, Götter, Helden und tragische Schicksale. Weisheit und Bildung genießen bei ihnen höchsten Rang.

Viele Sonnenelfengemeinschaften sind monarchisch organisiert. Adel misst sich bei ihnen weniger an Landbesitz oder Heeren als an Name, Abstammung, magischer Tradition und kulturellem Erbe. Bibliotheken, Schriftrollen und alte Aufzeichnungen gelten selbst in bescheidenen Häusern als selbstverständlich.

[Bearbeiten] Sprache und Bildung

Sonnenelfen sprechen Elbisch, die Handelssprache und die jeweilige Menschensprache ihrer Heimatregion. Viele lernen weitere Sprachen wie Auran, Celestisch, Chondathan, Gnomisch, Halblingisch, Illuskisch oder Sylvan. Zugleich pflegen sie gern alte Sprachen wie Aragrakh, Loross oder Seldruin, um Zugang zu älteren Werken und Überlieferungen zu behalten. Fast alle Sonnenelfen sind schriftkundig; Ausnahmen bilden nur mögliche Barbaren.

[Bearbeiten] Namensgebung in Aglarond

Männlich: Aelthas, Courynn, Folcoerr, Gaedynn, Mourgram, Sealmyd, Yuiredd
Weiblich: Blaera, Courynna, Lynneth, Maera, Mourna, Wydda
Nachnamen: Aengrilor, Dulsaer, Gelebraes, Telstaerr, Uthelienn

[Bearbeiten] Sonnenelfische Magie und Wissen

Der Höhepunkt sonnenelfischer Gelehrsamkeit ist die elbische Hochmagie. Diese uralte Zauberkunst kann ganze Städte schützen, Armeen verbergen oder Wälder über Nacht wachsen lassen. Die Sonnenelfen bewahren dieses Wissen äußerst sorgfältig, denn Myth Drannor und andere historische Verluste haben ihnen gezeigt, wie gefährlich solche Macht sein kann. Dennoch sind sie bis heute eng mit der Hochmagie verbunden; vor allem auf Evermeet wird sie weiterhin gepflegt.

Die Bibliotheken, Archive und magischen Sammlungen der Sonnenelfen gehören zu den reichsten Quellen elfischen Wissens in Faerûn. Gerade durch ihre lange Geschichte haben sie eine ungewöhnlich dichte Überlieferung an Zauberbüchern, Forschungsnotizen und alten magischen Traditionen bewahrt.

[Bearbeiten] Zauber und Zaubern

Die Kunst der Hochmagie wird vor allem auf Evermeet weitergegeben. Nur wenige Elfische Hochmagier sind überhaupt noch bekannt und unter ihnen stellen Sonnenelfen weiterhin den größten Anteil. Der Zugang zu diesem Wissen bleibt streng begrenzt.

[Bearbeiten] Sonnenelfische Götter

Religion ist für die Sonnenelfen kein Nebenbereich, sondern ein zentraler Teil ihrer Kultur. Sie sehen sich oft als von den Seldarine in besonderer Weise beauftragt und verehren die elbischen Götter mit großer Ernsthaftigkeit. Die Gottesdienste sind würdevoll und getragen; Lautstärke oder übertriebene Ausgelassenheit gelten als unpassend. Meist wählen Sonnenelfen Corellon Larethian als Patron, verehren daneben aber auch andere Gottheiten des elbischen Pantheons, besonders Labelas Enorath.

[Bearbeiten] Beziehungen zu anderen Völkern

Gegenüber anderen Völkern sind Sonnenelfen oft reserviert und besonders Menschen begegnen sie nicht selten mit Misstrauen oder offener Überheblichkeit. Viele sind sehr zurückhaltend, was den Kontakt zu Nichtelfen betrifft und manche sprechen ungern andere Sprachen als Elbisch. Gleichzeitig erkennen sie bei anderen Elfen durchaus verwandte Traditionen an, auch wenn sie ihre eigenen oft als überlegen ansehen.

Am ehesten verbinden sie sich mit den übrigen elbischen Völkern, vor allem dort, wo gemeinsame Geschichte und Hochmagie eine Rolle spielen. Zu Drow sind die Vorbehalte besonders stark; viele Sonnenelfen sehen in ihnen eine schwere Beleidigung der elbischen Götter und der eigenen Vergangenheit.

[Bearbeiten] Sonnenelfische Ausrüstung

Sonnenelfische Erzeugnisse sind meist von außergewöhnlicher Qualität und oft sehr alt. Sonnenelfen fertigen langsam, mit großem Anspruch an Perfektion und bewahren brauchbare Gegenstände oft über Jahrhunderte auf. Gold, Mithral und kunstvolle Verzierungen spielen in ihrer Sachkultur eine besondere Rolle.

[Bearbeiten] Waffen und Rüstung

Waffen und Rüstungen der Sonnenelfen gelten als Kunstwerke. Sie legen großen Wert auf meisterliche Verarbeitung und auf Arbeiten, die ästhetisch ebenso überzeugen wie praktisch. In manchen Traditionen verbinden sich Rüstung und Schrift sogar direkt, indem kunstvoll gearbeitete Stücke mit elfischen Texten versehen werden.

[Bearbeiten] Tiere und Haustiere

Sonnenelfen halten im Vergleich zu anderen elfischen Völkern seltener klassische Haustiere. Ihre Gemeinden leben jedoch im Einklang mit der Natur und Wildtiere werden in ihren Siedlungen meist geduldet oder sogar willkommen geheißen. Für den Schutz ihrer Heimstätten rufen Sonnenelfen eher mächtige Elementare oder Externare als gewöhnliche Tiere herbei. Als Reittiere bevorzugen sie häufig geflügelte Geschöpfe wie Pegasi oder Rieseneulen.

[Bearbeiten] Quellen

  • Races of Faerûn
  • Forgotten Realms Campaign Setting
  • A Grand History of the Forgotten Realms
  • Cormanthyr: Empire of the Elves
  • Player’s Handbook
  • Sword Coast Adventurer’s Guide
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