Sonnenelfen

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Die Sonnenelfen
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# Aussehen :
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Nur noch wenige Sonnenelfen sind auf Faerűn geblieben, die weitaus meisten leben heutzutage im fernen Immerdar. Sie sind, wie alle Elfenrassen, etwa 6 Fuss gross, haben bronzene Haut, und golden blonde, kupferrote oder schwarze Haare. Ihre Augen sind grün oder golden, seltener schwarz oder gar silbergrau. Sie tragen oft wundervolle, enganliegende Kleidung ind kühlem blau oder grün; und verzieren diese Kleidung reich mit Mithril- oder Goldfäden. Wenn sie Schmuck oder Edelsteine tragen, dann immer von exzellenter Handwerkskunst. Man sagt den Sonnenelfen nach, von einer unirdischen Schönheit und Anmut zu sein.
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| name      = Sonnenelfen
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| Zweitname = Ar'Tel'Quessir<br>Goldelfen
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| Heimatregion  = Immerdar, Der&nbsp;Norden, Silbrigmond, Westliche&nbsp;Herzlande, Evereska, Myth&nbsp;Drannor
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| Größe    = ♂ 152 cm bis 198 cm<br>♀ 140 cm bis 185 cm
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| Gewicht    = ♂ 43 kg bis 113 kg<br>♀ 34 kg bis 104 kg
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| Lebensspanne = bis ein Jahrtausend und darüber hinaus
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| Hautfarbe = Bronze
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| Haarfarbe = Schwarz, Kupfer, Goldblond
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| Augenfarbe  = Schwarz, Kupfer, Gold, Grün, Haselnussbraun, flüssig wirkendes Silber
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| Merkmale = konservativ, stolz
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| Bevorzugte Klasse = Magier
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| Sprache = Elfisch, die Handelssprache, Heimatregion
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| Zweitsprachen = Auran, Celestisch, Condathan, Gnomisch, Halbling, Illuskisch, Sylvan <br>'''Tote Sprachen:''' Aragrakh, Loross, Seldruin
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| Häufige Gesinnung = {{Gesinnung
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# Nötige Bezeichnungen und Modifikatoren:
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==Einleitung==
  
Sonnenelf oder Goldelf
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Nur noch wenige Sonnenelfen leben auf Faerűn; die überwältigende Mehrheit von ihnen hat heute in dem fernen Immerdar ihre Heimat. Wie alle Elfen sind sie etwa 6 Fuß groß, haben bronzene Haut und meist goldenblondes, kupferrotes oder schwarzes Haar. Ihre Augen sind häufig grün oder golden, seltener schwarz oder silbergrau. Sonnenelfen kleiden sich oft in feine, eng anliegende Gewänder in kühlen Blau- oder Grüntönen, die mit Mithril- oder Goldfäden kunstvoll verziert sind. Schmuck und Edelsteine tragen sie nur, wenn diese von herausragender handwerklicher Qualität sind. Ihnen wird eine beinahe überirdische Schönheit und Anmut nachgesagt.
  
+2 Intelligenz
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Die Sonnenelfen sind überzeugt, dass Corellon Larethian selbst ihnen aufgetragen hat, die Bewahrer elfischer Tradition und elfischer Geschichte zu sein. In allem, was sie tun, zeigen sie große Geduld und einen ausgeprägten Hang zur Perfektion, besonders bei der Herstellung von (magischen) Gegenständen. Die Reiche der Sonnenelfen sind Ursprung zahlreicher Legenden und ihre Geschichte ist ein wesentlicher Teil der Geschichte Faerűns. Einst gründeten sie den Großteil der Städte Faerűns und ziehen gelehrte Studien sowie das Sammeln von Wissen in der Regel allen anderen Tätigkeiten vor. Ihrer reichen Tradition sind sie sich sehr bewusst; gegenüber den "niedrigeren Rassen" verhalten sie sich meist distanziert und lassen Fremde oft gar nicht erst in ihre Reiche ein. Kaum ein Volk ist stolzer auf die eigene Vergangenheit oder arroganter im Umgang mit ihr als die Sonnenelfen.
-2 Konstitution
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Typische Klassen: Krieger, Magier oder Kleriker, seltener Barde
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Sonnenelfen gelten als geborene Zauberwirker und zählen zu den mächtigsten magischen Wesen Faerűns. Es heißt, dass sie noch immer das Geheimnis der Hohen Magie bewahren, das nach dem Fall von Netheril allen anderen Völkern entzogen wurde. Sie handeln sorgfältig, geduldig und mit einer Ernsthaftigkeit, die für Menschen nur schwer nachvollziehbar ist. Auch ihre Kunst trägt diese Haltung in sich: Sie zeigt oft strenge Perfektion, eine deutliche Distanz zu anderen Völkern und bevorzugt lange Epen über historische Heldentaten, Lobgesänge auf die Götter und Tragödien in düsteren Farben.
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Sonnenelfen sprechen Elfisch und lernen aus ihrer Wissbegierde heraus häufig viele weitere Sprachen, darunter auch tote Sprachen, also solche ausgestorbener Völker oder vergangener Zeitalter. Dennoch besteht ein typischer Sonnenelf darauf, dass Besucher seiner Stadt ebenfalls Elfisch lernen, um sich verständigen zu können. Selbst der ärmste Sonnenelf besitzt in der Regel mindestens einen Raum voller Schriftrollen, Bücher und Aufzeichnungen seiner Studien.
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Was auch immer ein Sonnenelf anfertigt, besitzt zwei Eigenschaften: Es ist von feinster Qualität, tadellos gearbeitet und von beeindruckendem Alter. Sonnenelfen zerstören Werkstücke, die ihren Ansprüchen nicht genügen und benötigen deshalb oft Jahre, um selbst einen einzelnen Ring oder eine Beinschiene fertigzustellen. Das Ergebnis steht dafür an Schönheit und Vollkommenheit in Faerűn nahezu einzigartig da.
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Sonnenelfen verehren Corellon Larethian zutiefst, meist in außerordentlich langen und feierlichen Zeremonien, ebenso wie Labelas Enorath, den Herrn der Zeit sowie den Gott der Weisheit und des Wissens. Zu den Mondelfen unterhalten sie gute Beziehungen und neigen dazu, sie gern zu belehren; die Waldelfen bewundern sie, da sie in ihnen die vollkommene Verbindung der Elfen mit der Natur sehen. Wilde Elfen hingegen verwirren sie und bei einer Begegnung würden sie vermutlich versuchen, ihre "verlorenen" Brüder wieder auf den Weg der Zivilisation zu führen. Ihre Vorurteile gegenüber anderen Völkern, vor allem Menschen, sind weithin bekannt. Viele Sonnenelfen erheben sich nicht einmal dazu, mit den niedrigeren Rassen zu sprechen. Drow betrachten sie als Missgeburten und als Beleidigung der Götter, die aus ihrer Sicht unbedingt beseitigt werden muss. Da sich die Kunde von den Übergriffen der Drow auch auf Immerdar immer weiter verbreitet, ist es sehr wahrscheinlich, dass erneut mehrere Sonnenelfen nach Faerűn zurückkehren werden, um ihnen entgegenzutreten.
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==Volkseigenschaften==
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* ''Veränderung der Attribute:'' +2 Intelligenz, -2 Konstitution.<br>
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* ''Widerstandskraft gegen Bezauberung:'' Immunität gegen magische Schlafeffekte, +2 Volksbonus auf Rettungswürfe gegen Verzauberungseffekte und -zauber.<br>
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* ''Umgang mit Waffen (Elf):'' Elfen erhalten Umgang mit Kriegswaffen-Talente für ''Langschwert, Rapier, Langbogen und Kurzbogen (inkl. Komposit-Varianten)'' als Bonustalente.<br>
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* ''Scharfe Sinne:'' +2 Volksbonus auf Lauschen-, Suchen- und Entdeckenwürfe. Ein Elf, der bis zu 1,5 Meter von einem Geheimnis oder einer Geheimtür entlanggeht, bekommt einen Suchenwurf, um das Geheimnis zu entdecken, so als hätte er bewusst danach gesucht.<br>
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* ''Dämmersicht:'' Elfen sehen doppelt soweit wie es ein Mensch bei Zwielicht, in der Dämmerung, bei Kerzenlicht oder ähnlichen Helligkeitsbedingungen vermag.
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==Geschichte==
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Die Sonnenelfen gelangten in derselben frühen Wanderungsbewegung nach Faerûn wie die Mond- und Dunkelelfen. Unter den ersten großen elbischen Reichen ragten vor allem Aryvandaar und Othreier hervor. Aryvandaar wurde unter der Dynastie der Vyshaan zu einer besonders machtvollen und zunehmend expansionistischen Großmacht, deren Politik die Kronkriege entscheidend prägte. Der Fünfte Kronkrieg endete schließlich mit dem Sturz der Vyshaan und dem Zusammenbruch Aryvandaars.<br>
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Später wurde Cormanthyr zu einer neuen Blüte der Sonnenelfenkultur. Das Reich entstand im Zeichen von Kunst, Wissen und Hochmagie und entwickelte sich über Jahrtausende zu einer der bedeutendsten elfischen Mächte Nord-Faerûns. Von Myth Drannor aus übten die Herrscher von Cormanthyr erheblichen Einfluss auf die umliegenden Menschenreiche aus. Die Errichtung des Stehenden Steins und der Dales-Übereinkunft markierte jedoch den Beginn des Niedergangs elfischer Vorherrschaft; Cormanthyr fiel schließlich, als die Häufung von Portalen in Myth Drannor die Grenze zwischen den Welten schwächte und eine verheerende Invasion von Unholden ermöglichte.<br>
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Heute lebt der größte Teil der faerûnischen Sonnenelfen auf Evermeet. Die Insel wurde von Sonnenelfen aus Aryvandaar besiedelt und galt über viele Jahrtausende als sicherster Zufluchtsort der Elfen. Nach dem Ruf des Elfenrückzugs kehrten viele Sonnenelfen nur zögerlich nach Faerûn zurück. Als eine der letzten großen elbischen Bastionen auf dem Festland blieb Evereska bestehen, das trotz schwerer Bedrohungen weiterhin ein wichtiger Zufluchtsort der Sonnenelfen ist.
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==Anschauungen==
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Sonnenelfen gelten als hochmütig und zurückgezogen; viele von ihnen betrachten sich als besonders von Corellon Larethian berufen. Sie sind für ihre Geduld bekannt und neigen dazu, eine Aufgabe lieber bis zur Perfektion auszuarbeiten, als sie nur schnell abzuschließen. Daraus ergibt sich ein stark ausgeprägter Sinn für Qualität, Spezialisierung und handwerkliche oder magische Meisterschaft. Kampf sehen sie eher als notwendiges Übel denn als erstrebenswerten Lebensinhalt.<br>
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Entsprechend nehmen Sonnenelfen nur selten das Leben eines Abenteurers an. Viele ziehen ein geordnetes Leben in ihren verborgenen Reichen vor; jene, die doch hinausziehen, tun das oft als Späher, Beobachter oder Hüter elfischer Interessen. Andere suchen in den Ruinen alter Reiche nach verlorenem Wissen, um das Erbe ihres Volkes zu mehren.
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===Sonnenelfische Rollen===
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Sonnenelfen folgen bevorzugt den klassischen Wegen des elbischen Volkes: Kämpfer und Magier sind besonders typisch. Auch Barden, Kleriker und Paladine sind unter ihnen verbreitet, während Barbaren, Waldläufer und Schurken deutlich seltener vorkommen. Viele Sonnenelfen widmen sich zudem der Hochmagie und anderen spezialisierten Formen elfischer Arkanik.<br>
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'''Bevorzugte Klasse:''' Die sonnenelfische Kultur legt großen Wert auf Wissen, Magie und Spezialisierung. Darum werden viele von ihnen zu außergewöhnlich begabten Magiern, auch wenn andere elbische Traditionen ebenfalls hoch angesehen bleiben. <br>
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'''Prestigeklassen:''' Sonnenelfen wählen häufig Wege, die ihr Spezialwissen vertiefen, etwa Erzmagier- oder gelehrte Laufbahnen. Unter den elbischen Sonderpfaden sind insbesondere der Arkane Bogenschütze und der Klingensänger bekannt.
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==Sonnenelfische Gesellschaft==
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Sonnenelfische Gesellschaft ist von Ruhe, Disziplin und einem ausgeprägten Sinn für Würde geprägt. Ihre Bauten sind kunstvoll und meisterhaft, wirken aber oft prachtvoll und repräsentativ, weil Sonnenelfen kaum Kompromisse bei der Qualität akzeptieren. Auch ihre Kunst, Poesie und Lieder spiegeln diese Haltung wider: Sie bevorzugen Erzählungen über alte Schlachten, Götter, Helden und tragische Schicksale. Weisheit und Bildung genießen bei ihnen höchsten Rang.<br>
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Viele Sonnenelfengemeinschaften sind monarchisch organisiert. Adel misst sich bei ihnen weniger an Landbesitz oder Heeren als an Name, Abstammung, magischer Tradition und kulturellem Erbe. Bibliotheken, Schriftrollen und alte Aufzeichnungen gelten selbst in bescheidenen Häusern als selbstverständlich.
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==Sprache und Bildung==
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Sonnenelfen sprechen Elbisch, die Handelssprache und die jeweilige Menschensprache ihrer Heimatregion. Viele lernen weitere Sprachen wie Auran, Celestisch, Chondathan, Gnomisch, Halblingisch, Illuskisch oder Sylvan. Zugleich pflegen sie gern alte Sprachen wie Aragrakh, Loross oder Seldruin, um Zugang zu älteren Werken und Überlieferungen zu behalten. Fast alle Sonnenelfen sind schriftkundig; Ausnahmen bilden nur mögliche Barbaren.<br>
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===Namensgebung in Aglarond===
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''Männlich:'' Aelthas, Courynn, Folcoerr, Gaedynn, Mourgram, Sealmyd, Yuiredd<br>
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''Weiblich:'' Blaera, Courynna, Lynneth, Maera, Mourna, Wydda<br>
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''Nachnamen:'' Aengrilor, Dulsaer, Gelebraes, Telstaerr, Uthelienn
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==Sonnenelfische Magie und Wissen==
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Der Höhepunkt sonnenelfischer Gelehrsamkeit ist die elbische Hochmagie. Diese uralte Zauberkunst kann ganze Städte schützen, Armeen verbergen oder Wälder über Nacht wachsen lassen. Die Sonnenelfen bewahren dieses Wissen äußerst sorgfältig, denn Myth Drannor und andere historische Verluste haben ihnen gezeigt, wie gefährlich solche Macht sein kann. Dennoch sind sie bis heute eng mit der Hochmagie verbunden; vor allem auf Evermeet wird sie weiterhin gepflegt.<br>
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Die Bibliotheken, Archive und magischen Sammlungen der Sonnenelfen gehören zu den reichsten Quellen elfischen Wissens in Faerûn. Gerade durch ihre lange Geschichte haben sie eine ungewöhnlich dichte Überlieferung an Zauberbüchern, Forschungsnotizen und alten magischen Traditionen bewahrt.
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===Zauber und Zaubern===
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Die Kunst der Hochmagie wird vor allem auf Evermeet weitergegeben. Nur wenige Elfische Hochmagier sind überhaupt noch bekannt und unter ihnen stellen Sonnenelfen weiterhin den größten Anteil. Der Zugang zu diesem Wissen bleibt streng begrenzt.
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==Sonnenelfische Götter==
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Religion ist für die Sonnenelfen kein Nebenbereich, sondern ein zentraler Teil ihrer Kultur. Sie sehen sich oft als von den Seldarine in besonderer Weise beauftragt und verehren die elbischen Götter mit großer Ernsthaftigkeit. Die Gottesdienste sind würdevoll und getragen; Lautstärke oder übertriebene Ausgelassenheit gelten als unpassend. Meist wählen Sonnenelfen Corellon Larethian als Patron, verehren daneben aber auch andere Gottheiten des elbischen Pantheons, besonders Labelas Enorath.
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==Beziehungen zu anderen Völkern==
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Gegenüber anderen Völkern sind Sonnenelfen oft reserviert und besonders Menschen begegnen sie nicht selten mit Misstrauen oder offener Überheblichkeit. Viele sind sehr zurückhaltend, was den Kontakt zu Nichtelfen betrifft und manche sprechen ungern andere Sprachen als Elbisch. Gleichzeitig erkennen sie bei anderen Elfen durchaus verwandte Traditionen an, auch wenn sie ihre eigenen oft als überlegen ansehen.<br>
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Am ehesten verbinden sie sich mit den übrigen elbischen Völkern, vor allem dort, wo gemeinsame Geschichte und Hochmagie eine Rolle spielen. Zu Drow sind die Vorbehalte besonders stark; viele Sonnenelfen sehen in ihnen eine schwere Beleidigung der elbischen Götter und der eigenen Vergangenheit.
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==Sonnenelfische Ausrüstung==
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Sonnenelfische Erzeugnisse sind meist von außergewöhnlicher Qualität und oft sehr alt. Sonnenelfen fertigen langsam, mit großem Anspruch an Perfektion und bewahren brauchbare Gegenstände oft über Jahrhunderte auf. Gold, Mithral und kunstvolle Verzierungen spielen in ihrer Sachkultur eine besondere Rolle.
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===Waffen und Rüstung===
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Waffen und Rüstungen der Sonnenelfen gelten als Kunstwerke. Sie legen großen Wert auf meisterliche Verarbeitung und auf Arbeiten, die ästhetisch ebenso überzeugen wie praktisch. In manchen Traditionen verbinden sich Rüstung und Schrift sogar direkt, indem kunstvoll gearbeitete Stücke mit elfischen Texten versehen werden.
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===Tiere und Haustiere===
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Sonnenelfen halten im Vergleich zu anderen elfischen Völkern seltener klassische Haustiere. Ihre Gemeinden leben jedoch im Einklang mit der Natur und Wildtiere werden in ihren Siedlungen meist geduldet oder sogar willkommen geheißen. Für den Schutz ihrer Heimstätten rufen Sonnenelfen eher mächtige Elementare oder Externare als gewöhnliche Tiere herbei. Als Reittiere bevorzugen sie häufig geflügelte Geschöpfe wie Pegasi oder Rieseneulen.
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==Quellen==
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* Races of Faerûn
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* Forgotten Realms Campaign Setting
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* A Grand History of the Forgotten Realms
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* Cormanthyr: Empire of the Elves
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* Player’s Handbook
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* Sword Coast Adventurer’s Guide
  
# Wesen und Kultur :
 
Die Sonnenelfen glauben, daß Corellon Larethian selbst Ihnen den Auftrag gegeben hat, die Verteidiger der elfischen Traditionen und der elfischen Geschichte zu sein. Sie sind in allen Dingen extrem geduldig und Perfektionisten, was die Herstellung von (magischen) Gegenständen angeht. Die Reiche der Sonnenelfen sind die Keime für Legenden, und die Geschichte der Sonnenelfen ist integraler Bestandteil der Geschichte Faerűns. Sie gründeten einstmals die weitaus meisten der Städte Faerűns und ziehen gelehrte Studien und das Anhäufen von Wissen in der Regel allen anderen Beschäftigungen vor. Sie sind sich ihrer reichen Tradition wohl bewusst, distanzieren sich von den "niedrigereren Rassen", und lassen sie auch oft nicht in ihre Reiche ein. Es ist kaum möglich, anderen gegenüber arroganter und stolzer auf die eigene Geschichte zu sein, als ein Sonnenelf.
 
Sonnenelfen sind die geborenen Zauberer, die mächtigsten magischen Wesen auf Faerűn, und es wird gemunkelt, daß sie noch immer das Geheimnis der Hohen Magie besitzen; die mit dem Fall der Netheril allen anderen Rassen verwehrt wurde. Sonnenelfen sind sorgfältig, geduldig über jedes Menschenverständnis hinaus, und sehr ernsthaft in jeder ihrer Handlungen. Auch ihre Kunst spiegelt Perfektionismus und die Verachtung anderer Rassen wider, oft lange Epen über historische Heldentaten, Lobpreisungen der Götter und in den düstersten Farben gemalte Tragödien.
 
Sonnenelfen sprechen elfisch, und oft lernen sie aus ihrer Liebe zum Lernen heraus viele andere Sprachen, oft auch "tote" Sprachen, also die historischer Völker oder ausgestorbener Rassen. Ein typischer Sonnenelf wird aber darauf bestehen, daß ein eventueller Besucher ihrer Städte elfisch erlernt, um sich zu verständigen. Kein Sonnenelf, auch nicht der ärmste, hat nicht mindestens einen Raum voll mit Schriftrollen und Aufzeichnungen seiner Studien.
 
Was auch immer ein Sonnenelf herstellt, es hat zwei Eigenschaften : Es ist von feinster Qualität, perfekt gearbeitet, und unglaublich alt. Sonnenelfen vernichten begonnene Werkstücke, die nicht ihren Erwartungen entsprechen, und brauchen so oft Jahre für die Fertigstellung eines einzigen Rings oder einer Beinschiene. Dafür haben diese Werkstücke an Schönheit und Perfektion dann aber auch keinen anderen Vergleich in Faerűn.
 
Sonnenelfen verehren Corellon Larethian aufs tiefste, meist in unglaublich langen, gesprochenen Zeremonien, und auch Labelas Enorath, den Herrn der Zeit und den Gott der Weisheit und des Wissens. Sie haben gute Beziehungen zu den Mondelfen, die sie auch sehr oft zu belehren versuchen, und bewundern die Waldelfen, denn sie meinen, sie verkörperten die perfekte Einheit der Elfen mit der Natur. Wilde Elfen verwirren die Sonnenelfen, und im Falle eines Treffens würden sie wahrscheinlich versuchen, ihre "verlorenen Brüder" wieder auf den Pfad der Zivilisation zu bringen. Die Vorurteile anderen Rassen, besonders den Menschen gegenüber, sind allgemein bekannt. Viele lassen sich nicht einmal dazu herab, mit den "niedrigereren Rassen" zu sprechen. Drow betrachten die Sonnenelfen als Missgeburten, eine Beleidigung der Götter, die unbedingt beseitigt werden muss. Da sich die Kunde von den Übergriffen der Drow auch auf Immerdar mehr und mehr verbreitet, können wir fast sicher sein, daß wieder mehrere der Sonnenelfen nach Faerűn zurückkehren werden, um dem Einhalt zu gebieten.
 
  
 
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Aktuelle Version vom 4. Mai 2026, 15:44 Uhr

Sonnenelfen

Zweitname Ar'Tel'Quessir
Goldelfen
Heimatregion Immerdar, Der Norden, Silbrigmond, Westliche Herzlande, Evereska, Myth Drannor
Größe ♂ 152 cm bis 198 cm
♀ 140 cm bis 185 cm
Gewicht ♂ 43 kg bis 113 kg
♀ 34 kg bis 104 kg
Lebensspanne bis ein Jahrtausend und darüber hinaus
Hautfarbe Bronze
Haarfarbe Schwarz, Kupfer, Goldblond
Augenfarbe Schwarz, Kupfer, Gold, Grün, Haselnussbraun, flüssig wirkendes Silber
Merkmale konservativ, stolz
Bevorzugte Klasse Magier
Sprache Elfisch, die Handelssprache, Heimatregion
Zweitsprachen Auran, Celestisch, Condathan, Gnomisch, Halbling, Illuskisch, Sylvan
Tote Sprachen: Aragrakh, Loross, Seldruin
Häufige Gesinnung
RG NG CG
RN N CN
RB NB CB


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einleitung

Nur noch wenige Sonnenelfen leben auf Faerűn; die überwältigende Mehrheit von ihnen hat heute in dem fernen Immerdar ihre Heimat. Wie alle Elfen sind sie etwa 6 Fuß groß, haben bronzene Haut und meist goldenblondes, kupferrotes oder schwarzes Haar. Ihre Augen sind häufig grün oder golden, seltener schwarz oder silbergrau. Sonnenelfen kleiden sich oft in feine, eng anliegende Gewänder in kühlen Blau- oder Grüntönen, die mit Mithril- oder Goldfäden kunstvoll verziert sind. Schmuck und Edelsteine tragen sie nur, wenn diese von herausragender handwerklicher Qualität sind. Ihnen wird eine beinahe überirdische Schönheit und Anmut nachgesagt.

Die Sonnenelfen sind überzeugt, dass Corellon Larethian selbst ihnen aufgetragen hat, die Bewahrer elfischer Tradition und elfischer Geschichte zu sein. In allem, was sie tun, zeigen sie große Geduld und einen ausgeprägten Hang zur Perfektion, besonders bei der Herstellung von (magischen) Gegenständen. Die Reiche der Sonnenelfen sind Ursprung zahlreicher Legenden und ihre Geschichte ist ein wesentlicher Teil der Geschichte Faerűns. Einst gründeten sie den Großteil der Städte Faerűns und ziehen gelehrte Studien sowie das Sammeln von Wissen in der Regel allen anderen Tätigkeiten vor. Ihrer reichen Tradition sind sie sich sehr bewusst; gegenüber den "niedrigeren Rassen" verhalten sie sich meist distanziert und lassen Fremde oft gar nicht erst in ihre Reiche ein. Kaum ein Volk ist stolzer auf die eigene Vergangenheit oder arroganter im Umgang mit ihr als die Sonnenelfen.

Sonnenelfen gelten als geborene Zauberwirker und zählen zu den mächtigsten magischen Wesen Faerűns. Es heißt, dass sie noch immer das Geheimnis der Hohen Magie bewahren, das nach dem Fall von Netheril allen anderen Völkern entzogen wurde. Sie handeln sorgfältig, geduldig und mit einer Ernsthaftigkeit, die für Menschen nur schwer nachvollziehbar ist. Auch ihre Kunst trägt diese Haltung in sich: Sie zeigt oft strenge Perfektion, eine deutliche Distanz zu anderen Völkern und bevorzugt lange Epen über historische Heldentaten, Lobgesänge auf die Götter und Tragödien in düsteren Farben.

Sonnenelfen sprechen Elfisch und lernen aus ihrer Wissbegierde heraus häufig viele weitere Sprachen, darunter auch tote Sprachen, also solche ausgestorbener Völker oder vergangener Zeitalter. Dennoch besteht ein typischer Sonnenelf darauf, dass Besucher seiner Stadt ebenfalls Elfisch lernen, um sich verständigen zu können. Selbst der ärmste Sonnenelf besitzt in der Regel mindestens einen Raum voller Schriftrollen, Bücher und Aufzeichnungen seiner Studien.

Was auch immer ein Sonnenelf anfertigt, besitzt zwei Eigenschaften: Es ist von feinster Qualität, tadellos gearbeitet und von beeindruckendem Alter. Sonnenelfen zerstören Werkstücke, die ihren Ansprüchen nicht genügen und benötigen deshalb oft Jahre, um selbst einen einzelnen Ring oder eine Beinschiene fertigzustellen. Das Ergebnis steht dafür an Schönheit und Vollkommenheit in Faerűn nahezu einzigartig da.

Sonnenelfen verehren Corellon Larethian zutiefst, meist in außerordentlich langen und feierlichen Zeremonien, ebenso wie Labelas Enorath, den Herrn der Zeit sowie den Gott der Weisheit und des Wissens. Zu den Mondelfen unterhalten sie gute Beziehungen und neigen dazu, sie gern zu belehren; die Waldelfen bewundern sie, da sie in ihnen die vollkommene Verbindung der Elfen mit der Natur sehen. Wilde Elfen hingegen verwirren sie und bei einer Begegnung würden sie vermutlich versuchen, ihre "verlorenen" Brüder wieder auf den Weg der Zivilisation zu führen. Ihre Vorurteile gegenüber anderen Völkern, vor allem Menschen, sind weithin bekannt. Viele Sonnenelfen erheben sich nicht einmal dazu, mit den niedrigeren Rassen zu sprechen. Drow betrachten sie als Missgeburten und als Beleidigung der Götter, die aus ihrer Sicht unbedingt beseitigt werden muss. Da sich die Kunde von den Übergriffen der Drow auch auf Immerdar immer weiter verbreitet, ist es sehr wahrscheinlich, dass erneut mehrere Sonnenelfen nach Faerűn zurückkehren werden, um ihnen entgegenzutreten.

[Bearbeiten] Volkseigenschaften

  • Veränderung der Attribute: +2 Intelligenz, -2 Konstitution.
  • Widerstandskraft gegen Bezauberung: Immunität gegen magische Schlafeffekte, +2 Volksbonus auf Rettungswürfe gegen Verzauberungseffekte und -zauber.
  • Umgang mit Waffen (Elf): Elfen erhalten Umgang mit Kriegswaffen-Talente für Langschwert, Rapier, Langbogen und Kurzbogen (inkl. Komposit-Varianten) als Bonustalente.
  • Scharfe Sinne: +2 Volksbonus auf Lauschen-, Suchen- und Entdeckenwürfe. Ein Elf, der bis zu 1,5 Meter von einem Geheimnis oder einer Geheimtür entlanggeht, bekommt einen Suchenwurf, um das Geheimnis zu entdecken, so als hätte er bewusst danach gesucht.
  • Dämmersicht: Elfen sehen doppelt soweit wie es ein Mensch bei Zwielicht, in der Dämmerung, bei Kerzenlicht oder ähnlichen Helligkeitsbedingungen vermag.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Sonnenelfen gelangten in derselben frühen Wanderungsbewegung nach Faerûn wie die Mond- und Dunkelelfen. Unter den ersten großen elbischen Reichen ragten vor allem Aryvandaar und Othreier hervor. Aryvandaar wurde unter der Dynastie der Vyshaan zu einer besonders machtvollen und zunehmend expansionistischen Großmacht, deren Politik die Kronkriege entscheidend prägte. Der Fünfte Kronkrieg endete schließlich mit dem Sturz der Vyshaan und dem Zusammenbruch Aryvandaars.

Später wurde Cormanthyr zu einer neuen Blüte der Sonnenelfenkultur. Das Reich entstand im Zeichen von Kunst, Wissen und Hochmagie und entwickelte sich über Jahrtausende zu einer der bedeutendsten elfischen Mächte Nord-Faerûns. Von Myth Drannor aus übten die Herrscher von Cormanthyr erheblichen Einfluss auf die umliegenden Menschenreiche aus. Die Errichtung des Stehenden Steins und der Dales-Übereinkunft markierte jedoch den Beginn des Niedergangs elfischer Vorherrschaft; Cormanthyr fiel schließlich, als die Häufung von Portalen in Myth Drannor die Grenze zwischen den Welten schwächte und eine verheerende Invasion von Unholden ermöglichte.

Heute lebt der größte Teil der faerûnischen Sonnenelfen auf Evermeet. Die Insel wurde von Sonnenelfen aus Aryvandaar besiedelt und galt über viele Jahrtausende als sicherster Zufluchtsort der Elfen. Nach dem Ruf des Elfenrückzugs kehrten viele Sonnenelfen nur zögerlich nach Faerûn zurück. Als eine der letzten großen elbischen Bastionen auf dem Festland blieb Evereska bestehen, das trotz schwerer Bedrohungen weiterhin ein wichtiger Zufluchtsort der Sonnenelfen ist.

[Bearbeiten] Anschauungen

Sonnenelfen gelten als hochmütig und zurückgezogen; viele von ihnen betrachten sich als besonders von Corellon Larethian berufen. Sie sind für ihre Geduld bekannt und neigen dazu, eine Aufgabe lieber bis zur Perfektion auszuarbeiten, als sie nur schnell abzuschließen. Daraus ergibt sich ein stark ausgeprägter Sinn für Qualität, Spezialisierung und handwerkliche oder magische Meisterschaft. Kampf sehen sie eher als notwendiges Übel denn als erstrebenswerten Lebensinhalt.

Entsprechend nehmen Sonnenelfen nur selten das Leben eines Abenteurers an. Viele ziehen ein geordnetes Leben in ihren verborgenen Reichen vor; jene, die doch hinausziehen, tun das oft als Späher, Beobachter oder Hüter elfischer Interessen. Andere suchen in den Ruinen alter Reiche nach verlorenem Wissen, um das Erbe ihres Volkes zu mehren.

[Bearbeiten] Sonnenelfische Rollen

Sonnenelfen folgen bevorzugt den klassischen Wegen des elbischen Volkes: Kämpfer und Magier sind besonders typisch. Auch Barden, Kleriker und Paladine sind unter ihnen verbreitet, während Barbaren, Waldläufer und Schurken deutlich seltener vorkommen. Viele Sonnenelfen widmen sich zudem der Hochmagie und anderen spezialisierten Formen elfischer Arkanik.

Bevorzugte Klasse: Die sonnenelfische Kultur legt großen Wert auf Wissen, Magie und Spezialisierung. Darum werden viele von ihnen zu außergewöhnlich begabten Magiern, auch wenn andere elbische Traditionen ebenfalls hoch angesehen bleiben.
Prestigeklassen: Sonnenelfen wählen häufig Wege, die ihr Spezialwissen vertiefen, etwa Erzmagier- oder gelehrte Laufbahnen. Unter den elbischen Sonderpfaden sind insbesondere der Arkane Bogenschütze und der Klingensänger bekannt.

[Bearbeiten] Sonnenelfische Gesellschaft

Sonnenelfische Gesellschaft ist von Ruhe, Disziplin und einem ausgeprägten Sinn für Würde geprägt. Ihre Bauten sind kunstvoll und meisterhaft, wirken aber oft prachtvoll und repräsentativ, weil Sonnenelfen kaum Kompromisse bei der Qualität akzeptieren. Auch ihre Kunst, Poesie und Lieder spiegeln diese Haltung wider: Sie bevorzugen Erzählungen über alte Schlachten, Götter, Helden und tragische Schicksale. Weisheit und Bildung genießen bei ihnen höchsten Rang.

Viele Sonnenelfengemeinschaften sind monarchisch organisiert. Adel misst sich bei ihnen weniger an Landbesitz oder Heeren als an Name, Abstammung, magischer Tradition und kulturellem Erbe. Bibliotheken, Schriftrollen und alte Aufzeichnungen gelten selbst in bescheidenen Häusern als selbstverständlich.

[Bearbeiten] Sprache und Bildung

Sonnenelfen sprechen Elbisch, die Handelssprache und die jeweilige Menschensprache ihrer Heimatregion. Viele lernen weitere Sprachen wie Auran, Celestisch, Chondathan, Gnomisch, Halblingisch, Illuskisch oder Sylvan. Zugleich pflegen sie gern alte Sprachen wie Aragrakh, Loross oder Seldruin, um Zugang zu älteren Werken und Überlieferungen zu behalten. Fast alle Sonnenelfen sind schriftkundig; Ausnahmen bilden nur mögliche Barbaren.

[Bearbeiten] Namensgebung in Aglarond

Männlich: Aelthas, Courynn, Folcoerr, Gaedynn, Mourgram, Sealmyd, Yuiredd
Weiblich: Blaera, Courynna, Lynneth, Maera, Mourna, Wydda
Nachnamen: Aengrilor, Dulsaer, Gelebraes, Telstaerr, Uthelienn

[Bearbeiten] Sonnenelfische Magie und Wissen

Der Höhepunkt sonnenelfischer Gelehrsamkeit ist die elbische Hochmagie. Diese uralte Zauberkunst kann ganze Städte schützen, Armeen verbergen oder Wälder über Nacht wachsen lassen. Die Sonnenelfen bewahren dieses Wissen äußerst sorgfältig, denn Myth Drannor und andere historische Verluste haben ihnen gezeigt, wie gefährlich solche Macht sein kann. Dennoch sind sie bis heute eng mit der Hochmagie verbunden; vor allem auf Evermeet wird sie weiterhin gepflegt.

Die Bibliotheken, Archive und magischen Sammlungen der Sonnenelfen gehören zu den reichsten Quellen elfischen Wissens in Faerûn. Gerade durch ihre lange Geschichte haben sie eine ungewöhnlich dichte Überlieferung an Zauberbüchern, Forschungsnotizen und alten magischen Traditionen bewahrt.

[Bearbeiten] Zauber und Zaubern

Die Kunst der Hochmagie wird vor allem auf Evermeet weitergegeben. Nur wenige Elfische Hochmagier sind überhaupt noch bekannt und unter ihnen stellen Sonnenelfen weiterhin den größten Anteil. Der Zugang zu diesem Wissen bleibt streng begrenzt.

[Bearbeiten] Sonnenelfische Götter

Religion ist für die Sonnenelfen kein Nebenbereich, sondern ein zentraler Teil ihrer Kultur. Sie sehen sich oft als von den Seldarine in besonderer Weise beauftragt und verehren die elbischen Götter mit großer Ernsthaftigkeit. Die Gottesdienste sind würdevoll und getragen; Lautstärke oder übertriebene Ausgelassenheit gelten als unpassend. Meist wählen Sonnenelfen Corellon Larethian als Patron, verehren daneben aber auch andere Gottheiten des elbischen Pantheons, besonders Labelas Enorath.

[Bearbeiten] Beziehungen zu anderen Völkern

Gegenüber anderen Völkern sind Sonnenelfen oft reserviert und besonders Menschen begegnen sie nicht selten mit Misstrauen oder offener Überheblichkeit. Viele sind sehr zurückhaltend, was den Kontakt zu Nichtelfen betrifft und manche sprechen ungern andere Sprachen als Elbisch. Gleichzeitig erkennen sie bei anderen Elfen durchaus verwandte Traditionen an, auch wenn sie ihre eigenen oft als überlegen ansehen.

Am ehesten verbinden sie sich mit den übrigen elbischen Völkern, vor allem dort, wo gemeinsame Geschichte und Hochmagie eine Rolle spielen. Zu Drow sind die Vorbehalte besonders stark; viele Sonnenelfen sehen in ihnen eine schwere Beleidigung der elbischen Götter und der eigenen Vergangenheit.

[Bearbeiten] Sonnenelfische Ausrüstung

Sonnenelfische Erzeugnisse sind meist von außergewöhnlicher Qualität und oft sehr alt. Sonnenelfen fertigen langsam, mit großem Anspruch an Perfektion und bewahren brauchbare Gegenstände oft über Jahrhunderte auf. Gold, Mithral und kunstvolle Verzierungen spielen in ihrer Sachkultur eine besondere Rolle.

[Bearbeiten] Waffen und Rüstung

Waffen und Rüstungen der Sonnenelfen gelten als Kunstwerke. Sie legen großen Wert auf meisterliche Verarbeitung und auf Arbeiten, die ästhetisch ebenso überzeugen wie praktisch. In manchen Traditionen verbinden sich Rüstung und Schrift sogar direkt, indem kunstvoll gearbeitete Stücke mit elfischen Texten versehen werden.

[Bearbeiten] Tiere und Haustiere

Sonnenelfen halten im Vergleich zu anderen elfischen Völkern seltener klassische Haustiere. Ihre Gemeinden leben jedoch im Einklang mit der Natur und Wildtiere werden in ihren Siedlungen meist geduldet oder sogar willkommen geheißen. Für den Schutz ihrer Heimstätten rufen Sonnenelfen eher mächtige Elementare oder Externare als gewöhnliche Tiere herbei. Als Reittiere bevorzugen sie häufig geflügelte Geschöpfe wie Pegasi oder Rieseneulen.

[Bearbeiten] Quellen

  • Races of Faerûn
  • Forgotten Realms Campaign Setting
  • A Grand History of the Forgotten Realms
  • Cormanthyr: Empire of the Elves
  • Player’s Handbook
  • Sword Coast Adventurer’s Guide
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