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 Betreff des Beitrags: Ein Fremdling im Wald
BeitragVerfasst: Fr 18. Dez 2009, 16:32 
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OOC: Dieser Text dient zur Einführung meines neuen SC, wer also interesse hat mitzuspielen darf sich gerne dazu eingeladen fühlen.
Seit nunmehr einem Zehntag gibt es Berichte von Reisenden und einigen Holzfällern, die angeblich aus dem Wald um den Rabenstein herum gelegentlich Rauch aufsteigen gesehen haben. Manche die des öfteren in diesem Teil des Waldes unterwegs sind haben vielleicht hin und wieder eine große, aufrecht gehende Gestalt gesehen die durch den winterlichen Wald streift.
Man sagt der alte Parson, einer der Bauern die ihre Höfe am Waldrand haben,wäre eines Nachts nur mit einer Fackel und einem Korb unter dem Arm in den Wald gegangen. Obwohl er es auf heftigste dementiert erzählt man sich in diesem Zusammenhang ,er hätte dort eine Hexe aufgesucht.
Wird einer der Waldbewohner misstrauisch und der Sache nachgehen oder lässt man sich sogar in der Stadt von dem Geschwätz alter Bäuerinnen beeindrucken? Wer weiß...

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Fremdling im Wald
BeitragVerfasst: So 20. Dez 2009, 00:52 
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Als sie in dieser Nacht wieder zu ihrer Höhle kam, war sie sehr erleichtert darüber dass das Feuer entgegen ihrer Erwartungen noch brannte. Sie legte den Sack in denen sie einige Laibe Brot transportierte in der Nähe des Feuers ab und legte ein paar Äste nach.
Mittlerweile hatte sie sich an ihr neues Zuhause gewöhnt. Sie setzte sich nah ans Feuer um ihren Körper zu wären und griff nach dem Sack mit den Broten darin. Sie nahm die beiden Brote die ganz oben lagen heraus und begutachtete sie sorgfältig um zu sehen, ob eines von ihnen Nass geworden ist.
Diese Frau... ich wusste sie bringt mir nur ärger ein, dachte sie sich als sie die beiden Laiber nah an die Feuerstelle legte um sie zu trocknen.
Eine Weile lang verharrte sie regungslos am Feuer, den Abend in Gedanken noch einmal revue passieren lassend.
So intensiv waren die Bilder noch nie zuvor gewesen. Sie sahen so real aus, ich hörte sogar wie die andere Frau die in ihrer Erinnerung erschien ihren Namen sagte. Neftarie.
Durch das quieken der sie begleitenden Ratte wurde sie jäh aus ihren Gedanken gerissen und brach einen trockenen Laib Brot an und gab der Ratte davon ein kleines Stück ab.

An diesem Abend saß sie noch lange wach am Feuer und beobachtete wie die Schatten an der Höhlenwand tanzten. Sie machte sich Sorgen, Sorgen weil sie spürte das sich etwas verändert hatte...

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Fremdling im Wald
BeitragVerfasst: So 20. Dez 2009, 21:37 
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Damian öffnete langsam eines der Augen als er den ihm bekannten Bauern
eines weiteren Abends an seinem Lieblingsplatz am Schrein vorbeikommen hörte.
Ein leises Ächzen entrang sich seiner Kehle als er den Kopf drehte....die Zeit welche er mit Meditation und auch Gebeten zur Goldenen Göttin verbracht hatte, hatte seinen Körper trotz der warmen Kleidung ausgekühlt und steiff gemacht.
Und sich keine Erkältung einzufangen bedeutet nicht, das man nicht schlichtweg erfrieren kann, schien die Stimme seines verstorbenen Lehrers ihn zu tadeln.
Würde der Winter noch härter werden, machte er sich jedenfalls langsam Sorgen um die Bewohner der Höfe welche eh schon ein langes Jahr voller Verluste hinter sich hatten.
Doch alles zu seiner Zeit, rief er sich selbst zurecht und konzentrierte sich weiter auf den alten Mann.

"Guten Abend Herr Parson...."

Er lächelt freundlich und voll jugendlicher Unschuld, senkt wie stets höflich das Haupt.
Doch in den Augen kann man bei genauem Hinsehen Sorge und Aufmerksamkeit erkennen.
Denn er kennt die Gerüchte gut, die auf den Höfen kursieren welche er sich als Bleibe gewählt hatte; und er hat sich selbst eine Pflicht auferlegt.
"So spät und bei dieser Kälte noch unterwegs?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Fremdling im Wald
BeitragVerfasst: Mi 23. Dez 2009, 12:19 
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Bauer Parson, ein Mann anfang 50, sieht mit einer Mischung aus Schreck und Nervosität zu Damian. Als er ihn mit bemüht neutraler Stimmlage grüßt mag er auf Damian wirken wie ein erwischter Lausbub.
Jaja weißte' die Arbeit lässt einen halt nicht los, ne?
Sein lächeln wirkt gequält, mit leicht zitternden Händen klopft er auf den mit einer Decke bedeckten Korbinhalt.
Mein Sohn ist mit Bergo schon den ganzen Tag im Wald und schlägt Holz zum heizen, da dacht ich mir denen mal was zur Stärkung zu bringen , meint er schließlich fast schon tratschend.

Damian schweigt einen moment bevor er Parson etwas erwidert. Hatte er Bergo, Parson's Knecht, nicht vor einigen Stunden erst gesehen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Fremdling im Wald
BeitragVerfasst: Mi 23. Dez 2009, 14:05 
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Der junge Mann lächelt schliesslich wieder und nickt.
"Sie werden es sicher zu schätzen wissen. Sollltet Ihr die Tage noch Hilfe brauchen, wißt Ihr ja wo ich zu finden bin.
Doch Ihr habt es sicher eilig zu Eurem Sohn und danach wieder ins Warme zu kommen; verzeiht das ich Euch aufgehalten habe."

Das Mitgefühl in seinen Augen zeigt scheinbar, wie gut er dem Bauern die Kälte nachvollziehen kann.
Doch es hat auch einen anderen Grund: er will den Alten nicht unnötig quälen oder mit Fragen löchern, will nicht das er sich noch unwohler fühlt.

Also lässt er Parson nach einer kurzen Verabschiedung weiter seinen Weg ziehen.

Nachdem er einige Minuten gewartet hat, erhebt er sich, faltet seine Decke zusammen und folgt dem Bauern erstaunlich leise und unauffälllig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Fremdling im Wald
BeitragVerfasst: Mi 23. Dez 2009, 17:21 
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Damian kann die Fußspuren die Parson im Schnee hinterlässt leicht nachverfolgen und so führen sie ihn Tief in den Wald, vorbei an einem zugefrorenen Tümpel und an der Hütte eines Holzfällers.
Als er schließlich die Umgebung des Rabensteins erreicht kann er aus sicherer Entfernung beobachten, dass Parson in eine Höhle eintritt aus der ein schwacher Lichtschein kommt.
Der Alte scheint sein Ziel erreicht zu haben. Wenn Damian sich näher an den Höhleneingang schleicht könnte er vielleicht etwas von dem Gespräch darin hören.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Fremdling im Wald
BeitragVerfasst: Fr 25. Dez 2009, 05:47 
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Aber der junge Mann kommt nicht näher, sondern weicht im Gegenteil einige dutzend Schritte zur Seite aus...so das er nicht mehr auf Parsons Rückweg anzutreffen ist, aber die Höhle im Auge behalten kann...und verbirgt sich..abwartend, geduldig, in seine Winterdecke gewickelt.

Er wartet bis Parson die Höhle wieder verlässt und sich auf den Weg nach Hause macht. Wieder einige Minuten später wird er sein Versteck verlassen und die Höhle betreten.
Das er dabei leise ist, entspricht seiner Natur; er hat garnicht erst vor aus seiner Anwesenheit einen Hehl zu machen.

Beim Eintreten lächelt er freundlich unter seiner Kapuze.
"Guten Abend."

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