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 Betreff des Beitrags: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Di 5. Mai 2009, 09:33 
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Khemed war sich nicht sicher, hatte er die Gardinen zugezogen bevor er zur früh Schicht gegangen ist? Er blinzelte einige Male und versuchte in der Dunkelheit etwas zu erkennen doch dort schien nichts zu sein. Nachdem er die Tür mit seinem Fuß zugeschoben hatte ohne sich um zudrehen verharrte Khemed einige Sekunden auf der Stelle, seine Augen ließen ihn noch immer nichts entdecken und seine Ohren nahmen nur seinen eigenen Atem, das rauschen seines Blutes und dumpf das Treiben im Hafen wahr.

Erleichterung machte sich in Khemed breit und so ging er langsam auf das Fenster zu als ein Stechender Schmerz an seinem Hals das Adrenalin in seine Adern schießen ließ. Heftig stieg er gegen ein Regal, welche laut schepperte, und Kämpfte um seine Besinnung. Trotz der Finsternis spielten tausende Farben vor seinem Auge und dann wurde aus der Dunkelheit ein Meer aus Schmerz.

Das Schwert wurde schnell wieder aus seinem Rücken gezogen und Khemed wirbelt herum, riss sein Krummsäbel aus der scheide und Schlug in die Finsternis, dorthin wo er den Waffenarm seines Gegners vermutete. Ein kurzer Widerstand, dann das Scheppern von Metall auf dem Boden, doch statt Genugtuung spürte er erneut Schmerzen, der Angreifer hatte in Sekunden schnelle seinen Dolch gezogen, war in Khemeds Flanke geeilt und stach Erbarmungslos zu. Direkt unter der Kurzenrippe drang der Dolch ins Fleisch, wenige Zentimeter tiefer und Khemed wäre in Sekunden schnelle verblutet.

Die Wut stieg in Khemed auf und übernahm die Führung, zwei Hiebe in die Dunkelheit, nur einer Fand sein Ziel, der Dolch schoss zweimal schnell in Khemeds Richtung doch sie verfehlten. Innerhalb weniger Sekunden übernahm der Verstand die Kontrolle. „Noch so einen Treffer verkraftest du nicht, du musst hinaus aus der Finsternis !“

Das Säbel wurde schützend vor den Körper gehalten und langsam wich Khemed zurück zur Tür, dort angelangt riss er sie auf und versuchte sie dem Angreifer ins Gesicht zu schlagen doch jener Sprang gewandt zurück.

Im Tageslicht ging jede Vorsicht verloren, „Garde zu mir !“ brüllte Khemed aus voller Kehle während er auf seinen Angreifer Einhieb. Doch der Attentäter dachte nicht daran im Licht der Sonne weiter zu kämpfen. Geschickt drängte er sich an Khemed vorbei durch die Tür hindurch und rannte los gen Slums. Das Wurfbeil welches ihm Nachfolgte traf ihn nicht und viel klirrend zu Boden.

Khemed sank erschöpft vor seinem Haus zusammen, er hatte überlebt und doch hat er versagt, der Mörder seiner Kameraden war noch immer auf freiem Fuß.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Fr 10. Jul 2009, 09:15 
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Zu schwach, zu unentschlossen, zu weich.

Es ist ein gutes Gefühl zu wissen das es Menschen gibt die für einen da sind. Doch sollt er nicht derjenige sein welcher dieses Gefühl anderen gibt ? Er sollte der Garant für Sicherheit, Stabilität und Ordnung sein so das andere nach ihrem Glück streben können.

Der Schmerz wütet wieder durch seinen Körper doch die Umarmung der Ohnmacht war in weiter ferne. Sein Geist war so wach wie schon lange nicht mehr. Schritt für Schritt ging er die Ereignisse durch. Jeder Fehler wurde deutlich.

Stärke, Entschlossenheit, Härte.

Wenn der Schmerz verklingt, wenn das hier zu Ende ist wird ein neuer Weg eingeschlagen, ein Weg der ....

Die Gedanken werden zu Eis und der Körper erstart.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Fr 23. Okt 2009, 17:35 
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Es sollte ein Routineeinsatz werden. Präsenz zeigen, sich die Probleme der Leute anhören und schauen ob man etwas Ordnung in das Chaos bringen kann. Doch es endete mit Schmerzen und Finsternis.

Am Anfang ging alles noch seinen gewohnten Gang, sie betraten die Slums, die üblichen Verdächtigen plapperten sinnloses Zeug aber niemand griff sie an. Die Slums hatten scheinbar viel von ihrer Brutalität verloren. Die alten Gardisten erzählten immer davon das man keinen Schritt mach könnte ohne einen Bolzen oder Dolch in den Rücken zu bekommen aber dergleichen hatte Khemed in Rivin noch nicht erlebt.

Sie erreichten den Tatort ohne Probleme und sahen irgendwas ins Wasser stürzen, Adran und Lohenscheit gingen los um es Raus zu fischen. Winterkalt begleitete die beiden und Sarina blieb bei Silberhand und ihm.

Doch als sie dann einen Einwohner befragen wollte Eskalierte die Sache, er stellte sich Stur und erhob die Waffe gegen die Gardisten, Silberhand konnte ihn schnell Überwältigen doch da war es bereits zu Spät. Irgendwer rief etwas von Hinterhalt, Sarina machte sich unsichtbar aus dem Staub und dann waren sie nur noch zu zweit. Khemed war klar das sie aus den Slums raus mussten und das Schnell.

Obwohl es nicht das erste mal war, dass Khemed in den Slums unterwegs war, wirkten die Gassen und Straßen noch nie so verwirrend wie dieses mal. Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit und als er dann im Südlichen Teil der Altstadt ankam merkte Khemed, dass sie gute Beute gemacht hatten.

Andreava, stand vor ihnen, ihr Zweihänder hielt sie lässig in einer Hand und blockierte den Weg.

Es kam zu einem Wortgefecht doch die Frau machte keine Anstalten zu weichen, Grim lag ihm die ganze Zeit in den Ohren das er gegen sie antreten wolle und dann hob sie ihre Hand.
Gepolter und Geschepper aus einem nahe liegenden Haus war die Antwort. Doch als Khemed sah was heraus kam stand sein Entschluss fest. Andreava wird aus dem Verkehr gezogen, koste es was es wolle.

Ein Skelett in Rüstung und mit Hellebarde in den Händen trat auf die Straße, langsam auf Khemed zu gehend. Ein Stoßgebet und die Kanalisation von göttlicher Kraft sollten dieses Monster in die Knie zwingen können, doch ließ es sich nicht einmal anmerken das Khemed die Macht Helms gegen ihn schickte.

Bevor Khemed wusste wie er reagieren sollte war das Monster auch schon an ihm dran. Sein Jahrelanges Training übernahm die Kontrolle. Er rief erneut die Macht Helms an und schwang seinen Schlagstock gegen das Skelett.

Doch dann tauchte Andreava in seiner Seite auf, mit ihrem Zweihänder hiebte sie ihm eine Wunde an die Schulter. Durch den Angriff aus dem Gleichgewicht gebracht war er zu langsam um der Hellbarde auszuweichen. Donnernd schlug sie in seinen Oberkörper und erst den zweiten Hieb konnte er mit seinem Schild abwehren.

Grim stürmte auf Andreava zu und hiebte mit seiner Klinge nach ihr doch schien der Angriff die Frau nicht aus der Ruhe zu bringen.

Die Schlacht hatte begonnen und es sah nicht gut aus, lange würden sie gegen dieses Monster von Frau nicht bestehen können.

Plötzlich griffen zwei Schatten Andreava an. Präzise und Tödlich waren ihre Angriffe und das Blatt wendete sich. Khemed sah Grimm und wusste das jener keinen zweiten Treffer aushalten würde, er war sich sicher das Andreava sich den neuen Angreifern zu wenden würde so das er Zeit hätte Grim mit dem Segen des Wachsammen zu helfen.

Doch er irrte sich. Ein unglaublicher Schmerz ließ ihn Aufschreien. Andreava hatte ihm mit zwei mächtigen Hiebe die Seite aufgerissen. Mit letzter Kraft schaffte er es dem dritten Auszuweichen.

Khemed erkannte wie im Traum, dass er einen Fehler gemacht hatte, er hat dieses Monster falsch eingeschätzt. Es kämpfte nicht um zu Gewinnen, es Kämpfte aus Hass. Seine Augen weiteten sich vor Schrecken und die Hellebarde des Skelettes durchschlug seinen Brustkorb.

Finsternis blieb übrig, der Schmerz war weg und Khemed wusste das dies sein letzter Kampf war.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Sa 24. Okt 2009, 21:27 
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Der Körper des Korporals wurde noch am selben Abend von einigen Gardisten in den Tempel des Helms gebracht.

Falls man die Priester des Tempels fragt was nun mit ihm passieren soll, so werden sie Antworten das sie ein Ritual zu seiner Wiederbelebung vorbereiten.


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 Betreff des Beitrags: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Mo 26. Okt 2009, 16:18 
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Khemed öffnete die Augen und schaute sich um. Der Boden unter ihm war grau und fühlte sich kalt an, der Himmel war ebenfalls grau und wies keine Konturen auf.

Verwundert richtete Khemed sich auf und musterte sich selbst. Er trug seine Uniform jedoch fehlte ein guter Teil seiner Ausrüstung. Noch viel verwunderlicher war das er unverletzt war. Vorsichtig tastete er seine Brust und seine Seite ab. Nichts.

Er schloss die Augen und versuchte sich zu erinnern was passiert war. Und ging langsam Schritt für Schritt die Ereignisse durch. Das Gespräch im Lazarett, der Weg in Slums, die komischen Erscheinungen über dem Wasser, die Festnahme, die verwirrenden Gassen und am Ende der Kampf gegen Andreava.

Khemed schluckte und er wusste wo er war.

Fugu, das Reich Kelemvors. Er hatte erst vor kurzem davon gelesen. Irgendwo im Zentrum soll es eine Stadt geben. Die Stadt des Urteils.

Langsam suchte Khemed den Horizont ab und dann erblickte er was er gesucht hatte. Der Kristalltrum.

Khemed begann in die ausgemachte Richtung zu laufen, immer wieder sah er andere Personen auf der Ebene herum irren.

Ob es nun Minuten, Stunden oder gar Tage waren die Khemed unterwegs war kann er nicht sagen doch als er sein Ziel erreichte lief ihm ein Schauer über den Rücken. Eine riesige schwarze Mauer war vor ihm, doch das Erschreckende waren die aber tausenden von Körper die sich winden, das Wehklagen der Verdammten.

Eilig lief er an der Mauer entlang um ein Tor in die Stadt zu finden. Hände streckten sich in seine Richtung und das flehen um Erlösung schallte tausendfach in seinem Ohr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Mo 26. Okt 2009, 21:49 
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Der Körper des Korporals wurde in die hinteren Räume des Tempels gebracht. Dort, in einem kleinen Schrein wurde er gereinigt, die schlimmsten Wunden versorgt, gesalbt und in saubere weiße Tücher gekleidet.

Danach hielten die Novizen des Tempels einen Tag und eine Nacht am Körper Wache. Leise murmelten sie für Stunden Gebete als ob sie durch ihre Disziplin beweisen mussten das dieser gefallene Diener es wert war wieder nach Toril zurück zu kehren. Das große Standbild des Ewigwachenden schaute mit kaltem und eisernen Blick auf den toten Körper seines Dieners hinab. Viele der Novizen hatte denn Eindruck Helm selbst würde über diese Zeremonie wachen und der kleinsten Fehler, die geringste Unachtsamkeit, würde sein Wohlwollen hinweg fegen.

Es ist ein verregneter Tag. Als die Sonner sich am Morgen langsam im Osten über den Horizont schiebt kann man die wärme Lathanders nur erahnen. Im Tempel des Helms ertönt der Glockenschlag welcher den Wachwechsel einläutet.

Doch dieses mal legt sie niemand zu Ruhe, die Tempeldiener tragen den Körper vor den Hauptaltar. Das Haar ordentlich geschnitten, gesäubert und in schlichten weiße Tücher gehüllt wird er vor dem Altar abgelegt.

Ein Priester in in zeremonieller Vollplatte Tritt langsam auf den Altar zu, die Anwesenden Knien vor dem Standbild nieder und schweigen andächtig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Di 27. Okt 2009, 22:24 
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Kahri überkam die Nachricht wie ein Paukenschlag in der Stille. Sie hatte die letzten Wochen eher abseits des Geschehens verbracht und als sie von den Umständen hörte und von Khemeds bedauerlichem Zustand, verabschiedete sie sich von Leomar und begab sich in den Tempel des Helm.

Dort saß sie Stunde um Stunde an dem Platz, den ihr die Priester zugestanden hatten. Sie schlief nicht, aß nicht und trank nur das, was Leomar ihr vorbeibrachte.

Rivin war wie ein Grab, dem sie hier und dann entfloh, doch...kam sie wieder, mit der Sehnsucht eines Masochisten nach der Hure, wie einige diesen Pfuhl aus Irrwegen nannten...dann kam ihr der Gedanke, dass sie mit ihren Ansichten Recht hatte....

...was aber nichts an ihrem Starrsinn änderte, ihren Freund, jemanden, der nahe an ihre Seele geraten war, einfach so gehen zu lassen und wenn das hies, dass sie Ziesprache mit einem Gott darüber hielt, auch wenn die Antworten eher gering ausfielen - dann war das eben so.

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"...All das ist noch nicht einmal eine Generation her, wieso wiederholt sich alles?"

"Weil das Vergessen einfacher ist, als das Ertragen des Erfahrenen, weil falsche Sicherheit wichtiger ist, als stetige Vorsicht, denn siehe Wölfe sind unter die Lämmer gekommen aber sie jagen nicht, deshalb hält man sie für Hunde."


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Mi 28. Okt 2009, 20:05 
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Als Khemed das Tor in die Stadt des Urteils passierte tat er dies nicht alleine. Ein scheinbar Endloser Strom von Seelen drängelte sich vor dem Tor, und jeder in diesem Fluss wusste wo er hin wollte.

Am Tor selbst standen einige Wächter. Sie trugen die unterschiedlichsten Rüstungen und Waffen, sie kamen aus dem hohen Norden, dem weit entfernten Osten und dem sagenumwobenen Süden. Sie achteten mit unermüdlicher Ausdauer darauf das jeder der Toten sich an einen der Berobten wand. Khemed war beeindruckt. Trotz dieser riesigen Menge an Neuankömmlingen sorgten sie dafür, dass alles seinen Gang ging. Niemand konnte sich an den Schreibern des Jergal vorbei stehlen.

"Name ?" Die Stimme klang weder unfreundlich noch bedrohlich. Mann konnte hören das dieser Schreiber seinen Beruf schon seit Ewigkeiten ausübte.
"Khemed Pashar" Auch wenn Khemed erst vor kurzem von dem Jenseits gelesen hatte so war dies alles hier neu für ihn. Kein Buch Torils konnte
einen auf den Tod vorbereiten.
"Wer ist euer Patron ?" Sprach der Schreiber Routiniert weiter und machte sich Notizen in seinem Buch.
"Helm, der ewig Wachende" Sprach Khemed sicher und überzeugt.
Der Schreiber blickte auf und musterte Khemed.
"Die Straße hinab und haltet euch ab dem Großen Platz Rechts. Wenn ihr euch beeilt solltet ihr Hakon noch erreichen."
Khemed blickt die durch das Tor die Straße hinab, vor ihm erstreckten sich scheinbar unendliche Reihen von Häusern. Den Kristallturm konnte er in der ferne erahnen und er ragte weit in den Himmel, sein Sockel war nicht einmal zu erahnen.
"Könntet ihr das etwas genauer beschreiben ?" Fragte Khemed die Gestalt vor sich und blickte ihr das erste mal ins Gesicht.
Eine junge Frau, keine 30 Sommer alt und mit einem Lächeln im Gesicht antwortete sie ihm.
"Euer Glaube wird euch führen"

Khemed bedankte sich und ging mit zügigen Schritten die Große Straße herab, sich von seinem Herzen leitend lassend war sein weg noch nie so klar wie jetzt.
Keine Unsicherheit, keine Zweifel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Do 29. Okt 2009, 09:30 
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Auch Jelena Jerovic, die Stadträtin der Altstadt sah man frühmorgens, zur Mittagssonne und zur Abendstunde täglich jeweils in den Tempel gehen. Dort entzündet sie jedes mal eine Kerze um dann eine stille Fürbitte an Helm zu richten für den gefallenen Korporal Pashar.

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"Yes... I destroy worlds.. create worlds." (Lelouch, Code Geass)


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Do 29. Okt 2009, 19:25 
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" Wir sind Wächter und Beschützer" Sprach der Priester, seinen Blick auf den toten Körper gerichtet.
Das letzte Wort des Priester war noch nicht ganz verstummt als die übrigen Anwesenden ihm nach sprachen.

"Wir beschützen die Schwachen, die Alten, die Armen, die Verletzten und die Kinder. Jedes dieser Leben ist schützenswert und so Opfern wir nicht einen von ihnen für unser oder das Wohl anderer."

"Gerecht und Gewissenhaft führen wir unsere Pflicht aus. Ein Beispiel für alle wollen wir sein in Ausübung unserer Pflicht."

"Jede Order und jeden Befehl, der im Sinne Helms ist, werden wir Befolgen bis in den Tod"

"So wie es dieser Wächter uns zeigte, seinem Vorbild wollen wir folgen."

Der Priester trat hinter den Altar und richtete seinen Blick auf die Anwesenden, hinter ihm ragte das Standbild Helms in die Höhe.

Khemed rannte mittlerweile die Straßen der Stadt entlang, an keiner Biegung musste er Innehalten oder Überlegen. Selbst als er eine riesige gehörnte Gestalt mir brenneden Haar aus einem der Häuser treten sah oder als er das Wehklagen der Ungläubigen hörte kam er nicht ins stocken.

"Doch für diesen Wächter gibt es noch Aufgaben, seine Pflicht ist noch nicht getan"

Der Priester hob seine gepanzerten Hände über den Toten Körper und ließ langsam einen feinen glitzernden Staub auf den Körper rieseln während er weiter sprach.

"Und deshalb wird der ewig Wachenden diesen Diener wieder in unser Reich entsenden. Auf das er weiterhin die Menschen dieser Stadt beschützen kann. Bis sein Gott ihn endgültig zu sich ruft."

Der Staub um den Körper herum fing an zu flimmern und stand merkwürdig lange in der Luft. Die Luft fühlte sich aufgeladen an und es entstand etwas Unruhe unter den Novizen.

Und dann erreichte er sein Ziel, auf einem kleineren Platz der Stadt hatte sich eine Gruppe von Personen um Hakon geschart. Hakon, eine fast drei Meter große Gestallt von engelshafter Gestalt. Das Gesicht war fein Geschnitten, und die Körperteile die nicht von der Rüstung bedeckt waren, wirkten Muskulös und Makellos. Die Rüstung war eine meisterhafte Halbplatte, obwohl keine Sonne am Himmel stand strahlte sie und auf der Brust platte prangte das Symbol Helms. Doch das Beeindruckenste waren die riesigen grauen Flügel auf seinem Rücken.
"Ah, noch ein Wächter hat zu uns gefunden. Willkommen und ..."
Khemed blieb stehen, wie vom Schlag getroffen. Auch Hakon brach in seinem Satz ab. "Wie es scheint wirst du uns wohl doch nicht begleiten Pashar." Khemed blickt gen Himmel und spürte das er gerufen wurde. Nicht von seinem Gott sondern Rivin verlangte nach ihm. "Ja, mein Eid bindet mich wohl auch nach meinem Tod" Sprach Khemed und viele der Anwesenden nickten.
"Geh Wächter und Erfülle deine Pflicht" Hakon öffnete seine Flügel und alle der Anwesenden standen unter seinen mächtigen Schwingen. Als Hakon sich erhob tobte fast ein Orkan über den Platz, doch die Seelen erhoben sie genau wie der Bote Helms in die Luft. Nur Khemed bliebt zurück und schloss die Augen. Und so wurde er wieder ein Blinder.


"Helm leihe uns deine Macht und lass diesen Wächter wieder Atmen. Zeige der Welt das deine Diener belohnt werden. Er soll wieder auf Toril wandeln und dein Werk vollbringen auf das Ordnung, Friede und Gerechtigkeit herrsche."

Der Staub begann zu glühen, als wenn die Sonne sich in tausenden Diamanten bricht und dann ergoss sich Göttliche macht auf den toten Körper.

Als das Licht erloschen war starten alle gebannt auf den Altar und Khemed öffnete seine Augen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2009, 00:06 
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Kahri blieb während des Rituals stumm an ihrem Platz. Sie bewegte sich nicht viel, obgleich in ihr vieles tobte. Zu nah waren die eigenen Erinnerungen an den Tod, zu nah die Wut über den Verlust eines anderen, der ihr nahestand. Näher als sie zugeben wollte.

Die müden Augen, umrahmt von dunklen Ringen, wanderten auf und ab. Über die Priester, über den leblosen Körper des Gardisten. Wie lange noch, mit wieviel Aussicht auf Erfolg?

Wir sind Wächter Khemed, ich weiß, du kannst meine Gedanken nicht lesen aber wir sind hier, mit der Aufgabe über jene zu wachen, die sich nicht selbst helfen können, ich akzeptiere deinen Tod nicht, lass mich so egoistisch sein, nimm es dir zu Herzen, wo immer dein Herz nun ist.

Als er endlich, nach den immer und immer wieder kehrenden Litaneien der Priester seine Augen öffnete, hielt sie nichts mehr auf ihrem Platz im Schatten des Tempels. Kahri sprang auf. Sie wollte sich versichern, nicht nur an seinen wieder ins Leben gekehrten Augen, sondern an etwas, das deutlich mehr Aussage hatte, etwas das das Leben mehr wiederspiegelte, als alles andere - ein schlagendes Herz - und so lief sie durch die Reihen der Priester, bis sie an seinem noch liegenden Körper angekommen war und liess sich auf die Knie fallen.

Lebst du? Lass mich wissen, dass es so ist!

Und so sie niemand aufhielt, umschlangen ihre kleinen zierlichen Arme, den Oberkörper des Gardisten und hoben ihn so gut es ging in die Höhe und an sich. Ihr Kopf legte sich auf seine Brust und sie lauschte dem schwachen aber stetig stärker werdendem Herzschlag.

"Wag es nie wieder, dich noch einmal so feige davon zu stehlen..."

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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2009, 20:39 
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Eve kam gerade am Tempel vorbei als die Gesänge und Gebete verstummten.
Bei der plötzlichen eintretenden Stille hält sie im Schritt inne, nickt nach einem Moment scheinbar zufrieden und klemmt sich schliesslich mit leichtem Schmunzeln eine Zigarre in den Mundwinkel.
"Wäre auch beinahe schade drum gewesen....", murmelt sie zu sich selbst, als sie nach einigen Sekunden weitergeht.

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Eve Norton - That is not dead which can eternal lie; and with strange æons, even death may die
Damian Kane - Trotz allem...nur ein Mensch (?)
Grishnak der Hässliche - Nemesis aller Tavernenbesitzer / ehemaliger Berserker

King Kong starb für Eure Sünden !


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Do 5. Nov 2009, 16:09 
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Es sind 10 Tage vergangen seit der Priester ihn zurück geholt hat. 10 Tage die in stillem Gebet, im Gespräch mit den Priestern, in Stunden einsamer Wache vor dem Altar verbracht wurden.

Seine Wunden sind alle verheilt, nichts deutet auf seine Niederlage hin. Doch eine leere füllte Khemed. Irgendetwas hat er im Jenseits zurück gelassen. Er weiß nicht was es ist, an nichts kann er sich mehr erinnern, doch jedes mal wenn er versucht die Ereignisse in seinem Gedächtnis wieder aufzurufen könnte er schreien. Wut, Trauer, Verzweiflung. All das füllte ihn seit den Tagen seiner Rückkehr.

Die Gedanken wanderten durch seinen Kopf während er seine Uniform anlegte. Erst die Unterkleidung.

Viel und lange hat er mit den Priestern gesprochen, sie alle sagten das er Hilfe nur im Glauben finden würde. Niemand von ihnen hatte das gleiche durchgemacht wie er.

Dann streifte er die schwere Kette über.

Die Stunden welche er im Gebet verbrachte waren die angenehmsten, jeden Augenblick den er im Zwiegespräch mit dem ewig Wachenden verbrachte füllt seine Leere.

Dann folgten die Schulterteile welche mit Riemen an der Kette befestigt wurden.

Je weiter die Tage voran schreiteten um so mehr wusste Khemed, dass es einen Grund gab weshalb er zurück gekommen ist.

Als letztes legte er seinen Waffengurt an. In dem Moment wo er die Schnallen schloss wusste er was seine Aufgabe war.

Diese Stadt braucht ihre Wächter, doch viel dringender mussten die Wächter auf den rechten Pfad zurückkehren. Das war seine Aufgabe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Sa 28. Nov 2009, 17:19 
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*erstaunt reibt sich ein Niemand aus einer nicht näher bezeichneten Gasse die Augen*

"Drei Meter und graue Flügel...", murmelt er, "aber das Gesicht kenne ich doch..."


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Mo 7. Dez 2009, 17:35 
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Mühsam kämpfte Khemed sich am Abend durch den frischen Schnee welcher gefallen ist. Schon seit drei Stunden war er auf der Suche nach dem Unterschlupf des Druidens Morgentau. "Nichtmal eine Viertelstunde Fußmarsch noch in diese Richtung" hatten sie ihm gesagt.
Doch diese Bäume sahen für ihn alle gleich aus, überall Knackte es im Unterholz im Schatten schienen hunderte von Bewegungen zu sein und der Schneefall nahm ihm auch noch die Sicht.

Plötzlich war Fels vor ihm. Langsam ging er einige Schritte weiter und hielt fieberhaft nach einem Höhleneingang Ausschau. Sichtlich überrascht bliebt er dann vor der hölzernen Tür in der Wand stehen und klopfte an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Mo 29. Mär 2010, 14:57 
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Es war ein schwarzer Tag für die Garde. Acht Kameraden sind gefallen, über dreißig Verletzt und der Schaden in der Moral war noch nicht einmal abzuschätzen. Grübelnd saß Khemed auf seiner Liege im Lazarett. Die Stiche schmerzten noch stark und jede Bewegung war ein Kraftakt. Aber viel schwerer lastete das eigene Versagen auf seiner Seele.
Die Gesichter der Mütter, Ehefrauen und Kinder wird er nie vergessen. Es war seine Fehleinschätzung die ihr Leben zerrüttet hat. War es nicht seine Aufgabe all jene zu schützen? Er atmete tief durch, der Schmerz riss ihn aus seinen Gedanken.
Der Strahlende wird wohl seine einzige Möglichkeit sein. Eine Fügung des Schicksals war diese Niederlage und das vorhergegangen Verhör. Doch jetzt musste er erst einmal seine Kraft sammeln, das Überbringen der Botschaften war anstrengend gewesen und die Wunden mussten heilen bevor er den neuen Weg einschlagen konnte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Di 30. Mär 2010, 17:14 
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„Enttäusche niemals das Vertrauen, das in dich gesetzt wird ….“ Khemed kannte das Dogma des Wächters auswendig viele Stunden hatte er es im ständigen Gebet wieder holt, doch jetzt diese Worte zu hören waren wie ein Stich ins Herz. „Kenne deine Feinde ! …. Sorgfältige Planung ist überhasteten Aktionen stets überlegen.“ Rezitierte Hauptmann Kartzer aus dem Buch.

Khemed war sich bewusst was schief gelaufen ist. Er hat die Altstadt und ihre Banden Falsch eingeschätzt. Der Zusammenhalt dort war stärker als er sich denken konnte. Die die ihn das eine mal gegen Andreava zur Seite standen vielen ihm nun in den Rücken.
Dieser Fehler hat seinen Kameraden das Leben gekostet aber wie hätte er diesen Fehler vermeiden können ? Die Informationen schienen Vertrauenswürdig, Menschen haben ihr leben dafür gelassen und doch war es am Ende nichts als eine Falle.

Er verließt das Arbeitszimmer des Hauptmanns ohne Antworten, nur acht Pergamente unter seinem Arm welche er überbringen musste. Noch einmal wird er den Menschen unter die Augen treten müssen denen er so viel Schmerz zugefügt hatte. Doch sein erster Ziel war der Tempel, Priester Maverick erwartete ihn zum Ritual der Reinigung. Als er die schweren Türen zu Seite schob entwich ihm ein leises Stöhnen. Die Wunden waren noch immer nicht vollständig verheilt.

Er trat ehrfürchtig auf den Altar zu. Er wusste das Helm ihn nicht verlassen hatte, er konnte seine Kraft noch immer in sich spüren doch musste er Beweisen das er es würdig war dies Kraft auch in Zukunft zu führen. Das Ritual der Reinigung sah vor, dass der in Ungnade gefallene für einige Zeit weder, essen noch schlafen darf und trotz allem seine Pflichten als Wächter zu erfüllen hat.

Khemed hat seine Gebet gerade beendet als Priester Maverick auf ihn zu trat.
„Bruder Pashar, ihr seid bereit das Ritual zu beginnen ?“
Khemed nickte stumm kniete erneut vor dem Altar nieder.
„Ihr werdet für euer Versagen Buße tun. Drei Tage werdet ihr Helms Vorbild folgen, nicht Essen, nicht schlafen.“
Er trat auf Khemed zu und legt ihm seine rechte Hand auf die Schulter.
„ Ihr werdet die Nächte an der Seite eurer gefallenen Kameraden verbringen.“
Khemed spürte wie die Magie etwas in ihm veränderte und wusste, dass seine Prüfung begonnen hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: So 18. Apr 2010, 19:39 
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Lange saß Khemed noch wach. Er befand sich in einer einfach eingerichteten Kammer im Tempel. Eine Tür weiter ruhten die vier Kinder.

Er konnte die Entscheidung des Hauptmanns nachvollziehen. Acht Gardisten sind wegen ihm gefallen, unzählige verletzt und das Ansehen und die Moral der Garde lag am Boden.

Und trotzdem nagte es an ihm, tief in seinem Inneren rumorte es.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Do 20. Mai 2010, 15:24 
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Am frühen Nachmittag wird die Wohnung von Khemed Pashar durch einige Priester des Helmtempels geräumt. Auf Nachfrage wird man erfahren das man den Letzten Willen von Priester Pashar ausführt und sein Eigentum der Helm Kirche übergibt.

Des weiteren wurde ein Sarg im Tempel Aufgestellt an dem zwei Priester Wache stehen und jeder kann dort Abschied von einem Kameraden, Freund oder Feind nehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aus dem Leben eines Gardistens
BeitragVerfasst: Fr 21. Mai 2010, 20:46 
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Registriert: Mi 10. Okt 2007, 23:14
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Kaum war der Sarg aufgebahrt konnte man mehrere Stunden lang einen schweigenden Korporal der Stadtgarde im Tempel knien sehen. Der Blick des verbliebenen Auges ziellos am Sarg vorbei auf die gewaltige Statue im Tempel gerichtet.
Helm sieht alles - und heute sah er einen Mann Abschied nehmen.


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