Am Morgen von Grüngras ....durchwehte ein süßer Duft nach frisch gebackenen Küchlein Rivin, egal in welchen Viertel. Natürlich duftete es im Marktviertel facettenreicher nach den verschiedensten Gewürzen und Aromen. Doch selbst wenn es in den ärmeren Vierteln "nur" nach frisch gebackenen und Honig duftete, war es doch ein Versprechen auf das Kommende.
Schon früh sammelten sich die Kinder der Viertel um die Bäckerein. Gesittet und streng überwacht von den Kindermädchen die Kinder der Reichen, zerlumpt und beäugt von streundenen Strassenkötern die der Armen.
Hart gearbeitet wurde in den Backstuben und Backzimmern, kleine Küchlein in allen Formen wurden erschaffen aus Mehl, Wasser, Hefe und den köstlichen Zutaten, die einem schon beim Zuschauen das Wasser im Mündlein zusammelaufen lassen. Überall aber wurde der erste Honig des neuen Jahres verwendet, den die Imker und Zeitler von ihren fleissigen Bienen erhalten hatten.
Und immer wieder verschwand ein kleines Kupfer- oder Silberstück in einem der Küchlein. Man munkelt, sogar einige Goldmünzen seien darunter. In jedes aber kam mit absoluter Sicherheit einer der kleinen Zettel, welche die Tymorapriester(in) den Bäckern mitgegeben hatte noch in der Nacht.
Und dann, gegen Mittag, war es endlich so weit ...
die Glücksküchlein wurden aus den Öfen genommen und zum Abkühlen ausgelegt.
In den reicheren Vierteln wurden sie natürlich schon aufgeteilt, so dass alles gesittet abgehen konnte. In den Ärmeren dagegen machten die Kinder vor den Bäckerein aus, wer welches bekommen würde ... mit Geknuffe und Gedrängel.
Da es zur Zeit in Rivin nur eine Tymorapriesterin gibt, konnte TIkali natürlich nicht überall sein. Ihre Wahl fiel auf die Suppenküche in den Slums. Als sie den ausgewählten Bäcker erreichte, begann ein sehr eigentümlicher Umzug durch das Viertel hin zu Suppenküche.
Fast feierlich wurden die Bleche mit den einfachen Küchlein hinter Tikalie hergetragen, gefolgt und umringt von einer Unmenge Kinder und Jugendlicher .... ja sogar ein paar Erwachsene zogen gleich mit zur Küche.
Schnell füllte sich die Suppenküche und eine erwartungsvolle Spannung lag in der Luft. Erst wenn der oder die ranghöchste Priester/in den Segen der Göttin gespendet hatte, durften überall die Küchlein verteilt werden .... nicht vorher.
Alle starrten gebannt auf Tikali. Die junge Priesterin blickte sich um, dann sprach sie die erlösenden Worte des alten, mächtigen Segens der Glücksküchlein:
Guten Appetit, viel Glück .... und verschluckt euch bloß nicht!OOC: heute und morgen werden also überall bei den Bäckerein und auf den Strassen kleine Küchlein zur Feier von Grüngras, des beginennden Wachstums und im Namen Tymoras verschenkt werden.
In den Küchlein sind oft Kupfer- und Silbermünzen versteckt. Vielleicht auch Goldmünzen ... aber Tymora sorgt schon dafür das diese nur die finden, die wirklich Glück brauchen 
Wäre schön wenn ihr es ins RP mit aufnehmt, wenn ihr wollt. Denn zduem ist in jedem Küchlein ein kleiner Zettel versteckt mit einem Sinn- oder Glücksspruch. Welchen ihr habt? Würfelt es aus (1W6: 1-2 Tabelle 1, 3-4 Tabelle 2 und 5-6 Tabelle 3).
Natürlich sind Zettel und Tinte essbar! Inhaltsstoffe sind bei Tikali zu erfahren. Und wenn euch euer Spruch nichts sagt .... dann sucht die Tymorapreister(in) eures Vertrauens auf, sie wird euch den Spruch gerne erklären. Schrein im Abenteuerviertel, östliches, gegenüber dem Lederer