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 Betreff des Beitrags: Gesänge im Helmiten-Tempel
BeitragVerfasst: Sa 24. Okt 2009, 22:48 
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Desmond hat geschrieben:
Der Körper des Korporals wurde noch am selben Abend von einigen Gardisten in den Tempel des Helms gebracht.

Falls man die Priester des Tempels fragt was nun mit ihm passieren soll, so werden sie Antworten das sie ein Ritual zu seiner Wiederbelebung vorbereiten.


Inzwischen hat wohl auch Sarina erfahren, was Khemed widerfahren ist. So wird sie nun täglich einmal im Tempel des Helm zu sehen sein...oder gar zu hören. In Gesängen wird sie ihre Betroffenheit ausdrücken und mit dem einen oder anderen Priester sprechen. Die Bardin wird erzählen, dass sie bis kurz bevor er fiel, noch bei den Gardisten war und wie sie die Ereignisse, besonders den Moment erlebte, indem sie entschied, zu fliehen. Die Flucht wird einen Hintergrund gehabt haben. Sie hatte die Stimmen im Hinterhalt gehört und wollte kein zusätzliches Hindernis sein. Sie war zum Wachgebäude gegangen und hatte Meldung erstattet, auf dass man vielleicht noch hätte Verstärkung schicken können. Aber ihre Meldung war wohl zu spät. Auch konnte niemand ahnen, dass Andreava noch auf den Plan treten würde. Dass sie und die Schattendiebe nicht unfähig waren, konnte sie sich vorstellen. Doch seit diesem Abend hatte man wohl eine Vorstellung, WIE mächtig allein die hiesige Anführerin war.

Jedoch dürfte wohl nun klar sein, dass Sarinas Flucht weder grundlos noch egoistischer Natur war. Es war der Versuch, zu retten, was noch zu retten sein mochte. Nicht immer findet ein Kampf bis zum bitteren Ende auf einem Schlachtfeld statt.

Nach dem ersten ihrer Gebete an den Wachsamen hinterlässt sie eine Opfergabe. Sie streift einen ihrer Handschuhe ab und lässt ihm auf dem Altar liegen. Ein Zeichen des Schutzes und Symbol Helms selbst, das sie trüben Blickes hinterlässt. Ihre letzten Worte ihrer täglichen Fürbitten lauten:

"Er fiel zum Schutze der Schwachen und für Rivin, für uns. Schütze du ihn nun auf seinem Weg und wo immer er nun auch sein mag. Lasse ihn den rechten Pfad finden, denn ohne ihn ist diese Welt um eine gute Seele ärmer."

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Luna Novar - Verfechterin des Glücks & Verteidigerin der Selbstbestimmung
Sara Abendstern - Die häuslichste Bardin Rivins
Faen Celefân - Das letzte Einhorn auf Reisen, schon wieder


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 Betreff des Beitrags: Re: Gesänge im Helmiten-Tempel
BeitragVerfasst: Di 27. Okt 2009, 23:25 
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"Sarina, du hast getan, was du konntest."

So hallten Tikalis Worte in ihrem Gedächtnis wieder. Sie atmete tief durch, wohl wissen, das sie gut und ehrlich gmeint waren. Aber dennoch war sie in Momenten wie diesen hin und her gerissen. Auf der einen Seite, fragte sie sich, ob sie noch etwas hätte tun können. Auf der anderen war es vernünftiger, wie sie dachte. Wäre ihr etwas geschehen, hätte es noch mehr Leid gebracht für jene, die sie vielleicht noch brauchen mochten. Sie selbst wollte genauso bei jenen bleiben, die ihr nahe stehen. Sie hatte gehofft, dass noch rechtzeitig Unterstützung käme, aber dem war nicht so....
Bei anderen wäre der Verlust ihr nicht so nahe gegangen. Es wäre ihr bei manchen Anderen gar gleich gewesen. Es traf immer die Falschen, bestätigte sich hier wieder.

So blieb ihr nur eines - nicht aufzugeben und zu hoffen, dass die Gebete erhört werden. Eine ihrer Hände würde Kahris Schulter tröstend streifen, sofern sie da wäre und es zuließe. Dann würde sie wieder vor dem Altar stehen wie an jedem anderen Tag. Nun legte sie auch ihren zweiten Handschuh ab - eine weitere Opfergabe.

Dann stimmte sie einen melancholischen Gesang an, noch nie zuvor hatte man sie eine so traurige Melodie singen hören. Als Tribut sang sie jede Strophe einmal in Alzehdo, danach zum Verständins in der Gemeinsprache. Dennoch klang ihre Stimme fest und vertrauensvoll.

Dunkle Flügel senkten sich
und hüllten ein dein Leben.
Gottes Bote führte dich
dem ew´gen Licht entgegen.

Dies wunderbare Licht,
das nur für dich bestimmt.
Es wird verlöschen nicht;
sein Schein kein Ende nimmt.

Die schmerzerfüllten Jahre
bleiben hinter dir zurück.
Dein Herr, der dich bewahre
er schenke dir neues Glück.

Er wird dich stets begleiten
bis in die Ewigkeit
und niemals von dir schreiten
dein Leben neu gedeiht.


So endet sie.... das übliche Gebet folgt und sie neigt das Haupt. So sie niemand aufhalten mag, würde sie den Tempel wieder schweigsam verlassen.

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