und hier ist diese:
Zitat:
Ich bin sicher, an diesem Film werden sich die Meinungen spalten:
Dungeons & Dragons - Die Macht der Elemente
Klick mich!
Wie die meisten wohl wissen werden, gab es mit "Dungeon & Dragons - Der Film" einen Versuch, das Flaire eines Rollenspiels einer breiten Masse von Zuschauern zugänglich zu machen.
Es blieb leider beim Versuch. Trotz eines recht hohen Filmbudgets und einiger bekannter Schauspieler war insbesondere die Rahmenhandlung sehr fragwürdig und wirkliches Rollenspiel-Feeling kam dabei zumindest bei mir nie auf.
Entsprechend wenig Hoffnung hatte ich in die bis zum heutigen Tage auch mir bekannte Fortsetzung.
Die Handlung:
Demodar, der aus dem ersten Teil bekannte Leibwächter des bösen Magiers Profion, kehrt als untote Kreatur zurück. Dank eines unheiligen Reliktes schafft er es, sich von seinem Fluch des Untoten-Daseins zu lösen und hegt finstere Pläne der Vergeltung, um sich an der Stadt zu rächen, die seines Erachtens für seine erlittenen Qualen verantwortlich ist.
Mehr oder weniger durch Zufall erfahren ein kampferprobter Veteran und seine mit den arkanen Künsten bewanderte Gattin von der nahenden Katastrophe.
Eine kleine Gruppe bekannter Abenteurer wird zusammengestellt, um dem Unheil entgegenzutreten....
Die Technik:
Sicherlich in manchen Bereichen entäuschend. Mit einem größeren Budget wäre sicherlich mehr machbar gewesen, wobei mir persönlich viele der Effekte auch so sehr gut gefallen haben.
Die Schauspieler:
Bis auf Bruce Payne (Demodar) sind keine Schauspieler aus dem ersten Teil übernommen worden. Aufgrund der Handlung auch nicht weiter erstaunlich, da der zweite Teile 100 Jahre nach dem ersten spielt. Auf bekannte Namen muß damit der zweite Teil beinahe vollständig verzichten.
Sicherlich sind keine schauspielerischen Meisterleistungen enthalten, allerdings fehlt lobenswerter Weise auch die Zwangskomik aus dem ersten Teil.
Die Story:
Die Story hat mich positiv überrascht. Eine Bedrohung wurde erkannt, und eine Heldengruppe beauftragt sich dieser Bedrohung gegenüberzustellen. Die Gruppe besteht aus den verschiedensten Archetypen (Kämpfer, Barbarin, Schurke, Kleriker, Magierin), die sich nach und nach "zusammenraufen" und dann gemeinsam versuchen, die Bedrohung zu bewältigen.
Die Heldengruppe, die Bedrohung, die unterschiedlichen Charaktere tragen durchaus dazu bei, daß hier Rollenspielatmosphäre aufkommt.
Anlehnung an D&D:
Den Vorwurf des ersten Teils, daß sich das Drehbuch nicht an D&D hält, kann man hier nicht wiederholen. Sämtliche "Helden"-Charaktere sind in den Stufen 7-9 anzusiedeln und haben dementsprechende Fertigkeiten und Zauber zur Verfügung.
Und diese wurden zum Teil auch gut in Szene gesetzt. Das Fallen finden und Schlösser öffnen beim Schurken, der Kampfrausch der Barbarin, Untote vertreiben/zerstören vom Kleriker oder die Spruchbegrenzung des Magiers.
In dem Special-Bereich läßt sich desweiteren das Charakterblatt eines jeden Helden nachlesen.
Fazit:
Dungeons & Dragons - Die Macht der Elemente ist sicherlich kein Meilenstein der Filmgeschichte. Eine recht schwache Präsentation und unbekannte Schauspieler verwehrten den Film sowohl den Zugang zu den Kino´s in USA als auch in Deutschland.
Aus meiner Sicht ist dieser Film jedoch durchaus als Fan-Film geeignet.
Bevor dieser käuflich erstanden wird, sollte man in sich aber erst in einer Videothek ausleihen - Leute, die weniger D&D mögen und mehr auf einen gut präsentierten Film aus sind, werden an diesem Film keinen gefallen haben.