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 Betreff des Beitrags: [Die Rivin Chroniken] 1377 - Der Kampf um die Trollborken
BeitragVerfasst: Mi 27. Aug 2008, 20:11 
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Die letzten Tage des achten Monds

Risai kniete sich nieder und weckte den alten Mann, der neben dem Lagerfeuer des kleinen Lagers am Schnitterpass geschlafen hatte.

"Mh? Gibt es schon Frühstück?" Der Alte öffnete müde seine Augen und blickte sich um.

"Nein, ehrwürdiger Alter. Das gestrigen Abendessen ist - so fürchte ich - wohl deine allerletzte Mahlzeit hier gewesen."

Mühsam richtete sich der alte Mann halb auf und blickte sich um.
Noch war es dunkel .... irgendwann zwischen der Mitte der Nacht und dem nächsten Morgengrauen.

Risai half ihm gänzlich hoch, dann drückte sie ihm auch schon eine Fackel in die Hand: "Entzünde sie und dann zünde das Vorratszelt an. Nichts soll dem Feind in die Hände fallen."

Der Alte nahm die Fackel und suchte Risais Blick: "Es ist also so weit? Der Sturm hat uns erreicht?"

"Hai.
Vor etwa einer Stunde leuchteten auf einmal Signalfeuer auf in den Borken. Vom Pass aus sah ich, wie sie sich immer weiter über den ganzen Wald ausbreiteten. Sie reichen vom Waldsaum an der Küste im Westen bis weit in den Norden und den Osten ... weit, sehr weit. Über zwei Dutzend zählte ich, die sich eins nach dem anderen entzündeten.
Wir haben uns nicht geirrt, die Armee aus Orks, Trollen und noch schlimmeren war weit verstreut ... und nun sammelt sie sich."

Risai begann ihre schwere Kampfrüstung anzulegen während der Alte seine Fackeln am Feuer entzündete und dann das Vorratszelt in Brand setzte. "Wo zieht er sie zusammen?"

Risai zog die letzten Lederbänder zu recht. "Die Feuer weißen direkt zu uns, zum einzigen breiten Pass über die Trollhügel.

Und kurz darauf wurden Feuer im Westen der Trollhügel als Antwort entzündet ... sie sprangen von Berg zu Berg .... von dort, wo seit einem Mondlauf dunkle Wolkenmassen die Berge verhüllen bis fast zum Pass.
Der Wind dort oben hallte wieder vom Dröhnen ferner Trommeln von den Bergen und aus den Tälern der Trollhügel .... und ihre Schläge bringen im engen Pass die Erde zum Erzittern."

Der Alte blickte hinauf zum Passweg. "Was ist mit unseren Freunden, die gestern gen Norden aufbrachen um den Schlund der Bestie zu finden?"

Risai blickte nun ebenfalls gen Norden: "Ich weiß es nicht. Es gibt aber eine Lücke in der Kette der Signalfeuer in den Borken. Vielleicht einen halben Tag entfernt .... ich hoffe es waren sie. Aber damit wären sie direkt in der Marschrichtung der anrückenden Armee.

Als die Leuchtfeuer alle brannten und ich den Hall der Trommeln hörte und spürte, feuerte ich die Leuchtsignale ab .... alle .... gen Norden und auch gen Süden ... sie flogen hoch und warfen ihr farbiges Licht weithin. Ich hoffe sie haben sie gesehen."

Dann trafen sich ihre Blicke: "Was nun, General?"

Risai deutete zu Old Samy, den MauleSeL. "Du wirst umgehend mit dem Maultier gen Süden ziehen, warne alle Jäger und Waldläufer die du findest und schicke sie zu mir an den Pass .... ebenso alle, die bereits auf den Weg hierher sind.
Dann suche den Ort, den die Waldleute das Herz des Waldes nennen .... als Druide sollten sich dir die Wege offenbaren. Erzähle was wir wissen, auf das es nicht mit uns untergehen möge ... denn dann war alles vergebens."

"Du willst hier bleiben?"

Die nun gerüstete Risai schlug ihre Zeltplane zur Seite und kniete sich in ihr Zelt."Ich werde am Pass warten bis entweder unsere Gefährten wieder kommen oder mich eine Armee dort vertreibt. Ich habe es ihnen versprochen."

Als Risai sich wieder vom Zelt abwandte, hatte sie einen kleinen Käfig mit einer Brieftaube in der Hand. "Und ich werde eine Botschaft an die Sippenmutter der Gur senden."

Der Alte nickte und blickte dann gen Süden: "Was soll ich denen, die ich treffe sagen?"

"Das gleiche was ich der Sippenmutter schreibe: der Krieg hat Rivins Grenze erreicht!"


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 Betreff des Beitrags: Re: [Waldkampagne] Schwarz zieht zuerst!
BeitragVerfasst: Mi 27. Aug 2008, 20:42 
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Irgendwo an den Borken

“Ihr könnt nicht alle mitkommen.“ Der in eine dunkelgrüne Robe gekleidete Kobold blickte zu den Gefährten, deutete dann zur Hin und zur Gnomin. „Ihr beide könnt von uns versteckt werden … aber alles ohne Überlebensgarantie. Es müssen einige zurück zum Pass fliehen und dabei die Späher des Feindes und seine Aufmerksamkeit mit sich ziehen.“

Die Älteste der Menschen ergriff nun das Wort: „Dann also muss sich unsere Gruppe hier und jetzt trennen. Cora und Gwendolin gehen mit den Kobolden. Ich und unser Schamane werden versuchen, im Schutz des Waldes und unserer Magie, durch die Linien der Feinde zu kommen. Und der Rest unserer Gemeinschaft zieht zurück zum Pass.

Mögen die Götter geben, dass wir uns eines Tages alle wiedersehen.“


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 Betreff des Beitrags: Re: [Waldkampagne] Schwarz zieht zuerst!
BeitragVerfasst: Mi 27. Aug 2008, 20:42 
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In der Welt hinter dem Spiegel

Die Fey Moire blickte ernst zu den Gruppe Sterblicher vor sich. Das Licht der Sonnen begann bereits zu schwinden und dunkle Schatten krochen über die einst so helle, freundliche Lichtung in der Welt der Fey und der Waldgeister.
„Wir hoffen, ihr habt durch diese Prüfungen verstanden, was wir euch mitteilen wollen. Ihr habt uns bewiesen, dass wir unsere letzte Hoffnung in euch Sterbliche nicht vergebens gesetzt haben. Nun müssen wir den Preis dafür zahlen.“

Donner grollte aus dem Norden heraus …. voller Wut und Raserei. Selbst die Fey zuckte zusammen: „Er hat uns gefunden.“

„Wer hat euch gefunden?“ Rithleen versuchte Moires Blick zu fassen, doch die Fey schüttelte den Kopf. „Wir bringen euch nun an den Ort und die Zeit, an der ihr noch eine Chance habt, die Kinder zu retten. Kehrt danach zurück in euren Wald …. Wenn ihr ihn denn wieder erkennt.“

Moire schloss die Augen um die Tränen zurück zu halten: „Es gibt Regeln für uns …. Wir hatten keine Möglichkeit es zu verhindern .. verzeiht uns!“

Die letzte Handvoll an freien sylvanischen Wesen, Tier- und Waldgeistern sowie Fey der Borken, die noch verblieben war, scharrte sich um Moire. Die Sonnen wurde verschlungen von Dunkelheit.

Die Lichtung der Waldwesen verschwamm vor den Augen der Druiden …. mit ihnen die Moire und ihre Mitstreiter …. ein endgültiger Abschied.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Waldkampagne] Schwarz zieht zuerst!
BeitragVerfasst: Sa 30. Aug 2008, 12:33 
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((ab hier sind RP-Texte der Spieler gerne gesehen. Berichtet bitte aus der subjektiven Sicht eurer SC))


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 Betreff des Beitrags: Re: [Waldkampagne] Schwarz zieht zuerst!
BeitragVerfasst: Sa 30. Aug 2008, 12:34 
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Die Rivin Chroniken: Die Schlacht am Schnitterpass


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 Betreff des Beitrags: Re: [Waldkampagne] Schwarz zieht zuerst!
BeitragVerfasst: Sa 30. Aug 2008, 12:34 
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Risais Geschichte - Prolog, der zugleich ein Epilog ist

… Risais Rechte umfasste den Speer, der noch immer neben ihr in den Boden gerammt aufrecht stand und bisher alles überstanden hatte. Unter endlosen Schmerzen im ganzen Körper zog sie sich langsam an ihm noch einmal empor.
Der Staub der Explosion hatte alles um sie herum bedeckt und sie schmeckte ihn vermengt mit ihrem Blut im Mund. Wankend richtete sie sich mit Hilfe des Speer vollends auf.

Ihr linkes Auge blieb weiterhin blind und aus ihrem linken Arm blickte ein Teil des Unterarmknochens hervor. Aber der Schmerz schien ihr wie aus weiter Ferne zu kommen, er war da, übermannte sie jedoch nicht mehr.

So also fühlt man sich in der Stunde, da die Geistseele sich vom Körper löst, wenn die Lebensseele schwächer wird und die Empfindung für den Schmerz mit ihr.

Risai spuckte einen Ballen Speicher, Blut, Staub und zwei weitere ihrer Zähne aus, dann versuchte zu erkennen, was vor ihr am Passende geschah.
Alles war undeutlich, wie von einem roten Schleier überzogen. Da merkte sie endlich, das ihr Blut über ihr Gesicht rann und blinzelte es zumindest aus dem ihr verbleibenden rechten Auge.

Der fauchende Wind hatte den Staub nun soweit verteilt, dass Risai sehen konnte, was auf die zukam. Umdrehen hätte sie nicht mehr geschafft, sie wusste auch so das die Sprengung erfolgreich gewesen war.

Dort kamen sie, rannten in den schmalen Pass. Brüllende Orks und noch grässlichere ihrer Art, riesigen Trolle und die großen Tierbestien, die sie gezüchtet haben mussten für diesen Krieg.
Und mitten darin der Kriegshetzer, den sie Lord Kassar gerufen hatten und der es war, der den Drachen auf sie alle losgelassen hatte. Die Hufe seines Pferdes und seiner berittenen Söldner an seiner Seite ließen Funken aus dem Fels sprühen und um seine erhobene Klinge tanzten dunkel-lila Streifen astraler Macht.

Risai stand -kaum noch fähig dazu- im Pass vor der Blockade. Ihre Mitstreiter lagen gefallen oder sterbend zu ihren Füßen: die Elfenkrieger, der Halbork und der Zwerg.

Und als sie die anstürmenden Feinde sah ….. lachte sie.

Sie hatten eine Armee an Orks, Trollen und grässlicheren Kreaturen gegen sie gesandt.

Sie hatten sie mit feurigen Geschossen sturmreif geschossen.

Sie hatten am Ende sogar einen verdammten Drachen gegen sie in die Schlacht geworfen.

Und doch stand sie hier und lebte noch …. noch …

Ihre Rechte packte den Schaft des Speer so fest, dass ihre Knöchel weißlich hervortraten. Die zerfetzte Flagge Rivins daran war kaum als solche noch zu erkennen, aber sie war noch da … und Risai, einst General der Drachenarmee des Kaisers, würde diese Flagge in ihrem Leben nicht mehr loslassen.

Das Brüllen der Feinde, das Donnern der Hufe erreichte sie.

„…. mehr habt ihr nicht? ...

…. IST DAS ALLES!!!!! …..“




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 Betreff des Beitrags: Re: [Waldkampagne] Schwarz zieht zuerst!
BeitragVerfasst: Sa 30. Aug 2008, 12:35 
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Risais Geschichte - Der längste Tag

((Platzhalter))


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 Betreff des Beitrags: Re: [Die Rivin Chroniken] 1377 - Der Kampf um die Trollborken
BeitragVerfasst: So 31. Aug 2008, 18:54 
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Risais Geschichte - Epilog

Die Brieftaube erreichte das Lager des fahrenden Volkes in der Stunde, in welcher die die Schlacht am Schnitterpass ihren Beginn hatte.
Im Licht der letzten Sonnenstrahlen band Lagri Risai Nachricht vom Fuß der Taube und begann zu lesen.


((wird fortgesetzt))


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 Betreff des Beitrags: Re: [Die Rivin Chroniken] 1377 - Der Kampf um die Trollborken
BeitragVerfasst: So 7. Sep 2008, 21:06 
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Wohnort: Hyrule
Hinter feindlichen Linien

Dekaden führte sie nun schon das Leben einer Abenteurerin. Ihre Augen hatten Dinge gesehen die kaum einem sterblichen jemals offenbart worden. Und doch...Ihr Herz schlug nicht im Rhythmus eines routinierten Kämpfers. Keine Ruhe wohnte in jenen Momenten in ihrem Leib. Und das war es was sie am Leben hielt.

Felicia spürte jeden Muskeln ihres Leibes. Ihr Herz trieb ihr das Blut kräftig und ungestüm durch die Adern. Hier, fern der Sicherheit Ihrer Heimat, fern von Ihren Freunden. Dem Tod überall um sich herum fühlt die Waldläuferin sich so lebendig wie selten. Sie war nun Teil des Kreises von Leben und sterben. Und so wie sie jederzeit den tot erleiden konnte...war sie jederzeit bereit ihn auch zu überbringen.


Der Ork blickte sich misstrauisch um, zwei seiner Kameraden waren bereits verschwunden und einen hatte er tot an einer Schlinge im Wald vor gefunden. In den kleinen Lagern der Späher wisperte man schon von einem Schatten der durch die Wälder gleitet...Oder von einem Geist des Waldes selbst. Doch er glaubte nicht an solch Unsinn. Irgendwo da draußen war ein Feind aus Fleisch und Blut, der ohne Ehre aus der Dunkelheit attackierte...Wahrscheinlich einer dieser feigen Elfen, doch er wusste wie er sie aus dem Unterholz locken konnte.

Schon mindestens fünf der Schweinegesichter hatte sie ewig zum schweigen gebracht und sie daran hindern können die Umgebung näher zu erkundschaften. Der Zufall hatte der Waldläuferin dabei einen großen gefallen getan. Einer der Späher überlebte den Angriff ihres Bogens. Und eine Gruppe Orks hatte sich nun auf die suche gemacht den Mörder zu finden statts auf ihren Posten und der eigentlichen Route zu bleiben. Und so lockte sie sie immer weiter vom Ort weg an dem die Gnomin mitsamt dem Kobold, dem sie noch immer nicht ganz vertrauen konnte, verschwunden war. Leise wie eine Katze bewegte sie sich durch die Krone der Bäume und blieb den Blicken der Orks verborgen. Bis etwas geschah das sie nicht ignorieren konnte.

Ein bösartiges grinsen begann sich in das Gesicht des Kriegers zu zeichnen als er in den Bäumen rechts von sich das Geräusch vernahm. Dieser „Geist“ hatte ihn unterschätzt. Das Wimmern des gefangenen Mannes zu seinen Füßen wurde stärker. Dann hob der kräftige Ork seine Axt und lies sie nieder fahren.
Der Pfeil der ihn töten sollte prallte jedoch einfach an dem magischen Schild der um seinen Leib gespannt war ab. Und so vollendete die Axt ihr tödliches Werk.

Die zwei Goblins hatten nur auf das Geräusch des Bogens gewartet. Und als der Pfeil Ihren Führer traf rannten sie los. Mord lustig funkelten ihre Augen und sie konnten es kaum erwarten diesen Geist in eine der Höllen zu senden. Mit ihren kleinen aber kräftigen Armen schleuderten sie die Fackeln und die seltsamen Tonkrüge in Richtung des Baumes. Es dauerte nicht lange und der Geist war auf dem Boden. Ein Elf?


Felicia fluchte als die Flammen begannen nach ihrem Leib zu greifen. Selten hatte sie gesehen wie ein Baum so schnell Feuer fangen konnte. Ihr blieb nichts anderes übrig als Schutz am Boden zu suchen. Kaum jedoch hatte sie diesen berührt sah sie sich einer neuen Gefahr gegenüber. Zwei Goblins und ein zwar recht kleiner aber kräftiger Ork stürmten auf sie zu. In einer schnellen und von Druck geführten Bewegungen löste sie zwei Pfeile aus dem Köcher, riss beiden eine Seite der Federn ab und schoss. Mielikki war mit Ihr und sie rief den Namen der Göttin in die dunkle Nacht als einer der Gnom großen Monster tot zu Boden fiel. Der andere stolperte zu Boden und hielt sich ungläubig den Leib in welchem der Pfeil steckte.

Doch Ihre Freude dauerte nur einige Momente an. Einen Herzschlag später hiebte das große Schwert des Orks nach ihr. Und wäre nicht Ihr Bogen zwischen sich und dem gnadenlosen Stahl gewesen so würde sie nicht mehr Lebend über Toril wandeln. „Nicht schon wieder einen anderen Leib“ schoss ihr durch den Kopf als sie zu Boden fiel. Doch sie hatte kaum Zeit über die Unsinnigkeit dieses Gedankens nach zu sinnen als sie spührte wie etwas verhinderte das Luft durch ihre Lungen floss. Der Orks drückte kräftig mit dem Griff der Waffe gegen Ihren Hals.
Lichtblitze traten in ihr Sichtfeld und sie tanzten wie kleine Feen. Mehr und Mehr wurde die Nacht zu einem schwarzen Teppich...

Dann bebte die Erde...Ein mächtiger Knall dröhnte durch die Nacht. Und was sie dann sah lies sie kaum daran zweifeln das sie bereits in Kelemvors Reich eingegangen war...


Was bei Grumsh war das? Eine kräftige Explosion drang an das Ohr des Orkes und kurze Zeit später bebte der Boden. Unweigerlich musste er aufblicken und er sah den großen weißen Drachen durch die Luft geschleudert. Das nächste was er spührte war ein sengender Schmerz in seiner Leisten Gegend...
Das Menschenweib von dem er glaubte es hätte sich längst seinem Schicksal ergeben stand wieder vor ihm, ein Tritt hatte sie von Ihm befreit. Doch es dauerte nicht lang und er hatte sich wieder gefasst...Hoch hob er die Waffe über seinen Körper und lies sie nieder gleiten. Nur um dann zu spüren das etwas gegen die Klinge gestoßen war.

Ironie war wohl das beste Wort um zu beschreiben was dort geschah. Ein großes Menschenweib mit einer riesigen Axt kämpfte gegen einen kleineren Ork der mit einem Langschwert gegen diese kämpfte.

Doch trotz ihrer Größe war sie seiner Kraft nicht gewachsen. Wenngleich dies ein interessanter Kampf werden würde wusste der Orks mit kriegerischer Sicherheit das es keinen Zweifel über den Gewinner geben konnte. Doch er schätzte den Glanz des Lebenswillen in den Augen seines Feindes.
Er würde siegen...Doch dann war sie dort...Diese alte verlauste Wölfin...Das Tier verbiss sich in seiner Kniekehle.


Luna! Felicia sah das alte Stolze Tier auf den Ork zu rennen. Dieser hatte sie noch nicht bemerkt. Abermals war der Wald auf Ihrer Seite. Die Waldläuferin tadelte sich selbst dafür aufgegeben zu haben und der Glanz des Lebens kehrte in ihre Augen zurück. Der ork widmete sich der Wölfin. Entsetzt blickte Felicia auf als der Ork einfach nach der Wölfin schlug und sie am Boden blutend zurück lies.

“Das war du...“ mehr konnte er nicht mehr sagen als er realisiert hatte wie leichtsinnig es war nach dem Wolf zu schlagen. Das Tier würde den nächsten Tag nicht mehr erleben das wusste er. Doch dann fiel er auch schon zu Boden... Und noch bevor er diesen berührte verließ seine Seele den in der Mitte zerteilten Leib. Das letzte was noch durch seinen Geist glitt war die Tatsache das er in einem Zweikampf sicher gewonnen hätte. Menschen waren ohne Ehre...Den Aufprall seines Leibes spürte er dann schon nicht einmal mehr.

Die Waldläuferin rannte zu der Wölfin. Den toten Ork neben sich beachtete sie nicht einmal mehr. In dem Moment da er gestorben und die Gefahr gebannt war hatte sie ihn bereits vergessen. Langsam glitt sie zu Boden und strich dem Tier über das Fell. Doch Ihr war kein Abschied...Kein letzte Blick gegönnt. Luna war bereits tot als Felicia bei ihr ankam. Das Leben war grausam und wartete nicht. Doch es würde dank dieses Opfers weiter gehen. Sie lies das Tier dort auf dem Bodne zurück. Wo sie eins werden würde mit dem Land. Für Abschied und Tränen jedoch war nun keine Zeit, die Toten zu ehren musste warten bis die Lebenden sicher waren.

Mit Trauer im Blick erhob sie sich wieder. Löste die Axt aus dem toten Ork und blickte zu dem Geräusch. Dort versuchte ein Goblin mit einem Pfeil im Bauch fort zu kriechen. Die braunen Augen warfen ihre Blicke auf das Monster, die Axt fand einen festeren Griff in ihren Händen und die Waldläuferin bewegte sich auf das Wesen zu.

Der Tod war Teil des ewigen Kreises. Und er konnte jederzeit zu jedem kommen. In dieser Nacht jedoch trug keine Waffe den Namen Felicias. Es herrschte Krieg, es würde Verluste geben. Auf beiden Seiten würde der Tot Gast sein. Und bis zum ende dieses Konfliktes würde sie noch viele töten oder getötet werden. So war es eben das Leben...Wichtig war nur das Mass ein zu halten und den Frieden zu begrüßen wenn sich die Möglichkeit bot. Heute jedoch war es nicht Eldath die die Trollborken besuchte. Es war die Nacht von Tempus...

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Beziehungsstatus: ❒ vergeben ❒ single ❒ verliebt ✔ ich mag Kekse

There is only One God, and all we can say is: Not today.


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